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8 Strategien, wie Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken

SelbstbewusstseinJe selbstbewusster Kinder sind und je stärker ihr Selbstwertgefühl ist, desto besser können sie mit sich, dem Leben und anderen Menschen umgehen. Die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein wird bereits in der Kindheit gelegt, darüber sind sich Experten einig. Eltern, Lehrer und Freunde haben einen enormen Einfluss auf diese Entwicklung. Wir zeigen Ihnen Strategien für den Erziehungsalltag, die Ihr Kind stark machen.

1. Nehmen Sie Ihrem Kind nicht alles ab

Alle Eltern möchten, dass ihr Kind stark und selbstbewusst durchs Leben geht. Doch wie können sie dieses Ziel erreichen? Gganz sicher nicht dadurch, dass sie ihren Kindern alle Steine aus dem Weg räumen, sie ständig kritisieren oder mit anderen vergleichen. Die wichtigsten Punkte im Erziehungsalltag, die zu einem starken selbstwertgefühl führen, haben wir für Sie in sieben Punkten zusammengestellt.

2. Geben Sie ihm Sicherheit für ein starkes Selbstbewusstsein

Ein starkes Selbstbewusstsein kann nur der entwickeln, der sich und seine Gefühle kennt. Um dies zu erreichen, brauchen Kinder die Gelegenheit, über sich und ihre Wahrnehmung zu sprechen. Fragen Sie Ihr Kind regelmäßig, wie es ihm geht und was es denkt, so bekunden Sie Wertschätzung. Zeigen Sie Interesse an seinen Gedanken und an dem, was es beschäftigt. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es ernst nehmen und Interesse an seiner Sicht der Dinge haben.
Positiver Satz: „Wie geht es dir heute?“

3. Erkennen Sie Anstrengungen an: „Toll, wie du dich angestrengt hast!“

Ganz wichtig zum Aufbau eines guten Selbstwertgefühls ist die Anerkennung von Eltern, Lehrern und Freunden. Achten Sie darauf, dass Sie positives Verhalten Ihres Kindes loben, nicht seine Noten. So fühlt sich Ihr Kind um seiner selbst willen geliebt, und nicht wegen seiner Erfolge. Positiver Satz: „Prima, dass du bis zum Ende mitgemacht hast, obwohl du nicht mehr gewinnen konntest.“

Wählen Sie drei oder vier Wochen der Sommerferien aus, in denen Ihr Kind etwas anderes unternimmt oder erlebt als im normalen Alltag. Natürlich bietet sich hier ein Urlaub an, aber auch der Besuch der Großeltern, eine Schwimmbadwoche oder ein Ausflug. Jeden Abend notieren Sie nun gemeinsam, welche ungewöhnlichen oder neuen Situationen ihr Kind am Tag bewältigt hat. Vielleicht ist es vom Sprungbrett gesprungen, hat etwas auf Italienisch gesagt, neue Freunde kennengelernt oder beim Brettspiel gewonnen. Jede positive Erfahrung wird festgehalten und am Ende der vereinbarten Zeit noch einmal durchgelesen. Ziehen Sie dann ein Resumee: „Klasse, was du dich alles getraut hast in dieser Zeit! Da merke ich doch genau, wie du immer selbstständiger wirst.“

4. Motivation:  „Probier es einfach aus!“

Kinder brauchen Unterstützung und Hilfe, wenn sie an sich selber zweifeln. Das passiert besonders dann, wenn sie neue Dinge ausprobieren sollen, etwas aber nicht gleich gelingt. Ermutigen Sie Ihr Kind immer wieder, etwas Neues auszuprobieren und bieten Sie Ihre Hilfe und Unterstützung an, wenn Ihr Kind nicht weiter kommt.

Positiver Satz: „Fang schon mal an, ich helfe dir, wenn du nicht mehr weiter kommst.“

5. Sicherer Hafen:  „Ich habe dich lieb!“

Nehmen Sie sich einmal pro Tag die Zeit, Ihr Kind zu umarmen und ihm zu sagen, dass Sie es lieb haben. Koppeln Sie diese Liebesbekundung nicht an einen Erfolg oder Misserfolg. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es einfach nur deswegen geliebt wird, weil es Ihr Kind ist.

