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Bildungsniveau an Grundschulen im Sinkflug?

Bildungsniveau an Grundschulen im Sinkflug?

Erschreckende Ergebnisse zeigt die neue IQB (Institut für Qualitätssicherung im Bildungswesen) Studie. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind Grundschüler in Deutsch und Mathe signifikant schlechter geworden. Um 10% verringerten sich die Leistungen in Deutsch, um rund 8% die in Mathe.

NRW, Berlin, Bremen sind die Schlusslichter im Bildungsniveau. Grund für diese Entwicklung sind die veränderten Schülerschaften, der hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund (34%) und die soziale Herausforderungen.

Deutschlands Grundschüler haben also wirklich ein Problem! Ihr Leistungsniveau ist heute schlechter als vor 5 Jahren. Woran liegt es, dass die Grundschulen immer weniger Wissen vermittelt haben? Und was bedeutet das für die Zukunft, denn der große Lehrermangel hat ja gerade erst begonnen. Experten und Eltern fordern, die Schulen brauchen mehr individuelle Förderung und mehr Lehrer.

Eltern müssen sich selber kümmern

Hand Fidget SpinnerDoch woher soll die schnelle Veränderung kommen? Eins ist klar, Eltern können sich heute weniger denn je entspannt zurücklehnen und der Schule die Bildung ihrer Kinder überlassen. Eigeninitiative ist angesagt um sicherzustellen, dass das eigene Kind den Übertritt in die weiterführende Schule schafft und dort nicht untergeht. Welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Kind zu unterstützen.

Ich schäme mich für das Schulsystem!” sagt meine Freundin und Grundschullehrerin immer öfter. Lehrermangel und immer miesere Leistungen schon bei den Grundschülern machen nicht nur Eltern, sondern auch zunehmend Lehrern große Sorgen. Wo soll das hinführen? Die gesellschaftliche Entwicklung braucht künftig immer stärker hochgebildetet und kreative Denker und Macher – aber die Schule produziert schlecht ausgebildetet Ja-Sager.

Liebe Eltern – überlassen Sie den Bildungsauftrag nicht den Schulen

Das Erlernen der Grundrechenarten und der Rechtschreibung, aber auch das Lesen und Lösen komplexer Aufgaben, können Sie selber bei Ihrem Kind sehr leicht unterstützen. Dafür stelle ich als Diplom Pädagogin und langjährige Lerntherapeutin immer neues Material für Sie zusammen. Zum Beispiel das top aktuelle und motivierende Training des Einmaleins mit dem beliebten Hand Fidget Spinner.

Fidget Spinner Übungen RechtschreibungNachhilfe und Lernförderung können sich nicht alle Eltern leisten, private Unterstützung durch Angehörige oder Freunde ist nicht immer möglich. Bleibt die kontinuierliche Unterstützung zuhause mit guten Lernmaterialien. Günstige Lernmaterialien, die sofort downgeloadet werden können, bietet die Internetseite der Diplom Pädagogin Uta Reimann-Höhn www.lernfoerderung.de, seit vielen Jahren an. Außerdem enthält das bekannte Portal zahlreiche kostenlose Übungen und Anregungen, wie Kinder in der Schule Spaß und Freude am Lernen haben können.

Zum Beispiel mit motivierenden Arbeitsaufträgen, die vom Fidget Spinner begleitet werden. Schauen Sie mal rein und drucken Sie sich gleich unser neustes Arbeitsblatt kostenlos aus. [weiter zu Fidget Hand Spinner]

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Spot on: Körpergröße und Selbstbewusstsein

Spot on: Körpergröße und Selbstbewusstsein

Size doesn´t matter, oder?

Nach einer Veranstaltung wartete ich gemeinsam mit meinem Mann auf den Shuttlebus, der uns zu unserem Auto bringen sollte. Mit uns warteten viele Familien mit großen und kleinen Kindern. Schnell kamen wir mit zwei Mädchen ins Gespräch, die meinen Mann auf seine Gitarre ansprachen.

