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Vokabeln lernen mit der Fingermethode

Vokabeln lernen mit der Fingermethode

Sobald Ihr Kind in der Schule das Fach Englisch hat, wird es früher oder später auch Vokabeln lernen müssen. Dabei sind Sie als Eltern gefordert, denn häufig geht das nicht ohne die Hilfe eines Erwachsenen. Beim Vokabeln lernen mit der Fingermethode braucht Ihr Kind nur ein Blatt Papier, einen Stift, seine Hände und die zu lernenden Vokabeln. Es braucht keinen Karteikasten, keine Karteikarten und weder eine App noch einen Computerbildschirm. Mit dieser Methode kann Ihr Kind immer und überall seinen Vokabelwortschatz ganz spielerisch erweitern.

Vokabeln lernen: 10 am Tag sind genug

Vokabeln lernenErziehungsexperten und Lehrer sind sich einig, lieber jeden Tag wenige Wörter lernen, als eine große Menge am Stück. In den Grundschulen hat es sich durchgesetzt, Vokabeln häppchenweise zu lernen. Meistens sind es maximal zehn neue Wörter, die die Kinder als Aufgabe erhalten. Was für ein Glück, dass Schülerinnen und Schüler auch genau so viele Finger haben. Schafft es Ihr Kind, jeden dritten Tag zehn neue englische Wörter zu lernen, so kommt es in einem Monat schon auf einen Wortschatz von ungefähr 100 Vokabeln. Der verbindliche Grundwortschatz im Fach Englisch beträgt in Bayern beispielsweise 150 Wörter in Klasse 3 und 4 zusammen. Wenn Ihr Kind die Fingertrickmethode regelmäßig an, kann es diesen Grundwortschatz in kürzester Zeit lernen.

Fingertrick Schritt 1: Hände zeichnen

Zunächst legt Ihr Kind seine beiden Hände nacheinander auf ein weißes Blatt Papier und zieht die Konturen der Finger nach. Wenn es damit Schwierigkeiten hat, können Sie ihm natürlich dabei helfen. Selbstverständlich können Sie diese Vorlage dann einfach mehrfach kopieren, sodass Ihr Kind einen Vorrat davon hat und schneller mit dem Lernen beginnen kann. Das Zeichnen der Umrisse der eigenen Hand macht allerdings vielen Kindern auch enormen Spaß. Je nachdem, was Ihr Kind davon hält, kann es sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden.

Fingertrick Schritt 2: englische Vokabeln in die Finger schreiben

Vokabeln lernenNun nutzt Ihr Kind den Platz der Finger, um dort die zehn zu lernenden Wörter in englischer Sprache hineinzuschreiben. Dabei sollte es sich für eine Farbe entscheiden, die es auch künftig beibehält. Beispielsweise können die englischen Wörter in rot geschrieben werden, so prägen sie sich sehr gut ein. Es ist wichtig, dass Ihr Kind die Wörter selber schreibt. Bitte nehmen Sie ihm diese Arbeit nicht ab, denn auch durch das Schreiben wird der Lernprozess schon unterstützt.

Fingertrick Schritt 3: deutsche Übersetzung über die Finger schreiben

Wort für Wort wird nun die englische Vokabel ins Deutsche übersetzt. Dabei kann Ihr Kind auf zwei verschiedene Art und Weise vorgehen. Entweder schreibt es zu jedem englischen Wort gleich die deutsche Übersetzung, oder es notiert erst alle englischen Vokabeln und danach dann die deutschen Übersetzungen. Hier sollte es eine andere Farbe wählen, die sich von der ersten gut abhebt. So ist optisch gleich klar, welches Wort Englisch ist und welches Deutsch.

Fingertrick Schritt 4: Hände auf die Zeichnung legen und kontrollieren

Nun legt Ihr Kind seine Hände auf die Zeichnung, sodass nur noch die deutschen Wörter, nicht aber die englischen Vokabeln zu sehen sind. Dann versucht es, die englische Übersetzung zu finden. Es spricht die Vokabel aus und hebt dann den entsprechenden Finger, um zu sehen, ob sie stimmt.

Fingertrick 5: Symbol erfinden

Um nun auch noch die visuelle Ebene zu unterstützen, kann Ihr Kind zu jedem Wort ein passendes Symbol zeichnen. Dieses kleine Bild erinnert ebenfalls an die Bedeutung. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr Kind das Symbol selber aussucht und ihm somit die Bedeutung aktiv selber zuweist.

