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Lerngeheimnisse, die Simon geholfen haben

Lerngeheimnisse, die Simon geholfen haben

Gute Noten und Erfolgserlebnisse in der Schule sind kein Zufall! Besonders erfolgreiche Kinder kennen die sogenannten Lerngeheimnisse und wenden sie mit der Zeit ganz automatisch an. Durch das kontinuierliche Üben bei den Hausaufgaben können sie auch im Unterricht davon profitieren. Sie lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und knappe, aber relevante Mitschriften anzufertigen.

Lerngeheimnisse Test

Quelle: Lernen und fördern mit Spaß!

Wendet Ihr Kind diese Lerngeheimnisse an?

Oft gehen im stressigen Alltag jedoch die besten Lerntipps verloren. Weil die Zeit knapp ist und die Motivation begrenzt, möchten Eltern und Kinder meistens so schnell wie möglich mit den Hausaufgaben oder den Vorbereitungen für eine Arbeit fertig werden. Dabei lohnt es sich, anfangs etwas Zeit in das Lernverhalten zu investieren, um langfristig beim Lernen entlastet zu werden. Schülerinnen und Schüler beginnen, ihre Fehler mit anderen Augen zu sehen und daraus zu lernen. Schon nach kurzer Zeit sind erste Erfolge zu sehen.

 

Viele Lerngeheimnisse gehen im Alltag verloren

Oft gehen im stressigen Alltag jedoch die besten Lerntipps verloren. Weil die Zeit knapp ist und die Motivation begrenzt, möchten Eltern und Kinder meistens so schnell wie möglich mit den Hausaufgaben oder den Vorbereitungen für eine Arbeit fertig werden. Dabei lohnt es sich, anfangs etwas Zeit in das Lernverhalten zu investieren, um langfristig beim Lernen entlastet zu werden. Mit unserer Checkliste können Sie gleich feststellen, welches Lerngeheimnis bei Ihnen möglicherweise noch zu kurz kommt. Erfahren Sie, wie Sie Übungen und Lernsituationen ganz individuell gestalten können, damit sowohl Ihr Kind als auch Sie beim Lernen Spaß haben. Geistreiches, effektives und nachhaltiges Lernen ist nicht schwer, wenn Sie die Lerngeheimnisse kennen. [weiterlesen, welche Lerntechniken gut sind]

Diese Lerngeheimnisse sollten Sie kennen

7 beste Lernmethoden

Dein persönliches Reisetagebuch

Dein persönliches Reisetagebuch

Reisetagebuch selber machen

Das Erstellen eines persönlichen Reisetagebuchs hat eine Menge Vorteile. Natürlich soll es in erster Linie Ihr Kind beschäftigen und eine sinnvolle Alternative zum Fernseher, zum Computer oder zu Smartphones sein. Darüber hinaus lernt Ihr Kind Informationen zu sammeln und in strukturierter Form zu archivieren. Natürlich können auch Geschwister oder Erwachsene das Ferientagebuch benutzen, um so ihre Erlebnisse zu vergleichen. Wer kein Geld ausgeben möchte, kann das Reisetagebuch selber machen.

Und so könnte das Reisetagebuch Ihres Kindes aussehen

Reisetagebuch von: _____________________________

Das bin ich: Mein persönlicher Steckbrief

____________________________________________________
____________________________________________________
____________________________________________________

Urlaub mache ich am liebsten:

  • am Strand
  • in den Bergen
  • auf dem Bauernhof
  • im Ferienpark
  • im Zelt
  • auf dem Boot
  • im Hotel
  • oder ____________________________

Im Urlaube mache ich am liebsten:

  • schwimmen
  • faulenzen
  • lesen
  • wandern
  • laufen
  • erkunden
  • Sport
  • Rad fahren
  • schlafen
  • einkaufen
  • spielen
  • oder ____________________________

 

Reisetagebuch

Im Urlaub möchte ich:

