Hochmotiviert und voller Elan zum Schulbeginn

SchulbeginnFür viele Kinder ist der Schulbeginn nach den Ferien eine große Umstellung. Gerade erst haben sie sich an das süße Nichtstun gewöhnt, schon müssen sie sich wieder mit den Leistungsanforderungen auseinandersetzen. Damit die Umstellung schnell und reibungslos funktioniert, stelle ich Ihnen die 10 wichtigsten Tipps für den Schulbeginn vor.

Keine Sorge: Ihr Kind muss nicht alles gleich auf einmal umsetzen, sondern darf ruhig Schritt für Schritt starten.

Schulbeginn Tipp 1: Termine übersichtlich planen

Starten Sie zum Schulbeginn mit einem übersichtlichen Plan, auf dem alle Termine und Veranstaltungen, auch Klassenarbeiten oder Projekte, farblich sortiert festgehalten werden. Dieser Plan hilft Ihrem Kind dabei, seinen Arbeitsaufwand einzuschätzen und seine Freizeit zu planen.Bei jüngeren Kindern ist es ebenfalls hilfreich, die Hausaufgabenzeiten zu markieren.

Schulbeginn Tipp 2: Sortiersystem erstellen

Ordnung auf dem Schreibtisch und im Ranzen hilft dabei, die anfallende Arbeit zu strukturieren. Es gibt gute Ablagesysteme, die Kinder beim Lernen unterstützen. Wie wäre es denn mit der Zuordnung einer Farbe zu jedem Schulfach?

Schulbeginn Tipp 3: Minipausen helfen der Konzentration

Die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen nimmt nach 20 Minuten dramatisch ab. Es macht also Sinn, alle 20 Minuten eine Minipause einzulegen. Das kann eine kleine Gymnastikübung sein, das Vertreten der Beine, ein Glas Milch trinken oder etwas ausmalen. Die Minipausen sollten Ihr Kind nicht gedanklich beanspruchen.

Schulbeginn Tipp 4: Hausaufgaben Fächer abwechseln

Mädchen SculbeginnArbeitsinhalte verankern sich besser im Gehirn, wenn nicht Gleiches hinter Gleichen gelernt wird. Hier greift nämlich die Ähnlichkeitshemmung, die verhindert, dass Wissen abgespeichert wird. Ähnliche Inhalte überlagern sich leicht und erschweren das Lernen. Am sinnvollsten ist es, wenn Ihr Kind beispielsweise erst Mathematikaufgaben macht, dann die englischen Vokabeln lernt, dann eine Zeichnung anfertigt und zum Schluss den Aufsatz schreibt.

Mein Tipp: Vor dem Hausaufgabenstart einen Plan machen, in welcher Reihenfolge die Aufgaben Sinn machen. Dabei hilft, mit etwas zu starten, was Ihrem Kind richtig Spaß macht.

Schulbeginn Tipp 5: Mitarbeit planen

Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten bei der mündlichen Mitarbeit haben, können sich selber motivieren. Am besten ist es, Ihr Kind nimmt sich vor, gleich zu Beginn der Stunde seine Hausaufgaben vorzustellen. Je länger es damit wartet sich zu melden, desto höher wird die Barriere.

Schulbeginn Tipp 6: Kurze Notizen ins Hausaufgabenheft

Ältere Kinder können versuchen, jede Unterrichtsstunde im Hausaufgabenheft mit einem Satz zusammenzufassen. Das stellt sicher, dass sie den Inhalt der Stunde verstanden haben. Das Lernen zu Hause und das Wiederholen der Inhalte fällt dann viel leichter.

Schulbeginn Tipp 7: Humor und Spaß

Schulbeginn, PoesiealbumMit einem guten Witz zum Frühstück, einem Lächeln auf den Lippen und viel Humor ist der Start in den Schultag gleich viel angenehmer. Vergessen Sie auf keinen Fall gemeinsam mit Ihrem Kind zu lachen und das Leben leicht zu nehmen. Vielleicht vereinbaren Sie, dass jeder abwechselnd einen neuen Witz zum Frühstück erzählt?
Auch schöne Gadgets wie das Poesiealbum gehören zu einem positiven Schulbeginn. Neue Klasse? Na dann gibt es jede Menge neuer Freunde, die sich hier verewigen sollten. Und die Jungens machen vielleicht gleich mal ein Treffen auf dem Fußballplatz aus.

