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Wohlfühlen beim Lernen

Wohlfühlen beim Lernen

Macht Ihr Kind die Hausaufgaben gerne im Kinderzimmer? Oder sucht es sich fürs Lernen lieber einen anderen Ort aus. Wenn Küche, Wohnzimmer und Co häufiger genutzt werden als der Schreibtisch, liegt es wahrscheinlich daran, dass Kinder intuitiv spüren, wenn die Lernbedingungen nicht optimal sind. Die Raumgestaltung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Lernerfolg. Jede Form von Ablenkung kann die Motivation mindern. Ein Kind, das sich leicht ablenken lässt, wird an einem Schreibtisch auf dem sich Spielzeuge, das Handy und Zeitschriften stapeln, nur schlecht konzentrieren.

Andere Störquellen zum Wohlfühlen beim Lernen sind:

  • schlechtes Licht
  • unbequeme Möbel
  • Umgebungsgeräusche
  • Gerüche

Optimale Position für die Lernecke im Kinderzimmer

Wohlfühlen beim LernenDer Schreibtisch im Kinderzimmer sollte so positioniert sein, dass die Tür immer im Blickfeld liegt. Auf diese Weise ist ausgeschlossen, dass sich jemand von hinten anschleichen kann. Das entspannt die Rückenmuskulatur und steigert die Konzentrationsfähigkeit. In vielen Kinderzimmern ist der Schreibtisch direkt unter dem Fenster platziert.

Das sorgt zwar für helles und natürliches Licht, lädt aber auch zum Tagträumen ein. Schließlich ist draußen immer irgendwas Spannendes, das Interesse weckt. Mit ASS lassen sich kreative Ideen verwirklichen, die auch bei kleinem Budget aus Standardsituationen Wohlfühlräume machen – für die Lehrenden genauso wie für die Lernenden.

Der Schreibtisch selbst sollte genügend Platz bieten und eine geneigte Platte haben. Viele Kinder haben sonst Probleme, den Rand des Tisches zu erreichen (besonders wenn sie mit großen Malblöcken hantieren). Orthopäden raten zu einer Neigung von mindestens 16 Grad. Besonders praktisch sind Mulden an der unteren Seite, in die Stifte, Radiergummis und Spitzer rollen können.

Die Höhe des Schreibtisches ist im Idealfall anpassbar und passt zum Schreibtischstuhl. Eine falsche Sitzhaltung kann zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen. Das Kind sollte beim Sitzen mit geradem Rücken die Unterarme waagrecht auf die Platte legen können und mit beiden Füßen den Boden berühren. Es gibt führ jede Körpergröße eine Normvorschrift in Bezug auf Sitzhöhe und Tischhöhe, die Sie im Detail hier [so sollte der Kinderschreibtisch aussehen] nachschlagen können.

Gutes und schlechtes Licht

Bundesländer auswendig lernenZum Lernen ist Tageslicht grundsätzlich am besten geeignet. Der optimale Lichteinfall sollte seitlich sein (links bei Rechtshändern bzw. rechts bei Linkshändern). Es ist empfehlenswert als Schreibtischlampe ein Modell zu wählen, dessen Licht dem Tageslichtspektrum möglichst nahe kommt und keinen störenden Schatten wirft. Am besten sind Lampen mit drehbaren Schwenkarmen und geringen Stromverbrauch, damit sich Ihr Kind wohlfühlt beim Lernen.

Unordnung und Störgeräusche vermeiden

In einem aufgeräumten Zimmer lässt es sich leichte lernen, als im Chaos. Und das gleiche gilt natürlich auch für den Schreibtisch. Wenn Ihr Kind sich zum Lernen lieber in die Küche oder das Wohnzimmer setzt, weil die Unordnung im Kinderzimmer stört, sollte für Ordnung gesorgt werden. Die Zeit, die in das Aufräumen investiert wird, spart man sich dann beim Lernen, weil es zu weniger Ablenkung kommt.

