Wohlfühlen beim Lernen

(ad) Macht Ihr Kind die Hausaufgaben gerne im Kinderzimmer? Oder sucht es sich fürs Lernen lieber einen anderen Ort aus. Wenn Küche, Wohnzimmer und Co häufiger genutzt werden als der Schreibtisch, liegt es wahrscheinlich daran, dass Kinder intuitiv spüren, wenn die Lernbedingungen nicht optimal sind. Die Raumgestaltung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Lernerfolg. Jede Form von Ablenkung kann die Motivation mindern. Ein Kind, das sich leicht ablenken lässt, wird an einem Schreibtisch auf dem sich Spielzeuge, das Handy und Zeitschriften stapeln, nur schlecht konzentrieren.

Andere Störquellen zum Wohlfühlen beim Lernen sind:

  • schlechtes Licht
  • unbequeme Möbel
  • Umgebungsgeräusche
  • Gerüche

Optimale Position für die Lernecke im Kinderzimmer

Wohlfühlen beim LernenDer Schreibtisch im Kinderzimmer sollte so positioniert sein, dass die Tür immer im Blickfeld liegt. Auf diese Weise ist ausgeschlossen, dass sich jemand von hinten anschleichen kann. Das entspannt die Rückenmuskulatur und steigert die Konzentrationsfähigkeit. In vielen Kinderzimmern ist der Schreibtisch direkt unter dem Fenster platziert.

Das sorgt zwar für helles und natürliches Licht, lädt aber auch zum Tagträumen ein. Schließlich ist draußen immer irgendwas Spannendes, das Interesse weckt. Mit ASS lassen sich kreative Ideen verwirklichen, die auch bei kleinem Budget aus Standardsituationen Wohlfühlräume machen – für die Lehrenden genauso wie für die Lernenden.

Der Schreibtisch selbst sollte genügend Platz bieten und eine geneigte Platte haben. Viele Kinder haben sonst Probleme, den Rand des Tisches zu erreichen (besonders wenn sie mit großen Malblöcken hantieren). Orthopäden raten zu einer Neigung von mindestens 16 Grad. Besonders praktisch sind Mulden an der unteren Seite, in die Stifte, Radiergummis und Spitzer rollen können.

Die Höhe des Schreibtisches ist im Idealfall anpassbar und passt zum Schreibtischstuhl. Eine falsche Sitzhaltung kann zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen. Das Kind sollte beim Sitzen mit geradem Rücken die Unterarme waagrecht auf die Platte legen können und mit beiden Füßen den Boden berühren. Es gibt führ jede Körpergröße eine Normvorschrift in Bezug auf Sitzhöhe und Tischhöhe, die Sie im Detail hier [so sollte der Kinderschreibtisch aussehen] nachschlagen können.

Gutes und schlechtes Licht

Bundesländer auswendig lernenZum Lernen ist Tageslicht grundsätzlich am besten geeignet. Der optimale Lichteinfall sollte seitlich sein (links bei Rechtshändern bzw. rechts bei Linkshändern). Es ist empfehlenswert als Schreibtischlampe ein Modell zu wählen, dessen Licht dem Tageslichtspektrum möglichst nahe kommt und keinen störenden Schatten wirft. Am besten sind Lampen mit drehbaren Schwenkarmen und geringen Stromverbrauch, damit sich Ihr Kind wohlfühlt beim Lernen.

Unordnung und Störgeräusche vermeiden

In einem aufgeräumten Zimmer lässt es sich leichte lernen, als im Chaos. Und das gleiche gilt natürlich auch für den Schreibtisch. Wenn Ihr Kind sich zum Lernen lieber in die Küche oder das Wohnzimmer setzt, weil die Unordnung im Kinderzimmer stört, sollte für Ordnung gesorgt werden. Die Zeit, die in das Aufräumen investiert wird, spart man sich dann beim Lernen, weil es zu weniger Ablenkung kommt.

Zuletzt sollten Sie noch drauf achten, dass es keine Störgeräusche gibt. Wenn zur Hausaufgabenzeit die Waschmaschine brummt oder im Nebenzimmer ein Instrument geübt wird, führt das nur dazu, dass Ihr Kind die Hausaufgaben frustriert links liegen lässt. Die Verwendung von Kopfhörern ist in diesem Fall suboptimal. Eleminieren Sie lieber die Geräuschquellen.

Fazit Wohlfühlen beim Lernen:

Bei der Raumgestaltung wird nur selten an die Lernsituation gedacht.  Dabei gibt es eigentlich nur ein paar Grundregeln zu beachten, die sowohl für den privaten als auch den öffentlichen Raum gelten. Wenn Ihr Kind ungerne im Kinderzimmer lernt, sollten Sie den Schreibtisch einfach mal umstellen und für besseres Licht und Ordnung sorgen. Sie werden sehen, dass sich der Lernerfolg verbessert.