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Intelligenz Test bei Kindern

Intelligenz Test bei Kindern

Intelligenz Test bei Kindern:  Wann macht die Überprüfung wirklich Sinn?

Ich bin sicher, viele Eltern haben schon mal den Gedanken gehabt, die Intelligenz ihres Kindes testen zu lassen. So ein IQ Test, also ein Intelligenz Test bei Kindern, verspricht einen großen Erkenntnisgewinn. Er deckt auf, welche Stärken und Schwächen ein Kind hat, ob es überfordert ist oder möglicherweise hochbegabt. Manche Verhaltensauffälligkeiten oder Leistungsschwächen lassen sich durch die Ergebnisse eines Intelligenztests erklären. Allerdings sind dazu Fachleute notwendig, die sich auf diesem Gebiet sehr gut auskennen. Psychologen, Pädagogen oder Ärzte führen solche Test seriös durch und können sie auch kompetent auswerten.

Achtung: Ein Intelligenz Test bei Kindern ist mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden

Um es mal vorwegzunehmen, ein guter Intelligenztest ist aufwendig. Zunächst werden Gespräche geführt, es folgt die Testung selbst und zum Schluss das auswertende Gespräch und der schriftliche Bericht. Nicht immer ist das Ergebnis erfreulich, sodass Kinder und ihre Eltern unter Umständen erschrecken und enttäuscht sind. Ist das Ergebnis einmal festgestellt, bleibt es in den Köpfen. Viele Familien richten die schulische Laufbahn ihres Kindes dann nach dem IQ. Sie sollten also gut überlegen, ob ein Intelligenztest für Ihr Kind die richtige Lösung ist.

Pro und Contra für den Intelligenz Test bei Kindern

Pro

Contra

Kind hat extreme Leistungsprobleme, deren Ursache unklar und unerklärlich ist, z.B. bei einer Teilleistungsstörung.

Eltern möchten einfach mal wissen, wie der IQ des Kindes ist.

Kind zeigt Verhaltensauffälligkeiten, die sich Eltern und Lehrer nicht erklären können.

Durch den IQ-Test soll die Schullaufbahn festgelegt werden.

Einschätzung der Lehrer und der Eltern gehen extrem auseinander.

Beim Geschwisterkind wurde auch ein IQ-Test gemacht.

 

 Leistungsprobleme und Verhaltensauffälligkeiten

Intelligenz Test bei KindernVon einem Intelligenz Test bei Kindern aus Spaß rate ich ab. Zeigen sich bei ihrem Kind allerdings ernsthafte Probleme in der Schule, die nicht leicht erklärbar sind, kann der Test Aufschluss geben. Ein starker Leistungsabfall kann sowohl eine Überforderung als auch eine verdeckte Hochbegabung als Ursache haben. Auch auffälliges Verhalten wie extremer Rückzug oder Aggressivität kann damit zusammenhängen, dass ein Kind nicht entsprechend seinen Möglichkeiten geschult wird. In diesen Fällen ist ein Intelligenztest ein sinnvolles Instrument, um die Ursachen aufzudecken. Hier können Sie einen Intelligenztest machen lassen:

  • in sozialpädiatrischen Zentren,
  • in Erziehungsberatungsstellen,
  • bei Schulpsychologen,
  • bei Psychologen oder Psychiatern in freier Praxis,
  • bei besonders qualifizierten Pädagogen,
  • bei Kinderärzten mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung.

