aus:
Keine Angst vor Klassenarbeiten
von Uta Reimann-Höhn
Schule ohne Prüfungen....... das wäre schön!
Aber ohne Diktate, Nacherzählungen, Bildergeschichten, Referate, Inhaltsangaben, Grammatikarbeiten, Hausaufgabenüberprüfung, Aufführungen, Buchvorstellungen und Tests sind unsere Bildungsanstalten kaum vorstellbar. Ob Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium oder Berufsschule - Leistungskontrollen durch Prüfungen sind überall mehr oder weniger Standard.
Manche Schüler nehmen es mit Gelassenheit, andere leiden bei jeder Prüfung unter starker Anspannung. Sie entwickeln große Angst, schneiden schlecht ab oder sind mitunter vor lauter Stress gar nicht in der Lage, die Prüfung zu beenden.
Kinder und Jugendliche leiden immer öfter unter starker Prüfungsangst. Sie können bei Leistungsabfragen aller Art nicht das erbringen, was eigentlich in ihnen steckt. Trotz intensivem Lernen, langer Vorbereitung und bestem Willen können sie in der Prüfungssituation ihr Wissen nicht nutzen. Der befürchtete Blackout, die Watte im Kopf und die geistige Gelähmtheit machen die Hoffnungen auf gute Noten kaputt.
"Prüfungsangst wird verstanden als gedankliche Vorwegnahme von Nichtbewältigung und Bedrohung in selbstwertrelevanten Situationen des Lern- Leistungskontextes und den damit verbundenen somatischen und psychischen Empfindungen."
Je öfter sie diese Situation erleben, desto größer wird die Angst vor der nächsten Arbeit. Der steigende Druck verhindert, dass die notwendige innere Sicherheit und Gelassenheit, die Zuversicht in ihre Fähigkeiten, eintritt.
Viele Eltern stehen diesem Phänomen hilflos und ratlos gegenüber. Sie wissen nicht woher die Angst kommt und wie sie diese Abwärtsspirale der persönlichen Abwertung und der Unsicherheit auflösen können.
Gutes Zureden alleine hilft den Kindern und Jugendlichen nicht weiter. Hat sich die Prüfungsangst erst einmal festgesetzt, so sollte eine sorgfältige Analyse der Situation stattfinden, um geeignete Hilfsstrategien zu finden.
Manchmal können Eltern ihrem Kind die Angst nehmen, manchmal muss aber auch Hilfe außerhalb der Familie in Anspruch genommen werden.
Lesen Sie, wie Sie Ihrem Kind effektiv helfen können!





Spiele für die Weihnachtsferien 






