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Ist Ihr Kind eine HSP (high sensitiv person)?

hspHochsensibilität (betroffene Menschen werden auch als HSP bezeichnet) ist keine Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal, wie Linkshändigkeit oder Musikalität, von denen vermutlich rund ein Fünftel aller Menschen betroffen sind. Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sind nicht bekannt. In der öffentlichen Wahrnehmung werden hochsensible Jungen trotzdem skeptischer betrachtet als hypersensible Mädchen. Ihre defensive Art macht es den Jungen schwerer, sich im Alltag zu behaupten. Das zieht sich durch alle Lebensbereiche, den Kindergarten, die Schule, die Ausbildung, die Arbeit, den Freundeskreis und die Familie.

HSP – high (hoch) sensitiv (sensible) person (Person)

Empfindsame, vorsichtige, harmoniebedürftige und sehr feinfühlige Kinder fallen auf. Wenn eine Gruppe lauter und wilder Jungen auf dem Spielplatz herumtobt, ist das vorsichtige Kind am Rande des Geschehens fast schon ein Außenseiter. Ein bisschen neidisch, weil es gerne dazugehören will, aber auch abgeschreckt von der Wildheit und Lautstärke der anderen. Was geht wohl in seinem Kopf vor?

Elaine N. Aron, die “Mutter” der HSP s

1997 begann die amerikanische Psychologin Elaine N. Aron erstmals, das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten. Die meisten Bücher und Testverfahren zur Hochsensibilität beziehen sich auf die Erkenntnisse der Psychologin. Laut Elaine Aron ist die Hochsensibilität ein angeborenes und damit auch vererbtes Persönlichkeitsmerkmal. Diese hochsensible Veranlagung (HSP) zeigt sich bereits im Säuglingsalter, unter anderem durch ein intensives und aufmerksames Beobachten des Umfeldes, durch ein schnelles Quengeln bei zu vielen Aktivitäten und durch ein geringeres Bedürfnis, das Umfeld zu erkunden.

HSP: Alles ist näher, lauter und unmittelbarer

Unter dem Begriff Hochsensibilität werden die empfindsamen Menschen in Bezug auf ihr Verhalten und ihre Fähigkeiten in unterschiedlichsten Zusammenhängen erforscht. Franziska Borries kam in ihrer Doktorarbeit an der Universität Bielefeld zu dem Schluss, dass es hochsensible Menschen gibt. Sie kennzeichnet sie als Personen,  „die sich von anderen in der Art und Weise unterscheiden, wie sie Stimuli wahrnehmen und verarbeiten.“ HSP s (high sensitive persons) finden sich in allen Altersstufen und sozialen Schichten. Der Wesenszug bleibt das ganze Leben erhalten und befähigt die Betroffenen, sich sinnvoll und produktiv, gerade in zwischenmenschlichen Lebenbereichen,  einzubringen

HSP Kinder: Das sind typische Eigenschaften

  1. Empfinden Gefühle sehr intensiv und beschäftigen sich lange mit den Ereignissen
  2. Reiche, emotionale Reaktionen, auch auf alltägliche Dinge
  3. Viel Mitgefühl und Sorgen
  4. Meister im Dinge auf sich selber beziehen, persönlich nehmen
  5. Schwer, Entscheidungen zu treffen, Entscheidungen werden oft umgeworfen
  6. Selbstvorwürfe, Ärger über ihre Fehler, empfinden alles als schlimmer
  7. Detailverliebtheit, kleinste Details werden wahrgenommen, merken Veränderungen und erkennen Stimmungen, gute Intuition
  8. Teamarbeiter, können sich gut eingliedern, gute Menschenkenntnis, analysieren gut, können sich aber nicht entscheiden
  9. Lärmempfindlichkeit, großer Stressfaktor, keine Gewöhnung an wiederkehrende Geräusche

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Sie erfahren dort auch, wie Sie am besten auf schwierige Situationen reagieren, ohne Ihrem Kind zu schaden. Natürlich finden sich auch viele Fähigkeiten und Talente von hochsensiblen Kindern und jede Menge hilfreicher Tipps, auch für den Schulalltag. [bestellen bei amazon]

