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Schülerpraktikum: das müssen Sie wissen

SchülerpraktikumIn der Sekundarstufe I, also zwischen der 5. und der 10. Klasse, machen die meisten Schülerinnen und Schüler inzwischen ein Schülerpraktikum. Schon gegen Ende des letzten Jahrtausends haben fast alle Bundesländer im Rahmen der Arbeitswelt- und Berufsorientierung ein allgemein verbindliches Schülerbetriebspraktikum eingeführt. Dies gilt in der Regel für alle Schulformen außer dem Gymnasium. Doch auch die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien machen immer öfter ein Schülerpraktikum auf freiwilliger Basis, manchmal auch erst in der Sekundarstufe II.

Das ist der Hintergrund des Schülerpraktikums

Mit dem Schülerbetriebspraktikum sollen Schülerinnen und Schüler vor der ersten Berufswahlentscheidung Sicherheit dabei gewinnen, ihre berufliche Lebensplanung selbst gestalten zu lernen. Wie andere Regelungen auch, liegt die verbindliche Einführung des Schülerbetriebspraktikums in der Hoheit der Länder. Entsprechend gibt es zwischen den Bundesländern große Unterschiede. Das Land Schleswig-Holstein etwa überlässt seinen Schulen einen hohen Gestaltungsspielraum, andere Länder legen vom Fächerverbund bis hin zum organisatorischen Rahmen die Details landesweit fest.

Das Schülerpraktikum findet in Klasse 7, 8, 9 oder 10 statt

In der Regel dauert ein Schülerbetriebspraktikum 2-3 Wochen und wird in der Sekundarstufe 1 in Klasse 9 oder 10 verbindlich durchgeführt. Verbindlich bedeutet, dass jeder Schüler ein Praktikum durchlaufen muss. Für das Schülerpraktikum müssen sich die Jungen und Mädchen selber bewerben  ((Link Bewerbung)) . Über dieses Betriebspraktikum lernen die Schülerinnen und Schüler die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennen. Sie sollen sich dabei praxisorientiert sowohl mit ihren eigenen Fähigkeiten als auch mit den betrieblichen Anforderungen auseinandersetzen.

Beispiel Schülerpraktikum Kindertagesstätte

 

Frederic (14 Jahre), 9. Klasse, Realschule: „In meinem Schülerpraktikum habe ich den Arbeitsalltag einer Kindertagesstätte kennengelernt. 3 Wochen lang begleitete ich von morgens bis nachmittags die verschiedenen Gruppen in der Kita. Dabei habe ich sowohl mit den jüngeren Kindern, als auch mit den älteren bei der Hausaufgabenbetreuung gearbeitet. Die Erzieherinnen haben mich super unterstützt, sodass ich viel gelernt habe. Als späterer Beruf kommt diese Arbeit für mich allerdings nicht infrage.“

Die Schule begleitet das Schülerpraktikum oder Betriebspraktikum

Damit die Schülerinnen und Schüler von ihrem Praktikum profitieren können, ist eine umfassende Vor- und Nachbereitung in der Schule zwingend notwendig. Jede Schule legt dazu intern fest, welche Fächer und Fachlehrkräfte hierzu welche Beiträge leisten. Schulen mit gymnasialer Oberstufe können in der Sekundarstufe II ein Betriebspraktikum durchführen, das akademische Berufsbilder bzw. entsprechend geeignete duale Ausbildungsberufe in den Blick nimmt oder in Form eines Dualen Orientierungspraktikums in Kooperation mit einer Hochschule stattfindet und so die Studierfähigkeit stärker fokussiert.

Schülerpraktikum in NRW

Im im Bundesland mit der höchsten Bevölkerungsdichte organisieren die Schulen ihre Praktika selbst. In den Hauptschulen beginnt die Berufsorientierung spätestens ab Klasse 7. Neben den Betriebsbesichtigungen gibt es auch Kurzpraktika, bei denen die Jungen und Mädchen für wenige Stunden oder einen Tag in einen Beruf hineinschnuppern können. Darüber hinaus gibt es bis zum Schulabschluss Wochen Praktika oder Langzeitpraktika, in denen die Schülerinnen und Schüler für ein halbes Jahr an einem Tag in der Woche im Betrieb sind und sonst in der Schule.

Schülerpraktikum in Bayern

SchülerpraktikumIn Bayern gilt der beste Zeitpunkt für die Durchführung eines Schülerpraktikums von Ende der 8. bis Ende der 9. Klasse. Da nicht alle Schulen solch ein Praktikum anbieten, können die Schülerinnen und Schüler auch in den Ferien eine Praktikumswoche einschieben. Empfohlen wird, mehr als ein Praktikum zu machen.

Mein Tipp: Schenken Sie Ihrem Kind das Gaga-Prinzip, um es auf sein Praktikum vorzubereiten.

Das soll mit den Schüler Praktika erreicht werden

In erster Linie richten sich die Schülerpraktika an die Haupt- und Realschulen. Ziele der Berufsorientierung sind ein Überblick über unterschiedliche Berufe und Kenntnisse für eine begründete Entscheidung für einen Beruf oder ein Berufsfeld. Allerdings folgen auch viele Gymnasium diesem Beispiel und bieten entweder in der Sekundarstufe I oder auch später in der Sekundarstufe II ein Schülerpraktikum an.

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Uta Reimann-Höhn

Dipl. Päd.

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