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Praktikum in der Schule

Praktikum in der Schule

In den letzten Jahren ist das Praktikum in der Schule zu einem wichtigen Bestandteil des Bildungsplans geworden. In allen Schulformen wird inzwischen großer Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch lernen, sondern auch Einblicke in die Praxis bekommen. Eltern, Lehrer und Schüler versprechen sich davon eine realistische Einschätzung verschiedener Berufsbilder, sodass die Auswahl später leichter fällt und Enttäuschungen vermieden werden. Aus diesem Grund werden in manchen Schulen auch mehrere Praktika angeboten oder eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler über die Ferien möglich gemacht.

Einen Tag lang Berufsluft schnuppern

Praktikum in der SchuleMädchen haben seit vielen Jahren die Möglichkeit am Girls Day in verschiedene Berufe rein zu schnuppern. Inzwischen gibt es auch den Boys Day. Der ursprüngliche Gedanke dahinter ist, dass Mädchen sich Berufe ansehen können, die vorwiegend Männern vorbehalten sind. Und beim Boys Day ist es umgekehrt. Hier schnuppern Jungen in Frauenberufen. Auch wenn im Laufe der Zeit die Unterteilung in Männer- und Frauenberufe langsam aufweichen sollte, so ist diese Möglichkeit doch bereits viele Jahre lang eine tolle Gelegenheit gewesen etwas Neues kennen zu lernen.

Das Praktikum in der Schule findet zwischen der 8. und der 10. Klasse statt

Handelt es sich bei diesem Projekt um jeweils nur einen Tag, so ist das Schülerpraktikum über einen längeren Zeitraum angelegt. Je nach Schulformen und Schulkonzept findet es irgendwann in der Mittelstufe, meistens zwischen der 8. und der 10. Klasse, statt. Manche Gymnasien bieten auch erst in der 11. Klasse das Praktikum in der Schule an.

Schüler lernen alles über die Bewerbung und Bewertung

Zum Schülerpraktikum gehört das Bewerbungsverfahren, das Schreiben eines Lebenslauf und der Praktikumsbericht. Die Jungen und Mädchen werden von ihren Lehrern betreut und begleitet, sodass ein Bogen zwischen Theorie und Praxis geschlagen wird. Nicht wenige Kinder erleben hier die ersten Eindrücke des Arbeitslebens. Besonders bei Haupt- oder Realschülern (Mittelschule, Gesamtschule) ist es nicht selten, dass Schülerinnen und Schüler bereits hier ihren späteren Beruf kennenlernen. Sie knüpfen Kontakte zu Betrieben und hinterlassen den ersten persönlichen Eindruck. Ist er gut, nutzt ihnen das bei einer späteren Bewerbung sehr.

Vokabeln lernen mit der Fingermethode

Vokabeln lernen mit der Fingermethode

Sobald Ihr Kind in der Schule das Fach Englisch hat, wird es früher oder später auch Vokabeln lernen müssen. Dabei sind Sie als Eltern gefordert, denn häufig geht das nicht ohne die Hilfe eines Erwachsenen. Beim Vokabeln lernen mit der Fingermethode braucht Ihr Kind nur ein Blatt Papier, einen Stift, seine Hände und die zu lernenden Vokabeln. Es braucht keinen Karteikasten, keine Karteikarten und weder eine App noch einen Computerbildschirm. Mit dieser Methode kann Ihr Kind immer und überall seinen Vokabelwortschatz ganz spielerisch erweitern.

Vokabeln lernen: 10 am Tag sind genug

Vokabeln lernenErziehungsexperten und Lehrer sind sich einig, lieber jeden Tag wenige Wörter lernen, als eine große Menge am Stück. In den Grundschulen hat es sich durchgesetzt, Vokabeln häppchenweise zu lernen. Meistens sind es maximal zehn neue Wörter, die die Kinder als Aufgabe erhalten. Was für ein Glück, dass Schülerinnen und Schüler auch genau so viele Finger haben. Schafft es Ihr Kind, jeden dritten Tag zehn neue englische Wörter zu lernen, so kommt es in einem Monat schon auf einen Wortschatz von ungefähr 100 Vokabeln. Der verbindliche Grundwortschatz im Fach Englisch beträgt in Bayern beispielsweise 150 Wörter in Klasse 3 und 4 zusammen. Wenn Ihr Kind die Fingertrickmethode regelmäßig an, kann es diesen Grundwortschatz in kürzester Zeit lernen.