  • neue Freunde finden
  • mit den Eltern etwas erleben
  • mit meinen Geschwistern spielen
  • meine Ruhe haben
  • oder ____________________________

In den Urlaub fahre / fliege ich am liebsten mit:

  • dem Auto
  • dem Flugzeug
  • der Bahn
  • dem Fahrrad
  • zu Fuß
  • dem Reisebus
  • dem Schiff
  • oder ____________________________

Mein Urlaub:

Ziel / Land: ___________________________________________

Sprache: ______________________________________________

Zeitspanne: vom __________________ bis zum ______________

Reisemittel / Fahrzeug: ___________________________________________

Unterbringung: ________________________________________

Miturlauber: __________________________________________

Das weiß ich über das Urlaubsland:

____________________________________________________
____________________________________________________
__________________________________________________
__

So stelle ich mir meinen Urlaub vor:

____________________________________________________
____________________________________________________
____________________________________________________

Meine Packliste für den Urlaub

Zur Beschäftigung / gegen Heimweh:

  • Kuscheltier, Spielzeug, Spiele für die Reise
  • Mal- und Bastelsachen für Regentage
  • Briefmarken, Adressliste, E-Mail und Telefonnummern
  • Lesestoff, ev. auch E-Books
  • Strandspielzeug

Für / gegen Sonne oder Wind oder Insekten

  • Brille und ggf. Sonnenbrille
  • Sonnenkappe und Sonnencreme
  • Mückenschutz

Für Ausflüge:

  • Rucksack
  • Wanderschuhe
  • Trinkflasche
  • Regenjacke und ev. Regenhose
  • Taschenmesser
  • Kescher
  • Botanisiertrommel

Sonnenbrille für das Reisetagebuch

Zum Anziehen:

  • Jacke und Sweater für kühle Tage
  • Badesachen
  • Für jeden Reisetag Unterwäsche und Socken
  • Jogginganzug / Schlafanzug
  • zwei lange und zwei kurze Hosen, Rock, Kleid
  • für jeden Tag ein neues Oberteil
  • Hausschuhe (am besten aus Plastik, dann dienen sie gleichzeitig als Badeschuhe)

Rund ums Waschen:

  • Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnputzbecher
  • Duschgel und Shampoo
  • großes und kleines Handtuch und Waschlappen
  • Haarbürste
  • Taschentücher

 

Diesen Freunden möchte ich etwas aus dem Urlaub mitbringen

1.___________________________________________________________

2.___________________________________________________________

3.___________________________________________________________

Urlaub mit Reisetagebuch

Meine Urlaubserlebnisse in ________________________

Mein leckerstes Gericht war __________________________________________

Der netteste Mensch, den ich getroffen habe, war ___________________________

Die interessanteste Sehenswürdigkeit war ________________________________

Das beste Freizeitangebot war ________________________________________

Der schönste Tag war ______________________________________________

Diese Fremdwörter habe ich gelernt _____________________________________

Das ist mir besonders aufgefallen _______________________________________

Das kannte ich noch nicht ____________________________________________

Mein Lieblingsplatz ________________________________________________

Mein schönstes Souvenir _____________________________________________

Dieses Erlebnis muss ich genauer beschreiben:

___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

___________________________________________________________________

 

Das hat mir nicht gefallen:

  • die An- und Abreise, weil ___________________________________________
  • das Wetter, weil _________________________________________________
  • die Unterbringung, weil ____________________________________________
  • die Mitreisenden, weil _____________________________________________
  • das Freizeitangebot, weil ___________________________________________
  • mein Zimmer, weil _______________________________________________
  • das Essen, weil__________________________________________________
  • oder_________________________________________________________

Daten und Fakten über meinen Urlaubsort

Nutze das Internet oder ein Lexikon, um alle Fragen beantworten zu können.

Mein Urlaubsziel war _______________ km entfernt von meinem Zuhause.