Zunächst einmal ist diese Methode sehr spielerisch und wird mit einer aktiven Bewegung kombiniert. Die eigenen Hände sind für Kinder attraktiver als irgendwelche Vokabelhefte oder Spalten. Auch wenn das Prinzip ganz ähnlich ist. Außerdem können die entsprechenden Zeichnungen aufgehoben und jederzeit erneut angewendet werden. Diese Form des Vokabellernens ist eine Mischung aus Zeichnen, Spielen und Auswendiglernen. Das motiviert und macht Spaß, ein wichtiges Grundprinzip des Lernens.

Vokabeln lernen mit dem Fingertrick im Überblick

  1. Nimm dir 15 Minuten Zeit und suche dir einen ruhigen Ort.
  2. Zeichne die Umrisse deiner beiden Hände auf ein Blatt Papier.
  3. Wähle zehn Vokabeln aus, die du lernen möchtest.
  4. Schreibe in den ersten Finger eine der Vokabeln.
  5. Schreibe über den Finger die deutsche Übersetzung.
  6. Male neben die deutsche Übersetzung ein Symbol, mit dem du dir das Wort besser merken kannst.
  7. Wenn alle Finger beschriftet sind, lege deine beiden Hände auf die Zeichnung.
  8. Versuche das über jeden Finger stehende deutsche Wort zu übersetzen und überprüfe dich, indem du dich kontrollierst.

Die Methode hilft auch beim Vokabeln lernen in der weiterführenden Schule

Vokabeln lernenWenn Ihr Kind sich erst einmal an diese Methode gewöhnt hat, wird es sie auch nach der Grundschule gerne weiter anwenden. Wenn sich die Anzahl der zu lernenden Vokabeln erhöht, kann Ihr Kind die Zeitspanne zwischen den Lerneinheiten verkürzen. Anstatt nur jeden dritten Tag neue Wörter zu lernen, kann es diese Methode täglich in seinen Lernplan einbauen. Ältere Kinder können nach und nach auch auf das Symbol verzichten, das zu den deutschen Übersetzungen gezeichnet wird.

Mein Tipp: Prinzip umkehren

Natürlich kann Ihr Kind auch die deutschen Wörter in die Finger schreiben und die englischen Vokabeln darüber. Oder es macht beides, wenn ihm das Vokabellernen schwer fällt. So verdoppelt sich der Lerneffekt.

 

Schulversager lesen nicht!

Schulversager lesen nicht!

Das Lesen ist eine Kernkompetenz, wer es nicht erlernt, hat es in der Schule, in der Ausbildung und im Beruf wirklich schwer – häufig entstehen so Schulversager. Experten sind sich einig, wer Texte nicht in einem gewissen Tempo erlesen und deren Sinn erfassen kann, eventuell eine Leseschwäche hat, ist für den Arbeitsmarkt kaum zu gebrauchen. Da hilft auch das Internet nur wenig, denn auch hier müssen Texte gelesen und verstanden werden. YouTube Videos sind ja ganz schön, aber für den 1. Arbeitsmarkt und qualitativ anspruchsvolle Berufe reicht es eben nicht aus, sich über Videos zu bilden.

Weniger Schulversager, mehr Leseratten

Schulversager VorlesetagIm wahren Leben geht das Problem schon los, wenn ein Job gesucht wird. Analphabeten oder leseschwache Menschen können schon diese 1. Hürde nicht nehmen, weil sie die Stellenangebote nicht lesen können. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig krass, aber schließlich waren alle Analphabeten auch in der Schule. Rein theoretisch hätten sie das Leben lernen müssen, aber einem großen Prozentsatz ist genau dies nicht gelungen. Immer wieder verlassen Jugendliche die Schule und können Texte zwar mühsam entziffern, den darin enthaltenen Sinn aber nicht verstehen. Sie konzentrieren sich so sehr auf das Erfassen der Buchstaben, Silben und Worte, dass sie keiner Energie mehr für den Inhalt haben

Der Vorlesetag möchte verhindern, dass auch nur ein einziges Kind das Lesen nicht erlernt.

