Ein schöner Spaziergang beginnt – doch plötzlich läuft der Hund davon. Was ist passiert? Wo ist er? Und findet der Junge seinen Hund wieder?
Bei dieser Bildergeschichte ist deine Fantasie besonders gefragt: Die vier Bilder erzählen die Geschichte nicht bis zum Ende. Den Schluss musst du selbst erfinden.
Schau dir zuerst alle 4 Bilder an
Sieh genau hin. Achte auf den Jungen, den Hund, die Umgebung und das Wetter. Was verändert sich von Bild zu Bild?
1. Was ist auf den Bildern passiert?
Schreibe noch keine Geschichte. Beantworte zuerst einige Fragen. Damit verstehst du die Handlung viel leichter.
2. Gehe die Bilder einzeln durch
3. Gefühle machen deine Geschichte lebendig
Auf den Bildern verändert sich die Stimmung sehr deutlich. Diese Gefühle sollten auch in deiner Geschichte vorkommen.
4. Sammle passende Wörter
5. Jetzt kommt deine eigene Idee
Die Bilder verraten nicht, wie die Geschichte ausgeht. Genau das ist deine Aufgabe. Findet der Junge seinen Hund wieder? Kommt der Hund alleine nach Hause? Hilft jemand bei der Suche? Oder hast du eine ganz andere Idee? Dein Ende darf frei erfunden sein – es muss aber zur Geschichte passen.
Noch mehr Bildergeschichten üben
Bildergeschichten werden leichter, wenn dein Kind verschiedene Varianten kennenlernt. Mit weiteren Übungen trainiert es, Bilder zu verstehen, Handlungen zu verbinden, Höhepunkte zu erkennen und eigene Schlüsse zu entwickeln.
Bildergeschichten schreiben – Anleitung
4,90 € · 27 Seiten · ab Klasse 3Die kompakte Anleitung begleitet dein Kind Schritt für Schritt beim Schreiben von Bildergeschichten – vom genauen Betrachten bis zur Kontrolle des fertigen Aufsatzes.
- 27 Seiten zum Üben
- Übungsgeschichten
- Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- wichtige Punkte im Überblick
- Bewertungskriterien
- Checkliste für Kinder und Eltern
Dein Kind hat die Handlung verstanden und Stichwörter gesammelt? Dann kann es mit dem Schreiben beginnen. Wichtig ist: Nicht nur beschreiben, was auf den Bildern zu sehen ist – sondern eine lebendige Geschichte daraus machen.
7 Schritte für eine gute Bildergeschichte
Eine gute Geschichte braucht Spannung
Wörter, die deine Geschichte lebendiger machen
Gerade bei Bildergeschichten hilft ein kleiner Wortschatz-Vorrat. Dein Kind muss die Wörter natürlich nicht alle verwenden – sie sollen Ideen liefern.
So könnte die Geschichte ausgehen
Wichtig: Das ist nur eine mögliche Lösung. Dein Kind darf einen ganz anderen Schluss erfinden, solange er logisch zu den Bildern und zur bisherigen Handlung passt.
Hanna geht mit ihrer Mutter und den beiden Hunden spazieren. Sie freut sich riesig, als sie einen der Hunde endlich einmal alleine über die Wiese führen darf.
Neugierig schnuppert der Hund auf der Wiese. Plötzlich entdeckt er etwas Interessantes und rennt davon. Hanna ruft hinter ihm her, doch der Hund kommt nicht zurück.
Hanna bekommt große Angst. Verzweifelt sucht sie die Wiese ab und ruft immer wieder nach ihrem Hund. Doch er ist verschwunden.
Schließlich gibt Hanna die Suche traurig auf und macht sich auf den Heimweg. Doch vor der Haustür wartet eine Überraschung: Der Hund ist längst alleine nach Hause gelaufen und begrüßt Hanna dort begeistert.
Checkliste: Ist deine Bildergeschichte fertig?
Bildergeschichten schreiben – die komplette Anleitung
Wenn dein Kind bei Bildergeschichten noch unsicher ist, findest du in meiner Anleitung weitere Übungen, ein schrittweises Vorgehen, Bewertungskriterien und eine Checkliste für Kinder und Eltern.



