Seite auswählen
Schwimmbad: 5 No Gos vom Bademeister

Schwimmbad: 5 No Gos vom Bademeister

Früher habe ich ihn gehasst, den Bademeister im Schwimmbad. Besonders im Freibad, Erlebnisbad oder im Freizeitbad hat er immer in den schönsten Momenten eingegriffen und unser Spiel unterbunden. Wenn Lukas und Leon die tollsten Wasserbomben vom Dreier gezeigt haben, Leonie mit frischen Pommes und einer großen Flasche Cola zur Stärkung ankam oder Sven Fotos von den Mädels gemacht hat. Das fand ich gar nicht gut!

Viel Verantwortung und wenig Wertschätzung

Schwimmbad, FreibadHeute bin ich älter, klüger und haben mehr Lebenserfahrung. Ich weiß, dass es den Bademeistern im Schwimmbad oder im Freibad in aller erster Linie darum geht, dass niemand zu Schaden kommt. Auf keinen Fall darf jemand ertrinken, auf schmierigen Pommes ausrutschen, die ein hungriges Kind am Beckenrand verloren hat oder durch eine Glasscherbe zu Schaden kommen, die von einer zerbrochenen Flasche übrig geblieben ist.

Auch durch ein Video aus dem Schwimmbad per Cybermobbing verfolgt zu werden, muss er verhindern. Um diese Ziele zu erreichen, muss der Bademeister im Schwimmbad in vielen Situationen hart durchgreifen.

Die fünf Horror-Aufgaben des Bademeisters im Freibad

Weil ich es genau wissen wollte, habe ich einen Bademeister zur Auftakt der Freibad und Schwimmbadsaison befragt. Ja, er war bereits braun gebrannt und sah sehr sportlich aus. Wie früher dachte ich: „Was für ein cooler Job, immer im Schwimmbad, immer in der Sonne und schönen Mädchen nachschauen.“ Aber dann habe ich mich mit dem wirklich sehr netten Bademeister lange unterhalten.

Und das sind seine No-Gos:Schwimmnudeln

  1. Nichtschwimmer im Schwimmerbecken (warum, muss nicht erklärt werden, oder?)
  2. Handy am Pool, weil er dann ständig überprüfen muss, ob damit Fotos gemacht werden oder gefilmt wird.
  3. Essen und Trinken am Beckenrand und auf der Freifläche neben den Schwimmbecken. Besonders den Kindern fällt gerne mal etwas hin, Flaschen zerbrechen und Getränke kippen um. Das heruntergefalle Essen lockt Wespen an und kann zu Unfällen führen.
  4. Fluchtwege müssen freigehalten werden. Das bedeutet, rund um die Schwimmbecken dürfen keine Handtuchlager aufgebaut werden, sondern nur auf den Liegeflächen.
  5. Streit zwischen den vielen unterschiedlichen Schwimmbadbesuchern, die ganz verschiedene Vorstellungen von einem schönen Tag im Freibad haben.

Der Umgangston ist ganz schön rau im Schwimmbad

Im Freibad, im Schwimmbad, in der Therme, im Erlebnisbad, im Freizeitbad und im Hallenbad kommen sehr unterschiedliche Menschen nah zusammen.

  • Eltern mit ihren kleinen Kindern
  • ältere Menschen, die schwimmen, um ihre Beweglichkeit zu erhalten
  • Jugendliche, die richtig Radau machen möchten
  • Sportschwimmer, die ihre Bahnen ziehen möchten
  • Pärchen, die ein Schwimmbadbesuch romantisch finden
  • Grundschulkinder, die endlich alleine ins Schwimmbad gehen dürfen
  • sogenannte Integrationsgruppen von Flüchtlingen
  • Großfamilien, die ihre Ferien im Schwimmbad verbringen

SchwimmbrilleAlle diese Gruppen haben unterschiedliche Vorstellungen vom Schwimmbad. In der Folge kommt es ständig zu Auseinandersetzungen, weil die Fläche nicht groß genug ist, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Wenn der Konflikt nicht gelöst werden kann, muss der Bademeister her. Und das passiert im Minutentakt.