Helfen Sie dabei, Kinder für das Lesen zu begeistern

Am 17. November findet der 14. bundesweite Vorlesetag statt. Mitmachen ist ganz einfach: Werden Sie gemeinsam mit Ihren Schülern, deren Eltern und dem Kollegium selbst als Vorleser aktiv oder laden Sie ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser in Ihre Schule ein. Sie entscheiden, wie Sie sich beteiligen, wer in Ihrer Schule vorliest und woraus vorgelesen wird: Melden Sie Ihre Aktion einfach unter www.vorlesetag.de an.  Wir freuen uns auf Ihre Aktion und einen vielfältigen Vorlesetag!

Machen Sie den Lesetest – wie gut liest Ihr Kind?

Nehmen Sie an der Verlosung teil

Die Anmeldung lohnt sich doppelt und dreifach: Erstens schenken Sie Kindern Lesefreude und zweitens haben Sie die Chance etwas zu gewinnen: Unter allen angemeldeten Aktionen wird eine Edition „ZEIT-Bücherschatz“, eine Edition „Mein Jahr im Bilderbuch“ sowie drei Freiabos der ZEIT verlost. Und mit etwas Glück werden Sie drittens in der großen Dankesanzeige in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 16.11.2017 genannt.

Die Initiatoren des Vorlesetags sind die Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn Stiftung. Auf der Projekt-Website finden Sie natürlich auch zahlreiche Informationen und Tipps rund ums Vorlesen und wenn Sie noch mehr Vorlese-Inspiration suchen, klicken und kramen Sie doch mal in der Leseempfehlungs-Datenbank: www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen

Aktiv gegen Schulversager

Bei Rückfragen aller Art oder zur Bestellung kostenloser Vorlesetags-Materialien wie Plakaten und Postkarten schreiben Sie einfach an: vorlesetag@stiftunglesen.com oder rufen Sie unter 0800 354 354-3 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) an.

10 Tipps für die Schule

10 Tipps für die Schule

SchulbeginnFür viele Kinder ist der Schulbeginn nach den Ferien eine große Umstellung. Gerade erst haben sie sich an das süße Nichtstun gewöhnt, schon müssen sie sich wieder mit den Leistungsanforderungen auseinandersetzen. Damit die Umstellung schnell und reibungslos funktioniert, stelle ich Ihnen die 10 wichtigsten Tipps für den Schulbeginn vor.

Keine Sorge: Ihr Kind muss nicht alles gleich auf einmal umsetzen, sondern darf ruhig Schritt für Schritt starten.

Schulbeginn Tipp 1: Termine übersichtlich planen

Starten Sie zum Schulbeginn mit einem übersichtlichen Plan, auf dem alle Termine und Veranstaltungen, auch Klassenarbeiten oder Projekte, farblich sortiert festgehalten werden. Dieser Plan hilft Ihrem Kind dabei, seinen Arbeitsaufwand einzuschätzen und seine Freizeit zu planen.Bei jüngeren Kindern ist es ebenfalls hilfreich, die Hausaufgabenzeiten zu markieren.

Schulbeginn Tipp 2: Sortiersystem erstellen

Ordnung auf dem Schreibtisch und im Ranzen hilft dabei, die anfallende Arbeit zu strukturieren. Es gibt gute Ablagesysteme, die Kinder beim Lernen unterstützen. Wie wäre es denn mit der Zuordnung einer Farbe zu jedem Schulfach?

Schulbeginn Tipp 3: Minipausen helfen der Konzentration

Die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen nimmt nach 20 Minuten dramatisch ab. Es macht also Sinn, alle 20 Minuten eine Minipause einzulegen. Das kann eine kleine Gymnastikübung sein, das Vertreten der Beine, ein Glas Milch trinken oder etwas ausmalen. Die Minipausen sollten Ihr Kind nicht gedanklich beanspruchen.

Schulbeginn Tipp 4: Hausaufgaben Fächer abwechseln

Mädchen SculbeginnArbeitsinhalte verankern sich besser im Gehirn, wenn nicht Gleiches hinter Gleichen gelernt wird. Hier greift nämlich die Ähnlichkeitshemmung, die verhindert, dass Wissen abgespeichert wird. Ähnliche Inhalte überlagern sich leicht und erschweren das Lernen. Am sinnvollsten ist es, wenn Ihr Kind beispielsweise erst Mathematikaufgaben macht, dann die englischen Vokabeln lernt, dann eine Zeichnung anfertigt und zum Schluss den Aufsatz schreibt.