Wir haben _____Stunden gebraucht, um anzukommen, und _________ für die Rückreise.

Im Urlaubsort haben wir insgesamt __________________ Stunden verbracht.

Wenn du alles zusammenzählst, wie viele Stunden dauerte der Urlaub? _______________

Mein Urlaubsland hat ungefähr _______________________ Einwohner.

Ich habe ungefähr ______________________ Stunden am Strand / in den Bergen verbracht.

Wie viele Minuten sind das? _________________ Minuten

Alle zusammen (meine Familie) waren wir _________________ Jahre alt.

Pro Tag schien die Sonne durchschnittlich _____________________ Stunden.

Ein Bus- oder Bahnticket hat _____________________ gekostet.

Mein Koffer wiegt _________________ Kilogramm.

Die Hauptstadt des Urlaubslandes heißt __________ und hat __________ Einwohner.

Es gibt hier durchschnittlich _____________ Sonnentage im Jahr.

Es gibt hier durchschnittlich _____________ Regentage im Jahr.

 

 

7 beste Lernmethoden

7 beste Lernmethoden

7 beste LernmethodenWenn du 7 beste Lernmethoden kennst, fällt dir das Lernen ganz sicher leichter. Anstatt einfach nur Wissen auswendig zu lernen, kannst du mit diesen 7 besten Lernmethoden schneller und effektiver lernen. Natürlich musst du nicht alle Methoden nutzen. Suche dir die aus, die am besten zu deinem Lernstil passt. Oder wähle eine für Vokabeln, eine andere für Texte lesen und eine dritte für Mathe. Probiere aus, welche der 7 besten Lernmethoden zu deinem individuellen Lernstil passen. Los geht´s! Sieh dir 7 beste Lernmethoden an.

Das sind 7 beste Lernmethoden

1. Karteikasten System

Du benötigst einen Karteikasten und passende Karteikarten sowie 5 Unterteilungen aus Pappe oder Plastik.

  • Zunächst musst du die Karten mit deinem Lernthema beschriften, auf eine Seite die Frage und auf die andere die Antwort. Die beschrifteten Karten legst du in den Karteikasten. Hinter die Karten kommen die Einteilungsblätter, sodass insgesamt 5 Fächer entstehen.
  • Alle Karten befinden sich zunächst im ersten Fach ganz vorn. Nimm nun deine erste Karte und versuche die Frage richtig zu beantworten. Gelingt es, wandert die Karte ins nächste Fach. Gelingt es nicht, bleibt sie, wo sie ist.
  • Arbeite alle Karten des ersten Faches durch, so lange, bis dieses leer ist. Am nächsten Tag oder nach einer Pause machst du weiter mit dem nächsten Fach. Nach 4 Durchgängen hast du alle Karten gelernt.

Lernplakat

Quelle: Lernen und fördern mit Spaß! – hier findest noch viel mehr als 7 beste Lernmethoden

2. Mindmap zeichnen

Das Mindmapping ist eine kreative Lernmethode, die 1974 von dem Briten Tony Buzan entwickelt wurde. Das Wort „mind“ steht für Verstand und unter „map“ versteht man eine Karte, unter „mapping“ ein Diagramm. Mindmapping ist ein Verfahren, mit dem man Lernstoff als Bild aufbereitet, sozusagen eine Landkarte für den Kopf erstellt. Dies hilft, Themen und Inhalte besser zu strukturieren und leichter zu lernen. In die Mitte eines Blattes wird der Oberbegriff geschrieben. Dann Unterüberschriften in Form von Ästen hinzu. Nun schreibt man zu jedem dieser Äste neue Unterpunkte – sodass sich das Gebilde auf dem Blatt immer mehr verzweigt. [weiterlesen]