Zuletzt sollten Sie noch drauf achten, dass es keine Störgeräusche gibt. Wenn zur Hausaufgabenzeit die Waschmaschine brummt oder im Nebenzimmer ein Instrument geübt wird, führt das nur dazu, dass Ihr Kind die Hausaufgaben frustriert links liegen lässt. Die Verwendung von Kopfhörern ist in diesem Fall suboptimal. Eleminieren Sie lieber die Geräuschquellen.

Fazit Wohlfühlen beim Lernen:

Bei der Raumgestaltung wird nur selten an die Lernsituation gedacht.  Dabei gibt es eigentlich nur ein paar Grundregeln zu beachten, die sowohl für den privaten als auch den öffentlichen Raum gelten. Wenn Ihr Kind ungerne im Kinderzimmer lernt, sollten Sie den Schreibtisch einfach mal umstellen und für besseres Licht und Ordnung sorgen. Sie werden sehen, dass sich der Lernerfolg verbessert.

Endspurt Zeugnis: das hilft Ihrem Kind jetzt noch

Endspurt Zeugnis: das hilft Ihrem Kind jetzt noch

Endspurt ZeugnisLukas hat in diesem Jahr wirklich Angst, dass er sitzen bleibt. Das Schuljahr über ist es nicht so gut gelaufen, immer wieder hat er schlechte Noten mit nach Hause gebracht. Seine Eltern sind besorgt und möchten die Ehrenrunde gerne vermeiden. Ein Endspurt Zeugnis wäre angebrascht, aber wie kann das gelingen?

Sie überlegen, wie sie ihr Kind jetzt noch unterstützen können. Motiviert ist Lukas, denn auch er hat keine Lust seine Klasse zu verlassen. Doch er weiß nicht genau, welche Möglichkeiten er noch hat, um dem Sitzenbleiben zu entgehen.

Sitzenbleiben: 2 Fünfen in den Hauptfächern reichen

Mit zwei Fünfen in den Hauptfächern (ohne Ausgleich) müssen Schülerinnen und Schüler in den meisten Bundesländern die Klasse wiederholen. Ausnahmen gibt es, aber die sind selten und beruhen meist auf pädagogischen Entscheidungen der Klassenkonferenz. So kurz vor den Sommerferien wird die Zeit für eine Notenverbesserung und einen Endspurt Zeugnis wirklich knapp, und „Wackelkandidaten“ müssen sich jetzt richtig ins Zeug legen.

Mit 5 Punkten die Noten verbessern

Mit diesem 5-Punkte-Plan zum Endspurt Zeugnis haben betroffene Kinder noch eine Chance, ihre Noten zu verbessern und die Versetzung zu schaffen.

  1. Motivation klären
  2. Ursachenforschung
  3. Unterstützung durch die Lehrer
  4. Lernplan aufstellen
  5. zusätzlicher Förderunterricht

Endspurt Zeugnis: Auch diese Tipps helfen Ihrem Kind

Endspurt Zeugnis: Motivation

Endspurt ZeugnisWenn Ihr Kind schlechte Noten hat, sich aber nicht wirklich anstrengen will, um diese noch zu verbessern, hat der zusätz­liche Lerneinsatz wenig Sinn. Klären Sie daher zuallererst in einem gemeinsamen Gespräch, wie es mit der Motivation Ihres Kindes wirklich aussieht.

Möglicherweise fühlt es sich überfordert und hat sich mit der Klassenwiederholung längst abgefunden. Vielleicht ist es auch in seinem Klassenverband nicht glücklich und sieht in einem Wechsel eine neue Chance. Möchte Ihr Kind jedoch die große Anstrengung auf sich nehmen, seine schlechten Noten wenigstens in einem Fach zu verbessern, können Sie das Projekt getrost gemeinsam angehen.

Endspurt Zeugnis: Ursachenforschung

Nehmen Sie sich die letzten Klassenarbeiten Ihres Kindes gemeinsam vor und analysieren Sie (am besten zusammen mit dem Fachlehrer) seine Fehler. Woran liegen die schlechten Noten genau?

Kann Ihr Kind sich schlecht konzentrieren?

Hat es nicht genügend gelernt?

Hat es den Schulstoff nicht verstanden?

