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Hördiktat

 

HördiktatDie Umsetzung von gehörten Informationen in direktes Handeln oder Denken, wie beim Hördiktat, fällt nicht allen Kindern leicht. Dabei wird diese Fähigkeit gerade in der Schule intensiv gefordert. In den meisten Klassen steht nämlich noch immer ein Lehrer vor den Kindern und vermittelt über die Sprache die Lerninhalte. Mit Hördiktaten können Sie Umsetzungsfähigkeit bei Ihrem Kind fördern und zentrale Informationen transportieren. Lesen Sie, was ein Hördiktat genau kann und warum Sie es mit Ihrem Kind ausprobieren sollten.

Hördiktat: Zuhören und umsetzen

Hördiktate können ganz unterschiedlich eingesetzt werden, je nachdem was Sie bei Ihrem Kind erreichen möchten. Sie können das genaue Zuhören direkt trainieren oder auch im Hördiktat enthaltenden Lernstoff festigen. Beim Hören wird die Fantasie angeregt, Laute werden zu Buchstaben verwandelt, Bilder entstehen im Kopf. Allen Üungen gemeinsam ist, dass Ihr Kind zuhören muss, um die Aufgabe bewältigen zu können. Das funktioniert zum Beispiel so:

Hördiktat Beispiel: Hör zu und male!

 

Im Unterricht einer 3. Grundschulklasse steht das Thema Bauernhof auf dem Lehrplan. Alle Kinder besuchen für eine Woche einen Kinderbauernhof, auf dem sie Tiere und Pflanzen kennenlernen und versorgen. Nach Abschluss des Projektes wird eine Klassenarbeit geschrieben, in der es um die verschiedenen Nutztiere und Nutzpflanzen auf dem Bauernhof geht. Anhand ihrer Aufzeichnungen der Woche können die Kinder die Informationen natürlich ganz einfach auswendig lernen. Es geht aber auch anders, nämlich über ein Hördiktat, bei dem die verschiedenen Tiere und Pflanzensorten und ihre Besonderheiten geschildert werden. Indem die Kinder bei der Vorbereitung des Themas die Tiere selber nach mündlicher Anweisung malen, prägen sich ihnen die einzelnen Details sehr viel genauer ein, als wenn sie die Informationen nur lesen.

Hördiktat Kinderbauernhof: So geht´s

Der folgende Text, der aus den Inhalten der Schulhefte erstellt wird, wird dem Kind vorgelesen. Es soll dazu nun die entsprechenden Bilder malen. Dabei ist es nicht wichtig, ob die Bilder schön sind, denn es geht nur darum, die auditiven (gehörten) Informationen durch visuelle (gesehene) Bilder zu festigen. Ein großes Blatt Papier und Buntstifte sind für die Aufgabe ausreichend.

Die Nutztiere und Nutzpflanzen auf dem Kinderbauernhof

Auf dem Kinderbauernhof hast du viele Tiere gesehen und auch verschiedene Pflanzen kennengelernt.

Male diese Kuh: Sie hat vier Beine, ein weiß-braun geflecktes Fell, zwei Hörner und einen Schwanz. Die weibliche Kuh hat ein Euter, aus dem die Milch kommt und an dem sie ihre Jungkühe säugt.

Male die Kuhprodukte!

  1. Aus der Milch der Kuh werden ganz viele unterschiedliche Produkte hergstellt. Male die Butter, den Joghurt, den Käse und ein Molkegetränk.
  2. Auch das Fleisch der Kuh wird gegessen. Male ein Steak und eine Wurst.
  3. Aus der Haut der Kuh entstehen viele Lederprodukte. Male einen Gürtel, eine Jacke und Lederschuhe.
  4. Sogar der Kuhfladen wird vom menschen verwertet. Male Dünger und Brennstoff für den Kamin.

Male die Kartoffel: Seit ungefähr 250 Jahren gibt es in Deutschland erst die Kartoffel. Sie zählt inzwischen längst zu den am meisten verspeisten Grundnahrungsmitteln.

 

Male den „Lebenslauf“ einer Kartoffel!

  1. Im Frühjahr, gegen Ende April, werden die braunen Kartoffeln vom Bauern in die Erde gebracht.
  2. Dort wachsen ihnen, von der Erde bedeckt, aus ihren „Augen“ in der Finsternis kleine Triebe.
  3. Diese Triebe stoßen nach rund 4 Wochen durch die Erde und schon nach 10 Wochen blüht das Kartoffelfeld weiß oder violett
  4. Während über der Erde die bunten Blüten leuchten, wachsen unter der Erde die ersten kleinen Kartoffeln.
  5. Im September sind alle Blüten verwelkt und unter der Erde hat jede „Mutterkartoffel“ rund 10 neue Kartoffeln hervorgebracht. Diese können nun geerntet werden.
  6. Der Bauer behält sich wieder Kartoffeln zurück, die im April in die Erde kommen. Jetzt geht der ganze Vorgang wieder von vorne los.

Quelle: Lernen und fördern mit Spaß!

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