Optimale Lernbedingungen

Optimale Lernbedingungen schaffen

Hohe Leistung benötigt gute Lernbedingungen

In der Schule und beim Lernen zuhause wird von Ihrem Kind ständig eine hohe Leistung eingefordert, das ist mühsam und anstrengend. Gelingen wird es nur mit optimalen Lernbedingungen. Konzentriertes Zuhören, Mitdenken und immer bei der Sache bleiben kostet Kraft und Energie. Und es wird noch mehr von Ihrem Kind verlangt. Das frühe Aufstehen, ein möglicherweise langer Schulweg und die soziale Interaktion mit den Klassenkameraden zehren zusätzlich an den Kraftreserven. Je mehr Ihr Kind leisten muss, desto besser sollte es vorbereitet sein, um keine Energie zu vergeuden und gute Leistungen bringen zu können.

So verbessern Sie die Lernbedingungen Ihres Kindes

Wer erst lange seine Hefte oder Bücher suchen muss, verliert wertvolle Zeit, die zum Lernen notwendig ist. Müdigkeit, Hunger oder Durst verhindern darüber hinaus das konzentrierte Arbeiten und lenken ab. Schlechte Luft, Bewegungsmangel und ständiger Lärm stören die Aufmerksamkeit und verlangsamen den Lernprozess. Und noch mehr stört Ihr Kind und behindert die optimalen Lernbedingungen. Auch Chaos auf dem Tisch oder im Arbeitszimmer sind für den Arbeitsfluss und das Lernen nicht gut. Wenn Ihr Kind sich mit dem konzentrierten Arbeiten schwer tut, sollten Sie diese Punkte überprüfen. Vielleicht lässt sich an den Rahmenbedingungen noch einiges verbessern.

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  • keine lange Suche nach Schulsachen
  • Hunger und Durst vermeiden
  • regelmäßig bewegen
  • gutes Raumklima
  • kein Lärm oder andere Ablenkung
  • Ordnung am Arbeitsplatz

So stellen Sie sicher, dass Ihr Kind optimale Lernbedingungen hat

Die folgenden Tipps helfen Ihrem ebenfalls Kind, sich aufs Lernen und das konzentrierte Arbeiten besser vorzubereiten.

  • Achten Sie auf eine Schlafkultur. Das beinhaltet eine regelmäßige Schlafenszeit in der Schulwoche, ein Einschlafritual, frische Luft und kuschelige Bettwäsche zum Wohlfühlen.
  • Ein leichtes Frühstück und ein gesunder Imbiss für die Pausen (Joghurt, Obst, Müsli, herzhaftes Brot) und ausreichend Getränke (Schorle, Obstsaft, Milch, Wasser, Früchtetee) verhindern störenden Hunger oder Durst.
  • Nach dem Mittagessen und einer kurzen Ruhepause sollten die Hausaufgaben ihren Stammplatz bekommen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht länger als eine Stunde (bis zur 4. Klasse) arbeitet und sprechen Sie eventuell die Lehrkraft an.
  • Ein ruhiger Arbeitsplatz, egal ob Kinderzimmer oder Küchentisch, hilft beim zügigen Arbeiten und Lernen.
  • Mindestens einmal am Tag sollte Ihr Kind sich austoben können, am besten an der frischen Luft.

Uta Reimann-Höhn, Diplom Pädagogin