Mag es den Lehrer nicht?

Hat es Prüfungsangst?

Mag es sich nicht am Unterricht beteiligen?

Hat es sich falsch vorbereitet?

Hatte es Probleme mit der Zeit?

Erst wenn Sie wissen, wo das Problem genau liegt, kön­nen Sie wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen. Setzen Sie sich unbedingt realistische Ziele: Eine Verbesserung in allen Fächern und um mehrere Noten ist nicht zu erreichen.

Endspurt Zeugnis: Lehrerhilfe

Nutzen Sie das Know-how des Lehrers Ihres Kindes und fragen Sie unbedingt nach, welche Möglichkeiten zur Notenverbesserung jetzt noch bestehen. Am besten begleitet Ihr Kind Sie zu diesem Gespräch, denn so zeigt es sein Engagement und seinen guten Willen. Geben Sie dann auf die Vorschläge des Lehrers ein, um diese Chance zu nutzen. Denkbar wäre ein zusätzliches Referat, eine Fleiß Aufgabe oder aktiver Mitarbeit im Unterricht für die letzten Schulwochen.

Endspurt Zeugnis: Lernplan aufstellen

Sofern noch einige Klassenarbeiten vor den Sommerferien anstehen, kann Ihr Kind mit guten Noten ganz sicher Einfluss auf seine Bewertung nehmen. Dazu muss es sich vernünftig vorbereiten, am besten mit einem Lernplan. Damit nichts schief geht, sollten Sie Ihr Kind in dieser kritischen Phase dabei unbedingt unterstützen.

Gelingt die Versetzung, so sollte der Lernplan auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden. Bei dieser Vorgehensweise helfen die sieben Tipps des geistreichen Lernens, die Ihr Kind am besten verinnerlicht und während seiner gesamten Schullaufbahn kontinuierlich anwendet.

Endspurt Zeugnis: zusätzlicher Förderunterricht oder Nachhilfe

Schafft ihr Kind alleine das Aufarbeiten des Lernstoffes nicht, ist eine intensive zusätzliche Unterstützung bis zu den Sommerferien unerlässlich. Dies kann eine intensive Nachhilfe sein oder auch die Teilnahme an einem schulischen Förderunterricht. Besonders bei der Nachhilfe erhalten Sie durch die Lehrer wertvolle Informationen, wo Ihr Kind Wissenslücken hat und was es zum Erreichen der Versetzung noch aufarbeiten muss.

Google – übersetz das mal!

Google – übersetz das mal!

Letztens habe ich eine meiner Lernvideos mit dem Google Translater ins Englische übersetzen lassen. Einfach den Text kopieren und bei Google in das deutsche Feld eintragen. Fast sofort erscheint die englische Übersetzung, und die ist gar nicht schlecht. Was früher vor Fehlern strotzte, ist heute bereits erstaunlich fehlerfrei. Da ich mich auf eine Maschine nicht verlassen wollte, fragte ich eine gute Freundin von mir, deren Muttersprache Englisch ist. Meine Freundin, ich nenne sie mal Kim, las den Text und fand nicht einen einzigen Fehler.

Okay, es handelte sich nicht um einen langen Text. Und es war auch kein schwieriger Text, es ging lediglich darum zu erklären, wie eine Bildergeschichte geschrieben wird. In kurzen Sätzen und mit einfachen Worten. Schließlich handelte es sich nur um den Begleittext zu einem Video, das den Vorgang sowieso bildlich verdeutlicht. Trotzdem war ich sehr erstaunt, denn noch vor kurzem konnte Google diese Leistung nicht erbringen.

„Mama, warum kann ich das nicht Google übersetzen lassen?“

How to write a picture story with GoogleWas bedeutet das jetzt für den Sprachenunterricht in der Schule? Muss mein Kind sich wirklich jahrelang mühsam damit herumplagen, die wahnsinnig vielen Vokabeln von fremden Sprache zu lernen? Der Fremdsprachenunterricht nimmt ja ab der dritten Klasse sehr viel Zeit ein. Oder wäre diese Zeit nicht viel besser nutzbar, in dem andere Skills vermittelt werden. Und Sprachen lernen nur noch Experten, die sich später auch beruflich damit befassen möchten?