HSP s müssen lernen achtsam mit sich umzugehen

Es ist heute wichtiger denn je, einem Kind beizubringen, wie es für seine seelische Gesundheit sorgen kann. Hektik, Stress, hoher Leistungsdruck und ein immer schnelleres Lebenstempo lauern überall. Nur wenn Kinder diese negativen Einflüsse erkennen und sich bewusst dagegen entscheiden können, führt ihr Weg Glück und Erfüllung. Doch um dies zu können, benötigen sie Training und Hilfe. Ein achtsames und offenes Elternhaus ist eine gute Basis dafür. Stress macht nicht glücklich – Achtsamkeit schon Kinder mit tollen Noten und einer hohen Intelligenz müssten den ganzen Tag lang ausgeglichen und zufrieden sein. Schließlich wird schulischer Erfolg in unserer Gesellschaft sehr hoch geschätzt. Doch gute Klassenarbeiten und Einser-Abschlüsse reichen nicht aus, um glücklich zu sein. Der bewusste, achtsame Umgang mit sich und anderen, auch als emotionale Intelligenz bezeichnet, ist die Basis des Glücklichseins. Wir zeigen Ihnen, welche Übungen diese Fähigkeit bei Ihrem Kind fördern. Die emotionale Intelligenz umfasst ein ganzes Paket an wichtigen Kompetenzen, die Einfluss darauf haben, wie Ihr Kind Tag für Tag mit sich und anderen umgeht. Sie alle fördern die geistig-seelische Gesundheit durch Achtsamkeit. Beispielsweise die Selbstwahrnehmung, das Selbst-Management, das soziale Bewusstsein und auch die Beziehungskompetenz. Es ist einleuchtend, dass die emotionale Intelligenz große Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden hat. Wer die Gefühle und Empfindungen anderer versteht, wird angemessener reagieren können. Wer seine eigenen Gefühle zulässt und hinterfragt, kann sie besser steuern und reagiert weniger impulsiv. Die bewusste Auseinandersetzung mit Ereignissen und Vorgängen, mit starken Gefühlen oder schwierigen Situationen hilft dabei, schwierige Situationen besser zu bewältigen. Beispiel: Noah bekommt im Mathematikunterricht eine wichtige Klassenarbeit zurück. Er hat mal wieder Eine eins und freut sich. Sein bester Freund Jan hat es leider nur zu einer Vier gebracht. Reaktion ohne emotionale Intelligenz: Aufgeregt schwenkt Noah sein Arbeitsheft und hält es Jan immer wieder stolz unter die Nase. Er wartet ungeduldig auf eine positive Bestätigung seines Freundes. Noah hält es für selbstverständlich, dass dieser seine eigene Frustration verdrängt und sich für ihn freut. Er kann die Enttäuschung seines Freundes weder nachvollziehen noch sich darauf einstellen. 7 Mögliche Konsequenzen: Erlebt Jan solche Situationen öfter, wird er seine Freundschaft zu Noah überdenken und möglicherweise beenden. Er ist nicht nur von enttäuscht von seiner eigenen Leistung, sondern auch von der unsensiblen Reaktion seines vermeindlichen Freundes. Reaktion mit emotionaler Intelligenz: Noah bemerkt die Enttäuschung seines Freundes und hält seine eigene Freude zurück. Weil ihm die Freundschaft wichtig ist, tröstet er ihn und verspricht, für die nächste Arbeit gemeinsam zu lernen. Mögliche Konsequenz: Jan fühlt sich durch die versprochene Hilfe schon etwas besser. Die Freundschaft profitiert von dieser Geste und wird immer fester. Gerät Noah in eine vergleichbare Situation, wird Jan ihm mit großer Wahrscheinlichkeit auch zur Seite stehen. [weiter zu den Achtsamkeitsübungen]Es ist heute wichtiger denn je, einem hsp Kind beizubringen, wie es für seine seelische Gesundheit sorgen kann. Hektik, Stress, hoher Leistungsdruck und ein immer schnelleres Lebenstempo lauern überall. Nur wenn Kinder diese negativen Einflüsse erkennen und sich bewusst dagegen entscheiden können, führt ihr Weg Glück und Erfüllung. Doch um dies zu können, benötigen sie Training und Hilfe. Ein achtsames und offenes Elternhaus ist eine gute Basis dafür.

