6 Tipps für die mündliche Mitarbeit

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Um die mündliche Mitarbeit eines Kindes zu verbessern ist es wichtig, die Ursachen herauszufinden. Es gibt Kinder, die sich nicht melden, weil sie die Antwort auf die Fragen der Lehrer nicht kennen. Häufig ist aber auch die Angst vor dem Versagen der Hauptgrund. Schüchterne und zurückhaltende Kinder haben Angst davor, dass ihre Antwort falsch sein könnte. Sie befürchten eine Blamage, einen sogenannten Gesichtsverlust, sowohl vor den Mitschülern als auch vor den Lehrkräften.

Angst vor dem Versagen?

Das wollen Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall vermeiden, weil sie vor solch einer Beschämung große Angst haben. Zu recht, denn wer will sich schon in seiner Vorstellung stets mit einer drohenden Blamage herumschlagen? Mit unseren 7 Tipps für die mündliche Mitarbeit kann Ihr Kind seine Angst schritt für Schritt überwinden.

mündliche Mitarbeit
Lieber tot stellen als melden?

6 Tipps für die mündliche Mitarbeit: Strategien, die gegen die Angst vor dem Versagen helfen

Mit den folgenden Tipps hilft sich Ihr Kind selber dabei, seine Angst zu überwinden. Gehen Sie geduldig und verständnisvoll vor und vermitteln Sie diese Strategien nicht auf einmal, sondern nach und nach. Sprechen Sie über die unterstützende Möglichkeit und geben Sie Ihrem Kind Gelegenheit, diese neuen Erkenntnisse langsam einzuüben. Vergessen Sie bitte nie, dass fehlende mündliche Mitarbeit immer eine Ursache hat.

1. Mündliche Mitarbeit verbessern: Beginne mit einfachen Aufgaben

Um die Angst und Unsicherheit in Grenzen zu halten, könnte Ihr Kind die Hausaufgaben gut vorbereiten (Kontrolle Eltern) und sich gleich zu Beginn der Stunde melden, um sie vorzutragen. Es ist auch in Ordnung, sich für die Themen der nächsten Stunden kluge Fragen auszudenken, die Ihr Kind dann im Unterricht stellen kann.

2. Mündliche Mitarbeit verbessern: Bereite dich gut vor

Solides Wissen und gute Vorbereitung zahlen sich auf Dauer aus. Wenn Ihr Kind merkt, dass es die Fragen meistens richtig beantwortet hätte, sinkt die Hemmschwelle, es auch einmal aktiv zu tun. Wenn sich Ihr Kind meldet, soll es das nur mit gesichertem Wissen tun. So werden falsche Antworten vermieden.

3. Mündliche Mitarbeit verbessern: Setze dir realistische Ziele

Ihr Kind soll sich Schritt für Schritt voran tasten. Erstes Ziel kann zum Beispiel sein, sich in der ersten Woche jeden Tag einmal zu melden, egal in welcher Stunde und mit welcher Antwort. Gelingt dies, kann an eine Steigerung gedacht werden.

4. Sich selber Mut machen

Mit Affirmationen, also Mut-Mach-Sprüchen, kann sich Ihr Kind vor jeder Meldung selber Mut machen. „Ich schaffe das!“ oder andere Sprüche helfen dabei, die Hemmschwelle zu überwinden.

5. Sich den Erfolg vorstellen

Auch hier geht es um die Vorstellung des eigenen Erfolges im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prognose. Ihr Kind soll sich das befreiende und schöne Gefühl vorstellen, das sich nach einer richtigen Antwor teinstellt.

6. Sich selber für die Anstrengung belohnen

Wenn Ihr Kind sich bemüht hat, verdient es auch eine Anerkennung dafür. Am einfachsten ist das, wenn es sich selber auf die Schulter klopft und Mut für die nächste Meldung aufbaut.