Wir stellten uns vor und fragten die Mädchen, wie alt sie seien. Die lebendigere der beiden, die ständig Witze erzählte und die halbe Bushaltestelle unterhielt, antwortete zuerst. „Ich bin zehn Jahre alt, aber ich weiß schon, ich bin viel zu klein für mein Alter.“ Dabei senkte sie ihren Blick nach unten und wagte es nicht, uns in die Augen zu schauen. Kaum zu glauben, aber sie schämte sich für ihre Größe. Dieses lebendige, witzige, charmante und schlagfertige Kind.

Traurig, wenn Kindern das Selbstbewusstsein fehlt

Mädchen size doesn`t matterDas hat mich traurig gemacht. Dieses Mädchen war lustig, aktiv, witzig und unterhaltsam. Bestimmt war sie klug und eine gute Schülerin, auf jeden Fall aber der Mittelpunkt ihrer Familie. Wie schade, dass sie über sich selbst als erstes eine negative Aussage machte. Sie hätte doch genauso gut sagen können: „Ich bin zehn Jahre alt und ganz schön klug, beliebt, hübsch oder schnell für mein Alter.“

Leider hat sie das aber nicht gesagt. Und ganz ehrlich, ich glaube, dass sie das von sich auch nicht denkt. Rasch versuchten mein Mann und ich diesem negativen Selbstbild zu widersprechen. Wir antworteten, jede Größe sei doch völlig o. k., unsere Kinder seien auch nicht besonders groß und das wäre doch völlig egal. Ich denke aber nicht, dass wir das Mädchen mit diesen Argumenten wirklich erreicht haben. Sie schien schon zu oft gehört zu haben, dass sie für ihr Alter einfach nicht groß genug sei. Und sie schämte sich dafür, obwohl sie darauf ja wirklich überhaupt keinen Einfluss hatte.

Natürlich frage ich mich, woher diese Einstellung kommt. Sind es Eltern und Familie, in dem Mädchen immer wieder vermitteln, dass es nicht so groß wie die anderen seines Alters ist? Oder sind es die Klassenkameraden und Freunde? Kommen Kinder überhaupt selber auf die Idee nach Größe zu gucken, wenn Erwachsene sie nicht auf diese Gedanken bringen?

Wer sagt denn, was normal ist?

Und warum ist die Körpergröße nur dann positiv, wenn sie normal oder über dem Durchschnitt liegt? Besonders klein zu sein hat doch auch seine Vorteile. Klein gewachsene Kinder können ihre Kleidung länger tragen, länger den Kinderpreis beanspruchen, sie schlüpfen einfach schnell irgendwo durch und sind schneller satt. Außerdem genießen sie länger den Schutz der Erwachsenen, den Welpenschutz.

Meiner Ansicht nach kommt es einfach auf die Sichtweise an, ob die Körpergröße überhaupt relevant ist, und wenn ja, in welche Richtung. Mit Intelligenz, Durchsetzungskraft, Selbstbewusstsein, Klugheit, Schnelligkeit, Liebenswürdigkeit oder Hilfsbereitschaft hat die Größe eines Kindes überhaupt nichts zu tun. Wir alle wissen das. Dieses Mädchen muss es noch lernen.

Und ich hoffe, dass das gelingt.

Size doesn`t matterIhre Uta Reimann-Höhn

Textaufgaben lösen 9 Schritte

Textaufgaben lösen 9 Schritte

“Lass dir auf keinen Fall von einer Textaufgabe Angst einjagen! Wenn du keine Angst vor der Aufgabe hast, bist du weniger nervös und kannst dich besser konzentrieren. Dadurch findest du Lösungswege, die dir sonst nicht einfallen würden.” Aber wie löst Ihr Kind Textaufgaben mit System? Um das Lösen von Textaufgaben zu erleichtern, bietet sich die Hilfe eines Rasters an. So eine Schritt für Schritt Anleitung kann beim Textaufgaben lösen sehr hilfreich sein. Wenn Ihr Kind nicht weiß, wie es anfangen soll, hilft die Schritt für Schritt Anleitung. Einfach Punkt für Punkt vorgehen, um die Frage zu verstehen, die Rechnung zu finden und die Aufgabe zu lösen.  Drucken Sie die Liste aus und kleben Sie sie Ihrem Kind immer wieder vorne ins Matheheft. Beim Textaufgaben lösen kann es dann jedesmal wieder nachsehen, welche Schritte notwendig sind. Mit der Zeit automatisiert es dieses Vorgehen und löst Textaufgaben immer besser.

