33 praktische Lerntechniken

Dein Kind sitzt lange am Schreibtisch, lernt viel – aber in der Klassenarbeit ist trotzdem nicht alles abrufbar? Oft fehlt nicht der Fleiß, sondern eine passende Strategie.

Im Gute-Noten-Prinzip zeige ich 33 unterschiedliche Lerntechniken, mit denen Kinder und Jugendliche ausprobieren können, wie sie Lernstoff strukturieren, wiederholen, verstehen und besser abrufen.

Dabei geht es nicht darum, alle 33 Methoden anzuwenden. Viel wichtiger ist es, einige Techniken zu entdecken, die zur jeweiligen Aufgabe und zum eigenen Lernen passen.

33 Lerntechniken
viele praktische Beispiele
für verschiedene Lernaufgaben
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Das Gute-Noten-Prinzip von Uta Reimann-Höhn – 33 einfache Lerntechniken

Das Gute-Noten-Prinzip – 33 einfache Lerntechniken für den Schulalltag

Mehr lernen ist nicht automatisch besser lernen

Wenn die Ergebnisse trotz vieler Lernstunden enttäuschen, lohnt sich ein Blick auf die Art des Lernens.

Immer wieder lesen

Ein Schulbuchtext wird zum dritten Mal gelesen – aber ohne Buch kann dein Kind kaum erklären, was darin stand.

Zu spät anfangen

Der gesamte Stoff wird kurz vor der Klassenarbeit in wenige lange Lernphasen gepackt.

Keine passende Methode

Vokabeln, Sachtexte und mathematische Verfahren werden auf dieselbe Weise gelernt, obwohl sie unterschiedliche Strategien brauchen.

Die entscheidende Frage lautet: Was soll dein Kind gerade lernen?

Eine gute Lerntechnik passt zur Aufgabe. Deshalb gibt es auch nicht die eine Methode, mit der plötzlich alles leichter wird.

Vokabeln müssen anders gelernt werden als ein langer Sachtext. Ein Referat braucht eine andere Vorbereitung als das Einmaleins. Und vor einer Klassenarbeit sind andere Strategien sinnvoll als beim ersten Erarbeiten eines neuen Themas.

Genau deshalb enthält das Gute-Noten-Prinzip eine ganze Sammlung unterschiedlicher Techniken. Dein Kind kann ausprobieren, welche Methode bei welcher Aufgabe tatsächlich hilft.

Fakten lernen abrufen und mit Abstand wiederholen
Sachtexte verstehen Fragen stellen, Kernaussagen finden und erklären
Große Themen ordnen strukturieren und Zusammenhänge sichtbar machen
Prüfungen vorbereiten Lernstoff aufteilen und rechtzeitig wiederholen

Was steckt im Gute-Noten-Prinzip?

33 Lerntechniken für ganz unterschiedliche Situationen im Schulalltag.

1

Lernstoff strukturieren

Methoden, mit denen große Themen übersichtlicher und wichtige Informationen sichtbar werden.

2

Wissen abrufen

Techniken, bei denen dein Kind nicht nur liest, sondern versucht, Gelerntes selbst wiederzugeben.

3

Auswendig lernen

Strategien für Begriffe, Fakten, Reihenfolgen und andere Lerninhalte, die sicher erinnert werden sollen.

4

Texte erschließen

Methoden, mit denen längere Sachtexte gezielter gelesen und bearbeitet werden können.

5

Lernen organisieren

Lernstoff in überschaubare Schritte aufteilen, rechtzeitig anfangen und Wiederholungen einplanen.

6

Methoden ausprobieren

Nicht jede Technik passt zu jedem Kind und zu jeder Aufgabe. Ausprobieren gehört deshalb dazu.

33

Dein Kind braucht nicht alle 33 Lerntechniken

Das ist mir besonders wichtig: Das Buch ist keine Liste mit 33 Dingen, die dein Kind ab sofort zusätzlich erledigen soll.

Schon zwei oder drei gut ausgewählte Methoden können zu festen Werkzeugen werden, auf die dein Kind bei passenden Lernaufgaben immer wieder zurückgreift.

Ein Blick ins Gute-Noten-Prinzip

Im Video zeige ich dir, was hinter dem Gute-Noten-Prinzip steckt und welche Lerntechniken darin vorkommen. Danach stelle ich einige der Methoden noch genauer vor.

