Mit einem Legasthenie-Check den Förderbedarf feststellen

Eine Teilleistungsstörung wird in der Regel während der Schulzeit festgestellt, dazu benutzen die Lehrer oder Therapeuten einen Legasthenie-Check oder Legasthenie-Test.

Ab der zweiten Klasse erzielt man mit der Hamburger Schreibprobe gute Einsichten in den Schriftsprach – Entwicklungsstand der Grundschüler. Für Vorschüler gibt es das Bielefelder Screening, das Risikokinder frühzeitig entdeckt.

Legasthenie-Check

Aber auch andere, wissenschaftlich anerkannte Legasthenie-Tests werden angewendet.

Die Schulen sind verpflichtet, den besonderen Förderbedarf der Kinder per Klassenkonferenz festzustellen und ihnen Förderunterricht zu erteilen. In fast allen Bundesländern haben die Betroffenen nach einem Legasthenie-Test ein Recht auf Nachteilsausgleich in Form von z.B. Notenschutz oder Zeitzugaben. Was das genau ist, erfahren Sie hier.

 

Legasthenie-Check machen Fachleute

Neben einem wissenschaftlich anerkannten Legasthenie-Test, wie beispielsweise der Hamburger Schreibprobe, wird auch ein Intelligenztest durchgeführt. Damit soll ausgeschlossen werden, dass schlechte Rechtschreibleistungen durch eine allgemeine Lernschwäche verursacht werden.

Die Diagnose einer drohenden seelischen Behinderung ist durch Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zu stellen. Sie finden diese Fachleute u.a. in den örtlichen Erziehungsberatungsstellen und kinderpädiatrischen Zentren.

Diese Diagnose benötigen Sie, wenn eine Kostenerstattung durch das Jugendamt beantragt werden soll. Ein reiner Legasthenie Test reicht dazu nicht aus.

 



 

Legasthenietherapie hilft nach einem positiven Legasthenie-Check

Eine Legasthenietherapie stellt das legasthene Kind in den Mittelpunkt der Förderung und arbeitet mit dessen positiven Ressourcen. Die Therapie erstreckt über einen längeren Zeitraum und informiert Eltern regelmäßig über die Entwicklung und den Fortschritt der Therapie.

Das verwendete Fördermaterial richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder. Der Legasthenie-Test gibt Aufschluss über den individuellen Förderbedarf Ihres Kindes.

Wenn Ihr Kind viele der folgenden Punkte erfüllt, ist sinnvoll, einen Legasthenie-Test bei einem Fachmann durchführen zu lassen.

 

Legasthenie-Check für eine erste Verdachtsüberprüfung

  • große Fehlerhäufigkeit beim lauten Vorlesen
  • lernt Lesetexte auswendig
  • mühsames Erlesen von Buchstaben, Silben oder ganzen Wörtern
  • häufige Selbstkorrektur beim Lesen
  • Vermeidungsverhalten beim Schreiben
  • Sinnverständnis von gelesenen Texten fällt schwer
  • Abwehrhaltung zum Lesen
  • viele Fehler beim Abschreiben und / oder beim Diktat
  • viele Rechtschreibfehler, immer andere
  • Auslassungen von Buchstaben, Wortteilen oder Satzteilen
  • Vertauschung der Reihenfolge von Buchstaben
  • verkrampfte Schreibhaltung

 

So geht es nach dem Legasthenie-Check weiter

Wenn Sie die Aussagen des Legasthenie-Checks überwiegend als zutreffend empfunden haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Kind an einer Legasthenie leidet. Sie sollten nun in einem zweiten Schritt unbedingt mit der Schule sprechen und auf einen ausführlichen, anerkannten Test bestehen.

Zu einem Legasthenietest gehört immer auch ein Intelligenztest, um auszuschließen, dass ein Kind eine Lernbehinderung hat.

Einen Legasthenie Test können Sie bei den örtlichen Erziehungsberatungsstellen, manchmal beim schulpsychologischen Dienst, bei Lerntherapeuten oder in pädiatrischen Zentren durchführen lassen. In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten dafür.

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