WISC-IV: Intelligenz Test bei Kindern – viele Ergebnisse

Intelligenz Test bei KindernDer umfangreichste und aussagekräftigste Intelligenztest, der weltweit am häufigsten durchgeführt wird, ist der WISC-IV (Wechsler Intelligence Scale for Children). In Deutschland wurde dieser Test bis zum Jahre 2011 unter dem Begriff HAWIK (Hamburg-Wechsler-Intelligenztests für Kinder) bekannt. Er richtet sich an Kinder zwischen sechs und 16 Jahren und dauert in der Ausführung zwischen einer und 2 Stunden. Dabei werden unter anderem kognitive Funktionen wie fluides logisches Denken, die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses oder die Geschwindigkeit von Informationsverarbeitungsprozessen beobachtet und bewertet. Es können belastbare Informationen über den Gesamt-IQ, das Sprachverständnis, das wahrnehmungsgebundene logische Denken, die mathematische Intelligenz das Arbeitsgedächtnis, sprachliche Intelligenz und die Verarbeitungsgeschwindigkeit gegeben werden.

Der IQ-Test macht vielen Kindern Spaß

Da ein guter Intelligenz Test bei Kindern, wie der WISC-IV, von erfahrenen Fachleuten und im Einzelkontakt durchgeführt wird, fühlen sich die meisten Kinder dabei recht wohl. Sie haben Spaß daran, die kniffligen Aufgaben zu lösen, die teilweise recht spielerisch daherkommen. Eine freundliche und wertschätzende Atmosphäre sorgt dafür, dass die Schülerin oder der Schüler sich voll und ganz auf die Aufgaben konzentrieren kann. Trotzdem stellt der IQ-Test eine massive Bewertung der kindlichen Fähigkeiten dar, was manchmal als Belastung empfunden wird. Schließlich handelt es sich um eine Ausnahmesituation, die aufgrund einer bestimmten Problematik oder Fragestellung initiiert worden ist. Das bekommen Kinder schnell mit.

Mein Tipp: Besprechen Sie mit mehreren Fachleuten (Kinderarzt, Lehrer, Schulpsychologe), ob ein Intelligenz Test bei Kindern die richtige Maßnahme ist und beziehen Sie Ihr Kind vorerst nicht in die Überlegungen mit ein.

 

7 beste Lernmethoden

7 beste Lernmethoden

7 beste LernmethodenWenn du 7 beste Lernmethoden kennst, fällt dir das Lernen ganz sicher leichter. Anstatt einfach nur Wissen auswendig zu lernen, kannst du mit diesen 7 besten Lernmethoden schneller und effektiver lernen. Natürlich musst du nicht alle Methoden nutzen. Suche dir die aus, die am besten zu deinem Lernstil passt. Oder wähle eine für Vokabeln, eine andere für Texte lesen und eine dritte für Mathe. Probiere aus, welche der 7 besten Lernmethoden zu deinem individuellen Lernstil passen. Los geht´s! Sieh dir 7 beste Lernmethoden an.

Das sind 7 beste Lernmethoden

1. Karteikasten System

Du benötigst einen Karteikasten und passende Karteikarten sowie 5 Unterteilungen aus Pappe oder Plastik.

  • Zunächst musst du die Karten mit deinem Lernthema beschriften, auf eine Seite die Frage und auf die andere die Antwort. Die beschrifteten Karten legst du in den Karteikasten. Hinter die Karten kommen die Einteilungsblätter, sodass insgesamt 5 Fächer entstehen.
  • Alle Karten befinden sich zunächst im ersten Fach ganz vorn. Nimm nun deine erste Karte und versuche die Frage richtig zu beantworten. Gelingt es, wandert die Karte ins nächste Fach. Gelingt es nicht, bleibt sie, wo sie ist.
  • Arbeite alle Karten des ersten Faches durch, so lange, bis dieses leer ist. Am nächsten Tag oder nach einer Pause machst du weiter mit dem nächsten Fach. Nach 4 Durchgängen hast du alle Karten gelernt.