Clevere Kinder haben bessere Noten

Uta Reimann-Höhn | LernexpertinVielleicht kennen Sie Kinder, die trotz schwacher schulischer Leistungen immer respektable Noten erhalten. Die ihre schlechten Ergebnisse in Klassenarbeiten durch eine besonders starke mündliche Mitarbeit kompensieren oder einen sehr guten Draht zur Lehrerin haben? Trotz offensichtlicher Schwachstellen sind diese Kinder erfolgreich und häufig auch sehr ausgeglichen. Diesen Kindern gelingt es, sich ihre Fähigkeiten bewusst zu machen und besonders gut einzusetzen – häufig mit der Hilfe von Lernmethoden.. Sie schöpfen ihr Leistungspotenzial optimal aus, sie machen das Beste aus ihren Möglichkeiten. Sie wissen, was sie können, und setzen diese Fähigkeiten selbstbewusst ein.

Deshalb sind Lerntechniken so wichtig

3. Wörter und Textteile farbig markieren

Das Markieren ist eine beliebte Technik und steht  vielleicht bei 7 beste Lernmethoden der meisten Schüler ganz weit oben. Beim Verstehen von Texten ist es sinnvoll, zunächst einmal die wichtigsten Aussagen zu kennzeichnen und den Text in Sinnabschnitte einzuteilen. Farben sind immer eine gute Idee, um unterschiedliche Bereiche und Inhalte zu markieren. Aber Achtung: Anfänger markieren gerne zu viel und verlieren dann den Überblick.

  • Personen rot
  • Orte grün
  • Kernaussagen gelb, usw.

4. Zusammenfassung schreiben

Um ein Thema, eine Aussage, eine Handlung oder einen Vorgang zu verstehen, ist das Schreiben einer knappen Zusammenfassung hilfreich. In einem oder zwei Sätzen werden die wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse eines Textes oder eines Inhaltes wiedergegeben. Durch eine gute, knappe Zusammenfassung versteht ein anderer sofort, um was es geht. Anschließend können dann die Details in das Grundwissen eingefügt werden.

Beispiel: Im Buch Harry Potter geht es um einen klugen Jungen, der ohne Eltern in einem Internat aufwächst und viele Abenteuer bestehen muss. Dabei kämpft er mit guten Freunden gegen böse Magie.

5. Eselsbrücken

Auswendiglernen gehört in der Schule zum Alltag. Gut, wer da die besten Strategien kennt, um sich die enormen Mengen an Informationen lange und nachhaltig merken zu können. Dass Eselsbrücken dafür eine wirkungsvolle Hilfe sind, wussten schon unsere Großeltern. Neu ist es ganz sicher nicht, sich Wissen über Reime oder plakative Bilder zu merken. Kombiniert mit den neuen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters sind Eselsbrücken aber nach wie vor eine kluge Möglichkeit, effektiv zu lernen. Jede Merkhilfe, sei es ein Reim oder ein Bild, kann auch Eselsbrücke genannt werden. Ebenso wie ein Esel einer Brücke nutzt, um über einen Fluss zu gelangen, kann auch Ihr Kind Assoziationen (gedankliche Brücken) herstellen, um schwierige Lernstrecken zu bewältigen.

Beispiele:

Mathematik:

 

Liebe Leute groß und klein,
geteilt durch Null lasst besser sein.

Der Nenner eines Bruches darf nie Null sein, d. h. es darf nie durch Null geteilt werden.

Sachkunde:

Lage von Gebirgen

 

Kinzig, Sinn und Main
schließen den Spessart ein.

Mosel, Saar, Nahe, Rhein
schließen rings den Hunsrück ein.

Lage des Spessart

 

Lage des Hunsrück

Englisch:

 

He, she, it –

Das s muss immer mit.

In der 3. Person Einzahl wird an das Verb im Englischen immer ein s angehängt.