Fingertrick Schritt 1: Hände zeichnen

Zunächst legt Ihr Kind seine beiden Hände nacheinander auf ein weißes Blatt Papier und zieht die Konturen der Finger nach. Wenn es damit Schwierigkeiten hat, können Sie ihm natürlich dabei helfen. Selbstverständlich können Sie diese Vorlage dann einfach mehrfach kopieren, sodass Ihr Kind einen Vorrat davon hat und schneller mit dem Lernen beginnen kann. Das Zeichnen der Umrisse der eigenen Hand macht allerdings vielen Kindern auch enormen Spaß. Je nachdem, was Ihr Kind davon hält, kann es sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden.

Fingertrick Schritt 2: englische Vokabeln in die Finger schreiben

Vokabeln lernenNun nutzt Ihr Kind den Platz der Finger, um dort die zehn zu lernenden Wörter in englischer Sprache hineinzuschreiben. Dabei sollte es sich für eine Farbe entscheiden, die es auch künftig beibehält. Beispielsweise können die englischen Wörter in rot geschrieben werden, so prägen sie sich sehr gut ein. Es ist wichtig, dass Ihr Kind die Wörter selber schreibt. Bitte nehmen Sie ihm diese Arbeit nicht ab, denn auch durch das Schreiben wird der Lernprozess schon unterstützt.

Fingertrick Schritt 3: deutsche Übersetzung über die Finger schreiben

Wort für Wort wird nun die englische Vokabel ins Deutsche übersetzt. Dabei kann Ihr Kind auf zwei verschiedene Art und Weise vorgehen. Entweder schreibt es zu jedem englischen Wort gleich die deutsche Übersetzung, oder es notiert erst alle englischen Vokabeln und danach dann die deutschen Übersetzungen. Hier sollte es eine andere Farbe wählen, die sich von der ersten gut abhebt. So ist optisch gleich klar, welches Wort Englisch ist und welches Deutsch.

Fingertrick Schritt 4: Hände auf die Zeichnung legen und kontrollieren

Nun legt Ihr Kind seine Hände auf die Zeichnung, sodass nur noch die deutschen Wörter, nicht aber die englischen Vokabeln zu sehen sind. Dann versucht es, die englische Übersetzung zu finden. Es spricht die Vokabel aus und hebt dann den entsprechenden Finger, um zu sehen, ob sie stimmt.

Fingertrick 5: Symbol erfinden

Um nun auch noch die visuelle Ebene zu unterstützen, kann Ihr Kind zu jedem Wort ein passendes Symbol zeichnen. Dieses kleine Bild erinnert ebenfalls an die Bedeutung. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr Kind das Symbol selber aussucht und ihm somit die Bedeutung aktiv selber zuweist.

Zunächst einmal ist diese Methode sehr spielerisch und wird mit einer aktiven Bewegung kombiniert. Die eigenen Hände sind für Kinder attraktiver als irgendwelche Vokabelhefte oder Spalten. Auch wenn das Prinzip ganz ähnlich ist. Außerdem können die entsprechenden Zeichnungen aufgehoben und jederzeit erneut angewendet werden. Diese Form des Vokabellernens ist eine Mischung aus Zeichnen, Spielen und Auswendiglernen. Das motiviert und macht Spaß, ein wichtiges Grundprinzip des Lernens.

Vokabeln lernen mit dem Fingertrick im Überblick

  1. Nimm dir 15 Minuten Zeit und suche dir einen ruhigen Ort.
  2. Zeichne die Umrisse deiner beiden Hände auf ein Blatt Papier.
  3. Wähle zehn Vokabeln aus, die du lernen möchtest.
  4. Schreibe in den ersten Finger eine der Vokabeln.
  5. Schreibe über den Finger die deutsche Übersetzung.
  6. Male neben die deutsche Übersetzung ein Symbol, mit dem du dir das Wort besser merken kannst.
  7. Wenn alle Finger beschriftet sind, lege deine beiden Hände auf die Zeichnung.
  8. Versuche das über jeden Finger stehende deutsche Wort zu übersetzen und überprüfe dich, indem du dich kontrollierst.