Lernplakat

Quelle: Lernen und fördern mit Spaß! – hier findest noch viel mehr als 7 beste Lernmethoden

2. Mindmap zeichnen

Das Mindmapping ist eine kreative Lernmethode, die 1974 von dem Briten Tony Buzan entwickelt wurde. Das Wort „mind“ steht für Verstand und unter „map“ versteht man eine Karte, unter „mapping“ ein Diagramm. Mindmapping ist ein Verfahren, mit dem man Lernstoff als Bild aufbereitet, sozusagen eine Landkarte für den Kopf erstellt. Dies hilft, Themen und Inhalte besser zu strukturieren und leichter zu lernen. In die Mitte eines Blattes wird der Oberbegriff geschrieben. Dann Unterüberschriften in Form von Ästen hinzu. Nun schreibt man zu jedem dieser Äste neue Unterpunkte – sodass sich das Gebilde auf dem Blatt immer mehr verzweigt. [weiterlesen]

Clevere Kinder haben bessere Noten

Uta Reimann-Höhn | LernexpertinVielleicht kennen Sie Kinder, die trotz schwacher schulischer Leistungen immer respektable Noten erhalten. Die ihre schlechten Ergebnisse in Klassenarbeiten durch eine besonders starke mündliche Mitarbeit kompensieren oder einen sehr guten Draht zur Lehrerin haben? Trotz offensichtlicher Schwachstellen sind diese Kinder erfolgreich und häufig auch sehr ausgeglichen. Diesen Kindern gelingt es, sich ihre Fähigkeiten bewusst zu machen und besonders gut einzusetzen – häufig mit der Hilfe von Lernmethoden.. Sie schöpfen ihr Leistungspotenzial optimal aus, sie machen das Beste aus ihren Möglichkeiten. Sie wissen, was sie können, und setzen diese Fähigkeiten selbstbewusst ein.

Deshalb sind Lerntechniken so wichtig

3. Wörter und Textteile farbig markieren

Das Markieren ist eine beliebte Technik und steht  vielleicht bei 7 beste Lernmethoden der meisten Schüler ganz weit oben. Beim Verstehen von Texten ist es sinnvoll, zunächst einmal die wichtigsten Aussagen zu kennzeichnen und den Text in Sinnabschnitte einzuteilen. Farben sind immer eine gute Idee, um unterschiedliche Bereiche und Inhalte zu markieren. Aber Achtung: Anfänger markieren gerne zu viel und verlieren dann den Überblick.

  • Personen rot
  • Orte grün
  • Kernaussagen gelb, usw.

4. Zusammenfassung schreiben

Um ein Thema, eine Aussage, eine Handlung oder einen Vorgang zu verstehen, ist das Schreiben einer knappen Zusammenfassung hilfreich. In einem oder zwei Sätzen werden die wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse eines Textes oder eines Inhaltes wiedergegeben. Durch eine gute, knappe Zusammenfassung versteht ein anderer sofort, um was es geht. Anschließend können dann die Details in das Grundwissen eingefügt werden.

Beispiel: Im Buch Harry Potter geht es um einen klugen Jungen, der ohne Eltern in einem Internat aufwächst und viele Abenteuer bestehen muss. Dabei kämpft er mit guten Freunden gegen böse Magie.

5. Eselsbrücken

Auswendiglernen gehört in der Schule zum Alltag. Gut, wer da die besten Strategien kennt, um sich die enormen Mengen an Informationen lange und nachhaltig merken zu können. Dass Eselsbrücken dafür eine wirkungsvolle Hilfe sind, wussten schon unsere Großeltern. Neu ist es ganz sicher nicht, sich Wissen über Reime oder plakative Bilder zu merken. Kombiniert mit den neuen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters sind Eselsbrücken aber nach wie vor eine kluge Möglichkeit, effektiv zu lernen. Jede Merkhilfe, sei es ein Reim oder ein Bild, kann auch Eselsbrücke genannt werden. Ebenso wie ein Esel einer Brücke nutzt, um über einen Fluss zu gelangen, kann auch Ihr Kind Assoziationen (gedankliche Brücken) herstellen, um schwierige Lernstrecken zu bewältigen.

