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Lerngeheimnis Motivation

Lerngeheimnis Motivation

Lerngeheimnis MotivationJedes Kind ist motiviert, nur leider nicht immer in der Schule, das Problem kann mit dem Lerngeheimnis Motivation gelöst werden. Sicher können Sie ohne groß nachzudenken 5 tolle Beschäftigungen nennen, bei denen Ihr Kind sich richtig wohl fühlt und die es mit Begeisterung ausübt. Fahrradfahren? Puzzeln? Fernsehen? Mit dem Papa Fußball spielen? Plätzchen backen? Ein Bild malen? Und vieles mehr. Hausaufgaben, für eine Klassenarbeit lernen oder ein Referat vortragen werden jedoch nur sehr selten genannt. Das ist schade, denn der Lernerfolg Ihres Kindes hängt ganz wesentlich auch von seiner Lust und seinem Interesse ab.

Motivierte Kinder haben bessere Noten

Jedes Kind kann durch das Lerngeheimnis Motivation bessere Leistungen erbringen. Es kann sich länger konzentrieren, merkt sich die Lerninhalte exakter und länger, lernt nachhaltiger und vernetzter. Hoch motiviert zu lernen ist fast wie ein bisschen besessen zu sein. Die Umwelt wird ausgeblendet und das Lernthema rückt in den Mittelpunkt. Es wird von allen Seiten betrachtet, ausgeleuchtet und will verstanden werden. Kinder, die völlig in ein Buch, ein Spiel oder eine Bastelarbeit vertieft sind, werden von einer starken Motivation angetrieben. Sie möchten wissen, wie das Buch weitergeht, möchten das Spiel gewinnen oder die Bastelarbeit fertig stellen, um sie vielleicht zu verschenken.

So wirkt das Lerngeheimnis Motivation bei Ihrem Kind

ich schaff das PlakatEin hochmotiviertes Kind ist also ein glückliches Kind, das aus eigenem Antrieb lernt und es liebt, seine Leistungen zu zeigen. Ein perfekter Grundstock für das erfolgreiche Lernen in der Schule. Doch die Motivation eines Kindes ist ein zartes Pflänzchen, das durch viele Faktoren im Wachstum gestört werden kann. Zu wenig Erfolge und zu hohe Anforderungen zum falschen Zeitpunkt, in vielen Grundschulen leider ganz alltäglich, können Ihr Kind ausbremsen. Dann ist es notwendig, den angerichteten Schaden wieder zu beheben. Wir haben einen Schritt für Schritt Plan für Ihr Kind erstellt, der ihm hilft, sein Selbstbewusstsein zu verbessern. Das „Du schaffst das!“ Plakat können Sie sich hier kostenlos ausdrucken.

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Die Klasse überspringe ich einfach

Die Klasse überspringe ich einfach

Das Überspringen einer Schulklasse bei Hochbegabung wird noch immer kritisch gesehen. Viele Untersuchungen setzen sich mit den Fogen auseinander. Rimm und Lovance (1992a) setzen aufgrund ihrer Erfahrungen Akzelerationsstrategien (Beschleunigungsstrategien wie Klasse überspringen) als eine Möglichkeit ein, Minderleistungen bei hochbegabten Kindern zu verhindern oder umzukehren. Die Akzeleration verbessert die Motivation, hat keine negativen Auswirkungen auf die soziale Anpassung und kann sie sogar verbessern. Körpergröße, Reife und Noten sind relativ unwichtig.

Springer haben wenig Lernaufwand

Klasse überspringenUntersuchungen von Kötter (1985) im Saarland und Untersuchungen von Reitmajer in Bayern (1988)ergaben, dass der Lernaufwand von Springern, um fehlenden Stoff aufzuholen, als relativ gering empfunden wurde . Am Gymnasium betrug er 1-2 Stunden über 1-6 Wochen. In fast allen Fällen wurde eine Stärkung des Selbstbewußtseins und eine erhöhte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue soziale Situationen genannt. Trotz anfänglicher Ängste waren die Kontakte zur aufnehmenden Klasse überwiegend positiv. Die aufnehmenden LehrerInnen unterstützten das Springen.