Er kann es nicht allen recht machen, zieht also auf jeden Fall den Ärger von irgendeiner Personengruppe auf sich. Nicht selten verbinden sich dann die Konfliktparteien und schimpfen gemeinsam auf den Bademeister.

Ich möchte den Job nicht haben

Schwimmbad, FreibadGanz ehrlich, früher konnte ich Bademeister nicht leiden und heute möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Den ganzen Tag die Verantwortung dafür zu tragen, dass niemand ertrinkt, ist schon nicht leicht. Aber auch noch ständig Konflikte lösen zu müssen und dumm angemacht zu werden, das macht einfach keinen Spaß.

Wenn ich könnte, würde ich allen Schwimmbadbesuchern laut zu rufen: „Denkt doch nicht nur an euch, sondern auch an die anderen. Alle wollen Spaß im Schwimmbad haben. Jeder muss ein bisschen zurückstecken. Freut euch doch lieber darüber, dass wir überhaupt Freibäder haben, das ist nicht in jedem Land selbstverständlich.“

Aber wer würde mir schon zuhören? Deshalb habe ich meine eigenen Schwimmbadregeln aufgestellt und halte sie auch diszipliniert ein. Wer will, kann es mir nachmachen.

Meine Regeln im Schwimmbad

  1. Wenn ich meine Ruhe im Freibad haben möchte, besuche ich es zu den Schulzeiten und außerhalb der Schulferien.
  2. Essen tue ich lieber zu Hause, denn fettige Pommes und salzhaltige Würstchen sind sowieso ungesund. Als Getränk ziehe ich Wasser vor, das klebt nicht und ist günstig.
  3. Wenn ich lange Haare habe, binde ich sie mit einem Gummi zusammen. Ich möchte auch nicht in den haarigen Tentakeln anderer Schwimmbadbenutzer herum kraulen.
  4. Wenn mir jemand in den Weg schwimmt, lächle ich ihn freundlich an und suche mir eine andere Bahn. Ich will im Schwimmbad keinen Streit, sondern ich suche Erholung.
  5. Jubelnde, spritzende und lachende Kinder sehe ich gerne. Ich möchte, dass Kinder Spaß haben und im Freibad oder im Schwimmbad den Stress der Schule vergessen können. Sie knüpfen hier soziale Kontakte und manchmal kann man ihnen sogar vermitteln, dass sie auf ältere Leute ein wenig Rücksicht nehmen sollten. Manchmal.
  6. Mein Handy lass ich im Auto oder nehme es überhaupt nicht mit. Zur Beschäftigung packe ich das gute alte Taschenbuch ein, weil das auch mal nass werden kann.

Bei mir hätte der Bademeister nicht so viel zu tun

Ohrstöpsel fürs SchwimmbadDenke ich jedenfalls. Vielleicht würde ich ihn zutexten, wie herrlich das Wasser ist, wie warm die Sonne und wie wundervoll das Leben. Er würde mir lächelnd zuhören und dabei denken: „Manche Leute haben doch wirklich nichts anderes zu tun als im Freibad schwimmen zu gehen.“ Dann sehe ich eine Sorgenfalte auf seiner Stirn. Er setzt sich in Bewegung und steuert zielstrebig auf zwei Jugendliche zu, die lässig am Beckenrand sitzen und eine Zigarette rauchen.

Also stecke ich meine Ohrstöpsel wieder ein, tauche den großen Zeh ins Becken und entscheide, noch ein, zwei oder drei Bahnen zu ziehen.