Schulbeginn Tipp 8: Unterrichtstag vorbereiten

SchulbeginnWer am Abend schon seinen Schulranzen packt und sich überlegt, was er am nächsten Tag unbedingt benötigt, hat morgens keinen Stress. Eltern sollten schon früh mit ihren Kindern üben, sich auf den nächsten Schultag vorzubereiten. So wird diese Art der Vorbereitung automatisiert. Machen Sie ein Ritual daraus: Erst Schulranzen packen, dann Vorlesen und am Ende noch eine Schmuseeeinheit zum besseren Einschlafen. Ältere Kinder dürfen vielleicht noch etwas Musik hören und in einem Buch stöbern.

Schulbeginn Tipp 9: Mit dem Lehrer sprechen

Lehrer freuen sich über ein freundliches Guten Morgen und den Blickkontakt mit ihren Schülern. Anstatt auf die Fußspitzen zu schauen, darf Ihr Kind ruhig den Lehrer begrüßern. Ist die Hemmschwelle erst einmal abgebaut, wird auch das Nachfragen im Unterricht viel leichter. Und für die Eltern gilt, sprechen Sie regelmäßig mit den Lehrern, um die Leistungen und das Verhalten Ihres Kindes einschätzen zu können.

Schulbeginn Tipp 10: Den Blick auf das Positive richten

Bestimmt läuft vieles in der Schule gut, und das sollten Sie auch kommunizieren.Zeigen Sie Ihrem Kind, wenn es etwas gut gemacht hat. Loben Sie seine Erfolge und motivieren Sie es bei Misserfolgen. Druck oder Ärger helfen Ihrem Kind nicht dabei, sich in der Schule zu verbessern.

 

Checkliste Schulwechsel oder Übertritt ins Gymnasium

Fit fürs Gymnasium

  • Mein Kind kann sich gut ausdrücken und hat einen großen Wortschatz.
  • Mein Kind kann flüssig lesen und erfasst die Texte schnell.
  • Mein Kind kann gut schreiben und macht nur wenig Fehler.
  • Mein Kind hat Spaß am Lernen und ist Neuem gegenüber aufgeschlossen.
  • Mein Kind geht gerne in die Schule.
  • Mein Kind gestaltet den Unterricht aktiv mit.
  • Mein Kind kann selbstständig arbeiten.
  • Mein Kind kann systematisch denken und kommt auf Lösungen.
  • Mein Kind ist einfallsreich und kreativ.
  • Mein Kind hat selten Schwierigkeiten mit seinen Hausaufgaben.
  • Mein Kind schreibt normalerweise guten Noten.
  • Mein Kind gehört zu den leistungsstarken Schülern der Klasse.
  • Mein Kind möchte das Gymnasium besuchen.
  • Mein Kind wird von der Familie unterstützt.
 

Auswertung Checkliste Übertritt

Je mehr der Aussagen Sie bestätigen können, desto leichter wird Ihr Kind es auf dem Gymnasium haben. Falls Sie sich dann immer noch nicht sicher sind, welche Schulform für Ihr Kind die richtige ist, sollten Sie neben der Schuleempfehlung unbedingt noch weitere Meinungen einholen. Auch Beratungslehrer, Fachleute von Erziehungsberatungsstellen oder Schulpsychologen dürfen Sie ruhig miteinbeziehen, um für Ihr Kind die passende Schulform zu finden. Eventuell ist sogar ein Intelligenztests sinnvoll, wenn die Leistungen Ihres Kindes in den unterschiedlichen Fächern stark schwanken.

Buchtipp Waldorfschule

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Passende Schule finden

  • Tag der offenen Tür besuchen
  • Berichte über die Schulen lesen
  • Atmosphäre auf dem Pausenhof testen
  • Lehrkräften interviewen
  • Homepage besuchen
  • Informationsbroschüre anfordern
Uta Reimann-Höhn

Dipl. Päd.

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