Die Methode hilft auch beim Vokabeln lernen in der weiterführenden Schule

Vokabeln lernenWenn Ihr Kind sich erst einmal an diese Methode gewöhnt hat, wird es sie auch nach der Grundschule gerne weiter anwenden. Wenn sich die Anzahl der zu lernenden Vokabeln erhöht, kann Ihr Kind die Zeitspanne zwischen den Lerneinheiten verkürzen. Anstatt nur jeden dritten Tag neue Wörter zu lernen, kann es diese Methode täglich in seinen Lernplan einbauen. Ältere Kinder können nach und nach auch auf das Symbol verzichten, das zu den deutschen Übersetzungen gezeichnet wird.

Mein Tipp: Prinzip umkehren

Natürlich kann Ihr Kind auch die deutschen Wörter in die Finger schreiben und die englischen Vokabeln darüber. Oder es macht beides, wenn ihm das Vokabellernen schwer fällt. So verdoppelt sich der Lerneffekt.

 

Schulversager lesen nicht!

Schulversager lesen nicht!

Das Lesen ist eine Kernkompetenz, wer es nicht erlernt, hat es in der Schule, in der Ausbildung und im Beruf wirklich schwer – häufig entstehen so Schulversager. Experten sind sich einig, wer Texte nicht in einem gewissen Tempo erlesen und deren Sinn erfassen kann, eventuell eine Leseschwäche hat, ist für den Arbeitsmarkt kaum zu gebrauchen. Da hilft auch das Internet nur wenig, denn auch hier müssen Texte gelesen und verstanden werden. YouTube Videos sind ja ganz schön, aber für den 1. Arbeitsmarkt und qualitativ anspruchsvolle Berufe reicht es eben nicht aus, sich über Videos zu bilden.

Weniger Schulversager, mehr Leseratten

Schulversager VorlesetagIm wahren Leben geht das Problem schon los, wenn ein Job gesucht wird. Analphabeten oder leseschwache Menschen können schon diese 1. Hürde nicht nehmen, weil sie die Stellenangebote nicht lesen können. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig krass, aber schließlich waren alle Analphabeten auch in der Schule. Rein theoretisch hätten sie das Leben lernen müssen, aber einem großen Prozentsatz ist genau dies nicht gelungen. Immer wieder verlassen Jugendliche die Schule und können Texte zwar mühsam entziffern, den darin enthaltenen Sinn aber nicht verstehen. Sie konzentrieren sich so sehr auf das Erfassen der Buchstaben, Silben und Worte, dass sie keiner Energie mehr für den Inhalt haben

Der Vorlesetag möchte verhindern, dass auch nur ein einziges Kind das Lesen nicht erlernt.

Helfen Sie dabei, Kinder für das Lesen zu begeistern

Am 17. November findet der 14. bundesweite Vorlesetag statt. Mitmachen ist ganz einfach: Werden Sie gemeinsam mit Ihren Schülern, deren Eltern und dem Kollegium selbst als Vorleser aktiv oder laden Sie ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser in Ihre Schule ein. Sie entscheiden, wie Sie sich beteiligen, wer in Ihrer Schule vorliest und woraus vorgelesen wird: Melden Sie Ihre Aktion einfach unter www.vorlesetag.de an.  Wir freuen uns auf Ihre Aktion und einen vielfältigen Vorlesetag!

Machen Sie den Lesetest – wie gut liest Ihr Kind?

Nehmen Sie an der Verlosung teil

Die Anmeldung lohnt sich doppelt und dreifach: Erstens schenken Sie Kindern Lesefreude und zweitens haben Sie die Chance etwas zu gewinnen: Unter allen angemeldeten Aktionen wird eine Edition „ZEIT-Bücherschatz“, eine Edition „Mein Jahr im Bilderbuch“ sowie drei Freiabos der ZEIT verlost. Und mit etwas Glück werden Sie drittens in der großen Dankesanzeige in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 16.11.2017 genannt.