3 Tipps gegen den Handy-Terror

3 Tipps gegen den Handy-Terror

In den letzten Jahren hat sich das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen gravierend verändert, es greift eine Art Handy-Terror um sich. Anstatt sich mit Freunden zu treffen oder jeden Nachmittag in Vereinen verschiedenen Sportarten nachzugehen, sitzen die Teenager heute lieber vor ihrem PC oder ihrem Smartphone. Und glauben Sie mir, inzwischen hat fast jeder Jugendliche ein Smartphone, di ekleinen Computer sind nicht mehr aus der Lebenswelt der Kids wegzudernken. Eigentlich könnten die Eltern doch beruhigt sein, denn die Beschäftigung mit dem Smartphone verhindert einige der typischen Gefahren, vor denen sie noch vor einigen Jahren so viel Angst hatten. Komasaufen, Drogenselbstversuche oder die Gefahren eines nächtlichen Heimweges nehmen längst nicht mehr so viel Raum ein wie früher. Doch die Ruhe ist trügerisch.

Handy-Terror durch den Teufelskreis Nachrichten

Handy-TerrorIn vielen Fällen ist die Nutzung des Handys wie ein Teufelskreis, bei dem eine App nach dem anderen abgefragt werden muss, um nichts zu verpassen. Ist der Jugendliche am Ende der Reihe angelangt, könnte schon wieder bei Facebook, Instagram oder WhatsApp eine neue Nachricht warten. Zusätzlich erinnern Töne und Signale (Push-Nachrichten) die Teenager daran, ihre Nachrichten abzurufen und darauf zu reagieren. Jede Nachricht, jede Mail muss schnell beantwortet werden, um nicht in den sozialen Gruppen durch Missachtung abgestraft zu werden.

Ein Handy muss keine „Geldanlage“ sein

Besonders Jugendliche legen großen Wert auf gute Smartphones, mit denen sie schnell im Internet surfen können. Kosten soll das Ganze aber nicht zu viel, denn das Taschengeld ist knapp bemessen. Eine Möglichkeit zu einem günstigen Vertrag zu kommen ist beispielsweise das Portal Preis24.de, das sich besonders an Jugendliche wendet. Hier sind günstige Tarife und günstige Smartphones zu finden. Einen Blick sollten Eltern aber trotzdem noch darauf werfen, denn oft überschätzen sich die Kids.

Klare Regeln helfen bei der Handynutzung, um den Handy-Terror zu vermeiden

Manche Eltern bauen darauf, dass ihre Kinder ohne Unterstützung oder Reglementierung selber verantwortungsbewusst mit dem Smartphone umzugehen lernen. Meiner Ansicht nach ist das der falsche Weg. Ich bin überzeugt davon, dass die Jugendlichen beim Umgang mit ihrem Handy auch in der Pubertät noch die Unterstützung der Eltern brauchen, wenn auch nach und nach immer weniger. Hier helfen klare Regeln, auch wenn sie nicht auf die Zustimmung der Teenager stoßen. Unbedingt dazu gehören Handy freie Zeiten.

Tipp 1 gegen den Handy-Terror: Handyfreie Zonen

Zu welcher Uhrzeit die Smartphones im „Hotel“ sein müssen, darf jede Familie selber aushandeln. Je jünger die Kinder sind, desto früher müssen die Handys abgegeben werden. Auch für ältere Jugendliche ist das Handyhotel von 20 Uhr bis 8 Uhr eine tolle Lösung, denn zusätzlich zu dem Online-Dauerstress gibt es immer wieder Probleme durch Überhitzung der Geräte unter der Bettdecke.

Positiver Nebeneffekt: Am nächsten Morgen ist das Smartphone aufgeladen und bereit für einen neuen Arbeitstag.

Tipp 2 gegen den Handy-Terror:: Eigenes Nutzungsverhalten kontrollieren

Fragen Sie mal Ihren Teenager, wie oft er am Tag zum Smartphone greift und wie viel Zeit er online verbringt. Vermutlich liegt seine Schätzung deutlich unter dem realen Gebrauch. Um die Handynutzung zu kontrollieren, können Sie eine der zahlreichen Apps installieren, die jeden Zugriff genau protokollieren. Am Ende des Tages oder am Ende der Woche können die Daten als Diskussionsgrundlage dienen, um das Nutzungsverhalten zu regulieren. Vielleicht ist Ihr Kind selber „geschockt“, wie viel Zeit es mit seinem Handy verbringt.