Denn es ist ja nicht sehr schwer vorstellbar, dass in naher Zukunft ein kleiner Knopf im Ohr dabei behilflich sein wird, jede nur erdenkliche Sprache korrekt zu übersetzen. Dann brauchen wir nur noch Experten für komplexe und schwierige Zusammenhänge, für zwischenmenschliche Töne oder sehr schwer übersetzbare Texte.

Google Translator kann viel Zeit sparen

Aber muss Lukas, der sowieso nicht gerne liest und schreibt, einen Großteil seiner Schulzeit wirklich darauf verwenden, Englisch, Französisch und vielleicht Spanisch und Latein zu lernen? Wäre Marie nicht viel besser dran, wenn sie in der freiwerdenden Zeit das Programmieren lernen könnte oder in einem Kreativkurs beim Basteln ihre Feinmotorik verbessert?

Die künstliche Intelligenz ist schon in sehr viele Bereiche des täglichen Lebens vorgedrungen. Dieser Text wird beispielsweise von mir diktiert, so wie ich es seit einigen Jahren all meinen Manuskripten mache. Mein bester Freund trägt ein Armband, das ihm in jeder Sekunde genau zeigt, wie seine Gesundheitswerte sind. Hat er sich zu wenig bewegt, schiebt er noch eine Runde Sport ans Ende des Tages. So kontrolliert eine Maschine sein Blutdruck und seine Gesundheit. Autos parken selber ein, erinnern daran Pausen zu machen und werden schon bald ganz ohne Fahrer funktionieren.

Fremdsprache lernen oder Google bemühen?

Eine Fremdsprache nahezu perfekt zu übersetzen ist für die modernen Computer kein Problem mehr. Übrig bleibt der soziale Aspekt, denn das Sprechen mit Menschen aus fremden Kulturen muss geübt und praktiziert werden. Allerdings ist das Ziel dabei nicht den anderen immer besser zu verstehen, sondern die Völkerverständigung ganz allgemein. Soziale Kompetenzen werden immer wichtiger, wer es schafft gute Beziehungen zu knüpfen und mit anderen zu kommunizieren, wird erfolgreich sein.

Ich komme noch einmal auf die Überschrift zurück, und beantworte die Frage meines Sohnes wie folgt: „Ja, du kannst es von Google übersetzen lassen. Aber vorher probierst du es selber und überprüft dann, welche Unterschiede es gibt. Diese zeigst du in der Schule deinem Lehrer an und fragst, welche Übersetzung richtig ist. So bist du schlauer als der Computer.“

Gedanken zur Digitalisierung, zur künstlichen Intelligenz und zum Alltag von Schulkindern von Uta R.-H.
5 Tipps für den Schulwechsel

5 Tipps für den Schulwechsel

Für viele Kinder geht im Sommer die Grundschulzeit zuende und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Das verursacht manchmal einen regelrechen Schock. Neue Lehrer, neue Klassenkameraden, ein fremder Schulweg, neue Fächer und ein neues Schulgebäude – ganz schön viel auf einmal. Da jedes Kind anders ist, keine Klasse, kein Lehrer, keine Schule einer anderen gleicht, gibt es auch keine Gebrauchsanleitung für den Schulerfolg Ihres Kindes in der neuen Klasse. Aber es gibt Richtlinien und eine grundlegende Haltung, die Ihnen in jeder Krisensituation den Weg weisen kann.

5 Tipps für den Schulwechsel in die fünfte Klasse

1. Lassen Sie langsam los, gestatten Sie nach und nach Freiräume

Nach der behüteten Grundschulwelt erwartet Ihr Kind in der fünften Klasse mit dem Schulwechsel oder Übertritt etwas völlig anderes. Wie groß die Veränderung ist, ist für viele Eltern so schnell gar nicht nachvollziehbar. Für die Kinder geht es Schlag auf Schlag. Sie lernen neue Freunde kennen, neue Lehrer, haben einen anderen Schulweg, müssen mehr Leistung bringen und insgesamt viel selbstständiger sein. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht es den nötigen Freiraum.