Beispiele:

Mathematik:

 

Liebe Leute groß und klein,
geteilt durch Null lasst besser sein.

Der Nenner eines Bruches darf nie Null sein, d. h. es darf nie durch Null geteilt werden.

Sachkunde:

Lage von Gebirgen

 

Kinzig, Sinn und Main
schließen den Spessart ein.

Mosel, Saar, Nahe, Rhein
schließen rings den Hunsrück ein.

Lage des Spessart

 

Lage des Hunsrück

Englisch:

 

He, she, it –

Das s muss immer mit.

In der 3. Person Einzahl wird an das Verb im Englischen immer ein s angehängt.

6. Lernplakat zeichnen

Lernposter oder LernplakatAuf einem Lernplakat notierst du die wichtigsten Informationen des Lernthemas. Ein Lernplakat oder ein Lernposter macht dann Sinn, wenn es um Inhalte geht, die du noch weiter benötigen wirst. Schreibe das Lernwissen auf ein großes Papier und hänge es dir über deinen Schreibtisch.
Du kannst auch ein Foto von dem Land Plakat machen und dieses Bild als Hintergrund auf deinem Handy benutzen. So lernst du immer etwas, wenn du dein Handy einschaltest.

7. Quiz zum Thema erstellen

Geometrie QuizWer großen Spaß am Lernen hat, profitiert von der Lernmethode Quiz. Versuche zu deinem Lernthema ungefähr zehn Fragen zu finden, die du als Quiz aufbereitet. Du kannst nun dieses Quiz mit deinen Eltern und Freunden spielen, kannst dich selber befragen lassen oder die Fragen stellen.
Zeige dein Lernquiz unbedingt deinem Lehrer, er wird es zu schätzen wissen und vielleicht sogar der Klasse vorstellen.

Ungerechte Zeugnisnoten

Ungerechte Zeugnisnoten

Ungerechte ZeugnisnotenUngerechte Zeugnisnoten? Jeder, der selber in die Schule gegangen ist, weiß, dass Noten nicht immer gerecht sind. Für Kinder ist diese Erfahrung allerdings neu und sie fühlen sich oft ungerecht behandelt. Besonders dramatisch ist dies bei den Abschlusszeugnissen, die jetzt wieder bundesweit verteilt werden. Ein schlechtes Zeugnis kann die Ferien verderben – sollte es aber nicht.

Noten sind oft nicht leicht nachzuvollziehen

Nicht immer können Kinder ihre Leistungen beurteilen, und entscheiden, ob eine Benotung korrekt ist oder nicht. Sie verlieren den Gesamtzusammenhang der Arbeit aus dem Blick oder haben das Bewertungssystem nicht verstanden. Das gelingt den Eltern meist besser, auch wenn sie nicht alle Hintergründe der Benotung kennen.Ohne eine Rücksprache mit dem Lehrer oder der Lehrerin können manche Noten nicht verstanden werden, sie wirken wie ungerechte Zeugnisnoten.

So können vermeintlich ungerechte Zeugnisnoten entstehen

  • So kann beispielsweise in einer Mathematikarbeit eine Aufgabe durchaus Punkte bekommen, auch wenn sie letztlich nicht richtig gelöst wurde. Wurden richtige Zwischenschritte durchgeführt, wird dies positiv berücksichtigt.
  • Bei einem Aufsatz, in einer Deutscharbeit, ist die Bewertung auch nicht einfach. Die Note setzt sich aus vielen Kriterien zusammen, die ein Kind nicht alle kennt. Ob ein Thema korrekt behandelt wurde, die Gliederung des Aufsatzes stimmt und auch die Schrift einigermaßen lesbar ist, zählt dazu.
  • Recht übersichtlich ist die Bewertung eines Diktates, bei dem es um die Rechtschreibung oder die Grammatik geht. Aber auch hier können unterschiedliche Benotungen beispielsweise durch die Berücksichtigung von Doppelfehlern entstehen.
  • Besonders schwierig wird es in den Fächern Sport, Musik, Sachkunde oder Religion. Hier hängt die Benotung in der Regel davon ab, welche Inhalte die Kinder im vorhergehenden Unterricht behandelt haben. Anhand der Schulhefte können Eltern den Unterricht zum Teil nachverfolgen, alle Themen sind dort jedoch nicht aufgeführt.