Mit diesem Raster Textaufgaben lösen

Textaufgaben Schritt 1: 

Die Textaufgabe sorgfältig lesen, mindestens zweimal.

Textaufgaben Schritt 2:

Die Aufgabe mit eigenen Worten wiedergeben.

Textaufgaben Schritt 3:

Signalwörter und wichtige Informationen finden.

Hilfreiche Signalwörter in Textaufgaben:

  • gemeinsam = etwas zusammenzählen
  • erhöhen = aus weniger wird mehr
  • ergänzen = etwas wird mehr als vorher
  • herabsetzen = etwas wird weniger als vorher
  • halbieren = etwas wird durch 2 geteilt
  • verdoppeln = etwas wird mit 2 multipliziert

Textaufgaben Schritt 4:

Rechenschritte finden, eventuell mit Hilfe eines Rechenbaumes oder anderer visueller Hilfen verdeutlichen. Markiere beispielsweise alle wichtigen Informationen (Zahlen, Zeiten, Namen, Gegenstände) mit deinen Farbstiften. Wenn du schon siehst, was zusammengehört, dann markiere diese Dinge in der gleichen Farbe. Vielleicht unterstreichst du alle Zeiten rot, die Namen blau und die Geldangaben grün.

Textaufgaben Schritt 5:

Bekannte Informationen aufzählen und die gesuchte Unbekannte definieren. Wenn du alle Informationen sortiert hast und auch die Frage kennst, geht es mit dem Rechnen los. Häufig musst du zwei oder drei Rechnungen aufstellen, um die Lösung zu finden.

Textaufgaben Schritt 6:

Die passende Frage formulieren. Wenn in der Textaufgabe keine Frage gestellt wird, musst du sie selber finden. Übrlege, welche Frage sinnvoll ist oder was du selber wissen möchtest und mit den Angaben berechnen kannst. monatlich / jährlich / einmalig : Du musst bei dieser Aufgabe beachten, dass einige Angaben monatlich und andere jährlich sind. Daher musst du umrechnen.

Textaufgaben Schritt 7:

Notieren der Aufgabe und lösen mit den geforderten Rechenarten.

Textaufgaben Schritt 8:

Textaufgaben lösenPrüfen der Lösung durch Überschlag, Gegenprobe oder auch mit dem Taschenrechner, falls erlaubt. Das bedeutet, sich Zeit zu nehmen. Ganz wichtig: Lieber nicht alle Aufgaben rechnene, dafür aber richtige Ergebnisse erzielen, als alle Aufgaben anzufangen, falsch auszurechnen und keine Zeit mehr für die Überprüfung zu haben.
Gegenprobe bedeutet beispielsweise bei einer Mal-Aufgabe wie 9 x 3 = 27 die umgekehrte Rechnung durchzuführen, also 27 : 3 = 9.

Textaufgaben Schritt 9:

Antwort formulieren und die Lösung aufschreiben.

Manch ein Kind wird beim Lesen einer Textaufgabe verwirrt den Kopf schütteln. Es ist nämlich gar nicht so einfach, beim Durchlesen aus den knappen Sätzen alle wichtigen Informationen herauszufiltern und anschließend die richtige Antwort geben zu können. Viel leichter gelingt dies jedoch, wenn eine weitere Lerntechnik angewendet wird: das Visualisieren

Textaufgaben verstehen

Textaufgaben verstehen und lösen

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Textaufgaben lösen leicht gemacht: Den Sachverhalt nachspielen

Mit einer anderen Person, mit Playmobil-Figuren oder Puppen wird die Textaufgabe nachgebaut und gespielt. Dabei wiederholt Ihr Kind die Aufgabe und versucht herauszufinden, was von ihm gefordert wird. Eltern können hier schön eingreifen, wenn das Kind einen falschen Weg einschlägt. “Ist das wirklich wichtig?”, “Kann das denn überhaupt sein?” oder andere Fragen regen das Kind dazu an, noch einmal nachzudenken. 

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