Die Initiatoren des Vorlesetags sind die Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn Stiftung. Auf der Projekt-Website finden Sie natürlich auch zahlreiche Informationen und Tipps rund ums Vorlesen und wenn Sie noch mehr Vorlese-Inspiration suchen, klicken und kramen Sie doch mal in der Leseempfehlungs-Datenbank: www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen

Aktiv gegen Schulversager

Bei Rückfragen aller Art oder zur Bestellung kostenloser Vorlesetags-Materialien wie Plakaten und Postkarten schreiben Sie einfach an: vorlesetag@stiftunglesen.com oder rufen Sie unter 0800 354 354-3 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) an.

10 Tipps für die Schule

10 Tipps für die Schule

SchulbeginnFür viele Kinder ist der Schulbeginn nach den Ferien eine große Umstellung. Gerade erst haben sie sich an das süße Nichtstun gewöhnt, schon müssen sie sich wieder mit den Leistungsanforderungen auseinandersetzen. Damit die Umstellung schnell und reibungslos funktioniert, stelle ich Ihnen die 10 wichtigsten Tipps für den Schulbeginn vor.

Keine Sorge: Ihr Kind muss nicht alles gleich auf einmal umsetzen, sondern darf ruhig Schritt für Schritt starten.

Schulbeginn Tipp 1: Termine übersichtlich planen

Starten Sie zum Schulbeginn mit einem übersichtlichen Plan, auf dem alle Termine und Veranstaltungen, auch Klassenarbeiten oder Projekte, farblich sortiert festgehalten werden. Dieser Plan hilft Ihrem Kind dabei, seinen Arbeitsaufwand einzuschätzen und seine Freizeit zu planen.Bei jüngeren Kindern ist es ebenfalls hilfreich, die Hausaufgabenzeiten zu markieren.

Schulbeginn Tipp 2: Sortiersystem erstellen

Ordnung auf dem Schreibtisch und im Ranzen hilft dabei, die anfallende Arbeit zu strukturieren. Es gibt gute Ablagesysteme, die Kinder beim Lernen unterstützen. Wie wäre es denn mit der Zuordnung einer Farbe zu jedem Schulfach?

Schulbeginn Tipp 3: Minipausen helfen der Konzentration

Die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen nimmt nach 20 Minuten dramatisch ab. Es macht also Sinn, alle 20 Minuten eine Minipause einzulegen. Das kann eine kleine Gymnastikübung sein, das Vertreten der Beine, ein Glas Milch trinken oder etwas ausmalen. Die Minipausen sollten Ihr Kind nicht gedanklich beanspruchen.

Schulbeginn Tipp 4: Hausaufgaben Fächer abwechseln

Mädchen SculbeginnArbeitsinhalte verankern sich besser im Gehirn, wenn nicht Gleiches hinter Gleichen gelernt wird. Hier greift nämlich die Ähnlichkeitshemmung, die verhindert, dass Wissen abgespeichert wird. Ähnliche Inhalte überlagern sich leicht und erschweren das Lernen. Am sinnvollsten ist es, wenn Ihr Kind beispielsweise erst Mathematikaufgaben macht, dann die englischen Vokabeln lernt, dann eine Zeichnung anfertigt und zum Schluss den Aufsatz schreibt.

Mein Tipp: Vor dem Hausaufgabenstart einen Plan machen, in welcher Reihenfolge die Aufgaben Sinn machen. Dabei hilft, mit etwas zu starten, was Ihrem Kind richtig Spaß macht.

Schulbeginn Tipp 5: Mitarbeit planen

Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten bei der mündlichen Mitarbeit haben, können sich selber motivieren. Am besten ist es, Ihr Kind nimmt sich vor, gleich zu Beginn der Stunde seine Hausaufgaben vorzustellen. Je länger es damit wartet sich zu melden, desto höher wird die Barriere.

Schulbeginn Tipp 6: Kurze Notizen ins Hausaufgabenheft

Ältere Kinder können versuchen, jede Unterrichtsstunde im Hausaufgabenheft mit einem Satz zusammenzufassen. Das stellt sicher, dass sie den Inhalt der Stunde verstanden haben. Das Lernen zu Hause und das Wiederholen der Inhalte fällt dann viel leichter.