Mein Tipp: Vor dem Hausaufgabenstart einen Plan machen, in welcher Reihenfolge die Aufgaben Sinn machen. Dabei hilft, mit etwas zu starten, was Ihrem Kind richtig Spaß macht.

Schulbeginn Tipp 5: Mitarbeit planen

Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten bei der mündlichen Mitarbeit haben, können sich selber motivieren. Am besten ist es, Ihr Kind nimmt sich vor, gleich zu Beginn der Stunde seine Hausaufgaben vorzustellen. Je länger es damit wartet sich zu melden, desto höher wird die Barriere.

Schulbeginn Tipp 6: Kurze Notizen ins Hausaufgabenheft

Ältere Kinder können versuchen, jede Unterrichtsstunde im Hausaufgabenheft mit einem Satz zusammenzufassen. Das stellt sicher, dass sie den Inhalt der Stunde verstanden haben. Das Lernen zu Hause und das Wiederholen der Inhalte fällt dann viel leichter.

Schulbeginn Tipp 7: Humor und Spaß

Schulbeginn, PoesiealbumMit einem guten Witz zum Frühstück, einem Lächeln auf den Lippen und viel Humor ist der Start in den Schultag gleich viel angenehmer. Vergessen Sie auf keinen Fall gemeinsam mit Ihrem Kind zu lachen und das Leben leicht zu nehmen. Vielleicht vereinbaren Sie, dass jeder abwechselnd einen neuen Witz zum Frühstück erzählt?
Auch schöne Gadgets wie das Poesiealbum gehören zu einem positiven Schulbeginn. Neue Klasse? Na dann gibt es jede Menge neuer Freunde, die sich hier verewigen sollten. Und die Jungens machen vielleicht gleich mal ein Treffen auf dem Fußballplatz aus.

Schulbeginn Tipp 8: Unterrichtstag vorbereiten

SchulbeginnWer am Abend schon seinen Schulranzen packt und sich überlegt, was er am nächsten Tag unbedingt benötigt, hat morgens keinen Stress. Eltern sollten schon früh mit ihren Kindern üben, sich auf den nächsten Schultag vorzubereiten. So wird diese Art der Vorbereitung automatisiert. Machen Sie ein Ritual daraus: Erst Schulranzen packen, dann Vorlesen und am Ende noch eine Schmuseeeinheit zum besseren Einschlafen. Ältere Kinder dürfen vielleicht noch etwas Musik hören und in einem Buch stöbern.

Schulbeginn Tipp 9: Mit dem Lehrer sprechen

Lehrer freuen sich über ein freundliches Guten Morgen und den Blickkontakt mit ihren Schülern. Anstatt auf die Fußspitzen zu schauen, darf Ihr Kind ruhig den Lehrer begrüßern. Ist die Hemmschwelle erst einmal abgebaut, wird auch das Nachfragen im Unterricht viel leichter. Und für die Eltern gilt, sprechen Sie regelmäßig mit den Lehrern, um die Leistungen und das Verhalten Ihres Kindes einschätzen zu können.

Schulbeginn Tipp 10: Den Blick auf das Positive richten

Bestimmt läuft vieles in der Schule gut, und das sollten Sie auch kommunizieren.Zeigen Sie Ihrem Kind, wenn es etwas gut gemacht hat. Loben Sie seine Erfolge und motivieren Sie es bei Misserfolgen. Druck oder Ärger helfen Ihrem Kind nicht dabei, sich in der Schule zu verbessern.

Steckbrief: Spielerisch Englisch lernen

Steckbrief: Spielerisch Englisch lernen

Bald beginnt das neue Schuljahr und damit sind häufig eine Reihe von Veränderungen verbunden. Vielleicht besucht Ihr Kind eine neue Klasse und muss sich dort vorstellen, vielleicht bekommt es zum ersten Mal das Fach Englisch und möchte sich darauf vorbereiten. Möglicherweise hat es aber auch einfach Spaß daran, sich so langsam mit einem spielerischen Arbeitsblatt auf das Ende der Ferien vorzubereiten. Dazu habe ich diesen Steckbrief erstellt.

Lesen, Schreiben und etwas über sich selbst nachdenken

SteckbriefMit diesem kleinen Arbeitsblatt möchte ich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zunächst einmal lernt Ihr Kind einige englische Ausdrücke. Diese muss es lesen und übersetzen, möglicherweise mit etwas Hilfe von Ihnen. Anschließend soll es darüber nachdenken, welche Favoriten es in die einzelnen Zeilen hinein schreibt. Wenn möglich sollte es dies auch in Englisch tun. Falls Ihr Kind das aber noch gar nicht kann, kann es die Zeilen natürlich auch in Deutsch ausfüllen.