Tipp 3 gegen den Handy-Terror: Schutzsoftware installieren und Handy sperren

In vielen Familien ist Screentime die Schutzsoftware der Wahl. Die App gibt es als reduzierte Version kostenlos und mit vielen zusätzlichen Funktionen für rund 40 € im Jahr. Sie erlaubt zahlreiche Einstellungen, beispielsweise verschiedene Nutzungsphasen, einen Passwortschutz gegen die Deinstallation, das Blockieren bestimmter Apps, Spontansperrungen und tägliche Berichte per E-Mail an die Eltern.

Handynutzung: Die totale Kontrolle ist eine Illusion

Jede Vereinbarung, jede Schutzsoftware oder App ist ein Schritt näher zur sinnvollen Mediennutzung, absolute Sicherheit verspricht das aber nicht. Die meisten Jugendlichen sind sehr clever und finden früher oder später eine Möglichkeit, Verbote zu umgehen und Sperrungen aufzuheben. Es ist eben nicht so einfach, den Handy-Terror zu unterbinden.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Tutorials, die erklären, wie Sperren umgangen werden können. Selbst wenn das WLAN nachts ausgestellt wird, können Eltern nicht sicher sein, ob ihr Teenager nicht möglicherweise über den ungesicherten Zugang des Nachbarn ins Internet geht. Und sogar wenn das Handy eingezogen wird, haben manche Jugendliche sich klammheimlich ein zweites für den Notfall angeschafft.

Regeln gegen den Handy-Terror müssen immer wieder angepasst werden

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger ist es, miteinander zu sprechen und auf gegenseitiges Vertrauen zu bauen. Dazu gehört auch, die wachsende Medienkompetenz der Jugendlichen anzuerkennen. Und eins ist auch klar: Es gehört in der Pubertät einfach dazu, Grenzen auszutesten und Regeln zu ignorieren.

Nächtliches Surfen, der Besuch verbotener Internetseiten oder ein Spiel über der eigenen Altersgrenze zu testen, gehört bei vielen Jugendlichen einfach dazu, ebenso wie das Rauchen einer Zigarette oder ein heimliches Bier. Dann ist es Aufgabe der Eltern, mit liebevoller Konsequenz zu reagieren und unmissverständlich klarzumachen, dass sie dieses Verhalten nicht tolerieren. Eine klare Haltung der Erwachsenen ist für Heranwachsende sehr wichtig, auch wenn sie sich immer wieder über Grenzen hinwegsetzen.

Fazit: Handynutzung bleibt auf der Eltern-Agenda

Regeln, Schutzsoftware und Apps können Eltern dabei helfen, die Handynutzung einzuschränken. Letztlich müssen Sie als Eltern mit Ihren Teenagern aber immer wieder das Gespräch suchen, um den Umgang mit dem Smartphone pädagogisch zu begleiten.

Kind krank – Stress in der Schule

Kind krank – Stress in der Schule

Die Grippewelle hat ihren Höhepunkt erreicht und auch viele Kinder sind krank geworden. In einigen Schulklassen fällt Unterricht aus und nur jeder zweite Stuhl ist besetzt. Wenn das Kind krank ist, geraten Eltern oft unter Stress. Schließlich richtet sich der Lehrplan nicht nach der Grippewelle, und Tests oder Arbeiten werden weitergeschrieben. Wie sollen Eltern und Kinder sich verhalten, wenn eine Krankheit den Besuch des Unterrichts unmöglich macht? Panik, Stress, Leistungsdruck oder nervöse Unruhe sind sicher die falsche Reaktion, wenn ein Kind krank ist.

Kind krank – na und?

Kind krankKrankheiten gehören zum Leben einfach dazu, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Ganz normale Erkältungen, eine Magen-Darm-Grippe, Bauchschmerzen oder Verletzungen führen dazu, dass Kinder einen Teil des Unterrichts verpassen. Wenn das Kind krank ist, braucht es Ruhe und Zuwendung. Leistungsdruck, Angst vor dem verpassen  Schulstoff oder ein ungutes Gefühl gegenüber den Lehrern ist nicht hilfreich beim Gesundwerden. Da die Kinder das nicht wissen und sich am Verhalten der Eltern orientieren, haben diese die verantwortungsvolle Aufgabe, ihr Kind zu entspannen und zu beruhigen.

