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Gute Freunde sind der beste Schutz gegen Mobbing

Hilfe bei Cyber Mobbing ist möglich, auch wenn es nicht leicht ist, das betroffene Kind zu schützen. Als Mutter oder Vater sind die Möglichkeiten begrenzt, gegen das Cyber Mobbing anzugehen. Es wird immer schwieriger, die Internet-Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen zu überprüfen.

Mit Smartphone oder PC ist das Netz fast überall verfügbar. Trotzdem gibt es einige wirksame Schritte, die Eltern umsetzen können und müssen.
Das können Sie tun, wenn Ihr Kind von Mobbing oder Cyber Mobbing betroffen ist.

Schritt 1: Rückendeckung geben als Hilfe bei Cyber Mobbing

Stellen Sie sich hundertprozentig hinter Ihr Kind. Machen Sie ihm keine Vorwürfe, dass es sich (möglicherweise auch verbotenerweise) im Internet bewegt hat.

Schritt 2: Cyber Mobbing direkt unterbinden

Stoppen Sie sofort alle Wege, auf denen Ihr Kind gemobbt wird. Schließen Sie die Accounts in den sozialen Netzwerken und wechseln Sie die Handynummer. Vergessen Sie nicht, vor dem Löschen alle Mails oder Einträge zu kopieren. Gegebenenfalls können Sie so beweisen, dass Ihr Kind gemobbt wurde.

Schritt 3: Kontakt zur Schule aufnehmen

Hilfe bei Cyber Mobbing

Handelt es sich bei den Tätern um Schul-oder Klassenkameraden, müssen sie sofort Kontakt zum Klassenleiter aufnehmen. Gemeinsam sollten Sie versuchen, die Motive für das Cyber Mobbing zu finden. Dann können die Täter von der Schule angesprochen werden.

In der Schule gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, gegen das Mobbing vorzugehen. Dazu müssen die Schüler, die Lehrer und die Schulleitung zusammenarbeiten, damit das Klima verbessert und das Mobbing generell abgestellt werden kann.

Schritt 4: Polizei einschalten bei heftigem Cyber Mobbing

Sind die Täter nicht im schulischen Umfeld zu finden und können Sie das Mobbing nicht abstellen, sollten Sie die Polizei einschalten. Besonders dann, wenn Ihr Kind bedroht, erpresst oder sexuell belästigt wird. Für Ihr Kind hat das viele Vorteile, denn es fühlt sich nun beschützt, ernst genommen und kann dem Teufelskreis aus Angst und Schweigen entfliehen. Außerdem hat die Polizei bessere Möglichkeiten, die Quelle des Mobbings herauszufinden.

Mein Tipp:

Manchmal können Kinder sich leichter äußern, wenn sie es indirekt machen. Ein anonymer Briefkasten, wie er in manchen Schulen bereits erfolgreich verwendet wird, kann auch Zuhause helfen. Hilfe bei Cyber Mobbing kann sein: Basteln Sie einen „Familien-Meckerkasten“ und nutzen Sie diesen auch für geheime Geständnisse. Allerdings muss klar sein, dass das keine Sanktionen zur Folge hat.