In einem Punkt war das Ergebnis in allen Untersuchungen gleich

Das Aufholen des Stoffes war, soweit Aussagen dazu vorliegen, unproblematisch. In der Grundschule war der Zeitaufwand nicht der Rede wert, im Gymnasium musste etwas mehr Zeit aufgewendet werden. In der Kölner Untersuchung wurde darauf hingewiesen, dass Störungen im Lernverhalten, die durch länger dauernde Unterforderung und Frustration entstanden waren, einige Zeit brauchten, bis sie behoben waren. 
Rimm und Lovance (1992a) setzen aufgrund ihrer Erfahrungen Akzelerationsstrategien (Beschleunigungsstrategien Klasse überspringen) als eine Möglichkeit ein, Minderleistungen bei hochbegabten Kindern zu verhindern oder umzukehren. Die Akzeleration verbessert die Motivation, hat keine negativen Auswirkungen auf die soziale Anpassung und kann sie sogar verbessern. Körpergröße, Reife und Noten sind beim Klasse überspringen relativ unwichtig.

Das Selbstbewusstsein wird durch Klasse überspringen gestärkt

Untersuchungen von Kötter (1985) im Saarland und Untersuchungen von Reitmajer in Bayern (1988)ergaben, dass der Lernaufwand von Springern, um fehlenden Stoff aufzuholen, als relativ gering empfunden wurde . Am Gymnasium betrug er 1-2 Stunden über 1-6 Wochen. In fast allen Fällen wurde eine Stärkung des Selbstbewußtseins und eine erhöhte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue soziale Situationen genannt. Trotz anfänglicher Ängste waren die Kontakte zur aufnehmenden Klasse überwiegend positiv. Die aufnehmenden LehrerInnen unterstützten das Klasse überspringen.

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Forscher schlagen Alarm! Kinder spielen zuwenig Motivation wecken

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Die Aufsatzmaus

Die Aufsatzmaus

Die Aufsatzmaus hilft Schulkindern

AufsatzmausGroße Freude auf unserer Facebookseite über die grandiose Zeichnung der Aufsatzmaus. Hier war ein echter Künstler am Werk. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie kreativ und einfallsreich die Kinder sind, wenn sie zeichnen. Manche geben sich unendlich viel Mühe, pressen die Zunge zwischen die Zähne und malen ganz versunken in sich. Andere kritzeln mal kurz übers Papier und erledigen die Aufgabe in Rekordzeit. So oder so, die Aufsatzmaus ist immer wieder ein Hit.

Regeln mit der Aufsatzmaus spielerisch verinnerlichen

Genau das kann die Aufsatzmaus ganz wunderbar. Indem das Kind versucht, eine kurze Schnauze und einen kurzen Schwanz zu malen, lernt es etwas über die Einleitung und den Schluss eines Aufsatzes. Muss es später einen Aufsatz schreiben, erinnert es sich blitzschnell daran. Etwas schwieriger ist es mit dem Hauptteil, der sich langsam zum Höhepunkt steigert. Der leicht ansteigende Rücken der Maus, die nicht oft eher eine Ratte ähnlich sieht, verdeulicht das.

Die Aufsatzmaus ist nicht mehr wegzudenken

Wer sie eigentlich erfunden hat, ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass die wandelbare Aufsatzmaus in vielen Gestalten Einzug in die Klassenzimmer gefunden hat. Flink und wendig knabbert sie sich durch deutsche Kinderaufsätze und schnuppert mit ihrer Schnauze nach den wichtigen Elementen eines Aufsatzes. Fehlt die Einleitung, fehlt auch die Schnauze. Und ohne Schwanz ist der Schluss des Aufsatzes einfach nicht richtig.

Video Aufsatzmaus

Dieses Tier ist sehr beliebt

Je witziger und bunter die Maus aussieht, desto besser. Humor ist ein unterschätztes Element beim Lernen. Wenn sich Kinder so richtig kaputtlachen, merken sie sich die Lerninhalte besser. Lassen Sie Ihr Kind verschiedene Bilder der kleinen Maus malen und mit den wichtigen Elementen des Aufsatzes beschriften. Stellen Sie diese Bilder aus, vielleicht im Flur oder in der Küche? Und  möglicherweise fühlen sich auch andere Künstler angesprochen, einen kleine Maus beizusteuern.