Ungerechte Zeugnisnoten: der Vergleich mit anderen Arbeiten hilft

Schüler mit gutem ZeugnisIn einem nächsten Schritt hilft der Vergleich mit der Arbeit des Freundes oder der Freundin, um die Benotung zu verstehen. Wenn jetzt immer noch Fragen offen sind, und ein Kind sich ungerecht benotet fühlt, führt nichts mehr an einem Gespräch mit der Lehrkraft vorbei. Diese Unterhaltung sollte ein Kind jedoch nicht alleine führen, sondern in Begleitung eines Elternteils. Die umstrittene Arbeit gehört natürlich dazu, um ganz konkret die vermeintlichen Fehlbewertungen ansprechen und zeigen zu können. Notieren Sie sich für dieses Lehrergespräch den Zeitpunkt der Klassenarbeit, die speziellen Kritikpunkte an der Benotung, und nehmen Sie auch die Schulhefte Ihres Kindes unbedingt mit. Vielleicht hat Ihr Kind an bestimmten Tagen gefehlt, und kommt daher wichtige Aufgaben der Klassenarbeit nicht lösen.

Noten haben ihre Bedeutung verändert

Im Laufe der letzten Jahre haben Noten für Kinder und ihre Eltern eine andere Bedeutung bekommen, ungerechte Zeugnisnoten werden als schlimmer als früher empfunden. War die Note drei früher noch durchaus akzeptabel, so bedeutet sie inzwischen den ersten Schritt in den Noten-Abgrund. Immer wieder erlebe ich Kinder, die wegen einer 3 in Tränen ausbrechen und untröstlich sind. Sie suchen dann bewusst nach Möglichkeiten, diese Note noch zu verbessern. Viele Erklärungen, die diese Kinder anbringen, entbehren einer Grundlage. Da hilft es, die Bedeutung von Noten noch einmal ganz genau zu erklären.

Das bedeuten Schulnoten wirklich

  • Sehr gut: Die Leistung entspricht den Anforderungen im besonderen Maße
  • Gut: Die Leistung entspricht den Anforderungen voll
  • Befriedigend: Die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen
  • Ausreichend: Die Leistung weist Mängel auf, entspricht den Anforderungen aber im Ganzen
  • Mangelhaft: Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Es lässt sich jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können
  • Ungenügend: Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen. Die notwendigen Grundkenntnisse sind nicht vorhanden und es ist nicht davon auszugehen, dass die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

Manchmal sind die Noten wirklich ungerecht

ungerechte ZeugnisnotenWenn Ihnen die Lehrkraft nicht vermitteln kann, wie eine ungerechte Note entstanden ist, sollten Sie in einem Abschlusszeugnis auf eine Änderung drängen. Gerade im Zeugnis der 3. Klasse oder im 1. Halbjahr der 4. Klasse sind Noten wichtig )Berlin und Brandenburg nach der 6. Klasse). Sie entscheiden über die Wahl der weiteren Schulzweiges, den Übertritt. Falls Sie sich mit dem Lehrer nicht einigen können, kann die Schulleitung hinzugezogen werden. Legen Sie schriftlich Beschwerde ein, möglichst noch während der Ferien. Oft ist eine Klärung erst nach den Ferien möglich. Mit einer schriftlichen Beschwerde können Sie beruhigt abwarten. Im Extremfall können Sie sich auch beim Schulamt beschweren. Wägen Sie ab, was eine Beschwerde für Ihr Kind bedeutet.

Sie möchten mehr über den Übertritt wissen?

