Ob Person, Tier, Gegenstand oder Bild – bei einer Beschreibung geht es nicht darum, eine spannende Geschichte zu erfinden. Dein Kind soll genau beobachten, wichtige Merkmale erkennen und diese verständlich und geordnet wiedergeben.
Eine gute Beschreibung funktioniert fast wie eine Kamera: Sie zeigt dem Leser möglichst genau, was zu sehen ist.
Was macht eine gute Beschreibung aus?
Egal welche Beschreibungsform dein Kind schreiben soll: Einige Grundregeln gelten fast immer.
Welche Beschreibungen gibt es?
Nicht jede Beschreibung funktioniert gleich. Je nachdem, was beschrieben wird, muss dein Kind auf andere Merkmale achten. Die wichtigsten Formen sind:
In 4 Schritten zur guten Beschreibung
Die häufigsten Fehler entstehen, wenn Kinder sofort mit dem Schreiben beginnen. Besser ist eine kurze Vorbereitung.
Erst beobachten und ordnen – dann beschreiben
Bei einer guten Beschreibung kommt es nicht nur auf die richtigen Wörter an. Dein Kind muss zuerst genau hinschauen, wichtige Merkmale sammeln und diese in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Genau bei dieser Vorbereitung kann der Aufsatzplaner helfen.
Aufsatzplaner – Struktur vor dem Schreiben
4,90 € · PDF zum Sofort-DownloadEinfach losschreiben führt bei einer Beschreibung schnell dazu, dass wichtige Merkmale fehlen oder die Reihenfolge durcheinandergerät. Mit dem Aufsatzplaner kann dein Kind die Informationen zuerst sammeln, sortieren und anschließend Schritt für Schritt ausformulieren.
- Stichwörter sammeln
- Informationen sinnvoll ordnen
- Aufbau vor dem Schreiben festlegen
- roten Faden behalten
- für viele Aufsatzarten geeignet
- immer wieder verwendbar
Sachlich beschreiben: Beobachtung statt Vermutung
Eine der wichtigsten Regeln ist die Trennung zwischen dem, was wirklich zu erkennen ist, und dem, was man nur vermutet. Genau dabei passieren beim Schreiben viele Fehler.
Das ist eine Vermutung. Wir können nicht sicher wissen, was der Mann fühlt.
Hier wird nur beschrieben, was tatsächlich beobachtet werden kann.
Beispiel: Eine Giraffe beschreiben
Was ist wirklich wichtig?
Bei einer Tierbeschreibung wird nicht jedes Detail wahllos aufgezählt. Die Merkmale werden gesammelt und anschließend sinnvoll geordnet.
- Tierart und ungefähre Größe
- Körperbau und Körperform
- Kopf, Hals, Beine und weitere Körperteile
- Farbe, Fell, Federn oder Muster
- auffällige und unverwechselbare Merkmale
Für eine ausführliche Anleitung geht es hier zur Tierbeschreibung.
Die richtige Reihenfolge macht den Unterschied
Eine Beschreibung wird verständlich, wenn der Leser ihr leicht folgen kann. Deshalb sollte dein Kind sich vor dem Schreiben für eine Ordnung entscheiden und diese anschließend beibehalten.
Gute Wörter machen Beschreibungen genauer
„Schön“, „groß“ oder „komisch“ reichen oft nicht aus. Je genauer der Wortschatz ist, desto klarer entsteht das Bild beim Leser.
Welche Beschreibung soll dein Kind schreiben?
Zu den wichtigsten Beschreibungsformen findest du auf Lernförderung ausführliche Anleitungen, Beispiele und Übungen.
Checkliste für jede Beschreibung
Beschreibung: genau hinsehen statt einfach losschreiben
Die wichtigste Fähigkeit beim Beschreiben ist nicht das Schreiben selbst, sondern das genaue Beobachten und Ordnen. Wer zuerst Merkmale sammelt, eine sinnvolle Reihenfolge festlegt und anschließend sachlich formuliert, hat bereits die wichtigsten Regeln einer guten Beschreibung verstanden.



