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Kennen Sie diese Lerngeheimnisse?

Manche Kinder schlagen sich in der Schule einfach besser als andere, obwohl sie gar nicht klüger sind. Es gelingt ihnen, mit relativ wenig Aufwand, ein recht hohes Leistungspensum zu bewältigen.Dabei benötigen sie gar nicht viel Energie, um ihr Ziel zu erreichen.

Lerngeheimnisse
Gute Noten mit den Lerngeheimnissen

Echte Geheimnisse, Tricks oder sogar Zauberei sind dabei nicht im Spiel. Vielmehr schaffen die Schülerinnen und Schüler es, durch die optimale Nutzung von Lerntechniken und durch die Kenntnis der eigenen Lernstruktur, viele Informationen in kurzer Zeit aufzunehmen und sich dauerhaft zu merken.

Sie verlieren beispielsweise keine Zeit damit, sich durch langweiliges Vokabelpauken zu quälen, sondern greifen direkt zu einer Lernmethode, die ihnen liegt, zum Beispiel der Finger-Methode. Auch beim Erfassen von Texten kennen sie gute Strategien, die sie schnell zum Ziel bringen.

Klassenarbeiten und Tests machen ihnen keine Angst, weil sie sich an einen wohldurchdachten Vorbereitungsplan halten. Die positiven Ergebnisse wirken vielleicht geheimnisvoll, sind aber für jedes Kind erreichbar.

7 gute Lerngeheimnisse

Lerngeheimnis
Kleiner Test zu den Lerngeheimnissen Quelle: Lernen und fördern mit Spaß

Lernerfolge sind kein Zufall

Gute Noten und Erfolgserlebnisse in der Schule kann jedes Kind erreichen. Besonders erfolgreiche Kinder kennen die sogenannten Lerngeheimnisse und wenden sie mit der Zeit ganz automatisch an.

Einmal verstanden und erfolgreich ausprobiert, bleiben sie dem Schüler oft ein Leben lang erhalten. Hier bekommt der Ausspruch, für´s Leben lernen, wirklich einen Sinn.

Durch das kontinuierliche Üben bei den Hausaufgaben können die Kinder auch im Unterricht von den Lerntipps profitieren. Sie lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und knappe, aber relevante Mitschriften anzufertigen.

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Uta Reimann-Höhn
Dipl. Päd. Uta Reimann-Höhn

Wendet Ihr Kind die Lerngeheimnisse an?

Oft gehen im stressigen Alltag jedoch die besten Lerntipps verloren. Weil die Zeit knapp ist und die Motivation begrenzt, möchten Eltern und Kinder meistens so schnell wie möglich mit den Hausaufgaben oder den Vorbereitungen für eine Arbeit fertig werden.

Dabei lohnt es sich, anfangs etwas Zeit in das Lernverhalten zu investieren, um langfristig beim Lernen entlastet zu werden. Schülerinnen und Schüler beginnen, ihre Fehler mit anderen Augen zu sehen und daraus zu lernen. Schon nach kurzer Zeit sind erste Erfolge zu sehen.

Das Gehirn kann trainiert werden

Tipp 1: Frei assoziieren oder Gedankenketten bilden

Ihr Kind soll ein Wort laut sagen und dann weitere Begriffe hinzufügen, ohne lange zu überlegen. Beobachten Sie, wohin die Reise führt, wenn so eine immer längere Kette von Begriffen entsteht. Sie werden sich wundern, welche Wörter sich plötzlich verbinden.

Tipp 2: Rückwärts sprechen und denken

Ihr Kind soll das Alphabet doch einmal von hinten nach vorne aufsagen. Eine Übung, die einfacher klingt als sie ist und den Kopf wach macht. Auch Wörter rückwärts buchstabieren oder sogar sprechen trainiert das Gehirn.

Tipp 3: Informationen brauchen „Freunde“

Fakten sollten niemals alleine dastehen. Gewöhnen Sie sich an, mindestens eine weitere Information hinzuzufügen, besonders wenn Sie mit Ihrem Kind lernen. Um sein Wissen herum entsteht so ein kleines Netz aus Informationen, das immer größer wird.

Tipp 4: Kennzeichen erkennen

Trainieren Sie Ihren Blick und den Ihres Kindes für das Wesentliche, in dem sie gemeinsam versuchen, die typischen Merkmale von Freund*innen und Bekannten zu beschreiben. Lästern ist dabei ausdrücklich erwünscht: Je passender das Stichwort, desto besser!