Ruhe und Erholung sind die beste Medizin

Ein grippaler Infekt dauert in der Regel sieben bis zehn Tage. Diese Zeit braucht ein krankes oder fieberndes Kind unbedingt, um sich wieder zu erholen. Geht es bereits früher in die Schule, ist es vielleicht noch nicht ganz fit und setzt sich der Anstrengung und der kalten Luft aus, droht ein Rückfall. Dieser kann böse enden, das sollten sich Eltern immer wieder klarmachen. Wenn das Kind krank ist, gehört es ins Bett, bis es wieder richtig gesund ist. Das ist auch gegenüber den gesunden Kindern nur gerecht, die sich bei einem hustenden und schnupfenden Klassenkameraden ganz leicht anstecken. Ein gefährlicher Teufelskreis, denn eine überstandene Erkältung schützt nicht vor einer neuen Ansteckung.

Lehrer möchten gesunde Kinder unterrichten

Fragen Sie doch den Lehrer Ihres Kindes einmal, wie er dazu steht, wenn kranke Schülerinnen und Schüler im Klassenraum sitzen. Sie werden sich wundern, wie vehement Lehrerinnen und Lehrer dafür sind, dass ein krankes Kind zu Hause bleibt und sich erholt. Die Pädagogen wissen genau, wie schnell sich die Viren und Bakterien im Klassenraum verbreiten. Letztlich führt eine zu kurze Rekonvaleszenzzeit nur dazu, dass sich immer mehr andere Personen anstecken.

Schulstoff kann nachgearbeitet werden, wenn das Kind krank ist

Kind krankWährend einer Unterrichtswoche verpasst Ihr Kind nicht viel, besonders dann nicht, wenn die Grippewelle grassiert. Die Lehrerinnen und Lehrer wissen genau, was sie ihren Schülern zumuten können. Vielleicht schicken sie per E-Mail den Unterrichtsstoff an die Eltern heraus, sodass Sie mit Ihrem Kind ein bisschen üben können. Das geht aber nur, wenn das Fieber bereits gesunken ist und Ihr Kind sich besser fühlt. Dann kann es ruhig ein bisschen lesen, vielleicht ein paar Rechenaufgaben lösen oder Sie unterhalten sich über ein Sachthema, das gerade in der Schule besprochen wird. Immer nur solange Ihr krankes Kind sich konzentrieren kann und Zustimmung signalisiert.

Kind krank – Entschuldigung für die Schule schreiben

Viele Eltern wollen genau wissen, wann sie eine Entschuldigung für ihr krankes Kind in der Schule abgeben müssen. Für den Umgang mit Krankheit gibt es Richtlinien, die der Gesetzgeber festgelegt hat. Trotzdem kann jede einzelne Schule diese Richtlinien anpassen. Nicht immer muss ein krankes Kind gleich dem Arzt vorgestellt werden, um ein ärztliches Attest für die Schule zu bekommen. Erst ab dem zehnten Krankheitstag ist das notwendig. Bei einer normalen Erkältung reicht es, das Kind zunächst telefonisch zu entschuldigen und dann eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen. Was Sie genau schreiben müssen und wann Sie die Entschuldigung abgeben müssen, haben wir ausführlich für Sie zusammengestellt. Sie können Beispieltexte für Entschuldigungen und die gesetzlichen Richtlinien auf unserer Internetseite Entschuldigung für die Schule schreiben nachlesen.

