Legasthenie: Ticken die Gehirne anders?
Kinder mit Legasthenie haben bereits vor dem Beginn des Lesenlernens veränderte Gehirnfunktionen. Zwei Gehirnareale, in denen unter anderem gehörte Worte verarbeitet werden, sind bei diesen Kindern weniger aktiv als normal. Das zeigt, dass diese Veränderungen nicht erst durch die Probleme beim Lesenlernen entstünden, wie zuvor teilweise angenommen.[weiter]
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Lerntherapien können unter bestimmten Voraussetzungen abgesetzt werden
Ärztezeitung: Nach dem neuen Paragrafen 64 der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung reicht für den Nachweis der Zwangsläufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall nunmehr bei Arznei-, Heil- oder Hilfsmitteln eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers aus. Ein vor Beginn oder Weiterführung der Behandlung erstelltes amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheinigung eines medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ist laut dem neuen Paragrafen immer noch erforderlich für eine medizinisch erforderliche Unterbringung eines an Legasthenie oder einer anderen Behinderung leidenden Kindes des Steuerpflichtigen. [weiter]
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Kinder mit ADHD sind deutlich benachteiligt
Kinder, die unter dem so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leiden, sind im Vergleich zu Kindern ohne ADHS in allen Lebensbereichen deutlich benachteiligt. Zu diesem Ergebnis kommt die erste Auswertung des Lifetime Impairment Surveys, einer europaweiteren Elternbefragung. Am stärksten leiden die Betroffenen in den Bereichen Schule und soziale Beziehungen unter ihrer Erkrankung. Kinder mit ADHS zählen häufiger zu den Schlusslichtern einer Klasse (26 gegenüber 12 Prozent) und haben im Durchschnitt mehr Fehltage als ihre Mitschüler (7 gegenüber 5 Tagen). Quelle: www.familienhandbuch.de
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Neue Erkenntnisse über ADHS
Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS-Kindern werden offenbar von gestörten Signalwegen und Aktivitätsmustern im Gehirn verursacht. Das zeigt eine US-Studie. Bei der Diagnose von ADHS könnte künftig die funktionelle MRT eine wichtige Rolle spielen. Vier bis sechs Prozent der Kinder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren in Deutschland haben ADHS, schätzen Experten. Gestörte Signalwege und Aktivitätsmuster im Gehirn sind offenbar die Gründe für Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS. [weiter]
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Wird bei ADHS zuviel verschrieben?
Jugendpsychiater Wladika: "Man muss mit Verschreibungen von Medikamenten für Kinder sehr verantwortungsbewusst umgehen. In jedem Fall ist vorher eine ausführliche Diagnostik notwendig." Da es noch keinen Test gebe, müsse man die entscheidenden Informationen im medizinischen Team zusammentragen: Wann fingen die Symptome an? Treten Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen nur in Bereichen wie Schule oder daheim auf oder überall? Liegt eine unerkannte Legasthenie vor? Klarheit bringt nur eine Differenzialdiagnostik. [weiter]
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