2. Sprechen Sie nicht schlecht über die Schule und die Lehrer

5 Tipps für den Wechsel in die 5. KlasseMöglicherweise haben Sie sich über etwas geärgert, sind nicht einer Meinung mit dem Lehrer oder haben berechtigte Kritik am Unterricht. Wenn Sie die Schule oder die Lehrer massiv kritisieren, bringen Sie Ihr Kind in einen Konflikt. Wägen Sie daher gut ab, welche Informationen über die Schule Sie mit Ihrem Kind teilen.

Im Zweifelsfall diskutieren Sie lieber mit Ihrem Partner oder direkt mit dem Lehrer, anstatt Ihr Kind damit zu belasten.

3. Nehmen Sie Ihrem Kind keine Konfliktlösung ab, sondern signalisieren Sie Gesprächsbereitschaft

ÜbertrittStreit mit einem Klassenkameraden, Ärger über ein Schulprojekt oder Probleme mit einem Lehrer sollte Ihr Kind zunächst einmal alleine lösen. Setzen Sie es nicht unter Druck, indem sie immer wieder nachfragen, wie es sich entschieden hat. Bleiben sie gesprächsbereit und bauen Sie Brücken: „Oh, du machst heute aber einen sehr wütenden Eindruck auf mich.“

Helfen Sie erst, wenn Ihr Kind nicht mehr weiter weiß. Konflikte selber zu lösen wird mit dem Schulwechsel oder Übertritt von Ihrem Kind immer häufiger erwartet.

4. Treffen Sie Entscheidungen nicht über den Kopf Ihres Kindes hinweg

RechtschreibungAlles was Ihr Kind oder die Schule Ihres Kindes betrifft, sollten Sie jetzt auch mit ihm besprechen. Zeigen Sie ihm, dass Sie seine Meinung schätzen und hören wollen. Beziehen Sie seine Argumente in Ihre Entscheidung mit ein. Finden Sie gemeinsam eine Lösung. Die vierte Klasse ist ein Wendepunkt im Leben eines Schulkindes.

Mit dem Halbjahreszeugnis entscheidet sich, welche Schulform der Schüler im nächsten Schuljahr besuchen wird (ausgenommen Berlin und Brandenburg mit sechs Grundschulklassen). Leseschwache Kinder werden im Gymnasium größte Probleme bekommen. Häufig kommen sie allerdings gar nicht so weit. Wer nicht gut liest, versteht weder Texte noch Textaufgaben, und erhält in der Regel keine Gymnasial- Empfehlung.

                                          

5. Seien Sie offen gegenüber neuen Unterrichtsmethoden

Schulwechsel in Klasse 5Vielleicht kommt Ihnen einiges merkwürdig vor, was Ihr Kind in der Schule erlebt und lernt. Lehnen Sie neue Methoden nicht gleich ab, sondern informieren Sie sich gegebenenfalls den Lehrkräften. Die Institution Schule unterliegt einem stetigen Wandel, sodass neue Konzepte, Methoden und Lerntechniken nicht ungewöhnlich sind.

Seit kurzem können wir den Android Nutzern unsere Inhalte auch als APP anbieten. Lassen Sie sich bequem über neue Blogeinträge oder Videos informieren, lernen Sie unser Team kennen, schreiben Sie uns Ihre Fragen direkt aus der APP heraus und verfolgen Sie den kleinen Crafty und seine Blitzlichter. Natürlich ist die APP kostenlos – aber über eine Rückmeldung würden wir uns sehr freuen. [in den google Playstore und APP lernfoerderung kostenlos downloaden]

