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ADHS bei Erstklässlern – immer mehr Kinder sind betroffen

Seit vielen Jahren ist die Diagnose ADHS für Eltern eine schlimme Nachricht. Die Verhaltensauffälligkeit ist in aller Munde und immer mehr Kinder scheinen davon betroffen zu sein. Auch ADHS bei Erstklässlern ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema. Hyperaktivität, Impulsivität und Konzentrationsprobleme sind die auffallendsten Symptome einer der häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Aber nicht jedes unruhige und unkonzentrierte Kind muss gleich ADHS haben.

Verschiedene Studien mit ADHS bei Erstklässlern zeigen, dass Fehldiagnosen keine Seltenheit sind. Sobald Jungen und Mädchen in der Schule auffällig unkonzentriert sind, befürchten Eltern und Pädagogen ADHS. Doch oft ist die Vermutung nicht richtig. Besonders bei Jungen im Hinblick auf den Übertritt in die weiterführende Schule wird überdurchschnittlich oft ADHS diagnostiziert. Und es gibt noch andere Auffälligkeiten.

ADHS bei Erstklässlern – in der Schule überfordert

ADHS in der 1. KlasseSo ermittelten beispielsweise die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und des Versorgungsatlas, einer Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, dass früh eingeschulter Kinder häufiger die Diagnose ADHS bekommen als andere. ADHS bei Erstklässlern wird also häufig diagnostiziert. Insofern das Alter der Kinder, die in der Schule überfordert scheinen und sich nicht konzentrieren können, unberücksichtigt bleibt, kann die Diagnose falsch sein. Es ist nämlich unter Umständen ganz normal, dass Erstklässler noch zu verspielt sind, um sich über den langen Zeitraum eines Schultages ausreichend konzentrieren zu können.

9 Tipps für Lehrer bei AD(H)S

Falls sich die Diagnose jedoch als richtig herausstellt, können Eltern und Lehrer viel tun, um ihrem Kind den Schulalltag zu erleichtern. Wie genau das in der Schule funktionieren kann, zeigt dieses Video.

Uta Reimann-Höhn erklärt in diesem Video die 9 Tipps für Lehrer bei ADHS

Große Altersunterschiede sind in der Grundschule normal

Gerade im Alter von fünf bis sieben Jahren entwickeln Kinder sich sehr schnell und unterschiedlich. Vom konzentrierten Fünfjährigen bis hin zu der unaufmerksamen Siebenjährigen ist alles normal, weil die Entwicklung unterschiedlich schnell voranschreitet. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Generell können sich Mädchen etwas besser konzentrieren und haben es leichter, still zu sitzen und dem Unterricht zu folgen. Diese Verhaltensmerkmale können zu der falschen Diagnose ADHS bei Erstklässlernführen.

Unterstützung beim Verdacht auf ADHS bei Erstklässlern

Wenn Erstklässler in der Schule Probleme haben, kann das nicht nur ADHS sein, sondern auch eine ganz normale Entwicklungsstufe. Zunächst kann eine spielerische Konzentrationsförderung zu Hause die Fähigkeiten der Kinder stärken. Auch eine Rückstufung kann das Problem möglicherweise schnell lösen, da das Kind automatisch reifer wird. Beim Kinderarzt oder in einer Beratungsstelle ist es möglich, kostenlos einen qualifizierten ADHS Test durchführen zu lassen. Knappe Tests im Internet können lediglich ein Hinweis sein, eine qualifizierte Diagnose ersetzen sie nicht.

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ADHS bei Erstklässlern

AD(H)S bei Jugendlichen

ADHS in der Pubertät

Verträumt durch ADS

ADHS bei Erstklässlern

ADHS Test unterscheidet vier Typen

Die Experten sprechen von vier unterschiedlichen Typen der Störung.

  1. Der ADHS Mischtyp (alle Komponenten vorhanden)
  2. Der vorwiegend unaufmerksame ADHS Typ (hauptsächlich unaufmerksam)
  3. Der vorwiegend hyperaktiv-impulsive ADHS Typ (hauptsächlich hyperaktiv und impulsive)
  4. Der ADHS-Residual Typ (Jugendlicher oder Erwachsener, bei dem nicht mehr alle Symptom stark ausgeprägt sind, die früher vorhanden waren)

Dabei sind auch diese Typen in sich nicht identisch, sondern unterscheiden sich in Stärke und Ausprägung der Symptome. ADHS kann sich also ganz verschieden zeigen und ist auch deswegen nicht leicht oder vorschnell zu diagnostizieren. Der stille, verträumte, in sich ruhende Computer-Nerd kann davon ebenso betroffen sein wie der laute, ständig redende und überaus anstrengende Extremsportler oder Moderator. Solange ein Betroffener die Symptome der ADH Störung in sein Leben integrieren kann und sie vielleicht sogar positiv nutzt, ist eine Therapie in der Regel nicht notwendig. Wenn die Symptome aber sehr stark ausgeprägt sind und das Leben behindern, profitiert der Betroffene von Hilfe. Der ADHS Test klärt hier auf.

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