Liebe Eltern, was machen Sie, wenn Ihr Kind krank ist? Haben Sie Tipps, wie Ihr Kind den versäumten Schulstoff aufholen kann?
Achtung Internet! 5 Gefahren für Kids

Achtung Internet! 5 Gefahren für Kids

Was glauben Sie, sind die fünf größten Gefahren im Internet für ihre Kinder? Leider bleiben die Gefahren im Internet nicht gleich, sondern verändern sich von Jahr zu Jahr. Dabei ist diese Entwicklung rasant, genauso wie das Internet selber. Die Gefahren von gestern sind nicht unbedingt die Gefahren von heute und bestimmt nicht die Gefahren von morgen. Kostenfallen im Internet beispielsweiseverlieren an Bedeutung: Durch die Begrenzung der Kosten für das Internet, neue Browserversionen die bestimmte Werbung ausblenden, Ad-blocker und die Möglichkeit über Spotify kostenlos Musik hören zu können sind die Kostenfallen im Internet deutlich weniger geworden. Andere Bedrohungen hingegen nehmen zu oder kommen neu hinzu.

Kennen Sie die aktuellen Gefahren im Internet?

Haben Sie schon von den Beicht- Accounts gehört, dem Sexting oder dem Grooming? Auch Posts bei Instagram können üble Auswirkungen auf Ihr Kind haben. Eltern tragen eine große Verantwortung, damit ihre Kinder und Jugendlichen unbeschadet trotz des Internet selbstbewusst und gesund groß werden können. Sich zu informieren ist ein absolutes Muss, dass niemand den Eltern abnehmen kann. Manchmal übernehmen Medienbetreuer aus der Schule die Funktion der Kontrolle und informieren die Eltern regelmäßig per E-Mail oder an Eltern haben. Leider geschieht es nicht immer, und manche Eltern bekommen es auch einfach nicht mit. Dabei reichen die Gefahren durch das Internet von Mobbing über Strafanzeigen bis hin zum Selbstmord. Das ist einfach kein Spaß!

Die Verantwortung liegt bei Ihnen, den Eltern

Wenn Sie minderjährige Kinder haben, müssen Sie auf dem Laufenden bleiben, was gerade so im Internet passiert. Wir haben einen Beitrag zu den Gefahren im Internet verfasst, damit Sie wissen, wie die fünf großen Gefahren momentan aussehen. Das kann allerdings in drei oder sechs Monaten schon wieder anders aussehen. Vielleicht fallen einige weg, andere kommen hinzu und ganz neue werden aufgedeckt. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie sich regelmäßig. Sie können beispielsweise unseren Newsletter abonnieren, in dem Sie neben Lerntipps und kostenlosen Unterrichtsmaterialien auch über neue Entwicklungen im Internet informiert werden.

So bekommen Sie unseren Newsletter

Interesse? Dann melden Sie sich doch einfach für unseren kostenlosen Newsletter an, der in unregelmäßigen Abständen versendet wird. Ihre Daten sind und sicher, die Seite ist Daten geschützt und die E-Mail Adressen geben wir auf gar keinen Fall weiter. Als Dankeschön können Sie sich den kostenlosen Lerntyptest downladen.

Per Video immer gut informiert

Abonnieren Sie unseren Videokanal lernfoerderung bei youtube

 
 

Oder laden Sie sich unser kostenlose App herunter (bisher nur für Android)

lernfoerderung APP

 

 

 

Bento-Box: Das muss echte Liebe sein

Bento-Box: Das muss echte Liebe sein

Ein neuer Trend schwappt aus Japan über den Ozean, die Bento-Box. Wer sie einmal gesehen hat ist begeistert und möchte unbedingt lernen, wie das geht. Doch was ist die Bento-Box eigentlich? In Japan wird sie liebevoll und mit sehr viel zeitlichem Aufwand für die Kinder hergestellt, die ihr Mittagessen mit in den Kindergarten oder in die Schule nehmen. In der Bento-Box wird das Essen „designed“, sodass einem schon beim Öffnen das Wasser im Mund zusammen läuft. Eltern dokumentieren damit ihre Liebe zum Kind – und investieren viel Zeit und Geld in die Zubereitung.