Textaufgaben lösen 9 Schritte

Textaufgaben lösen 9 Schritte

„Lass dir auf keinen Fall von einer Textaufgabe Angst einjagen! Wenn du keine Angst vor der Aufgabe hast, bist du weniger nervös und kannst dich besser konzentrieren. Dadurch findest du Lösungswege, die dir sonst nicht einfallen würden.“ Aber wie löst Ihr Kind Textaufgaben mit System? Um das Lösen von Textaufgaben zu erleichtern, bietet sich die Hilfe eines Rasters an. So eine Schritt für Schritt Anleitung kann beim Textaufgaben lösen sehr hilfreich sein. Wenn Ihr Kind nicht weiß, wie es anfangen soll, hilft die Schritt für Schritt Anleitung. Einfach Punkt für Punkt vorgehen, um die Frage zu verstehen, die Rechnung zu finden und die Aufgabe zu lösen.  Drucken Sie die Liste aus und kleben Sie sie Ihrem Kind immer wieder vorne ins Matheheft. Beim Textaufgaben lösen kann es dann jedesmal wieder nachsehen, welche Schritte notwendig sind. Mit der Zeit automatisiert es dieses Vorgehen und löst Textaufgaben immer besser.

Mit diesem Raster Textaufgaben lösen

Textaufgaben Schritt 1: 

Die Textaufgabe sorgfältig lesen, mindestens zweimal.

Textaufgaben verstehenTextaufgaben Schritt 2:

Die Aufgabe mit eigenen Worten wiedergeben.

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Textaufgaben Schritt 3:

Signalwörter und wichtige Informationen finden.

Hilfreiche Signalwörter in Textaufgaben:

  • gemeinsam = etwas zusammenzählen
  • erhöhen = aus weniger wird mehr
  • ergänzen = etwas wird mehr als vorher
  • herabsetzen = etwas wird weniger als vorher
  • halbieren = etwas wird durch 2 geteilt
  • verdoppeln = etwas wird mit 2 multipliziert

Textaufgaben Schritt 4:

Rechenschritte finden, eventuell mit Hilfe eines Rechenbaumes oder anderer visueller Hilfen verdeutlichen. Markiere beispielsweise alle wichtigen Informationen (Zahlen, Zeiten, Namen, Gegenstände) mit deinen Farbstiften. Wenn du schon siehst, was zusammengehört, dann markiere diese Dinge in der gleichen Farbe. Vielleicht unterstreichst du alle Zeiten rot, die Namen blau und die Geldangaben grün.

Textaufgaben Schritt 5:

Bekannte Informationen aufzählen und die gesuchte Unbekannte definieren. Wenn du alle Informationen sortiert hast und auch die Frage kennst, geht es mit dem Rechnen los. Häufig musst du zwei oder drei Rechnungen aufstellen, um die Lösung zu finden.

Textaufgaben Schritt 6:

Die passende Frage formulieren. Wenn in der Textaufgabe keine Frage gestellt wird, musst du sie selber finden. Übrlege, welche Frage sinnvoll ist oder was du selber wissen möchtest und mit den Angaben berechnen kannst. monatlich / jährlich / einmalig : Du musst bei dieser Aufgabe beachten, dass einige Angaben monatlich und andere jährlich sind. Daher musst du umrechnen.

Textaufgaben Schritt 7:

Notieren der Aufgabe und lösen mit den geforderten Rechenarten.

Textaufgaben Schritt 8:

Textaufgaben lösenPrüfen der Lösung durch Überschlag, Gegenprobe oder auch mit dem Taschenrechner, falls erlaubt.

Textaufgaben Schritt 9:

Antwort formulieren und die Lösung aufschreiben.

Manch ein Kind wird beim Lesen einer Textaufgabe verwirrt den Kopf schütteln. Es ist nämlich gar nicht so einfach, beim Durchlesen aus den knappen Sätzen alle wichtigen Informationen herauszufiltern und anschließend die richtige Antwort geben zu können. Viel leichter gelingt dies jedoch, wenn eine weitere Lerntechnik angewendet wird: das Visualisieren

Textaufgaben lösen leicht gemacht: Den Sachverhalt nachspielen

Mit einer anderen Person, mit Playmobil-Figuren oder Puppen wird die Textaufgabe nachgebaut und gespielt. Dabei wiederholt Ihr Kind die Aufgabe und versucht herauszufinden, was von ihm gefordert wird. Eltern können hier schön eingreifen, wenn das Kind einen falschen Weg einschlägt. „Ist das wirklich wichtig?“, „Kann das denn überhaupt sein?“ oder andere Fragen regen das Kind dazu an, noch einmal nachzudenken. 

