5 Turbo-Tipps für den Zeugnisendspurt
Lesen Sie hier, wie Sie mit unseren 5 einfachen Tipps dazu beitragen können können, dass Ihr Kind seine Noten jetzt noch verbessern kann.
1. Ihr Kind muss sich einbringen!
Nicht nur Klassenarbeiten und Tests, sondern ebenso die mündliche Mitarbeit und aktive Beteiligung am Unterricht haben große Auswirkungen auf die Gesamtnote. Das ist gut so, denn mit diesem Wissen kann Ihr Kind schon ab morgen etwas für seinen schulischen Erfolg tun. Am leichtesten gelingt dies in den ersten 10 Minuten des Unterrichts, denn hier kann Ihr Kind noch vergleichsweise leicht mit dem eigenen Wissen punkten . Oft bietet auch das Vortragen der Hausaufgabe eine gute Gelegenheit, sich in den Unterricht einzubringen.
2. Eine gute Heftführung bringt Pluspunkte
Ordentlich geführte und vollständige Schulhefte machen Eindruck, besonders bei den Lehrerinnen und Lehrern. Wie ist es mit der Heftführung bei Ihrem Kind bestellt? Stöbern Sie doch mal gemeinsam durch die aktuellen Exemplare . Könnte da noch die eine oder andere Zeichnung das Gesamtbild verbessern? Sind manche Hefte so zerfleddert, dass sich ein Neuanlegen lohnen würde?
3. Die nächste Leistungsüberprüfungen professionell vorbereiten
Verschaffen Sie Ihrem Kind vor dem Lernen von Details erst mal einen Überblick auf den Gesamtzusammenhang . Beispiel Textaufgabe: Die Aufgabenstellung mit eigenen Worten wiedergeben und erst dann mit den verschiedenen Rechenschritten beginnen. Oder bei einer Bildergeschichte: Erst die Bilder sortieren und dann die einzelnen Sätze dazu schriftlich formulieren.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einsieht, wozu es lernt. Wenn ihm klar ist, warum es sich mit einer Sache beschäftigen soll, ist es wesentlich lernbereiter.
- Wecken Sie das Interesse am Lernstoff , denn dies ist die beste Voraussetzung, Inhalte dauerhaft zu behalten. Beispiel: Das aktuelle Thema ist „unsere Planeten“ – besuchen Sie ein Planetarium.
- Gelernte Inhalte müssen wiederholt werden, um sich dauerhaft festzusetzen. Je öfter, desto leichter ist das Wissen für Ihr Kind abrufbar. Beginnen Sie daher mit dem Lernen rechtzeitig, so dass genügend Spielraum für Wiederholungen ist.
- Verwenden Sie mehrere Lernkanäle , um die Informationen aufzunehmen. Beispiel: Lesen Sie eine Geschichte über die Planeten vor, lassen Sie Ihr Kind ein Bild davon malen, sehen Sie sich den Nachthimmel an…
- Angst, Leistungsdruck, Trauer oder Wut blockieren das Lernen. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und ausgeglichene Stimmung Ihres Kindes, bevor es mit dem Lernen beginnt.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind in der richtigen Reihenfolge lernt, um sinnvoll aufeinander aufbauen zu können. Beispiel: Im Hunderterbereich kann ein Kind erst rechnen, wenn es den Zehnerzahlenraum sicher beherrscht.
- Vernetzen Sie das neue Wissen mit bereits bekannten Lerninhalten. Beispiel: Der Igel macht also Winterschlaf, welche Tiere kennst du noch, die das auch tun?
4. Lehrer geben wichtige Hinweise
Viele Lehrerinnen und Lehrer weisen im Unterricht verdeckt immer mal darauf hin , welche Inhalte in der nächsten Arbeit abgefragt werden. Bereiten Sie Ihr Kind auf solche Hinweise vor, damit es sie auch wirklich bemerkt. Die Tipps werden häufig mit den folgenden Formulierungen verpackt:
- „Diese Regel ist wichtig, schaut sie euch besser nochmal gut an.“
- „Wenn ihr Zeit habet, dann lest euch doch den Text über die Mischwälder Wochenende nochmal in Ruhe durch.“
- „Vielleicht rechnet ihr zu Hause mal ein paar Übungsaufgaben mit euren Eltern, damit ihr das auch wirklich verstanden habt.“
5. Mehrarbeit wird oft belohnt
Fragen Sie die Lehrkraft nach freiwilligen Zusatzaufgaben . Wie wäre es mit einem weiterführenden Aufsatz , einer themenorientierten Arbeit (die Früchte des Sommers) oder der Bearbeitung zusätzlicher Arbeitsblätter . Engagement in jeder Form wird in der Regel von den Lehrern sehr positiv aufgenommen und auch bei der Notengebung berücksichtigt.
So unterstützen Sie den Last-Minute Typ!
Es gibt unterschiedliche Lerntypen, manche schieben nichts auf die lange Bank und andere lassen sich prinzipiell bis zur letzen Minute Zeit. Falls Ihr Kind zu den letzteren gehört, ist Ihnen diese etwas brenzlige Situation vor den Zeugnissen sicher nicht unbekannt, denn sie wiederholt sich Jahr um Jahr. Hier gilt es Ihrem Kind klar zu machen, dass sein Lern- und Arbeitsverhalten die Ursache für die Schwierigkeiten und den notwendigen Endspurt sind. Überlegen Sie gemeinsam, wie dieses Verhalten in Zukunft „entschärft“ werden kann:
- Können Klassenarbeiten eher und besser vorbereitet werden?
- Ist es sinnvoll, die Hausaufgaben ernster zu nehmen?
- Falls Ihr Kind etwas nicht versteht, soll es lernen gleich nachzufragen bei Mitschülern oder den Lehrkräften. So gibt es keinen Verständnisstau.
- Schlechte Noten sollten aufmerksam machen, auch lange vor den Zeugnissen.
- Die regelmäßige Rücksprache mit den Lehrkräften deckt Probleme frühzeitig auf.
Platz für Fragen und Diskussionen bietet unser Forum Klassenarbeiten
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