Bento-Boxen haben eine lange Tradition

Bento-BoxIn Japan gibt es den Begriff Bento schon seit dem fünften Jahrhundert. Die Aufbewahrungsboxen für Essen waren früher aus Bambus. Es waren ganz einfache kleine Dosen, die teilweise sogar nach dem Essen weggeworfen wurden. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert sind diese Bentos immer beliebter geworden. Je nach Zweck wurden unterschiedlichste Formen entwickelt und sowohl im Theater als auch bei einer Teezeremonie oder einer Beerdigung verwendet. Moderne Bento-Boxen sind selbstverständlich aus Plastik , wasserdicht und geschmacksneutral.

Die Bento-Box darf im durchorganisierten Alltag nicht fehlen

Heute handelt es sich bei einer Bento-Box um bunte Plastikgefäße, die in viele kleine Fächer eingeteilt sind. In diesem wird das Essen aufbewahrt. Die Fächer sorgen dafür, dass die einzelnen Leckereien nicht ineinander verlaufen und ihren Geschmack behalten. Für Kinder gibt es unterschiedliche Ausführungen, die mit einem breiten, bunten Gummiband zusammengehalten werden. Doch was wären die Japaner, wenn sie diesen Trend nicht auf die Spitze treiben würden?

Kunstwerke in der Bento-Box

Bento-BoxAnstelle eines einfachen Butterbrotes finden sich in den modernen BentoBoxen für Kindergarten- oder Schulkinder kleine Pandabären aus Reis, wundervoll dekorierte Süßigkeiten, Spieße mit exotischen Früchten und kleine Kunstwerke aus Lebensmitteln. Die Zubereitung solch einer Bento-Box kann schon einmal 2 Stunden dauern, mit der Zeit geht es dann aber etwas schneller. Kurse, zum Erlernen dieser Zubereitung, sind in Japan zurzeit ständig ausgebucht.

Bald werden auch wir Bento-Box verrückt

Wer einen Blick in die liebevoll zubereiteten Bento-Boxen der kleinen Japaner wirft, möchte dieses Kunstwerk auch seinen eigenen Kindern zukommen lassen. Es ist ein Ausdruck vollkommener Liebe, wenn sich berufstätige Mütter in den frühen Morgenstunden damit beschäftigen, das Mittagessen ihrer Kinder wie den Inhalt eines Spielzeugkatalogs aussehen zu lassen.

Ausprobieren erlaubt

Wie wäre es, wenn auch Ihr Kind schon nächste Woche in der Frühstückspause herzhaft in einen Kartoffeligel, einen Reis Pandabären oder in Fleischwurstherzen beißen könnte? Es wäre auf jeden Fall ein echter Hingucker und sicher schon bald der Gesprächsstoff auf dem Schulhof. Testen Sie das Zusammenbauen einer leckeren bentobox selber und schicken Sie uns unbedingt ein Foto Ihrer Kreation an info@lernfoerderung.de oder laden Sie Ihr Kunstwerk auf unserer Facebookseite hoch.

Morgenritual – fit in die Schule

Morgenritual – fit in die Schule

Viele Erwachsene und Kinder haben Schwierigkeiten damit, aus dem Bett zu bekommen. Sie sollten Sie über eine Veränderung der Morgenroutine nachdenken. Verschiedene Studien weltweit befassen sich damit, wie sich der Start in den Tag auf die Laune und die Leistungsfähigkeit auswirkt. Finden Sie hier die drei besten Rituale, um den Tag mit guter Stimmung und voller Energie zu beginnen.

Immer mehr Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass Morgenrituale entscheidend dazu beitragen, den Tag zu steuern. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler. Wer munter, gut gelaunt, voller Energie und mit einer positiven Grundstimmung in die Schule geht, ist dort leistungsfähiger und erfolgreicher. Er signalisiert: „Hey, schaut her, ich bin voll da!“ Das mögen Lehrer und reagieren positiv. Wer hingegen schon morgens schlecht gelaunt ist und unter Zeitdruck gerät, trägt diesen Stress auch in die Schule. Abgehetzte, genervte und unkonzentrierte Schülerinnen und Schüler hingegen können den Unterricht negativ beeinflussen und die Lehrer gegen sich einnehmen.

