Textaufgaben Klasse 3und 4

 

Bei Textaufgaben sind verschiedene Kompetenzen gefragt

Gute Noten für TextaufgabenTextaufgaben in Klasse 3 stellen oft eine große Hürde für Schülerinnen und Schüler dar. Obwohl sie rechnen können, gelingen ihnen die Aufgaben nicht. Das hat einen Grund.

Textaufgaben Klasse 3 stecken voller Stolpersteine und stellen eine sehr hohe Anforderung an die kognitiven Leistungen eines Kindes dar. Doch was macht die besondere Schwierigkeit von Textaufgaben eigentlich aus?

Neben den rechnerischen Fähigkeiten fordern Sach- oder Textaufgaben jede Menge anderer Kompetenzen.

 

 

Das braucht Ihr Kind, um Textaufgaben zu verstehen

Um sie zu verstehen, benötigt ein Kind ein gutes Sprachverständnis, einen großen Wortschatz, die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung, Ausdauer und Hartnäckigkeit, sorgfältiges Hinsehen und jede Menge Konzentration und Durchhaltevermögen.

Insbesondere müssen auch die Lesefähigkeiten sehr gut ausgeprägt sein, damit die im Text versteckten Rechenaufgaben überhaupt erkannt werden. Auf Anhieb gelingt es sicherlich keinem Kind Textaufgaben Klasse 3 zu verstehen und zu lösen.

Viele kleine Schritte, die in der Schule sorgfältig aufgebaut werden, sind von Nöten, um diese Fähigkeit langsam zu entwickeln. Dabei ist es sehr wichtig, die erforderlichen Kompetenzen nach und nach zu erlernen und mit kleinen Erfolgserlebnissen die Motivation aufrechtzuerhalten.

 

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Warum gibt es eigentlich Textaufgaben im Lehrplan der Grundschule?

Obwohl Textaufgaben häufig eine Qual sind, sind sie durchaus wichtig für den weiteren Schulweg eines Kindes sowie für sein späteres Berufs- und Alltagsleben.

    1. Textaufgaben stellen reale Situationen nach. Somit erkennt Ihr Kind den Nutzen seiner Rechenübungen aus dem Mathematikunterricht und wird auf alltägliche Momente (z.B. Rechnungen im Supermarkt) vorbereitet.
    2. Durch die Anwendung der verschiedenen Rechenarten sowie den Umgang mit Größen wird das mathematische Können Ihres Kindes gefestigt.
    3. fördern das komplexe und kreative Denken Ihres Kindes. Es muss einen Text zunächst erfassen, die Informationen dann ordnen und im Anschluss daran eine Lösung für das gestellte Problem finden.
    4. Durch den Umgang mit Textaufgaben baut Ihr Kind seine Größenvorstellungen auf.

 

Welche Kriterien werden bei Textaufgaben bewertet?

Textaufgaben und gute NotenDie Benotung von Textaufgaben ist für Eltern, aber auch für den Lehrer, eine schwierige Angelegenheit. Bei den Vergleichsarbeiten oder den Tests zum Probeunterricht, werden den Lehrern Bewertungsvorgaben gemacht.

Aber für die Punktevergabe in Klassenarbeiten gibt keine verbindlichen Vorgaben!

Pluspunkte gibt es bei:

  • das Formulieren einer passenden Frage zu einer Textaufgabe, sofern diese nicht vorhanden ist.
  • das Notieren der richtigen Rechnungen des gesamten Lösungsweges.
  • das Ausrechnen der richtigen Lösung.
  • das Aufschreiben eines richtigen Antwortsatzes, der zur Frage passt.
  • das Einhalten formaler Vorgaben (z.B. Gleichheitszeichen und Maßeinheiten).
Jeder Lehrer bewertet Textaufgaben anders

Dabei kann es von Lehrer zu Lehrer variieren wie großzügig oder streng die einzelnen Punkte bewertet werden. Während ein Kollege eine Aufgabe voll bepunktet, bei der nicht alle Teilrechenschritte aufgeschrieben wurden, aber ein korrektes Ergebnis berechnet wurde, kann dies bei einem anderen zu Punkteabzug führen.

Auch das Vergessen von Maßeinheiten (z.B. Euro, Minuten) kann beim Lehrer Ihres Kindes keine Konsequenzen haben, beim Lehrer des besten Freundes Ihres Kindes aber durchaus. Aber sicherlich wird Ihr Kind für die Berechnung einer Lösung verhältnismäßig mehr Punkte erhalten als für den Frage- und Antwortsatz. 

 

Welchen Anteil machen die Textaufgaben an der Mathe-Note aus?

Die Mathematiknote Ihres Kindes setzt sich aus vier Bereichen zusammen:

  • der Arithmetik (Kopfrechnen und die im jeweiligen Schuljahr vorgegebenen Rechenarten)
  • der Geometrie
  • dem Umgang mit den Größen und dem
  • Sachrechnen.

 

 

Im ersten Schuljahr spielt das Sachrechnen im Verhältnis zu den anderen Bereichen eine eher untergeordnete Rolle. Mit Beginn des zweiten Schuljahres nehmen die Anforderungen allerdings zu und immer häufiger werden Textaufgaben zur Anwendung der gelernten Rechenarten angewandt.

Im 3. und 4. Schuljahr spielen Textaufgaben dann eine wichtigere Rolle. Dennoch sollten dieser Bereich nicht überbewertet werden!

Gute Kopfrechenfähigkeiten, das sichere Auswendigkönnen der Malaufgaben, oder auch das genaue Messen und Zeichnen sind gleichberechtigte Bereiche, in denen Kinder gute Noten sammeln können.

 

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