Schulbeginn Tipp 7: Humor und Spaß

Schulbeginn, PoesiealbumMit einem guten Witz zum Frühstück, einem Lächeln auf den Lippen und viel Humor ist der Start in den Schultag gleich viel angenehmer. Vergessen Sie auf keinen Fall gemeinsam mit Ihrem Kind zu lachen und das Leben leicht zu nehmen. Vielleicht vereinbaren Sie, dass jeder abwechselnd einen neuen Witz zum Frühstück erzählt?
Auch schöne Gadgets wie das Poesiealbum gehören zu einem positiven Schulbeginn. Neue Klasse? Na dann gibt es jede Menge neuer Freunde, die sich hier verewigen sollten. Und die Jungens machen vielleicht gleich mal ein Treffen auf dem Fußballplatz aus.

Schulbeginn Tipp 8: Unterrichtstag vorbereiten

SchulbeginnWer am Abend schon seinen Schulranzen packt und sich überlegt, was er am nächsten Tag unbedingt benötigt, hat morgens keinen Stress. Eltern sollten schon früh mit ihren Kindern üben, sich auf den nächsten Schultag vorzubereiten. So wird diese Art der Vorbereitung automatisiert. Machen Sie ein Ritual daraus: Erst Schulranzen packen, dann Vorlesen und am Ende noch eine Schmuseeeinheit zum besseren Einschlafen. Ältere Kinder dürfen vielleicht noch etwas Musik hören und in einem Buch stöbern.

Schulbeginn Tipp 9: Mit dem Lehrer sprechen

Lehrer freuen sich über ein freundliches Guten Morgen und den Blickkontakt mit ihren Schülern. Anstatt auf die Fußspitzen zu schauen, darf Ihr Kind ruhig den Lehrer begrüßern. Ist die Hemmschwelle erst einmal abgebaut, wird auch das Nachfragen im Unterricht viel leichter. Und für die Eltern gilt, sprechen Sie regelmäßig mit den Lehrern, um die Leistungen und das Verhalten Ihres Kindes einschätzen zu können.

Schulbeginn Tipp 10: Den Blick auf das Positive richten

Bestimmt läuft vieles in der Schule gut, und das sollten Sie auch kommunizieren.Zeigen Sie Ihrem Kind, wenn es etwas gut gemacht hat. Loben Sie seine Erfolge und motivieren Sie es bei Misserfolgen. Druck oder Ärger helfen Ihrem Kind nicht dabei, sich in der Schule zu verbessern.

Mathe lernen mit Origami

Mathe lernen mit Origami

Es gibt viele Wege, Kinder auf die Mathematik vorzubereiten und ihnen mathematische Grundlagen beizubringen. Eine Möglichkeit ist das Papierfalten, auch Origami genannt, das sich beispielsweise in Japan schon in den Kindergärten großer Beliebtheit erfreut. Aber auch in Deutschland gibt es Fröbelkindergarten, die die Falttechnik konzeptionell und praktisch umsetzen. Was so verspielt klingt, hat jedoch einen hohen pädagogischen Wert.

Es klingt schon überzeugend, was das Papierfalten im Mathematikunterricht alles Positives bewirken kann. Es hilft wichtige Persönlichkeitseigenschaften und Kompetenzen zu entwickeln, unterstützt das räumliche Vorstellungsvermögen, ermöglicht Erfahrungen beim Problemlösen und regt zum Experimentieren mit Mathematik an. Klingt super, aber wie können Sie diese positiven Auswirkungen zu Hause umsetzen? Ich zeige Ihnen, wie das mit wenig Aufwand kinderleicht geht.

Besorgen Sie sich passendes Faltmaterial

Mathe lernen mit OrigamiAuch wenn es durchaus möglich ist, sich bunte Papierquadrate selber zu zu schneiden, so lohnt das doch den Aufwand nicht. Im Papierwarenhandel oder im Internet bekommen Sie ungefähr 500 bunte, 15 x 15 cm große Papierquadrate in guter Qualität für unter zehn Euro. Am besten bestellen Sie sich noch eins der vielen Bücher dazu, in denen das Falten für Kinder Schritt für Schritt erklärt wird. Hier können Sie sich für ein Thema entscheiden, das Ihrem Kind besonders liegt, beispielsweise Tiere. Für Anfänger eignet sich das Buch Origami: Faltfiguren aus Papier Schritt für Schritt erklärt, das Sie für 6 Euro bekommen.