Steckbrief: Aufheben und in die Schule mitnehmen

Mit diesem englischen Steckbrief kann Ihr Kind sich in der neuen Klasse ganz leicht vorstellen. Auf jeden Fall sollte es das Arbeitsblatt einstecken und bei Bedarf aus dem Ranzen nehmen. Vielleicht zeigt es diesen Steckbrief auch seiner Lehrerin, die dadurch gleich erfährt, dass Ihr Kind sich schon in den Ferien ein wenig auf den Unterricht vorbereitet hat. Und es ist leicht vorstellbar, dass sie diesen Steckbrief als Vorbild nimmt und die ganze Klasse auffordert, auch so etwas zu erstellen.

Steckbrief anklicken und kostenlos downloaden

Dieses spielerische Arbeitsblatt zum Schulstart und zur Vorbereitung auf den Englischunterricht können Sie sich hier kostenlos downloaden und ausdrucken. Ich wünsche Ihrem Kind viel Spaß dabei und hoffe dass der Schulstart durch den englischen Steckbrief etwas angenehmer wird.

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Vielen Dank, Ihre Uta Reimann-Höhn

Spot on: Kinderzelt auf vier Rädern

Spot on: Kinderzelt auf vier Rädern

Fantastisches Wetter, Wochenende und jede Menge Straßenfeste: so muss ein perfekter Sommer sein. Logisch, dass sportliche Familien ihre Fahrräder aus dem Keller holen und mit Kind und Kegel aufbrechen. Auch ich bin bei schönstem Sommerwetter gerne mit meinem Fahrrad unterwegs und freue mich über die vielen Familien, die mit ihren Kindern die Freizeit genießen – im Fahrradanhänger. Am Rhein entlang radeln ist besonders schön, es gibt viel zu sehen und überall Eisdielen.

Manchmal bin ich aber auch sehr erstaunt, wie sehr sich die Welt in nur wenigen Jahren durch die digitalen Medien und das Internet verändert hat. Ein wenig skeptisch beobachte ich immer die Fahrradanhänger, in denen ein oder zwei kleine Kinder wie in einem Zelt auf Rädern sitzen. Mir kommt diese Art des Fahrradfahrens sehr gefährlich vor und ich selber hätte meine Kinder so nicht transportiert. Doch das ist ein anderes Thema.

Wann lernen Kinder heute radfahren?

FahrradanhängerDiese Kinderkutschen gehören auch bei uns am Rhein zum ganz normalen Straßenbild. Es scheint praktisch zu sein und erlaubt den Eltern, längere Touren zu unternehmen. Doch welch ein Anblick, wenn in den Fahrradanhängern Vorschulkinder im Alter von 5 oder 6 Jahren sitzen, die nicht einen einzigen Blick für das Geschehen um sich herum haben. Stattdessen halten sie einen Tablet-PC in den Händen, spielen ein Spiel oder sehen sich einen Film an.

Währenddessen radeln ihre Eltern durch grüne Wiesen, fahren unter duftenden Bäumen hindurch und zeigen begeistert auf das blinkende Wasser, auf dem ein Schiff nach dem anderen vorbeizieht. Während sie an Brombersträuchern pausieren und sich die süßen Früchte in den Mund stecken, bekämpft ihr Kind vielleicht gerade kleine bunte Monster. Auf jeden Fall sitzt es friedlich in seinem “Fahrradzelt”, vertieft sich in andere Welten und stört die Idylle nicht.

Fehlende Freizeiterfahrung – was macht der Fahrradanhänger mit den Kindern?

Ich frage mich, wie wird dieses Kind später die Freizeit mit seinen eigenen Kindern verbringen? Was soll es Ihnen zeigen, was erklären? Kennt es Bäume und Sträucher, weiß es, an welchen Fluß er entlangfährt und was es macht, wenn ein reifen platzt? Oder wird es nur von alten Computerspielen schwärmen und von seinen Bestzeiten erzählen?

