Bildergeschichte: Der Hund ist weg!

Ein schöner Spaziergang beginnt – doch plötzlich läuft der Hund davon. Was ist passiert? Wo ist er? Und findet der Junge seinen Hund wieder?

Bei dieser Bildergeschichte ist deine Fantasie besonders gefragt: Die vier Bilder erzählen die Geschichte nicht bis zum Ende. Den Schluss musst du selbst erfinden.

Schau dir zuerst alle 4 Bilder an

Sieh genau hin. Achte auf den Jungen, den Hund, die Umgebung und das Wetter. Was verändert sich von Bild zu Bild?

Bildergeschichte Hund Bild 1: Ein Junge geht mit seinem Hund spazieren
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Bildergeschichte Hund Bild 2: Der Hund läuft plötzlich davon
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Bildergeschichte Hund Bild 3: Der Hund steht allein im Regen
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Bildergeschichte Hund Bild 4: Der Junge sucht weinend nach seinem Hund
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Deine Aufgabe: Schreibe aus den vier Bildern eine zusammenhängende Geschichte. Erzähle auch, was zwischen den Bildern geschieht. Anschließend erfindest du selbst einen passenden Schluss.

1. Was ist auf den Bildern passiert?

Schreibe noch keine Geschichte. Beantworte zuerst einige Fragen. Damit verstehst du die Handlung viel leichter.

? Wer? Wer kommt in der Bildergeschichte vor?
? Wo? Wo gehen Junge und Hund spazieren?
? Was passiert? Warum läuft der Hund plötzlich weg?
? Was verändert sich? Wie verändern sich Wetter und Stimmung?
? Wie fühlen sie sich? Was könnte der Hund fühlen? Was fühlt der Junge?
? Wie geht es weiter? Was könnte nach Bild 4 passieren?

2. Gehe die Bilder einzeln durch

Bild 1: Alles ist noch in Ordnung Der Junge geht mit seinem Hund spazieren. Beide wirken fröhlich. Wo könnten sie unterwegs sein? Wie heißt der Hund? Wohin wollen sie?
Bild 2: Plötzlich läuft der Hund weg Jetzt passiert etwas Unerwartetes. Der Junge verliert die Leine. Warum rennt der Hund davon? Hat er etwas gesehen, gehört oder gerochen?
Bild 3: Der Hund ist allein Es regnet. Der Hund wirkt traurig und verunsichert. Wo könnte er sein? Findet er den Weg zurück? Was denkt oder fühlt er?
Bild 4: Der Junge sucht verzweifelt Inzwischen regnet es auch bei ihm. Er weint und ruft nach seinem Hund. Wo hat er schon gesucht? Was könnte er rufen? Was soll er jetzt tun?

3. Gefühle machen deine Geschichte lebendig

Auf den Bildern verändert sich die Stimmung sehr deutlich. Diese Gefühle sollten auch in deiner Geschichte vorkommen.

fröhlich am Anfang
erschrocken der Hund läuft weg
ängstlich der Hund ist allein
verzweifelt bei der Suche

4. Sammle passende Wörter

Starke Verben spazieren · rennen · entwischen · verfolgen · suchen · rufen · schnüffeln · zittern · weinen · hoffen · entdecken
Gefühle & Eigenschaften fröhlich · ausgelassen · überrascht · erschrocken · ängstlich · einsam · traurig · verzweifelt · besorgt · erleichtert
Für das Wetter sonnig · plötzlich · dunkel · bewölkt · nass · kalt · regnerisch · strömender Regen · Pfützen · nasses Fell

5. Jetzt kommt deine eigene Idee

Das Schlussbild fehlt absichtlich!

Die Bilder verraten nicht, wie die Geschichte ausgeht. Genau das ist deine Aufgabe. Findet der Junge seinen Hund wieder? Kommt der Hund alleine nach Hause? Hilft jemand bei der Suche? Oder hast du eine ganz andere Idee? Dein Ende darf frei erfunden sein – es muss aber zur Geschichte passen.

