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Mobbing & Bullying

Mobbing & Bullying nimmt (nicht mehr) zu

Neue Fakten zum Cyber Mobbing

Obwohl die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen nach wie vor hoch ist, hat sich die Lage leicht entspannt. Noch immer sind allerdings 1,4 Millionen Kinder und Juegndliche betroffen. Und jeder einzelne leidet unter der Bedrohung. Es wird für die Eltern immer schwieriger, ihre Kinder zu kontrollieren. Über Smartphones und PCs gehen diese inzwischen überall ins Netz. Da hilft nur sprechen, informieren und Vertrauen aufbauen. Die neuste Studie von der Organisation „Bündnis gegen Cybermobbing“ gemeinsam mit der Telekom wurde im Mai 2017 vorgelegt hat. Das Papier erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität, gewährt aber dennoch interessante Einblicke. 13 Prozent der befragten Schüler zwischen zehn und 21 Jahren geben demnach an, schon über das Internet gemobbt worden zu sein. Noch mehr, nämlich 13,4 Prozent, bezichtigen sich selbst, schon online gemobbt zu haben.

 

Mobbing macht einsam

Wer gemobbt wird leidet unter der Ausgrenzung anderer Mitschülerinnen und Mitschüler. Meistens hat er keine Freunde, die ihm oder ihr zur Seite stehen. Wer sich nicht wehren kann sind häufig im Ansehen der gesamten Klasse. Das Opfer wird nicht ernst genommen, die Schuld am Mobbing mit ihm selber zugeschrieben. Es gibt verschiedene Formen von Mobbing:

– Direktes Mobbing

Damit sind gezielte körperliche und wiederholte Aggressionen und verbale Angriffe gegenüber Schwächeren oder das bewusste Ausschließen aus einer Gruppe gemeint. Entscheidend dabei ist, dass sich die Opfer nicht wehren können und die Attacken über einen längeren Zeitraum wiederholt passieren.

– Cyber Mobbing

Kinder und Jugendliche werden nicht nur direkt, sondern auch virtuell über das Internet gemobbt. Dabei werden entweder Handys oder E-Mail, Chat oder Facebook genutzt. Den Opfern wird Angst gemacht, sie werden gekränkt, verletzt oder bedroht.

 

Auch das Klassenzimmer ist nicht sicher vor Mobbing

Glauben viele Eltern Ihre Kinder im Klassenraum oder in der Schule in Sicherheit, so irren Sie sich. Mobbing findet weitaus am häufigsten direkt im Klassenraum statt, meistens in den großen Pausen. Sobald also die Lehrkraft den Raum verlässt und die Kids nicht mehr unter direkter Aufsicht stehen, kann die Schikane von Mitschülern beginnen. Dabei sind Mädchen ebenso wie Jungen betroffen, sowohl als Täter als auch als Opfer.

Kinder, die unter Mobbing leiden, brauchen aktive Hilfe von Erwachsenen. Alleine können sie sich nicht schützen. Eltern und Lehrer müssen gemeinsam gegen die Täter vorgehen und das Mobbing oder Bullying abstellen.

 

Bullying ist nicht Mobbing

In anderen Ländern ist der Begriiff Bullyiing weiter verbreitet als Mobbing. Er bedeutet Angriffe und Attacken durch eine Person. Beim Mobbing sind mehrere Personen beteilgt.

Buchtipp Schulstress

Der Schulstressberater ist ein tolles Buch mit gut lesbar und amüsant geschriebenen Tipps für Eltern und alle, die junge Menschen heute im anspruchsvollen und immer leistungsorientierten Schulalltag begleiten wollen. [Schulstress]

Buchtipp Hochsensibilität

15 bis 20 Prozent aller Kinder sind auf diese besondere Art und Weise empfindsam – oftmals sind es gerade die klugen, kreativen Kinder. [Hypersensibilität]

Lesetipp Mobbing

Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“. [zum Kinderbuch]

 

So kann Ihr Kind Schlagfertigkeit trainieren

  1. 1. Dumme Sprüche muss sich niemand bis zum Ende anhören. Entweder dreht Ihr Kind dem „Täter“ schlagfertig den Rücken zu und geht langsam davon, oder es fällt dem anderen durch Schlagfertigkeit sofort ins Wort. Wichtig ist, schon zu Beginn der Hänseleien deutlich zu machen: „Mit mir nicht!“ Ein aktives Verhalten durch Schlagfertigkeit, also dass Dazwischenreden oder Weggehen, ist ein erstes schlagfertiges Signal.
  2. 2. Ihr Kind muss lernen zu akzeptieren und auszuhalten, dass andere Kinder es nicht immer mögen. Sich schlagfertig gegen die Angriffe anderer Kinder zu stellen, setzt nämlich voraus, zumindest zeitweise ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Hier muss Ihr Kind einen Konflikt auszuhalten üben. Es darf sich nicht aus falsch verstandenem Harmoniebedürfnis den Hänseleien beugen. Freunde sind wichtig für die Schlagfertigkeit, aber nicht jeder muss ein Freund sein.
  3. 3. Auch die Körperhaltung ist wichtig für die Schlagfertigkeit, um zu signalisieren, dass das Kind kein Opfer ist. Eine gerade Haltung und der Blick in die Augen des anderen zeigen auch ohne Worte, dass es sich nicht alles gefallen lässt.

Blöde Sprüche üben hilft für Schlagfertigkeit

Für den Notfall, dass Ihrem Kind auf einen blöden Spruch überhaupt nichts einfällt, müssen Sie sich auch mindestens eine passende Reaktion für die Schlagfertigkeit überlegen. Wenn gar nichts mehr geht, ist es immer noch besser, schlagfertig einen Vogel zu zeigen und hoch erhobenen Hauptes wegzugehen, als das stumme Opfer zu spielen. Passende Äußerungen für die Schlagfertigkeit könnten aber auch sein.

  • Wo hast du denn denken gelernt?
  • Hast du heute einen Clown gefrühstückt?
  • Hat die Wand neben mir gerade was gesagt?

Anschließend sollte Ihr Kind unbedingt stolz, schlagfertig und selbstbewusst weggehen und sich nicht mehr umdrehen. Damit signalisiert es durch seine Schlagfertigkeit, dass die blöden Sprüche es nicht treffen. Dadurch wird der Spaß am Spiel immens verringert, und die Hänseleien werden bald aufhören.

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