Schon ab der ersten Klasse können Kinder mit Lernmethoden wie dem Lernquartett lernen, ihre Aufgaben für die Schule selbst zu organisieren. Später kommen dann nach und nach etwas aufwändigere Lernmethoden hinzu.

Anfangs wird Ihrem Kind nicht immer alles gleich gelingen, aber mit der Zeit wird das methodische Vorgehen zur Selbstverständlichkeit und Ihr Kind profitiert von seinen Kenntnissen. Lassen Sie sich und Ihrem Kind Zeit. Bleiben Sie geduldig und vermitteln Sie die Methoden ohne Druck, sondern mit spielerischer Beharrlichkeit. Machen Sie es Ihrem Kind vor, indem Sie die ein oder andere Lernmethode selber anwenden

Lernquartett

Lernquartett ist eine Methode von vielen

Es gibt eine große Vielzahl von Methoden, die jede für sich Vorteile haben. Ihr Kind wird jedoch niemals alle Methoden lernen und anwenden können. Besonders in der Grundschule wäre es damit vollkommen überfordert.

Beschränken Sie sich daher auf wenige Methoden, die Ihr Kind mag, beherrscht und regelmäßig anwendet. In jedem Schuljahr können dann zwei oder drei neue Methoden hinzukommen. Beginnen Sie mit etwas ganz einfachem, zu, Beispiel einer Methode zum Ordnung der Arbeitsaufgaben oder mit dem Lernquartett.

Spielerisch lernen

Quartette kennt Ihr Kind sicher, vielleicht findet sich auch das ein oder andere im Kinderzimmer. Auch für das Lernen können Quartette nützlich sein. Ein bisschen Aufwand kostet die Methode jedoch.

Je nach Umfang des cleveren Lernspiels benötigen Sie gleichgroße, weiße Spielkarten. Diese können Sie entweder selber aus Pappe ausschneiden oder sich für wenig Geld im Internet bestellen.

Im Internet gibt es günstige, fertige Karten, die Sie selbst beschreiben können. Da lohnt sich das selber Basteln nicht.

Anleitung für die Lernmethode Lernquartett

  1. Lege Obergriffe fest und finde jeweils vier passende Dinge oder Wörter  dazu.
  2. Beschrifte die Karten, bei Vokabeln beispielsweise wie in unserem Bild.
  3. Alle Karten werden gemischt und an die drei oder mehr Mitspieler verteilt.
  4. Der Spieler links vom Kartengeber beginnt und fragt einen beliebigen anderen Mitspieler nach einer bestimmten Karte, die ihm für ein Quartett fehlt. Vielleicht hat er bereits zwei „weather“ Karten und fragt nun nach dem fehlenden „thunder“.
  5. Bekommt er die Karte, darf er weiter fragen. Bekommt er eine Absage, dann darf der Spieler weiterfragen, der den Wunsch nicht bedient hat. Sobald ein Spieler ein Quartett vollständig besitzt, legt er dieses vor sich ab. Wer keine Karten mehr hat, spielt nicht mehr mit.
  6. Wenn alle Karten gespielt sind, werden die Quartette gezählt. Sieger ist, wer die meisten davon besitzt.