6. Lernplakat zeichnen

Lernposter oder LernplakatAuf einem Lernplakat notierst du die wichtigsten Informationen des Lernthemas. Ein Lernplakat oder ein Lernposter macht dann Sinn, wenn es um Inhalte geht, die du noch weiter benötigen wirst. Schreibe das Lernwissen auf ein großes Papier und hänge es dir über deinen Schreibtisch.
Du kannst auch ein Foto von dem Land Plakat machen und dieses Bild als Hintergrund auf deinem Handy benutzen. So lernst du immer etwas, wenn du dein Handy einschaltest.

7. Quiz zum Thema erstellen

Geometrie QuizWer großen Spaß am Lernen hat, profitiert von der Lernmethode Quiz. Versuche zu deinem Lernthema ungefähr zehn Fragen zu finden, die du als Quiz aufbereitet. Du kannst nun dieses Quiz mit deinen Eltern und Freunden spielen, kannst dich selber befragen lassen oder die Fragen stellen.
Zeige dein Lernquiz unbedingt deinem Lehrer, er wird es zu schätzen wissen und vielleicht sogar der Klasse vorstellen.

Besser schreiben

Besser schreiben

Gute Sätze – besser schreiben!

Wenn Kinder gute Ideen haben, aber nicht in der Lage sind, diese anschaulich, lebendig und übersichtlich aufzuschreiben, leidet ihre Deutschnote. Am stärksten wirkt sich das im Aufsatz aus. Oft fehlt dem Schüler nur das richtige Handwerkszeug, um seine Gedanken in tolle, spannende, interessante Texte zu verwandeln. Kurz, er muss besser schreiben. Autoren kennen klare Richtlinien, an die sie sich halten, um ihre Leser zu fesseln. Diese 10 Richtlinien helfen auch Schulkindern.

1. Besser schreiben: Kürzer ist oft besser

Je kürzer ein Satz ist, desto weniger fehleranfällig ist er auch. Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum Sätze nicht ausufern sollten. Je länger ein Satz ist, desto mehr fordert er die Konzentration des Lesers. Und diese Konzentration nimmt stetig ab. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Für Autoren gilt daher: ein Gedanke, ein Satz! An diese Regel sollte sich auch Ihr Kind halten. So vermeidet es „Satzmonster“ und „Bleiwüsten“.

Besser schreibenIn kurzen Sätzen macht Ihr Kind definitiv weniger Fehler, versprochen! Es kann sich besser auf die Schreibweise konzentrieren und wird nicht so leicht abgelenkt. Okay, unsere Großeltern fanden lange Schachtelsätze sexy, aber die Zeiten sind vorbei. Heute gelten andere Regeln, alles ist schneller geworden. Inhalte müssen rasch vermittelt werden. Und das gelingt mit knappen Sätzen. So geht besser schreiben heute.

Der Tipp funktioniert auch in Emails

Probieren Sie es doch bei der nächsten Mail selber einmal aus. Schreiben Sie eine Mail verschachtelt und eine in kurzen Sätzen. Fragen Sie Ihre Freunde dann, welche besser zu lesen war. Aber wundern Sie sich nicht, wenn die Schachtelsatz-Langmail überhaupt nicht gelesen wird.

 

Gute Sätze – Beispiel Tipp 1 : Kürzer ist oft besser

Negativ Beispiel:
Am Sonntagnachmittag telefonieren die Freunde Lars und Sven miteinander, weil sie sich vorgenommen haben, in der nächsten Woche, bei schönem Wetter, zusammen ins Schwimmbad zu gehen.

Positiv Beispiel:
Am Sonntagnachmittag telefonieren die Freunde Lars und Sven miteinander. Nächste Woche wollen sie zusammen ins Schwimmbad gehen.

Möchten Sie die anderen Schreibtipps auch lesen?

Sie sind nur einen Klick davon entfernt. Auf dieser Seite „Gute Sätze bauen“ finden Sie alle 10 Schreibtipps, übersichtlich und mit Beispielen, aufgeführt.