Morgenrituale sind individuelle Gewohnheiten

MorgenritualGute Morgenrituale entscheiden, wie erfolgreich der Tag wird. Doch welches Ritual zu Ihrem Kind am besten passt, müssen Sie ausprobieren. Was beim einen passt, muss beim anderen nicht auch funktionieren. Testen Sie die folgenden Rituale, um festzustellen, auf welches Ihr Kind am besten anspricht. Lassen Sie sich dabei Zeit, denn erst wenn ein Ablauf ungefähr drei Wochen nacheinander ausgeführt wird, entwickelt sich dieser zu einem Ritual.

Morgenritual Nummer 1: Starten mit der Lieblingsmusik

Es klingt so einfach, den Tag mit seinem Lieblingssong zu beginnen. Doch in vielen Familien klingelt immer noch der gute alte Wecker und beendet die Nacht mit einem schrillen Läuten. Verschiedene Wissenschaftler, darunter Yuna Ferguson von der Universität in Missouri bestätigen, dass Musik die Stimmung hebt und längerfristig gesundheitliche Vorteile bringt.

Tipp: Programmieren Sie Ihre Anlage, das Handy oder das Radio so, dass Ihr Kind morgens mit seinem aktuellen Lieblingssong geweckt wird.

Morgenritual Nummer 2: Energie durch leckeres Frühstück

Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, macht es Sinn, jeden Morgen das gleiche zu frühstücken. Damit ist nicht nur das Essen gemeint, also ein Müsli oder ein Vollkornbrot oder ein Haferbrei, sondern auch das Getränk. Wenn Ihr Kind morgens nichts Festes essen möchte, so sollte es doch mindestens etwas Gesundes und Frisches trinken. Nach der langen Nacht ist es etwas dehydriert und benötigt Flüssigkeit.

Tipp: Mixen Sie schon abends einen Früchte-Smoothie aus Bananen, Beeren und Wasser, der morgens nur aus dem Kühlschrank genommen werden muss. Geben Sie etwas Milch hinein und schon haben Sie ein gehaltvolles und gesundes Frühstück für Ihr Kind.

Morgenritual Nummer 3: Voller Power aus dem Haus

MorgenritualEin bisschen Gymnastik, bevor der Tag richtig beginnt, treibt die Müdigkeit aus dem Körper. Es muss kein spezielles, zeitintensives Programm sein, dass sie morgens absolvieren. Vielleicht hüpfen sie alle auf einem Bein ins Badezimmer, machen vor dem Waschbecken zehn Kniebeugen oder Laufen auf der Stelle, während sie sich die Zähne putzen. Auf jeden Fall tut es gut, den ganzen Körper zu strecken,um sich aus der zusammengerollten Schlafposition zu befreien.

Tipp: Der Sonnengruß aus dem Yoga dauert keine 10 Minuten und hilft dabei, den Körper einmal vollständig zu dehnen. Ein perfektes Mini-Fitnessprogramm zum Start in den Tag.

Morgenrituale müssen nicht lange dauern

Viel wichtiger als die Dauer eines Morgenrituals ist seine Regelmäßigkeit. Erst wenn Ihr Kind morgens ganz automatisch auf einem Bein ins Badezimmer hüpft, Tanzmusik trinkt oder sich beim Zähneputzen konsequent 3 Minuten anlächelt, ist das Ritual ein fester Bestandteil des Morgens geworden. Dann kostet es weder Überwindung noch Zeit und kann seine positive Kraft ungehindert entfalten. Probieren Sie unsere drei vorgestellten Rituale aus und entscheiden Sie erst dann, welches zu Ihnen und Ihrem Kind passt.

Erfinden Sie Ihr eigenes Morgenritual

Unsere Vorschläge gefallen ihnen nicht? Kein Problem, denn alles was Ihnen und Ihrem Kind den Morgen verschönert, ist als Ritual geeignet. Sie haben bereits ein fantastisches Morgenritual? Dann verraten Sie es mir bitte! Ich bin immer auf der Suche nach guten Tipps, von denen andere Familien profitieren können. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an info@lernfoerderung.de oder hinterlassen Sie mir einen Kommentar.

Menü