[weiterlesen Textaufgaben]

 
Matheformeln auswendig lernen

Matheformeln auswendig lernen

Auswendig lernen sollte Ihr Kind für die Schule beherrschen. Spätestens ab der fünften Klasse kommen Schülerinnen und Schüler um mathematische Formeln nicht herum. Viele müssen einfach auswendig gelernt werden. Ob bei der Berechnung von Flächen oder dem Lösen von Gleichungen, eine Formel hilft. Den Schulkindern würden am liebsten alle Formeln im Schlaf lernen. Doch leider funktioniert das nicht.

Auswendig lernen: Matheformel verstehen

auswendig lernen matheformelUm etwas auswendig zu lernen, muss der Lerninhalt verstanden, mehrfach wiederholt und im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. So sind die Matheformeln auch in den nächsten Schuljahren noch abrufbar. Ein stures Auswendiglernen der Formel ist zwar möglich, doch zur Anwendung sollte Ihr Kind sie auch verstehen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr Kind Matheformeln besser versteht. Probieren Sie aus, was bei Ihrem Kind am besten funktioniert. 

  • Lassen Sie sich die Formel erklären.
  • Sehen Sie sich gemeinsam Erklärvideos bei Youtube an.
  • Lesen Sie gemeinsam die Erklärungen im Mathebuch.
  • Rechnen Sie mindestens zwei Testaufgaben aus dem Heft Ihres Kindes zusammen nach.

Die 5 Tipps zum auswendig Lernen – für jeden Lerntyp etwas dabei

Nicht jeder Schüler oder jede Schülerin lernt gleich. Je nach Lerntyp kommen die Informationen auf verschiedenen Wahrnehmungskanälen besser oder schlechter an. Das gilt auch beim Auswendiglernen. Wenn Sie wissen, welcher Lernweg für Ihr Kind der Beste ist, können Sie gleich zum entsprechenden Tipp springen. Falls nicht, probieren Sie einfach alle 5 Tipps nach und nach aus. Eine Regel gilt jedoch immer beim Auswendiglernen: Ohne Wiederholungen wird das nichts!

1. Wiederholtes Anhören der Matheformel

Matheformel auswendig lernenRonny (14 Jahre) ist, obwohl für einen Jungen eher ungewöhnlich, ein sogenanntes „Ohrentier“. Er merkt sich auditives Input besonders gut, vielleicht weil er Klavier spielt, seit er 10 Jahre alt ist. Dieses Hobby nutzt er auch zum Lernen. Um sich Matheformeln besser zu merken, denkt er sich zu jeder Formel eine Melodie auf dem Klavier aus. Clever, denn so schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe. Er widmet sich seinem Hobby und lernt Mathe. Natürlich nutzt er auch andere Möglichkeiten, wie das Aussprechen und Anhören auf seinem Smartphone oder die Erklärungen im Internet.

2. Wiederholtes Ansehen der Matheformel

Lara (13 Jahre) lernt am besten, indem sie sich etwas ansieht. Sie ist ein vorrangig visueller Lerntyp. Die Pythagoras Formel hat sie sich groß aufgemalt. Das „Mathebild“ hängt jetzt über ihrem Schreibtisch, sodass sie die Formel automatisch immer wieder ansieht. Doch Lara hatte noch eine tolle Idee. Sie hat ihr Bild fotografiert und als Startbildschirm auf ihr Handy gelegt. Nun sieht sie viele Male am Tag die wichtigen Formeln, ob sie will oder nicht. Das prägt sich ein. So schnell wird Sarah diese Formeln nicht mehr vergessen.

3. Praktisches Einüben der Matheformel

auswendig lernenLeon (13 Jahre) muss immer etwas mit seinen eigenen Händen „erfassen“, um es zu verstehen. Er baut sich das rechtwinklige Dreieck einfach nach und überprüft am Objekt die Formel. Dazu nutzt er farbige Rechenstäbchen, die er zu einem Dreieck zusammenlegt. Weil Leon auch ziemlich geschickt am Computer ist, versucht er sich selber an einem Erklärvideo. Er nimmt seine Darstellung der Matheformel mit dem Handy auf und spricht dann noch die Erklärung dazu. Das ganze Projekt lädt er auf Youtube hoch, sodass andere auch davon profitieren könne. Was für eine tolle Motivation, wenn erste positive Kommentare kommen!