Pubertät

Pubertät

Pubertät wann vorbeiDie Pubertät geistert als Schreckgespenst im Entwicklungsprozess durch die Medien. Jugendliche werden als Monster oder Kakteen bezeichnet, es gibt den Überlebensbrief für Eltern und Szenarien von Schulversagen, Drogenexperimenten und kriminellen Ausflügen werden beschworen. Die Angst vor der Pubertät ist groß und wird kräftig geschürt. Das funktioniert, weil deutsche Eltern immer weniger Erfahrung in der Erziehung von Kindern haben, schließlich sinkt die Geburtenrate seit langem.

Konflikte und Diskussionen müssen sein

Natürlich bringt der Lebensabschnitt Pubertät viele Veränderungen mit sich. Und längst nicht alle sind angenehm. Die Kinder werden verschlossen, interessieren sich nur noch für bestimmte Themen, sind dauermüde und dauergenervt. Alles, was die Eltern vorleben, wird in Frage gestellt. Nervig, aber normal. Schließlich müssen sich die „lieben Kleinen“ irgendwann abnabeln und ihren eigenen Weg finden. Zu diesem Prozess gehören Konflikte und Diskussionen.

Die Pubertät bringt Eltern oft zur Verzweiflung

 Pubertät, Mutter genervt„Noch rede ich mit Engelszungen auf unsere Tochter ein, auch wenn ich innerlich koche. Lange halte ich das aber nicht mehr durch. Beim Lernen schaltet sie öfters das Hirn ab und diskutiert dann mit mir,  warum 7x+3x nicht ausgerechnet werden kann. Lt. Schulpsychologin hat sie den Grips für die Schule, aber wenn sie nichts tut, im Unterricht kein Interesse zeigt, dann fehlt ihr unheimlich viel Stoff, den wir derzeit (noch) zu Hause nacharbeiten – mal mehr mal minder erfolgreich. Nervlich sind mein Mann und ich am Ende.
Wir müssen lernen, sie auflaufen zu lassen. Das haben wir auch bereits, aber auch mehrere 5en stören sie nicht. Also noch mehr auflaufen lassen bis zum Sitzenbleiben oder Schulwechsel. Das fällt uns echt sehr sehr schwer.“

Einfach mal geduldig sein und  Erwartungen reduzieren

Die Unsicherheit und Angst vor der Veränderung sind ein guter Nährboden für Horrorszenarien. Viele Eltern erwarten in einer Art Schockstarre den Entwicklungsabschnitt ihrer Kinder, in dem ihre “Gehirne umgebaut” werden, sie “aus dem Ruder laufen” und “auf die schiefe Bahn” geraten. Dabei verläuft bei der überwiegenden Mehrzahl der Jugendlichen die Pubertät relativ unspektakulär. Die notwendigen Auseinandersetzungen mit den Eltern sind heftig, aber lehrreich für beide Seiten. Die Raupe Kind verpuppt sich und entsteigt nach einer Zeit der Persönlichkeitsentwicklung als Schmetterling der Reifungsphase. [weiterlesen]

 

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Tipps gegen Druck in der SchuleSchon lange stelle ich in meiner pädagogischen Arbeit mit Familien fest, das ganz normale, durchschnittliche Kinder bereits unter einem enormen Druck in der Schule stehen. Leistungsdruck in der Schule und in der Freizeit sind bei vielen Schülerinnen und Schülern Alltag. Durchschnitt bedeutet, in Klassenarbeiten eine Drei zu schreiben oder im Sport keine herausragenden Leistungen zu zeigen. Mittelfeld eben. Doch das reicht nicht, denn diese Kinder haben immer öfter das Gefühl, nichts Besonderes darzustellen. Sie fühlen sich als Versager.