So lernt Ihr Kind die Sprache der Geometrie

Auch wenn es noch gar nicht rechnet, so ist eine korrekte Bezeichnung der einzelnen Faltelemente ganz wichtig, um die Objekte entstehen zu lassen. Ihr Kind lernt durch das Falten mit Papier die Begriffe Quadrat, Rechteck und Dreieck ganz spielerisch kennen, es halbiert, viertelt und achtelt, ohne sich des mathematischen Lernens bewusst zu sein. Dadurch verbessert es seine mathematische Sprache und baut auch Fachbegriffe nach und nach automatisch auf.

Von der Hand in den Kopf

Ganz im Sinne des Lernens durch Bewegungen wird das Prinzip „von der Hand in den Kopf“ beim Origami Schritt für Schritt umgesetzt. Indem Ihr Kind ein Quadrat faltet und somit halbiert, führt es einen rechnerischen Vorgang aus, den es später im Kopf ohne die Bewegung immer wieder vollziehen wird. Auch wenn es sich dessen nicht bewusst ist, wird es beispielsweise beim Umgang mit Brüchen auf dieses selbst erlebte und vollzogene Wissen zurückgreifen.

Das spricht für die Falttechnik Origami:

  • Ihr Kind lernt zu beobachten und die Faltschritte nachzumachen.
  • Es trainiert Sorgfalt, Genauigkeit, Sauberkeit und Ausdauer.
  • Die Feinmotorik verbessert sich nach und nach.
  • Seine Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt.
  • Seine mathematische Sprache entwickelt sich.
  • Durch das dreidimensionale Falten wird die Raumvorstellung erweitert.
  • Kreativität und Experimentierfreudigkeit werden gefördert.

Anleitung für das Hundegesicht

In nur sechs Schritten kann Ihr Kind ein Hundegesicht selber falten. Um die Anleitungen nachzubauen, muss es die Symbole verstehen und sorgfältig arbeiten. Auf das fertige Faltprodukt malt es dann noch zwei Augen und ein schwarzes Dreieck für die Öffnung des Maules. Das macht Spaß und bringt jede Menge Lerngewinn.

Mathe lernen mit Origami

Origami: Kinder lieben Tiere, warum nicht mal einige davon falten?

Mein Tipp: Fantasie-Falten mit Origami

Wenn Ihr Kind einige Figuren nach Anleitung gefaltet hat, sollte es selber kreativ werden. Geben Sie als Anleitung die Anzahl der Schritte aus, die eine Figur haben darf. Nun bekommt Ihr Kind ein Blatt in einer Farbe und Sie bekommen eine andere Farbe. Jeder macht 6,7 oder acht Faltschritte. Dann werden die Ergebnisse verglichen. Wie unterschiedlich sind die Produkte?

 

Spot on: Horrorschuljahr durch Lehrermangel

Spot on: Horrorschuljahr durch Lehrermangel

Wie konnte das passieren? Trotz Geburtenstatistik und Studienkontrolle fehlen im neuen Schuljahr Hunderte von Lehrkräften besonders an Grundschulen. Jetzt nach den Sommerferien zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe. Vom Lehrermangel besonders betroffen sind ländliche Gebiete, in denen jede 4. Schulstunde ausfällt. Aber auch in Städten herrscht akuter Lehrermangel. Einige Bundesländer kompensieren diesen durch die Abordnung von Gymnasiallehrer an Grundschulen oder durch den vermehrten Einsatz von Studenten. Es ist eine Flickschusterei, die jetzt hier mit der heißen Nadel gestrickt wird.

