Mit ein bisschen Mathe ganz weit kommen

Die Welt der Zahlen und Gleichungen kann verwirrend sein und man kann niemandem einen Vorwurf machen, der sich lieber so wenig wie möglich damit beschäftigt. Aber wer zumindest ein wenig im Matheunterricht aufpasst, kann nur davon profitieren. Als Beispiel dafür stehen die folgenden drei Spiele, die man mit Mathematik wesentlich leichter und besser spielen kann.

Inhaltsverzeichnis

Poker

Beim Poker geht es darum, den Pot zu gewinnen, also die gesammelten Einsätze aller Spieler. Zunächst werden die Karten ausgegeben und die Spieler entscheiden, ob und wie viel sie setzen möchten. Es ist auch möglich Karten auszutauschen. Dabei ist es möglich zu erahnen, wie wahrscheinlich es ist, ein gutes Blatt zu bekommen. Natürlich muss man auch wissen, wie gut das anfangs erhaltene Blatt ist.

Beim Poker ist das am wenigsten wahrscheinliche Blatt der Sieger. Ein Royal Flush (10, Bube, Dame, König, Ass in einer Farbe) ist demnach immer die höchste Hand, während zwei Zwillinge am wenigsten wert sind. Die Spieler müssen (mathematisch) abschätzen können, ob die Karten, die sie halten, ihren Einsatz wert sind oder ob es lukrativer ist auszusteigen. Diese Denkstrategien können in jeder Situation angewendet werden, ob beim gemütlichen Spiel in vertrauter Runde, beim Casinobesuch oder beim Online Poker.

Kartenspiele fördern die Rechenfähigkeit

Uno

Das klassische schnelle Kartenspiel für 2 bis 10 Spieler findet sich in fast jedem Haushalt und hat zahlreiche Designs. Ziel des Spiels ist es, als erster sein Blatt loszuwerden, wobei man bei der letzten Karte unbedingt „Uno!“ sagen muss, sonst hagelt es Strafkarten. Es gibt Karten von 0 bis 9 in vier verschiedenen Farben, aber auch Ereigniskarten mit und ohne Farben. Wer nach dem Sieg eines Mitspielers noch Karten auf der Hand hält, muss die Summe dieser zusammenrechnen und diese dann als Strafpunkte in eine Liste eintragen. Wenn die Strafpunkte eine bestimmte Höhe erreicht haben, hat der Spieler mit diesem Wert verloren.

Wer die Werte der Karten kennt, kann im Voraus seine Züge planen. Es ist immer von Vorteil, die Karten mit den höchsten Zahlen und Werten so schnell wie möglich abzulegen. Auf diese Weise wird man, selbst wenn man verliert, seine Strafpunkte nicht unnötig in die Höhe treiben. Schließlich kann es sein, dass man verliert und nur noch eine oder zwei Karten mit dem Wert 0 in den Händen hält. Beim Spielen sollte man also immer aufpassen, wie viele potenzielle Strafpunkte man auf der Hand hält.

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Darts

Darts ist eine anerkannte Sportart, die als einfaches Kneipen- und Barspiel aus dem 19. Jahrhundert startete. Inzwischen gibt es ganze Turniere dafür. Es dreht sich alles darum, eine bestimmte Anzahl Pfeile in Felder auf die Dartscheibe zu werfen. Diese ist in verschiedene Segmente unterteilt, wobei die kleinsten doppelten und dreifachen Wert bereithalten. Obwohl Darts in erster Linie ein Geschicklichkeitsspiel ist, schadet es nicht, wenn man auch ein bisschen Mathe kann.

Es gibt zahlreiche Varianten, Darts zu spielen. Aber die klassische, die auch in Turnieren angewendet wird, benötigt in der Tat ein gewisses Grundwissen über die Rechenarten. Die klassische Variante sieht vor, dass man mit drei Pfeilen eine festgelegte Summe (meistens 301 oder 501) genau erreichen muss. Ein einziger Punkt mehr, und man hat verloren, bzw. alle Punkte werden gestrichen. Auch außerhalb von Turnieren drehen sich viele Spielvarianten um das genaue Erreichen einer Punktzahl. Es ist also von Vorteil zu wissen, welche Felder man treffen muss, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen.

Fazit

Mathematik ist eine Quälerei für viele, aber sie bietet ihre Vorteile. Man kann berechnen, wie viel Farbe man für eine Wand braucht oder den Wert der Einkäufe überschlagen und so sein persönliches Limit nicht überschreiten.

Auch beim Spielen, entweder Zuhause, online, im Casino oder im Turnier kann die Lehre der Zahlen über Sieg und Niederlage entscheiden. Bei Kartenspielen wie Uno kann man die potenzielle Strafpunkthöhe gering halten, wenn man die Werte der Karten kennt. Pokerspieler können ausrechnen, wie groß ihre Siegchance mit ihrem derzeitigen Blatt ist. Und Darts-Spieler brauchen Mathe, um zu errechnen, welche Felder sie treffen müssen, um zu gewinnen. Es lohnt sich also in jedem Fall, ein bisschen im Mathematikunterricht aufzupassen.