Jedes Kind soll ein kluger Anführer sein

Ganz besonders stark wirkt sich dieses Denken auf den Schulalltag aus. Das zeigt auch die Untersuchungen des LBS Kinderbarometer, die mindestens jedem sechsten Kind in der Schule ein negatives Wohlbefinden bescheinigt. Unter Stress oder Druck leidet bereits jedes dritte Kind. Daran sind die Medien nicht ganz unschuldig, denn hier gibt es eine wahre Flut von Talenten, deren Videos Tag für Tag durch Fernsehen und Computer in den Köpfen der Eltern und Kinder landen. Gleichzeitig wird die Angst geschürt, durch schlechte Schulleistungen im späteren Berufsleben abgehängt zu werden.

Steuern Sie dem Druck in der Schule entgegen

Immer wieder betonen Lernforscher, dass Kinder unter Druck und mit Angst keine guten Leistungen erbringen können. Sie sind also gut beraten, wenn sie es schaffen Druck aus dem Alltag Ihres Kindes herauszunehmen. Und das geht so:

Tipp 1: Verändern Sie Ihre eigene Haltung, um den Druck in der Schule zu entkräften

Selbst für die Schulnote „4“ müssen mindestens 50 Prozent der Punkte erreicht werden und der Sprung von einer „5“ auf eine „3“ ist eine große Leistung ist. Machen Sie sich den Aussagewert von Noten bewusst, sie geben die Stellung eines Schülers in seiner Lerngruppe wieder. In einer anderen Klasse, mit anderen Mitschülern, würde Ihr Kind vielleicht eine andere Note bekommen.

Tipp 2: Geben Sie Ihrem Kind mehr Ruhe und Sicherheit

Viele Familien stehen den ganzen Tag unter Zeitdruck. Durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie herrscht ein ständiger Alarmzustand, der durch die Vernetzung über Smartphones noch verschärft wird. Überprüfen Sie Ihren Alltag auf Situationen, die Verbesserungspotenzial haben. Gibt es schon morgens Streit, weil alles nicht schnell genug geht? Können Sie beim Frühstück mit Ruhe in den Tag starten? Ist nach dem Mittagessen genug Zeit für eine Pause? Wenn nicht, sollten Sie Ihren Zeitplan überdenken.

Tipp 3: Machen Sie regelmäßig etwas „Langweiliges“ zusammen

Um ruhiger zu werden, dem Druck in der Schule entgegenzuwirken und zu sich selbst zu finden, brauchen Sie und Ihr Kind gemeinsame Zeit. Planen Sie einmal in der Woche einen Nachmittag von 3-4 Stunden ein, bei dem sie nichts anderes tun als gemütlich durch den Wald zu spazieren. Lassen Sie das Smartphone zu Hause und genießen Sie den Ausblick, besprechen Sie die Ereignisse der Woche oder freuen Sie sich einfach auf ein leckeres Stück Kuchen am Ende des Ausfluges. Das gibt Ihnen und Ihrem Kind Gelassenheit.

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Kind unter dem Alltagsdruck leidet, sollten Sie nach den folgenden Symptomen Ausschau halten.

  • Kopf- und Bauchschmerzen
  • Traurigkeit und Depressionen
  • Einnässen
  • Essstörungen
  • Tics
  • Verhaltensauffälligkeiten (Aggressionen, Clown)
  • Zwänge

Natürlich ist nicht jedes Kind gleich, und manchmal können Kinder ihre Sorgen und Ängste auch sehr gut verstecken. Grundsätzlich sollten Sie immer einen Blick dafür haben, ob Ihr Kind fröhlich, unbeschwert und glücklich wirkt. Ist es über mehrere Tage lang bedrückt, möchte sich nicht mehr mit Freunden treffen und wird immer schweigsamer, müssen sie genauer hinsehen. Reden Sie mit Ihrem Kind, seien Sie sehr geduldig und verbringen Sie Zeit miteinander. Eltern gestalten das Lebensumfeld, geben ihrem Kind Schutz und sind Vorbild.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, wenn Sie unsicher sind

Die Kinderärztin ist eine erste Anlaufstelle, wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen. Auch Kinderpsychologen oder die Fachkräfte in den Erziehungsberatungsstellen können Ihnen weiterhelfen.

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