Advent: Von wegen besinnlich!

Advent - von wegen besinnlich
Advent – von wegen besinnlich

Wer leidet am meisten im Advent?

Pünktlich in der Vorweihnachtszeit gibt es jede Menge Umfragen über den damit verbundenen Stress. Familien mit Kindern leiden am meisten unter der Hektik in der Adventszeit. Das ist ja auch kein Wunder, müssen vor dem Jahresabschluss alle Projekte erledigt und die Vorbereitungen für Weihnachten abgeschlossen werden.

Recht entspannt sind dabei sowohl die Kinder als auch die Väter, die größte Last liegt immer noch auf den Müttern. Sie sind dafür verantwortlich, dass Weihnachten ein Erfolg wird. Sie sind aber auch dafür zuständig, dass die Kinder die letzten Klassenarbeiten im Jahr noch gut überstehen und vernünftige Noten bekommen.

Natürlich besorgen die Mütter die meisten Geschenke, planen das Weihnachtsessen und kaufen für die Festtage ein. Sie organisieren Adventscafés, kümmern sich um die älter werdenden Eltern und die Dekoration von Wohnung oder Haus. Sie stellen Listen auf, damit die schönste Zeit im Jahr auch wirklich schön wird.

Advent

Viele Mütter…

  • dekorieren die Wohnung oder das Haus
  • besorgen den Adventskranz
  • backen die Plätzchen
  • planen das Fest
  • finden und kaufen die Geschenke
  • helfen beim Lernen und den Hausaufgaben
  • schreiben die Weihnachtskarten
  • kümmern sich um Familienmitglieder

Viele Väter…

  • besorgen den Weihnachtsbaum
  • kümmern sich um ein Spezialgeschenk (für die Ehefrau)
  • besorgen die Getränke

Nach dem Advent ist vor Silvester

Kurz nach Weihnachten zeigt sich dann, wie der Stress sich auswirkt. Die Kinder freuen sich über leckeres Essen und tolle Geschenke, viele Väter versinken im Anschauen von Serien oder haben endlich mal Zeit für ein Computerspiel. Nur die Mütter sind damit beschäftigt Geschenke umzutauschen, zu trösten und für das leibliche Wohl zu sorgen.

Trotz aller Emanzipation und Gleichberechtigung zeigt sich dieses Bild noch immer in den meisten Familien mit Kindern. Und natürlich überträgt sich dieses Frauenbild auch auf die Töchter und auf die Söhne, leider. So wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die Gleichberechtigung wirklich in alle Haushalte eingezogen ist.

Bis dahin wünschen wir trotzdem allen gestressten Familien eine schöne Vorweihnachtszeit und ein gemütliches und harmonisches Weihnachtsfest.

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