Der Amerikaner Ron Davis ist der geistige Vater der sehr umstrittenen Davis-Methode. Angeblich war oder ist Mr. Davis selber Legastheniker und Autist. Aufgrund seiner eigenen Geschichte hat er eine Therapieform entwickelt, die Legasthenikern helfen soll. Es heißt bei Davis:
Legastheniker sind visuelle, multi-dimensionale Denker. Wir sind gleichsam intuitiv und kreativ und haben unsere Stärken vor allem im Bereich des praktischen Lernens. Weil wir in Bildern denken, ist es manchmal schwer für uns, Buchstaben, Zahlen, Symbole oder geschriebene Worte zu verstehen. Wir können aber auf sehr einfache und effektive Weise Lesen, Schreiben oder Rechnen lernen, wenn wir die richtigen Methoden verwenden, die zu unserer speziellen Lernweise passen."
Und weiter:
"Die Davis Korrektur vermittelt die Werkzeuge, die notwendig sind, um Probleme beim Lesen, Schreiben, Rechnen und Aufmerksamkeitssteuerung zu überwinden. Diese Methoden ermöglichen Kindern und Erwachsenen den mentalen Prozeß zu steuern, der eine verzerrte Wahrnehmung von Buchstaben und Wörtern verursacht. Wenn die Schüler erst einmal sicher sind, daß ihre Wahrnehmungen korrekt sind, können sie die darunterliegende Ursache ihrer Lernschwierigkeiten durch Methoden lösen, die auf ihr Vorstellungsvermögen und ihre kreativen Stärken aufbauen."
Die Davis-Methode verspricht Erfolg in wenigen Stunden. Es wäre schön, wenn Legasthenikern wirklich so schnell und effektiv geholfen werden könnte, aber es ist hier sicher Vorsicht geboten.






