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Achtsamkeit

Achtsamkeit – sich mit seinen Gefühlen befassen

Die bewusste Auseinandersetzung mit Ereignissen und Vorgängen, mit starken Gefühlen oder schwierigen Situationen hilft dabei, schwierige Situationen besser zu bewältigen. Diese Fähigkeit der Achtsamkeit  können auch Kinder schon früh lernen, und so ihre emotionale Intelligen stärken. Untersuchungen belegen die positiven Auswirkungen, beispielsweise bei ADHS.

Diese Übungen für Achtsamkeit verbessern die emotionale Intelligenz Ihres Kindes

Je glücklicher, zufriedener und ausgeglichener Ihr Kind ist, desto offener ist es für seine Umwelt. Wenn es sich von Stress und Druck aktiv distanzieren kann, ist es einfacher, eigene und fremde Gefühle zu erkennen und zu verstehen. Optimistische Menschen wirken ansteckend, sie sind beliebt und erfolgreich. Die folgenden Übungen helfen Ihrem Kind dabei, sich und seine Umgebung gelassen, entspannt und positiv wahrzunehmen.

1. Übung: Achtsam Atmende kommen zur Ruhe

Die einfachste Übung besteht aus einer Handlung, die wir alle jeden Tag, jede Minute ausüben, dem Atmen. Unseres Atems sind wir uns nur selten bewusst, dabei versorgt er unseren Körper mit Sauerstoff und erhält das System am Leben. Atmen Sie täglich mit Ihrem Kind 5 bis 10 Minuten ganz bewusst. Spüren Sie dabei, wie der Bauch sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Ihr Kind kann auch seine Hände auf den Bauch legen und so dem natürlichen Atemrhythmus folgen. In mehr als 1000 Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Atemübung regelmäßig abgewendet die gesamte Gesundheit enorm verbessert.

Effekte für die Achtsamkeit: Reduzierung von Stress, Verbesserung der Aufmerksamkeit, besserer Schlaf, Stärkung des Selbstbewusstseins

2. Übung: Schönes erkennen können

Glücklich Sein kann Ihr Kind lernen, indem es sich täglich darin übt, Schönes zu erkennen. Durch achtsames, bewusstes Betrachten der Ereignisse öffnet Ihr Kind sich für die schönen und erfreulichen Momente. Legen sie jeden Tag eine oder zwei Pausen ein, in denen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind seine Achtsamkeit trainieren und etwas ganz aufmerksam und achtsam betrachten. Vielleicht eine Blume, das Haustier, eine Zeichnung oder ein Kleidungsstück. Benennen Sie alles, was das Objekt ausmacht. Lassen Sie sich Zeit und fragen Sie nach. Ihr Kind soll lernen, die wunderbaren Details zu sehen und zu schätzen. Nach und nach wird es immer mehr Positives erkennen.

3. Übung: Dankbare Menschen leben gesünder

Dankbarkeit ist ein Schlüssel für glückliche Freundschaften und lange Partnerschaften. Sie wirkt sich nachweislich auf das emotionale Befinden aus, macht großzügiger gegenüber anderen und schützt vor Einsamkeit. Dankbarkeit hebt nicht nur die eigene Stimmung, sondern auch die von anderen. Doch wie kann das Gefühl der Dankbarkeit gefördert werden? Sprechen sie jeden Abend vor dem Schlafengehen über den Tag und überlegen Sie mit Ihrem Kind, wofür es dankbar sein könnte. Notieren sie die Gedanken Ihres Kindes in einem Dankbarkeitstagebuch. Dabei ist es egal, ob es sich um materielle oder immaterielle Dinge handelt. Wichtig ist, dass Ihr Kind Dankbarkeit empfindet und so dieses Gefühl langsam erlernt. So übt es Achtsamkeit.

Dankbare Menschen haben weniger Depressionen, leiden seltener unter Bulimie, haben weniger Phobien und sind nicht so stark suchtgefährdet. Dankbare Kinder sind aufmerksamer, haben mehr Freunde und sind zufriedener mit ihrem Leben.

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