Positiver Satz: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass du mein Kind bist.“

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Der Schulstressberater ist ein tolles Buch mit gut lesbar und amüsant geschriebenen Tipps für Eltern und alle, die junge Menschen heute im anspruchsvollen und immer leistungsorientierten Schulalltag begleiten wollen. [Schulstress]

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15 bis 20 Prozent aller Kinder sind auf diese besondere Art und Weise empfindsam – oftmals sind es gerade die klugen, kreativen Kinder. [Hypersensibilität]

Lesetipp Mobbing

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Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“. [zum Kinderbuch]

 

6. Klare Ansagen: „Es wäre schön, wenn du dich etwas beeilen könntest.“

Natürlich ist auch Ihr Kind nicht perfekt. Vielleicht wird es zu schnell wütend, ärgert seine Geschwister oder ist ein Trödler. Kritik ist erlaubt und ein wichtiger Teil der Erziehung. Achten Siie jedoch darauf, nicht die Persönlichkeit zu kritisieren (Es nervt mich, dass du so ein langsamer Typ bist.), sondern das Verhalten (Ich wünsche mir, dass du früher aufstehst, damit wir morgens nicht immer so spät sind.).

Positiver Satz: „Wenn du es schaffst, morgen schon um sieben am Tisch zu sitzen, tanze ich dir den Moonwalk vor.“

Phantasievolle Geschichten machen Kindern Mut, die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags zu meistern. Sie stärken das Selbstbewusstsein der Kleinen und spenden Trost. Liebevoll erzählt Michael Schanze Versöhnungsgeschichten, Einschlafgeschichten und Mutmachgeschichten. 3 CDs, Hördauer ca. 150 Min. [weiterlesen]

 7. Alleinstellungsmerkmal: „Du bist einzigartig!“

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es einmalig und etwas Besonderes ist. Vergleichen Sie es nie mit anderen, denn dadurch würde seine Selbstachtung untergraben. Wenn Sie andere gegenüber Iihrem Kind hervorheben, vermitteln Sie damit, dass Ihr Kind nicht in Ordnung und nicht liebenswert ist.

Positiver Satz: „Kein Kind kann so lieb gucken wie du, wenn es etwas will.“

8. Weitermachen:  „Nicht schlimm, wenn du stolperst. Steh´einfach wieder auf!“

Um ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, müssen Kinder schon früh lernen, dass Fehler Teil des Lebens sind. Niederlagen und Misserfolge gehören einfach dazu. Je eher Kinder das lernen, desto leichter fällt es ihnen auch, Frustrationen wegzustecken und einen neuen Versuch zu starten. Eltern, die ihren Kindern alles abnehmen möchten, tun ihnen damit keinen Gefallen. Diese Form der Überbehütung führt dazu, dass Kinder keine innere Stärke entwickeln und mit Problemen nicht umgehen können.

Positiver Satz: „Probiere es noch einmal, irgendwann schaffst du es.““

Die Wissenschaft sagt über Erwachsene, die Krisen gut meistern können, dass

  • sie in der Kindheit stets ermutigt wurden und emotionale Unterstützung erfahren haben.
  • sie Eltern hatten, die selbstbewusst und widerstandsfähig waren.
  • sie in der Kindheit schon die Erfahrung gemacht hatten, selber etwas bewirken zu können.

Dieses Gefühl macht Ihr Kind stark

Sie, als Erwachsener, wissen, dass es ohne Rückschläge und schmerzhafte Erfahrungen im Leben nicht geht. Das Gefühl, diese Situationen meistern zu können, hilft Ihnen durch den Alltag. Ihr Kind muss diese Erfahrung erst machen, um sich später kraftvoll und optimistisch in schwierigen Situationen verhalten zu können. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Ihrem Kind zu zeigen, dass Probleme lösbar sind. Seien Sie ein Vorbild, denn dadurch lernen Kinder am meisten.

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