Weiterlesen! Alles zum Übertritt in den Bundesländern

Schulwechsel in Klasse 5

Viele Informationen über den Schulwechsel / Übertritt in die 5. Klasse

Schulsachen besorgen

Schulsachen besorgen

Kennen Sie die Schulsachen Notfälle am Morgen? Bei uns sieht das so aus: Montagmorgen, Hektik am Frühstückstisch, Lara braucht noch ein Schulbrot und Paul findet seinen zweiten Schuh nicht. Da fällt Lara ein, dass sie für heute einen Zeichenblock mitbringen soll. Meine Dramaqueen fängt sofort an zu kreischen: “Ohne Zeichenblock bin ich am Arsch, Frau Weiterstädt hat mich eh schon gefressen…”

Zunächst versuche ich noch, sie zu beruhigen. Nach stressigen 3 Minuten gebe ich mich geschlagen. Ich packe die Kinder ins Auto und werfe die Schulbrote hinterher, dann springe ich in meine Turnschuhe und wir rasen zu Dritt zum Kiosk. Dort erstehe ich einen völlig überteuerten Zeichenblock für Lara, und damit Paul sich nicht benachteiligt fühlt, bekommt er noch einen neuen Radiergummi mit Fußballaufdruck.

Nie wieder Schulsachen im Kiosk kaufen

SchulsachenRasch bringe ich die beiden zu Schule und fahre wieder nach Hause. Ich habe noch 30 Minuten, um mich selber für die Arbeit fertig zu machen. Anstatt nun hektisch die Wimpern zu tuschen und eine Bluse zu bügeln, gieße ich mir noch ein Kaffee ein und denke nach. Solche Situationen müssen sich doch vermeiden lassen! Ich beschließe, von nun an einen Vorrat der wichtigsten Schulsachen zu Hause anzulegen. Diese kaufe ich beim Discounter, wenn sie gerade günstig sind. Oder ich bestelle sie im Internet in solchen Mengen, dass ich dem Kiosk Konkurrenz machen kann.

Elterndepot für häufige Schulsachen

Nachmittags erzähle ich meiner Freundin Sabine davon und sie ist sogleich begeistert. Wir rufen eine E-Mail Kette ins Leben und fragen die anderen Eltern, wer mitmachen möchte. Unsere Idee ist: Ich lege einen großen Vorrat an Schulheften, Zeichenblöcken, Patronen, Füllern, Buntstiften und Linealen oder Geodreiecken an, die im Notfall bei mir abgerufen werden können. Dafür zahlt erstmal jeder zehn Euro in die Not-Schulsachenkasse. Gemeinsam erstellen wir eine Liste der notwendigsten Dinge, die ab jetzt bei mir vorrätig sein werden. Hat ein Kind etwas vergessen, genügt morgens ein kurzer Anruf und Lara oder Paul packen die entsprechenden Sachen ein. Wie so eine Liste aussieht, ist hier zu sehen.

Kinder und Eltern finden die Idee gut

Die Not-Schulsachenkasse wird der Renner. Viele unserer Freunde haben zwei Kinder, sodass sich die Sache richtig lohnt. Lara ist auf jeden Fall zufrieden mit der Lösung und ich bin seitdem kein Morgen mehr unter Strom wie eine Irre mit schlechter Laune zum Kiosk gefahren.

Haben Sie gute Tipps gegen den Morgen-Stress? Dann schreiben Sie mir die doch als Kommentar.
Kind krank – Stress in der Schule

Kind krank – Stress in der Schule

Die Grippewelle hat ihren Höhepunkt erreicht und auch viele Kinder sind krank geworden. In einigen Schulklassen fällt Unterricht aus und nur jeder zweite Stuhl ist besetzt. Wenn das Kind krank ist, geraten Eltern oft unter Stress. Schließlich richtet sich der Lehrplan nicht nach der Grippewelle, und Tests oder Arbeiten werden weitergeschrieben. Wie sollen Eltern und Kinder sich verhalten, wenn eine Krankheit den Besuch des Unterrichts unmöglich macht? Panik, Stress, Leistungsdruck oder nervöse Unruhe sind sicher die falsche Reaktion, wenn ein Kind krank ist.

Kind krank – na und?