Einige der Lerntechniken im Gute-Noten-Prinzip

Welche Methode sinnvoll ist, hängt davon ab, was dein Kind gerade lernen möchte. Hier findest du einige Beispiele.

Mindmap

Ein größeres Thema wird in Haupt- und Unterpunkte zerlegt. So werden Strukturen und Zusammenhänge sichtbar.

Mindmap kennenlernen

Karteikasten

Fragen und Antworten werden aktiv abgerufen und in zeitlichen Abständen erneut wiederholt.

Karteikasten kennenlernen

Routenmethode

Begriffe und Fakten werden mit vertrauten Orten verbunden und über eine gedankliche Route wieder abgerufen.

Routenmethode kennenlernen

ABC-Technik

Das Alphabet dient als Gerüst, um Vorwissen und Ideen zu einem Thema zu sammeln.

ABC-Technik kennenlernen

Textverständnis

Längere Sachtexte werden nicht nur durchgelesen. Fragen, Schlüsselwörter und eigenes Erklären machen das Lesen aktiver.

Textverständnis verbessern

Lernspiele

Auch Spiele können genutzt werden, um Wissen abzurufen und bestimmte Fertigkeiten zu üben.

Lernspiele entdecken

So würde ich mit dem Ratgeber anfangen

Bitte nicht auf Seite 1 beginnen und anschließend alle 33 Techniken der Reihe nach abarbeiten.

1. Problem auswählen

Was fällt deinem Kind gerade schwer: Texte, Vokabeln, Organisation, Auswendiglernen oder Prüfungsvorbereitung?

2. Methode auswählen

Sucht eine oder zwei Techniken, die genau zu dieser Aufgabe passen.

3. Ausprobieren

Testet die Methode an echtem Lernstoff, statt sie nur theoretisch zu lesen.

4. Behalten oder wechseln

Hilft die Methode? Dann weiter nutzen. Wenn nicht, probiert ihr eine andere aus.

Für wen ist das Gute-Noten-Prinzip gedacht?

Der Ratgeber richtet sich nicht nur an Kinder, die schlechte Noten schreiben.

Hilfreich kann er sein, wenn dein Kind …

  • viel lernt, aber wenig behält
  • nicht weiß, wie es anfangen soll
  • immer wieder nur Texte durchliest
  • vor Klassenarbeiten planlos lernt
  • Lernstoff schlecht strukturieren kann
  • neue Lernmethoden ausprobieren möchte
  • selbstständiger lernen soll

Was der Ratgeber nicht verspricht

  • automatisch bessere Noten
  • eine Methode, die bei jedem Kind gleich funktioniert
  • Lernen ohne eigenes Üben
  • Motivation auf Knopfdruck
  • jede Lernschwierigkeit allein zu lösen

Er bietet stattdessen etwas viel Praktischeres: eine Auswahl konkreter Werkzeuge, die dein Kind ausprobieren und passend einsetzen kann.

Von Uta Reimann-Höhn

Als Diplom-Pädagogin, Lerntherapeutin und Autorin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit der Frage, warum manche Kinder trotz großer Anstrengung beim Lernen nicht die Ergebnisse erreichen, die sie sich wünschen.

Dabei zeigt sich immer wieder: Kinder brauchen nicht nur Lernstoff. Sie brauchen auch Werkzeuge dafür, wie sie diesen Lernstoff bearbeiten können.

Genau solche Werkzeuge habe ich im Gute-Noten-Prinzip zusammengestellt: praktisch, verständlich und mit Beispielen, damit die Methoden nicht nur gelesen, sondern tatsächlich ausprobiert werden können.

Das Gute-Noten-Prinzip von Uta Reimann-Höhn

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Gutes Lernen beginnt mit der passenden Strategie

Dein Kind muss nicht jede Lerntechnik beherrschen. Es braucht einige gute Werkzeuge und die Erfahrung, wann welches davon hilfreich ist.

Genau dabei soll das Gute-Noten-Prinzip helfen: ausprobieren, auswählen und Schritt für Schritt eine eigene Lernstrategie entwickeln.

Lernproblem erkennen → passende Methode auswählen → ausprobieren → überprüfen → erfolgreiche Strategien behalten

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