Einmaleins üben: 4 Wege, die Abwechslung bringen
Das kleine Einmaleins muss immer wieder wiederholt werden, bis die Ergebnisse sicher abrufbar sind. Aber nicht jedes Kind lernt am liebsten auf dieselbe Art. Deshalb lohnt es sich, beim Üben verschiedene Wege auszuprobieren.
Welcher Weg passt zu deinem Kind?
Manche Kinder merken sich eine Zahlenreihe besonders gut über einen Rhythmus, andere brauchen Bilder, Geschichten oder Bewegung. Auf dieser Seite findest du vier ganz unterschiedliche Ideen.
Dein Kind soll die Einmaleinsaufgaben schließlich nicht jedes Mal neu ausrechnen müssen, sondern die Ergebnisse zunehmend schnell und sicher abrufen können.
1. Einmaleins über Hören und Rhythmus üben
Dein Kind kann sich für eine Einmaleinsreihe eine eigene kleine Melodie oder einen Rhythmus ausdenken. Wichtig ist nicht, dass daraus ein perfektes Lied wird. Die Zahlen sollen sich durch Klang und Rhythmus besser einprägen.
2. Einmaleins sichtbar machen
Wenn dein Kind gerne malt oder sich Bilder gut merken kann, kann jede Einmaleinsreihe eine eigene Farbe oder ein eigenes Motiv bekommen. So entsteht eine zusätzliche visuelle Erinnerung.
3. Aus Zahlen eine Geschichte machen
Dein Kind kann die Ergebnisse einer Einmaleinsreihe nacheinander in eine Geschichte einbauen. Je ungewöhnlicher und lustiger die Handlung wird, desto besser lässt sie sich oft merken.
4. Einmaleins mit Bewegung üben
Eine einfache Möglichkeit ist ein Ball: Dein Kind wirft ihn rhythmisch gegen eine Wand und nennt bei jedem Aufprall das nächste Ergebnis der ausgewählten Einmaleinsreihe.
Regelmäßig wiederholen – ohne Übungsfrust
Einmaleinswissen entsteht nicht an einem Nachmittag. Reihen, die bereits sicher waren, können später wieder unsicher werden. Deshalb gehört Wiederholen ganz selbstverständlich dazu.
Probiert die vier Wege aus und beobachtet, was deinem Kind Spaß macht und womit es sich die Reihen gut merken kann. Vor allem regelmäßiges Wiederholen sorgt dafür, dass das Einmaleins zunehmend sicher abrufbar wird.