4. Immer in Bewegung

Anna-Sophie ist nicht so angetan vom Internet, sie bewegt sich lieber. Die 14jährige reitet für ihr Leben gerne und geht einmal in der Woche mit Hunden aus dem Tierheim spazieren. Bei diesen Tätigkeiten sagt sie sich die Matheformeln im Rhythmus der Bewegung vor. Nach einem Ausritt kann sie meist eine neue Formel sehr gut auswendig

5. Austausch mit anderen

Tim (13 Jahre) ist eine „Quasselstrippe“, ständig muss er sich mitteilen. Alleine vor einem Mathebuch kann er sich überhaupt nicht zum Lernen motivieren. Deshalb hat Tim eine Lerngruppe, mit der er fast jeden Tag nach der Schule die Hausaufgaben macht. Hier diskutiert er auch die Matheformeln. Am liebsten erklärt er sie seinem Freund Sebastian, dabei lernt er fast nebenbei und ganz spielerisch. Immer öfter fragt ihn auch sein Vater, wie denn eigentlich dies oder jedes in Mathe berechnet wird. Tim ist dann sehr stolz, wenn er den Rechenvorgang erklären kann.

Überblick der besten Tipps zum Auswendiglernen

Lerntyp

Methoden

Auditiver Lerntyp – Ohren

·       sich selber laut vorlesen

·       mehrfach vorlesen lassen

·       aufs Handy sprechen und immer wieder anhören

visueller Lerntyp – Augen

·       ein Bild mit der Formel malen, möglichst bunt, und gut sichtbar aufhängen

·       ein Erklärvideo ansehen

·       die Formel als Startbild aufs Handy

·       Formel im Mathebuch ansehen

(fein)motorischer Lerntyp

·       viele Beispiele aufmalen

·       für jemanden anderen mit Erklärungen nachlegen

·       ein eigenes Formelbuch zeichnen oder als Video aufnehmen

(grob)motorischer Lerntyp

·       Formel beim Bewegen immer wieder aufsagen (Reiten, rennen, auf dem Hometrainer, beim Tanzen)

kommunikativer Lerntyp

·       über die Formel sprechen

·       die Formel jemandem erklären

·       Austausch mit der Lerngruppe

 

Zum auswendig Lernen kombiniert Ihr Kind am besten alle Methoden

Die meisten Menschen gehören nicht ausschließlich einen Lerntyp an, sondern kommen mit der Kombination von verschiedenen Methoden am besten zurecht. Das ist natürlich auch bei Schülern so, beim auswendig lernen. Lassen Sie Ihr Kind auf jeden Fall selber herausfinden, wie es am besten lernt. Stellen Sie ihm ruhig die verschiedenen Methoden vor und fragen Sie nach, wo es sich wieder findet. Bestimmt hat Ihr Kind selber noch eine tolle Idee wie es am besten auswendig lernt. Diese sollten Sie unbedingt übernehmen. Je mehr Ihr Kind selber zum Lernen beiträgt, desto besser wird es sich Inhalte merken können.

Je persönlicher, desto besser

Umso etwas Theoretisches wie den Satz des Pythagoras auswendig zu lernen, hilft auf jeden Fall auch ein persönlicher Bezug. Ganz bestimmt findet Ihr Teenager in seinem Zimmer oder in seinem Ranzen einen dreieckigen Gegenstand, der einen rechten Winkel hat. Das muss nicht immer das Geodreieck sein, sondern vielleicht eine Kaugummiverpackung, eine Kosmetikdose oder eine ausgefallene Postkarte. Mit diesen“ realen“ rechtwinkligen Dreiecken lässt sich der Satz des Pythagoras viel besser merken.

 

Nach dem auswendig Lernen braucht das Gehirn eine Pause

Für alle Lernmethoden gilt jedoch, sie nicht über zu strapazieren. Wenn Ihr Teammanager sich gerade intensiv mit dem Satz des Pythagoras beschäftigt hat, sollte er seinem Gehirn danach Zeit geben, diese Inhalte auch zu verarbeiten. Am besten gelingt das durch ruhige Tätigkeiten, wie ein bisschen Musik hören, mit dem Bus zum Sport fahren oder durch ein Comic blättern. Aufregende Tätigkeiten wie ein spannendes Computerspiel, einen Thriller gucken oder sofort mit der frisch verliebten Freundin zu telefonieren, behindern das Abspeichern der Informationen.