Mit diesen 8 Tipps stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

Mehr Zeit zum Lernen

Mehr Zeit zum Lernen

Leider hat der Tag nur 24 Stunden, von denen Ihr Kind auch noch ungefähr 10 zum Schlafen benötigt. Bleiben 14 übrig, die jeden Tag sinnvoll gestaltet werden wollen, denn Ihr Kind benötigt auch Zeit zum Lernen. Da ist gutes Zeitmanagement gefragt. Das klingt zunächst einmal viel, doch kaum ein Kind klagt abends über Langeweile oder zu wenig Anforderungen an an einem Wochentag. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Familien mit Schulkindern häufig das Gefühl haben, ihren vielseitigen Aufgaben nicht gerecht werden zu können. Auch viele Kinder wünschen sich mehr Zeit, um ihren Interessen neben der Schule nachgehen zu können. Irgendetwas bleibt immer auf der Strecke. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Erwartungen an den Nachwuchs immer höher werden.

Hat Ihr Kind ein Problem mit seiner Lernzeit?

Zeitmangel drückt sich nicht bei jedem Kind gleich aus. Vielleicht haben sie noch gar nicht bemerkt, dass Ihr Kind mit seiner Zeiteinteilung unzufrieden ist? Es ist nämlich gar nicht so selten, dass Kinder sich einem rigiden Tagesrhythmus unterwerfen und klaglos alle Aufgaben erfüllen, obwohl sie eigentlich etwas ganz anderes tun möchten. Enttarnen Sie Zeitfressser mit unserer Checkliste.

Wenn Ihr Kind einen neuen Tagesplan aufgestellt hat, ist es wichtig, dass die Erwachsenen ihn auch ernst nehmen und respektieren. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, die festen Arbeitszeiten einzuhalten und ermöglichen Sie ihm, seine Freizeit aktiv zu gestalten. Anfangs wird es sicher nicht einfach sein, die festgelegten Zeiten auch einzuhalten. Dabei benötigt Ihr Kind unbedingt die Hilfe seiner Eltern.

So helfen Sie Ihrem Kind seine Zeit zum Lernen zu optimieren

  • Schauen Sie sich jeden Tag gemeinsamen den neuen Tagesplan Ihres Kindes an und sprechen Sie über möglicherweise notwendige Änderungen.
  • Mit einem Wecker oder einer großen Wanduhr fällt es Ihrem Kind leichter, sich an seine Zeitvorgaben zu halten – üben Sie dieses Vorgehen.
  • Erinnern Sie Ihr Kind an den Beginn der Hausaufgaben und an die festen Essenszeiten.
  • Stören Sie Ihr Kind möglichst wenig in seiner „Spiel – oder Kreativzeit“.
  • Besprechen Sie notwendige Nachmittagstermine (Anziehsachen einkaufen, Arzttermine, Besuche bei Freunden, etc.), mit Ihrem Kind so früh wie möglich, damit es sich darauf einstellen kann.
  • Verlegen sie umfangreichere Aktivitäten, zum Beispiel das Aufräumen des Zimmers oder der Besuch eines zu Geschäft es, in Absprache mit Ihrem Kind auf die Wochenenden.
  • Erinnern Sie Ihr Kind jeden Abend rechtzeitig an seine Entspannungszeit, damit es den Tag in Ruhe ausklingen lassen kann.

Lesen Sie hier über gutes Zeitmanagement, checken Sie die Zeitfresser mit unserer Checkliste und profitieren Sie von unseren Tipps.

Erste Hilfe bei Klassenarbeiten

Erste Hilfe bei Klassenarbeiten

“Hilfe, morgen schreiben wir eine Klassenarbeit!” Kennen Sie solche Panikattacken Ihres Kindes? Möchten Sie ihm helfen, wissen aber nicht wie? Gar nicht so einfach! Wissen muss durch viele kleine Lernschritte kontinuierlich aufgebaut werden. Größere Lücken und längere Fehlzeiten führen meist unwiderruflich dazu, dass ein Anschluss an den Leistungsstand der Klasse ohne Aufarbeitung nicht mehr möglich ist. Mit dieser Erste Hilfe bei Klassenarbeiten können Sie klug und clever helfen.

