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Hinfallen, aufstehen, Hausaufgaben machen und weiterlernen.

Dem Schulstress kannst du leicht entgeh´n, vermeidest du es aufzusteh´n.

Schulstress kann jeden treffen – jederzeit

Kaum ein Kind bewältigt seine gesamte Schulzeit ohne Schwierigkeiten. Große und kleine Sorgen pflastern den Weg zum Schulabschluss. Manche Kinder kommen mit den Anforderungen gut zurecht und lassen Probleme einfach von sich abprallen. Andere sind sensibler, nehmen Vieles persönlich und leiden unter den Stolperstellen des Bildungssystems.

Schulstress verdirbt die Lust am Lernen

Das Wort Schulstress ist ein Sammelbegriff unterschiedlichster Probleme, die ab der ersten Klasse auftreten können. Mobbing, Bullying, Schulangst, Prüfungsstress oder Sitzenbleiben und Hypersensibilität können einem Kind das Leben schwer machen. Allen Ursachen ist gemeinsam, dass die betroffenen Kinder unter der jeweiligen Situation leiden. Sie entwickeln unterschiedliche Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfweh oder Überlkeit und möchten sich am liebsten morgens in ihrem Bett verkriechen. Schule macht einfach keinen Spaß mehr, sondern massive Angst.

Jedes Kind hat anderen Schulstress

Natürlich muss jedes einzelne Problem genau betrachtet und dann vorsichtig gelöst werden. Mit Hilfe der Lehrer und Klassenkameraden gelingt dies meistens. Aber auch Eltern können etwas dafür tun, dass ihr Kind selbstbewusster wird und sich nicht so leicht einschüchtern lässt.

Buchtipp Schulstress

Schulstress

Der Schulstressberater ist ein tolles Buch mit gut lesbar und amüsant geschriebenen Tipps für Eltern und alle, die junge Menschen heute im anspruchsvollen und immer leistungsorientierten Schulalltag begleiten wollen. [Schulstress]

Buchtipp Hochsensibilität

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15 bis 20 Prozent aller Kinder sind auf diese besondere Art und Weise empfindsam – oftmals sind es gerade die klugen, kreativen Kinder. [Hypersensibilität]

Lesetipp Mobbing

Mobbing

Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“. [zum Kinderbuch]

 

10 starke Tipps gegen Schulstress!

1. Zeigen Sie von Anfang an, dass Sie Ihr Kind lieben!

Ohne einen sicheren Rückhalt traut sich kein Mensch hinaus in die weite Welt. Signalisieren Sie Ihrem Kind stets, dass nichts Ihre Liebe zu ihm erschüttern kann. Besonders Streitigkeiten, Auseinandersetzungen oder Fehler sollten immer besprochen und geklärt werden.

2. Geben Sie Ihrem Kind altersgemäße Freiräume!

Es ist schwierig, dem heranwachsenden Kind stetig mehr Freiheiten zu geben. Doch kleine Herausforderungen stärken das Selbstbewusstsein und verringern Schulstress.

3. Trauen Sie Ihrem Kind Verantwortung zu!

Stärken Sie die Fähigkeit Ihres Kindes für sich selbst und seine Taten Verantwortung zu übernehmen. Schließlich heißt Entwicklung auch, sich Tag für Tag von der Abhängigkeit der Eltern frei zu machen, damit später ein selbstständiges Leben möglich wird.

4. Seien Sie nicht ironisch!

Vermeiden Sie Ironie oder Sarkasmus und lachen Sie Ihr Kind nicht aus. Die feinen Nuancen der Ironie sind für viele Kinder noch nicht zu verstehen. Sie fühlen sich ausgeschlossen und ausgegrenzt. Gemeinsam lachen ist hingegen positiv und nimmt vielen Situationen und auch dem Schulstress die Bedrohlichkeit.

5. Glauben Sie Ihrem Kind!

Kinder haben häufig andere Meinungen als ihre Eltern – kein Grund zum Ärgern sondern eine tolle Grundlage für interessante Gespräche. Nehmen Sie die Meinung Ihres Kindes ernst, auch wenn Sie anderer Auffassung sind.

6. Loben Sie Ihr Kind ehrlich!

Super gemacht! Kinder im Grundschulalter brachen die Anerkennung ihrer Bezugspersonen, sobald sie eine echte Leistung erbracht haben. Durch positives Feedback werden sie motiviert und strengen sich dann noch mehr an. Hüten Sie sich vor überzogenem Lob oder vor dem sog. “Aber” Lob.

7. Jeder darf mal weinen!

Gefühle Ihres Kindes können Sie nicht wegreden, empfundener Schulstress ist real. Wenn es traurig oder ängstlich ist, sollten Sie dies akzeptieren. Reden Sie ihm nicht ein, dass es anders ist, sonst verliert es den Kontakt zu seinen Emotionen.

8. Zeigen Sie Gefühl!

Kinder spüren oft ganz genau, wenn jemand nicht ehrlich zu ihnen ist. Sie haben eine gute Antenne für Gefühlslagen. Seien Sie daher ehrlich, denn auch mit unschönen Wahrheiten sind Kinder häufig besser bedient als mit einer gut gemeinte Lüge.

9. Bremsen Sie Ihr Kind nicht aus!

Es ist sehr schwierig, sein eigenes Kind an seine Leistungsgrenzen zu begleiten, denn zu gerne möchten Eltern in schwierigen Situationen helfen. Ab und zu ist es aber notwendig, durch schwierigere Aufgaben zu erkennen, was man alles kann. Prüfungen im Sport oder in der Schule, die Reklamation eines kaputten Spielzeuges, das selbst vorgetragene Musikstück oder eine schwierige Bastelaufgabe werden zum Erfolgserlebnis , wenn Ihr Kind sie trotz anfänglicher Bedenken gemeistert hat. Geben Sie also nicht zu schnell auf, wenn Ihr Kind sich etwas Altersgemäßes nicht traut.

10. Seien Sie selbstsicher und mutig!

Mama und Papa sind im Leben eines Kindes die wichtigsten Vorbilder . Ganz unbewusst imitieren Kinder alles, was die Eltern tun oder wie sie sich verhalten. Das betrifft auch den Mut und das Selbstbewusstsein . Wenn sich ein Elternteil gegen Ungerechtigkeiten wehrt, erlebt das Kind “gelebte Selbstsicherheit”.

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Hochbegabt und schlechte Noten

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Ungefähr zwei Prozent unserer Kinder sind hochbegabt, haben also einen IQ von 130 und mehr. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese begabten Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial auch wirklich nutzen können. Zwischen einer Hochbegabung und einer tollen Schullaufbahn liegen zahlreiche Stolpersteine.

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Teure Hochbegabung

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Wenn der Verdacht auf Hochbegabung besteht und ein Kind in der Schule oder im Freizeitbereich Probleme hat, sollten Eltern dem unbedingt nachgehen. Klarheit bringt die Untersuchung bei einem Experten, der ausführlich mit dem Kind spricht und einen standardisierten IQ-Test macht.

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