Leidtragende vom Lehrermangel sind wie immer die Schülerinnen und Schüler

LehrermangelWir kennen das ja schon: Die Schullandschaft in Deutschland hat schon viele Krisen durchgemacht und die Ergebnisse davon sind deutlich zu erkennen. Egal ob die G8 / G9 Schlittenpartie, umstrittene Strategien zum Erlernen des Schreibens oder das Gerangel um die Gesamtschulen und verschiedene Betreuungskonzepte – zahlreiche Kinder sind an den experimentierfreudigen Versuchen des Bildungsapparates gescheitert. Steht uns solch eine Erfahrung jetzt wieder, vielleicht noch viel schlimmer, bevor? Wie sollen die Kinder die Grundrechenarten, das Lesen oder die Rechtschreibung lernen, wenn so viele Lehrer fehlen? Was ist mit Wandertagen, Klassenfahrten und Projekten. Und wie sieht es mit der Förderung von Kindern mit Handicaps aus? Was passiert mit der Inklusion?

 

Gymnasiallehrer haben keine Ahnung vom Schriftspracherwerb

Lehrermangel an Grundschulen bedeutet in erster Linie Stundenausfall und viel zu volle Klassen. Dieses Problem wird an einigen Schulen dadurch umgangen, dass der Unterricht durch fachfremde Personen durchgeführt wird. Gymnasiallehrer, die zwar ein Fachwissen haben, aber im Bereich Pädagogik kaum ausgebildet sind, sollen nun Grundschüler unterrichten. Kein Wunder, dass der ausgebildete Deutschlehrer die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn es darum geht die ersten Schritte beim Schriftspracherwerb zu vermitteln. Er hat es schlicht und einfach nicht gelernt.

Leichter lesen lernenLeichter lesen lernen

Mit diesem lauttreuen Lesematerial lernt Ihr Kind spielerisch lesen. Kurze Geschichten mit einfachem Wortmaterial und unterhaltsame Zusatzaufgaben betonen den spielerischen Charakter des Lesens. Leichter lesen lernen unterstützt den natürlichen Leselernprozess und hilft Ihrem Kind, schnell sicherer zu werden. Mit dem Download können Sie DIREKT mit dem Üben beginnen, zu einem unschlagbar günstigen Preis. Das Material wurde jahrelang getestet und wird in der Lerntherapie und im Unterricht erfolgreich eingesetzt.

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Studenten sollen helfen und brauchen Unterstützung

Lehramtsstudenten können mit qualifizierter Unterstützung sicherlich einige Stunden pro Woche an einer Grundschule unterrichten. Doch diese fachliche Unterstützung ist schwer umzusetzen, denn es herrscht ja Lehrermangel. Die bereits vollkommen überlasteten Grundschullehrerrinnen und -lehrer sehen sich kaum in der Lage, auch noch unerfahrene junge Menschen beim Unterrichten anzuleiten und zu unterstützen. Das führt dazu, dass die Studenten ihr Wissen am Kind ausprobieren (müssen) und sich so “weiterhangeln”.

Viele Eltern haben jetzt Angst um ihre Kinder

Kind stärkenUnd das zu Recht! In einer normalen Familie arbeiten beide Eltern, die Vermittlung des Schulwissens haben sie vertrauensvoll in die Hände der Lehrerinnen und Lehrer gelegt. Um Unterrichtsausfall aufzufangen oder eventuell am Nachmittag mit ihrem Kind Lernstoff zu pauken, sind sie weder ausgebildet noch haben sie die Zeit. Was also tun, um die drohende Katastrophe abzuwenden?

Pech, wer sich keine zusätzliche Unterstützung leisten kann

Eine kostenpflichtige Privatschule, ein freigestellter Elternteil oder regelmäßige Nachhilfe können das Lehrerdefizit der Grundschulen auffangen – das gelingt einigen wenigen Familien. Klar ist, dass hier mal wieder der profitiert, der es sich leisten kann. Das Recht auf Bildung haben in Deutschland alle Kinder, aber in der Praxis wird es immer schwieriger, dieses Recht auch umzusetzen. Eine Verbesserung dieser Verhältnisse ist nicht in Sicht, im Gegenteil! Das Problem steigender Schülerzahlen in der Grundschule wird in wenigen Jahren auch die weiterführenden Schulen erreichen. Lange bevor die notwendigen Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet sind und die Universität verlassen. Wer heute ein Kind in der Grundschule hat, kann sicher sein, dass sich diese Problematik fast durch die ganze Schulzeit zieht.

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