EBook Klassenarbeiten

Erste Hilfe bei Klassenarbeiten hilft

Immer wieder vergessen Kinder aber, dass eine Arbeit auf sie zukommt. Sie haben einen Termin nicht gehört, waren an dem Tag vielleicht krank, haben die Arbeit einfach verdrängt. Die dann entstehende Situation von Panik, Angst und Ohnmacht hilft dem Schulkind nicht, die Situation doch noch angemessen und möglichst erfolgreich zu bewältigen. Wenn ein Schulkind sich dann in letzter Minute doch entscheidet, die wichtige Klassenarbeit mitzuschreiben, soll es durch gute Lerntechniken und einen klare strukturierten Lernplan die Möglichkeit haben, seine bestmöglichen Leistungen abzuliefern. Der bewährte Erste Hilfe bei Klassenarbeiten Plan zeigt Schritt für Schritt, worauf es ankommt.

Erste Hilfe bei KlassenarbeitenDieser Plan hat sich bereits bewährt

Für solche Ausnahmesituationen ist dieser Erste Hilfe bei Klassenarbeiten Plan gedacht. Angstbewältigung, den Überblick behalten, seine Möglichkeiten optimal ausschöpfen und ein gehöriges Maß an Gelassenheit helfen dabei, einer schlechten Note entgegenzuwirken.

Langfristig muss ein Schulkind jedoch lernen selbstständig zu arbeiten, sich vorausschauend vorzubereiten und seinen Wissenstand kontinuierlich zu erhöhen. Kurzfristig ist Hilfe notwendig.

Lesen Sie hier mehr über das E-Book und den Erste Hilfe bei Klassenarbeiten Plan. Dieser Notfallhelfer darf in keine Familie fehlen. Jetzt für nur 3,68 € bei Amazon bestellen.

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Schritt 1: Angst nehmen und Stres reduzieren – so geht es los!

Angst ist kein guter Ratgeber, diesen Spruch kennen Sie wohl auch. Wenn Ihr Kind also voller Panik von der bevorstehenden Arbeit erzählt, müssen Sie es erst mal beruhigen. Auch wenn Ihnen der Schreck in die Glieder fährt, zeigen Sie es nicht. Nehmen Sie die Nachricht gelassen auf und schaffen sie eine beruhigende, vertraute Atmosphäre. Nutzen Sie Ihr Konditionierungswissen und machen Sie genau das, was Ihr Kind als aufbauend, stärkend und motivierend empfindet. Das Glas Apfelsaft nach der Schule, Mittagessen oder ein kurzes Gespräch über den Tag? Loben Sie Ihren Sprössling für eine gute Idee, sein aufgeräumtes Zimmer oder seine Hilfe beim Tischdecken.

 

Checkliste Prüfungsangst

Check Prüfungsangst

  • Hat Ihr Kind schon in der Vorbereitungsphase Angst?
  • Hat Ihr Kind erst in der Prüfung Angst?
  • Hat Ihr Kind vor einem bestimmten Fach Angst?
  • Ängstigt sich Ihr Kind vor einer bestimmten Lehrkraft?
  • Hat sich die Angst langsam ausgeweitet?
  • Hat Ihr Kind vor den Reaktionen der Klasse Angst?
  • Hat Ihr Kind bei mündlichen Vorträgen Angst?
  • Ist Ihr Kind generell ängstlich?
  • Leidet Ihr Kind unter Zeitdruck?
  • Steht Ihr Kind generell unter hohem Druck?
  • Fühlt sich Ihr Kind schnell überfordert?
 
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