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Bildergeschichten werden leichter, wenn dein Kind verschiedene Varianten kennenlernt. Mit weiteren Übungen trainiert es, Bilder zu verstehen, Handlungen zu verbinden, Höhepunkte zu erkennen und eigene Schlüsse zu entwickeln.

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Jetzt wird aus den Bildern eine richtige Geschichte.

Dein Kind hat die Handlung verstanden und Stichwörter gesammelt? Dann kann es mit dem Schreiben beginnen. Wichtig ist: Nicht nur beschreiben, was auf den Bildern zu sehen ist – sondern eine lebendige Geschichte daraus machen.

7 Schritte für eine gute Bildergeschichte

1
Eine kurze Einleitung Wer ist dabei? Wo spielt die Geschichte? Was passiert am Anfang?
2
Details entdecken Schau auf Umgebung, Personen, Tiere, Wetter und kleine Hinweise.
3
Gefühle beschreiben Ist Hanna fröhlich, überrascht, erschrocken oder traurig?
4
Figuren sprechen lassen Wörtliche Rede macht deine Geschichte lebendiger.
5
Satzanfänge wechseln Nicht immer „Und dann …“ oder „Da …“ verwenden.
6
Starke Wörter benutzen Passende Verben und Adjektive machen den Text anschaulich.
7
Ein überraschendes Ende Wie könnte die Geschichte mit dem verschwundenen Hund ausgehen?

Eine gute Geschichte braucht Spannung

Von der Einleitung bis zum Schluss
🌤️
Einleitung Hanna geht mit ihrer Mutter und den Hunden spazieren.
→
🐕💨
Höhepunkt Der Hund entdeckt etwas und rennt plötzlich davon.
→
❓
Schluss Jetzt darf dein Kind selbst eine passende Lösung erfinden.

Wörter, die deine Geschichte lebendiger machen

Gerade bei Bildergeschichten hilft ein kleiner Wortschatz-Vorrat. Dein Kind muss die Wörter natürlich nicht alle verwenden – sie sollen Ideen liefern.

✏️ Wörter für die Hundegeschichte
aufgeregt fröhlich neugierig plötzlich davonrennen erschrecken verzweifelt rufen suchen schluchzen erleichtert überglücklich

So könnte die Geschichte ausgehen

Wichtig: Das ist nur eine mögliche Lösung. Dein Kind darf einen ganz anderen Schluss erfinden, solange er logisch zu den Bildern und zur bisherigen Handlung passt.

📖 Lösungsidee: Der Hund ist weg
Anfang

Hanna geht mit ihrer Mutter und den beiden Hunden spazieren. Sie freut sich riesig, als sie einen der Hunde endlich einmal alleine über die Wiese führen darf.

Es passiert etwas

Neugierig schnuppert der Hund auf der Wiese. Plötzlich entdeckt er etwas Interessantes und rennt davon. Hanna ruft hinter ihm her, doch der Hund kommt nicht zurück.

Höhepunkt

Hanna bekommt große Angst. Verzweifelt sucht sie die Wiese ab und ruft immer wieder nach ihrem Hund. Doch er ist verschwunden.

Mögliches Ende

Schließlich gibt Hanna die Suche traurig auf und macht sich auf den Heimweg. Doch vor der Haustür wartet eine Überraschung: Der Hund ist längst alleine nach Hause gelaufen und begrüßt Hanna dort begeistert.

Checkliste: Ist deine Bildergeschichte fertig?

✓ Kontrolliere deinen Aufsatz
✓
Habe ich alle Bilder berücksichtigt?
✓
Hat meine Geschichte eine kurze Einleitung?
✓
Beschreibe ich Gefühle und Gesichtsausdrücke?
✓
Benutze ich auch wörtliche Rede?
✓
Verwende ich unterschiedliche Satzanfänge?
✓
Hat meine Geschichte einen Höhepunkt?
✓
Passt mein Schluss zur Geschichte?
✓
Habe ich zum Schluss die Rechtschreibung kontrolliert?
Üben für die Schule

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