Zuhause angekommen, verschwitzt, aufgeheizt und wohlig erschöpft, abgefüllt mit sommerlichen Eindrücken und dem Geruch nach Gras und Eiscreme, setze ich mich zufrieden auf den Balkon. So ein Tag in der Natur ist ein Schatz, sowohl für Kinder als auch für Eltern. Ihn mit einem Computer in einem Zelt auf vier Rädern (Fahrradanhänger) zu überstehen ist für mich der Verlust von Kindheit. Manchmal bin ich froh, dass es in meiner Kindheit nur das Fernsehprogramm mit wenigen Kindersendungen gab. Und manche Kinder von heute tun mir einfach nur leid.

Ihre Uta Reimann-Höhn

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihr Kind optimal auf die Einschulung vorbereiten können, finden Sie die wichtigsten Informationen hier.

Die wichtigsten Übungen vor der Einschulung [weiterlesen]

5 Tipps für den Schulwechsel

5 Tipps für den Schulwechsel

5 Tipps für den Start in die fünfte Klasse beim Schulwechsel oder Übertritt

Da jedes Kind anders ist, keine Klasse, kein Lehrer, keine Schule einer anderen gleicht, gibt es auch keine Gebrauchsanleitung für den Schulerfolg Ihres Kindes in der neuen Klasse. Aber es gibt Richtlinien und eine grundlegende Haltung, die Ihnen in jeder Krisensituation den Weg weisen kann.

1. Lassen Sie langsam los, gestatten Sie nach und nach Freiräume

Nach der behüteten Grundschulwelt erwartet Ihr Kind in der fünften Klasse mit dem Schulwechsel oder Übertritt etwas völlig anderes. Wie groß die Veränderung ist, ist für viele Eltern so schnell gar nicht nachvollziehbar. Für die Kinder geht es Schlag auf Schlag. Sie lernen neue Freunde kennen, neue Lehrer, haben einen anderen Schulweg, müssen mehr Leistung bringen und insgesamt viel selbstständiger sein. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht es den nötigen Freiraum.

2. Sprechen Sie nicht schlecht über die Schule und die Lehrer

5 Tipps für den Wechsel in die 5. KlasseMöglicherweise haben Sie sich über etwas geärgert, sind nicht einer Meinung mit dem Lehrer oder haben berechtigte Kritik am Unterricht. Wenn Sie die Schule oder die Lehrer massiv kritisieren, bringen Sie Ihr Kind in einen Konflikt. Wägen Sie daher gut ab, welche Informationen über die Schule Sie mit Ihrem Kind teilen.

Im Zweifelsfall diskutieren Sie lieber mit Ihrem Partner oder direkt mit dem Lehrer, anstatt Ihr Kind damit zu belasten.

3. Nehmen Sie Ihrem Kind keine Konfliktlösung ab, sondern signalisieren Sie Gesprächsbereitschaft

Streit mit einem Klassenkameraden, Ärger über ein Schulprojekt oder Probleme mit einem Lehrer sollte Ihr Kind zunächst einmal alleine lösen. Setzen Sie es nicht unter Druck, indem sie immer wieder nachfragen, wie es sich entschieden hat. Bleiben sie gesprächsbereit und bauen Sie Brücken: „Oh, du machst heute aber einen sehr wütenden Eindruck auf mich.“ Helfen Sie erst, wenn Ihr Kind nicht mehr weiter weiß. Konflikte selber zu lösen wird mit dem Schulwechsel oder Übertritt von Ihrem Kind immer häufiger erwartet.

4. Treffen Sie Entscheidungen nicht über den Kopf Ihres Kindes hinweg

Alles was Ihr Kind oder die Schule Ihres Kindes betrifft, sollten Sie jetzt auch mit ihm besprechen. Zeigen Sie ihm, dass Sie seine Meinung schätzen und hören wollen. Beziehen Sie seine Argumente in Ihre Entscheidung mit ein. Finden Sie gemeinsam eine Lösung.

5. Seien Sie offen gegenüber neuen Unterrichtsmethoden

Vielleicht kommt Ihnen einiges merkwürdig vor, was Ihr Kind in der Schule erlebt und lernt. Lehnen Sie neue Methoden nicht gleich ab, sondern informieren Sie sich gegebenenfalls den Lehrkräften. Die Institution Schule unterliegt einem stetigen Wandel, sodass neue Konzepte, Methoden und Lerntechniken nicht ungewöhnlich sind.

Weiterlesen! Alles zum Übertritt in den Bundesländern

Schulwechsel in Klasse 5

Viele Informationen über den Schulwechsel / Übertritt in die 5. Klasse

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