Kind krankKrankheiten gehören zum Leben einfach dazu, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Ganz normale Erkältungen, eine Magen-Darm-Grippe, Bauchschmerzen oder Verletzungen führen dazu, dass Kinder einen Teil des Unterrichts verpassen. Wenn das Kind krank ist, braucht es Ruhe und Zuwendung. Leistungsdruck, Angst vor dem verpassen  Schulstoff oder ein ungutes Gefühl gegenüber den Lehrern ist nicht hilfreich beim Gesundwerden. Da die Kinder das nicht wissen und sich am Verhalten der Eltern orientieren, haben diese die verantwortungsvolle Aufgabe, ihr Kind zu entspannen und zu beruhigen.

Ruhe und Erholung sind die beste Medizin

Ein grippaler Infekt dauert in der Regel sieben bis zehn Tage. Diese Zeit braucht ein krankes oder fieberndes Kind unbedingt, um sich wieder zu erholen. Geht es bereits früher in die Schule, ist es vielleicht noch nicht ganz fit und setzt sich der Anstrengung und der kalten Luft aus, droht ein Rückfall. Dieser kann böse enden, das sollten sich Eltern immer wieder klarmachen. Wenn das Kind krank ist, gehört es ins Bett, bis es wieder richtig gesund ist. Das ist auch gegenüber den gesunden Kindern nur gerecht, die sich bei einem hustenden und schnupfenden Klassenkameraden ganz leicht anstecken. Ein gefährlicher Teufelskreis, denn eine überstandene Erkältung schützt nicht vor einer neuen Ansteckung.

Lehrer möchten gesunde Kinder unterrichten

Fragen Sie doch den Lehrer Ihres Kindes einmal, wie er dazu steht, wenn kranke Schülerinnen und Schüler im Klassenraum sitzen. Sie werden sich wundern, wie vehement Lehrerinnen und Lehrer dafür sind, dass ein krankes Kind zu Hause bleibt und sich erholt. Die Pädagogen wissen genau, wie schnell sich die Viren und Bakterien im Klassenraum verbreiten. Letztlich führt eine zu kurze Rekonvaleszenzzeit nur dazu, dass sich immer mehr andere Personen anstecken.

Schulstoff kann nachgearbeitet werden, wenn das Kind krank ist

Kind krankWährend einer Unterrichtswoche verpasst Ihr Kind nicht viel, besonders dann nicht, wenn die Grippewelle grassiert. Die Lehrerinnen und Lehrer wissen genau, was sie ihren Schülern zumuten können. Vielleicht schicken sie per E-Mail den Unterrichtsstoff an die Eltern heraus, sodass Sie mit Ihrem Kind ein bisschen üben können. Das geht aber nur, wenn das Fieber bereits gesunken ist und Ihr Kind sich besser fühlt. Dann kann es ruhig ein bisschen lesen, vielleicht ein paar Rechenaufgaben lösen oder Sie unterhalten sich über ein Sachthema, das gerade in der Schule besprochen wird. Immer nur solange Ihr krankes Kind sich konzentrieren kann und Zustimmung signalisiert.

Kind krank – Entschuldigung für die Schule schreiben

Viele Eltern wollen genau wissen, wann sie eine Entschuldigung für ihr krankes Kind in der Schule abgeben müssen. Für den Umgang mit Krankheit gibt es Richtlinien, die der Gesetzgeber festgelegt hat. Trotzdem kann jede einzelne Schule diese Richtlinien anpassen. Nicht immer muss ein krankes Kind gleich dem Arzt vorgestellt werden, um ein ärztliches Attest für die Schule zu bekommen. Erst ab dem zehnten Krankheitstag ist das notwendig. Bei einer normalen Erkältung reicht es, das Kind zunächst telefonisch zu entschuldigen und dann eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen. Was Sie genau schreiben müssen und wann Sie die Entschuldigung abgeben müssen, haben wir ausführlich für Sie zusammengestellt. Sie können Beispieltexte für Entschuldigungen und die gesetzlichen Richtlinien auf unserer Internetseite Entschuldigung für die Schule schreiben nachlesen.

Liebe Eltern, was machen Sie, wenn Ihr Kind krank ist? Haben Sie Tipps, wie Ihr Kind den versäumten Schulstoff aufholen kann?
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