Stress macht HSP s nicht glücklich – Achtsamkeit schon

Kinder mit tollen Noten und einer hohen Intelligenz müssten den ganzen Tag lang ausgeglichen und zufrieden sein. Schließlich wird schulischer Erfolg in unserer Gesellschaft sehr hoch geschätzt. Das belastet hochsensible Kinder besonders. Gute Klassenarbeiten und Einser-Abschlüsse reichen nicht aus, um glücklich zu sein. Der bewusste, achtsame Umgang mit sich und anderen, auch als emotionale Intelligenz bezeichnet, ist die Basis des Glücklichseins.

Die emotionale Intelligenz umfasst ein ganzes Paket an wichtigen Kompetenzen, die Einfluss darauf haben, wie Ihr Kind Tag für Tag mit sich und anderen umgeht. Sie alle fördern die geistig-seelische Gesundheit durch Achtsamkeit. Beispielsweise die Selbstwahrnehmung, das Selbst-Management, das soziale Bewusstsein und auch die Beziehungskompetenz. Es ist einleuchtend, dass die emotionale Intelligenz große Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden hat. Hochsensible Kinder haben eine hohe emotionale Intelligenz, können diese aber manchmal nicht umsetzen.

HSP Kinder sollten sich auf ihre Stärken besinnen

Achtsamkeit Wer die Gefühle und Empfindungen anderer versteht, wird angemessener reagieren können. Wer seine eigenen Gefühle zulässt und hinterfragt, kann sie besser steuern und reagiert weniger impulsiv. Die bewusste Auseinandersetzung mit Ereignissen und Vorgängen, mit starken Gefühlen oder schwierigen Situationen hilft dabei, schwierige Situationen besser zu bewältigen.

Beispiel: Noah bekommt im Mathematikunterricht eine wichtige Klassenarbeit zurück. Er hat mal wieder Eine eins und freut sich. Sein bester Freund Jan hat es leider nur zu einer Vier gebracht.

Reaktion ohne emotionale Intelligenz: Aufgeregt schwenkt Noah sein Arbeitsheft und hält es Jan immer wieder stolz unter die Nase. Er wartet ungeduldig auf eine positive Bestätigung seines Freundes. Noah hält es für selbstverständlich, dass dieser seine eigene Frustration verdrängt und sich für ihn freut. Er kann die Enttäuschung seines Freundes weder nachvollziehen noch sich darauf einstellen.

Mögliche Konsequenzen: Erlebt Jan solche Situationen öfter, wird er seine Freundschaft zu Noah überdenken und möglicherweise beenden. Er ist nicht nur von enttäuscht von seiner eigenen Leistung, sondern auch von der unsensiblen Reaktion seines vermeindlichen Freundes.

Reaktion mit emotionaler Intelligenz (typisch HSP): Noah bemerkt die Enttäuschung seines Freundes und hält seine eigene Freude zurück. Weil ihm die Freundschaft wichtig ist, tröstet er ihn und verspricht, für die nächste Arbeit gemeinsam zu lernen. Mögliche Konsequenz: Jan fühlt sich durch die versprochene Hilfe schon etwas besser. Die Freundschaft profitiert von dieser Geste und wird immer fester. Gerät Noah in eine vergleichbare Situation, wird Jan ihm mit großer Wahrscheinlichkeit auch zur Seite stehen.

 

Was ist Achtsamkeit

Uta Reimann-HöhnAchtsamkeit ist eine Form des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen. Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben, was zu einem hohen Maß an situationsadäquatem, authentischem und selbstbewusstem Handeln führt.

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