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Warum gibt es überhaupt 4 Fälle in der deutschen Sprache? Das hat etwas mit der Rolle der Substantive (Nomen, Hauptwort) zu tun und ihrer Stellung im Satz. Je nach Position nehmen sie eine andere Form an und bekommen einen anderen Artikel. Diese Veränderung nennt man Deklination (Beugung). Wird also ein Substantiv gebeugt (definiert) steht es immer in einem bestimmten Fall (Kasus).  Das gehört zum Grundwissen Grammatik.

Im Deutschen werden 4 Fälle unterschieden:

  • Nominativ
  • Genitiv
  • Dativ
  • Akkusativ

In jedem Satz findest du ein Subjekt und ein Prädikat. Ist das nicht der Fall, handelt es sich auch nicht um einen Satz, sondern um eine Phrase.

Tilmann schreibt. (Tilmann ist das Subjekt und schreibt es das Prädikat.)

Tilmann lecker.. (Tilmann ist das Subjekt, ein Prädikat, also ein gebeugtes Verb, fehlt hier.)

Manche Verben erfordern einen speziellen Fall

Es gibt Verben, die sowohl mit dem Dativ als auch mit dem Akkusativ gebildet werden, zum Beispiel ansehen.

Er sieht ihm an, wie gut es ihm geht. (wem sieht er es an? – Dativ)

Er sieht ihn an, weil er ihn so toll findet. (wen sieht er an? – Akkusativ)

Was hat das mit den vier Fällen zu tun?

Obwohl ein einfacher Satz schon aus zwei Wörtern bestehen kann, sind Sätze in der Regel länger. Es gibt viele Ergänzungen, die hinzugefügt werden können. Beispiel:

Tilmann schreibt ein Buch.

Tilmanns Freund gibt Sascha Gitarrenunterricht.

Der tolle Musiker Tilmann macht auch schöne Videos.

In allen drei Sätzen ist Tilmann das Subjekt und das jeweilige Verb (schreibt, gibt, macht,) das Prädikat. Aber was ist mit den anderen Satzteilen? Dabei handelt es sich um Ergänzungen, zum Beispiel um Objekte. Das Subjekt im Satz steht immer im Nominativ! Objekte können jedoch entweder im Genitiv, im Dativ oder im Akkusativ stehen. D. h. die Substantive verändern unter Umständen ihre Endung und ihren Artikel. (siehe Bild unten)

Nach den verschiedenen Fällen kann man fragen

Am einfachsten sind die Fälle zu erkennen, wenn die passenden Fragen gestellt werden. Dabei handelt es sich um die folgenden Fragen:

Nominativ: wer (ein Mensch) oder was (eine Sache)?

Genitiv: wessen?

Dativ: wem?

Akkusativ: wen (ein Mensch) oder was (eine Sache)?

Bestimmung der 4 Fälle

Beispiele für die 4 Fälle

Grammatik lernen ist gar nicht so schwer

Wenn ein Kind ehrgeizig ist, aufs Gymnasium gehen möchte (oder geht) sollte es sich auch mit Grammatik auskennen. Ganz einfach lernt es sich mit Videos, zum Beispiel unseren Grammtikvideos auf dem Kanal lernfoerderung bei YouTube. Einfach nach der Playlist „Grammatik“ suchen und die vier Fälle ganz schnell lernen.