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Mindmapping

Das so genannte Mindmapping ist eine kreative Lernmethode, die 1974 von dem Briten Tony Buzan entwickelt wurde. Das Wort „mind“ steht für Verstand und unter „map“ versteht man eine Karte, unter „mapping“ ein Diagramm. Mindmapping ist ein Verfahren, mit dem man Lernstoff als Bild aufbereitet, sozusagen eine Landkarte für den Kopf erstellt. Dies soll helfen, Themen und Inhalte besser zu strukturieren und leichter zu lernen.
Man schreibt einen Oberbegriff in die Mitte eines Blattes und beginnt dann Unterüberschriften in Form von Ästen hinzuzufügen. Dann schreibt man zu jedem dieser Äste neue Unterpunkte - so dass sich das Gebilde auf dem Blatt immer mehr verzweigt. Bilder und Farben sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Mindmap – man kann also auch in jeder Beziehung gestalterisch tätig werden.

Was ist das Prinzip von Mindmapping?

Man geht davon aus, dass das Gehirn durch Mindmapping produktiver arbeitet. Das Gehirn besteht aus zwei Hälften. Die linke ist verantwortlich für Denken, Logik, Sprache, Zahlen und Analyse. Der rechte Teil ist zuständig für Phantasie, Bilder, Farbe, Rhythmus, Gefühle und Musik. Oft gehen wir Probleme nur mit der linken Gehirnhälfte an, um durch Logik eine entsprechende Lösung zu finden. Durch das Mindmapping soll nun auch die rechte Gehirnhälfte aktiviert werden. Formen, Linien, Bilder und Farben werden genutzt, um die rechte Gehirnhälfte beim Lernen mit einzubeziehen.
Begriffe werden durch die Mindmap als Bild im Gedächtnis abgespeichert und können so besser verstanden und erinnert werden.

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