Schule: 7 Tipps für hochsensible Kinder

 

 

Hochsensible Kinder sind im Alltag manchmal überfordert, schon als kleines Kind. Sie verlieren ihre besonderen Eigenschaften nicht, nur weil sie älter werden. Neue Herausforderungen wie Kindergarten oder Schule fallen ihnen nicht leicht.

Aber viele von ihnen lernen nach und nach, mit den Situationen in Gruppen besser umzugehen. Dabei können Eltern ihren empfindsamen Kindern helfen, sowohl im Kindergarten, als auch in der Grundschule oder  in der weiterführenden Schule.

Wie das geht, lesen Sie hier:

Hochsensible Kinder in der Schule 7 Tipps

Mit diesen 7 Tipps für hochsensible Kinder liegen Sie richtig

Das ist wichtig, denn hochsensible Kinder können leicht verletzt und dadurch sehr unglücklich werden. Sie müssen frühzeitig lernen, mit ihrer hohen Empfindsamkeit zurechtzukommen.

Wenn Sie Ihr Kind richtig unterstützen möchten, müssen Sie an zwei verschiedenen Punkten Arbeiten. Zum einen müssen Sie Ihrem Kind in manchen Bereichen einen Schonraum schaffen, damit es nicht verletzt wird. Zum anderen muss Ihr Kind auch lernen, seine Umwelt und vor allen Dingen seine Mitschüler, auszuhalten.

 

 
 
 

Es darf nicht alles persönlich nehmen und muss sich eine etwas dickere Schale zulegen. Gelingt das nicht, drohen negative Folgen. Packen Sie Ihr Kind nicht zu sehr in Watte, damit es lernen kann, seine Hochsensibilität positiv zu betrachten und sinnvoll einzusetzen.

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Schule: 7 Tipps für hochsensible Kinder vor der Einschulung

1. Nutzen Sie die Sommerferien, um das Schulgelände zu erkunden. Je besser Ihr Kind sich auskennt, desto sicherer fühlt es sich. In der Regel befinden sich zahlreiche Spielgeräte auf dem Schulhof, die zu bestimmten Uhrzeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

2. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind mit einem Freund aus dem Kindergarten oder der Grundschule gemeinsam in eine Klasse kommt.

3. Informieren Sie die Lehrerinnen über die besonderen Wahrnehmungsfähigkeiten Ihres Kindes. Dabei ist es gut, wenn sie eine entsprechende Beurteilung vom Kindergarten oder der Grundschule vorlegen können.

 

 
 

So kann Ihr hochsensibles Kind in der Klasse bestehen

 

4. Fragen Sie nach, ob es eine Möglichkeit gibt, Ihrem Kind zumindest anfangs kleine Auszeiten zuzugestehen. Das kann ein einzelner Tisch am Rande des Klassengeschehens sein, eine Bücherecke oder sogar ein separater Klassenraum. Auch in der weiterführenden Schule ist das möglich.

5. Bitten Sie darum, bei Problemen direkt informiert zu werden. Geben Sie E-Mail Adresse und Telefonnummer an. Meldet sich die Lehrkraft nicht, obwohl Ihr Kind lustlos und traurig scheint, werden Sie aktiv und bitten Sie um ein Gespräch.

6. Fragen Sie nach, ob Ihr Kind Freundschaaften schließt, mit anderen spielt, wie die Aufsicht in der Pause aussieht und ob es Strategien gegen Mobbing gibt. Schreiten Sie umgehend ein, wenn Sie Mobbing befürchten. [hier erfahren Sie mehr zum Mobbing]

7. Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit der Lehrerin, und versuchen Sie stets herauszubekommen, wie es Ihrem Kind im Unterricht und in der Pause geht.

 

aus: Hochsensible Jungen von Uta Reimann-Höhn

 

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Hochsensibilität und Schule: Der Lärmfaktor

Obwohl hochsensible Kinder selber sehr laut sein können, leiden sie trotzdem häufig unter Lärm. Besonders in der Schule, wo viele verschiedene Charaktere aufeinandertreffen, geht es selten ruhig zu.

Ist ein Kind ausgeschlafen und guter Dinge, kann es Lärm länger aushalten, als wenn es sowieso schon einen schlechten Tag hat.

Bei Schulkindern steigen die Anforderungen in vielen Bereichen schnell an, das müssen Sie bei Hochsensibilität und Schule unbedingt bedenken. Ihr Kind muss sich an einen strikten Tagesablauf halten und kann nicht spontan Pausen einlegen, wenn ihm danach ist.

Hochsensible Kinder und Schule

Außerdem werden jetzt Leistungsanforderungen an sie gestellt, deren Erfüllung von den Eltern und den Lehrern erwartet wird. Hinzu kommen eine Vielzahl von neuen Kontakten zu Klassenkameraden und Lehrern. Für hochsensible Kinder ist das eine große Herausforderung, die schnell zu einer Überforderung führen kann.

 

Hochsensibles Kind Schule

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