 Ganz sicher: Das Arbeitsgedächtnis lässt sich trainieren

auswendig lernenDiese Erkenntnis der Wissenschaft macht Mut. Je häufiger Ihr Kind lernt, desto leichter geht es. Es ist übrigens auch erwiesen, dass gelernte Informationen besser abgerufen werden können, wenn dies in derselben Umgebung wie beim Lernen geschieht. Da Ihr Teenager sicherlich nicht immer in der Schule auswendig lernen möchte, können Sie diese Erkenntnis abwandeln. Lassen Sie ihn beim Auswendiglernen etwas essen oder trinken, das er dann später auch mit in die Klausur nehmen kann.

Mein Tipp: Konditionierung

Lassen Sie Ihr Kind beim Auswendiglernen eine Banane essen. Zur entsprechenden Matheklausur soll es dann ebenfalls eine Banane mitnehmen. Um sich an die Formel besser erinnern zu können, reicht oft ein Biss in das Obst. Diese Methode nennt man Konditionierung. Ihr Erfolg wurde von der Wissenschaft eindeutig nachgewiesen.

Klassenarbeiten planen

Klassenarbeiten planen

Kann Ihr Kind seine Klassenarbeiten planen? Sensible Schülerinnen und Schüler bekommen schon mal eine kleine Panikattacke, wenn sie merken, dass ihnen ein Prüfungstermin entgangen ist. Doch solange sie nicht erst am Morgen des Klassenarbeitstages wieder daran denken, können sie auch in kurzer Zeit noch einiges für die wichtige Leistungsüberprüfung vorbereiten. Wer regelmäßig seine Hausaufgaben macht und für den Unterricht lernt, hat sowieso schon Vorteile. Schließlich wird in einer Klassenarbeit auch nur abgefragt, was in der Schule vorher vermittelt worden ist. Wenn Ihr Kind also im Unterricht gut aufpasst, können seine Leistungslücken nicht besonders groß sein. Am bersten ist es allerdings, wenn Ihr Kind seine Klassenarbeiten sorgfältig plant. Vielleicht mit unserem Jahresplaner Klassenarbeiten und den besten 7 Lern.-Tipps.

Diese Fragen muss sich Ihr Kind stellen

Klassenarbeiten planenWenn das Klassenarbeit planen nicht rechtzeitig geklappt hat, kann Ihr Kind trotzdem noch viel machen. Um sich in der knappen, verbleibenden Zeit optimal vorzubereiten, muss es strategisch geschickt vorgehen. Alles, was es sonst in vier bis sieben Tagen in Ruhe erledigen kann, wird jetzt in ein enges Zeitgerüst von ein oder zwei Tagen gepresst. Dabei sollte aber keine Panik aufkommen, denn sonst blockiert das Gehirn und vom Lernstoff bleibt nichts hängen. Machen Sie sich und Ihrem Kind klar, dass in dieser Ausnahmesituation eben nur das Notwendigste gelernt werden kann. Eine Super Note ist da eher unwahrscheinlich. Dieses Verständnis nimmt Druck von Ihrem Kind und macht seinen Kopf frei fürs Lernen.

Klassenarbeiten planen: Was nicht mehr geht, weil es zuviel Zeit kostet:

  • mit Freunden zusammen lernen
  • am letzten Tag vor der Arbeit nichts Neues mehr lernen
  • fehlende Lehrbücher in der Buchhandlung bestellen

Wichtig und in der knappen Zeit möglich: Klassenarbeiten planen

  • sich einen Überblick zu verschaffen durch eigene Hefte und Bücher
  • schnell mit dem Lernen zu beginnen
  • Schwachstellen aufzudecken und auszufüllen
  • sich von den Eltern abfragen zu lassen, auch mal vor dem Schlafengehen
  • trotz Zeitmangel Wichtiges zu wiederholen, auch mal beim Frühstück vor der Arbeit


Bloß nicht verrückt machen lassen!

Jeder kann mal etwas vergessen, das ist ganz normal, besonders in der Grundschule! Beruhigen Sie Ihr Kind und unterstützen Sie es entspannt beim Lernen. Je aufgeregter und ängstlicher Ihr Kind ist, desto mehr braucht es Ihre Sicherheit und Ruhe. Machen Sie aus der Situation ein Spiel: „Mal sehen, was du trotz der denkbar knappen Vorbereitungszeit schaffst. In dieser Situation wäre es doch verständlich, wenn du eine schlechte Note bekommst. Wir machen jetzt das Beste daraus und überraschen Oma, Opa, Papa, Mama…!“

Hier geht es zum Jahresplaner

 


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