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Hochsensibel auf der Buchmesse

Hochsensibel auf der Buchmesse

Zurzeit ist Buchmesse in Frankfurt, und als Autorin und Journalistin muss ich da einfach hin. Es ist jedes Jahr wieder spannend zu sehen, welche Neuerscheinungen für Kinder und Jugendliche das Rennen machen. Um die aktuellen Trends mitzubekommen, nehme ich gerne die Anreise und die Kosten auf mich. Wie schön, wenn neben einer ausführlichen Recherche zu anderen Autoren plötzlich auch meine eigenen Bücher vor mir im Regal stehen.

Herder hat mein Buch auf der Buchmesse schön präsentiert

In diesem Jahr habe ich mich ganz besonders darüber gefreut, mein Buch “Ist unser Sohn hochsensibel?” am Stand vom Herder Verlag zu sehen. Renommierte Verlage wie Herder bringen jedes Jahr Hunderte von neuen Büchern heraus, nur ein Bruchteil davon landet auf der Buchmesse. Umso schöner, dass eines von meinen Büchern in diesem Jahr dabei war.

Hochsensibel auf der BuchmesseNoch besser fand ich aber, dass jemand mein Buch in der Hand hielt und darin herumblätterte. Ich sprach die Leserin an und wir kamen sofort ins Gespräch über das Thema. Sie vermutet bei ihrem Sohn Hochsensibilität, aber auch bei sich. Ob das eine offizielle Diagnose sei, fragte sie mich. Wie man es feststellen könne und was man dagegen tun könne, oder ob man überhaupt etwas dagegen tun müsse. Sehr gerne beantwortete ich Ihre Fragen. Das ist ja fast das Schönste am Schreiben, der Kontakt zu den Lesern. In meinem Bereich, der Arbeit mit Kindern und Familien, sind fast alle Themen hoch emotional besetzt. Oft spiegelt sich die große Sorge der Eltern wieder, weil ihr Kind nicht dem normalen Maßstab entspricht, in der Schule Probleme hat oder mit Freunden nicht auskommt. Es ist schön, wenn ich diese Sorgen ein wenig zerstreuen kann.

Was qualifiziert gerade mich dazu?

Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt in den letzten 30 Jahren. Zuallererst ist es meine Faszination und Liebe zu Kindern, die immer einzigartig und faszinierend sind. Dann sind es natürlich meine eigenen Erfahrungen mit meinen Söhnen und die jahrzehntelange Förderung von fremden Kindern mit Schwierigkeiten beim Lernen. Meine Ausbildung als Diplompädagogin trägt auch ein wenig dazu bei, und natürlich die Tausenden von Gesprächen, die ich mit besorgten Eltern in den letzten Jahrzehnten geführt habe. Gerade Erziehung ist auch viel Bauchgefühl, und darauf müssen junge Eltern lernen zu hören.

Mut machen und bestärken

Hochsensibler SohnImmer wieder kristallisiert sich in meiner Arbeit heraus, dass Kinder und Eltern positive Bestärkung benötigen, um weiter zu machen. Leider bekommen Sie davon in der Schule und von der Gesellschaft häufig zu wenig. Dabei braucht doch jeder Mensch Erfolgserlebnisse, Lob und Anerkennung, um sich als wertvoller Mensch und wichtiger Teil der Gemeinschaft zu fühlen. In meinen Büchern und bei meinen Beratungen versuche ich genau dieses Gefühl weiterzugeben. Jedes Problem ist eine Herausforderung und jeder Mensch ist einzigartig, er hat Talente und Fähigkeiten,die es zu finden gilt. Hochsensibilität ist nur eines der Persönlichkeitsmerkmale, die positiv UND negativ betrachtet werden können. Doch mal ehrlich – wer hat denn von einer negativen Sichtweise überhaupt einen Gewinn? Davon sollten wir uns alle ganz schnell verabschieden…

3 Tipps gegen Druck in der Schule

3 Tipps gegen Druck in der Schule

Tipps gegen Druck in der SchuleSchon lange stelle ich in meiner pädagogischen Arbeit mit Familien fest, das ganz normale, durchschnittliche Kinder bereits unter einem enormen Druck in der Schule stehen. Leistungsdruck in der Schule und in der Freizeit sind bei vielen Schülerinnen und Schülern Alltag. Durchschnitt bedeutet, in Klassenarbeiten eine Drei zu schreiben oder im Sport keine herausragenden Leistungen zu zeigen. Mittelfeld eben. Doch das reicht nicht, denn diese Kinder haben immer öfter das Gefühl, nichts Besonderes darzustellen. Sie fühlen sich als Versager.

Jedes Kind soll ein kluger Anführer sein

Ganz besonders stark wirkt sich dieses Denken auf den Schulalltag aus. Das zeigt auch die Untersuchungen des LBS Kinderbarometer, die mindestens jedem sechsten Kind in der Schule ein negatives Wohlbefinden bescheinigt. Unter Stress oder Druck leidet bereits jedes dritte Kind. Daran sind die Medien nicht ganz unschuldig, denn hier gibt es eine wahre Flut von Talenten, deren Videos Tag für Tag durch Fernsehen und Computer in den Köpfen der Eltern und Kinder landen. Gleichzeitig wird die Angst geschürt, durch schlechte Schulleistungen im späteren Berufsleben abgehängt zu werden.

Steuern Sie dem Druck in der Schule entgegen

Immer wieder betonen Lernforscher, dass Kinder unter Druck und mit Angst keine guten Leistungen erbringen können. Sie sind also gut beraten, wenn sie es schaffen Druck aus dem Alltag Ihres Kindes herauszunehmen. Und das geht so:

Tipp 1: Verändern Sie Ihre eigene Haltung, um den Druck in der Schule zu entkräften

Selbst für die Schulnote „4“ müssen mindestens 50 Prozent der Punkte erreicht werden und der Sprung von einer „5“ auf eine „3“ ist eine große Leistung ist. Machen Sie sich den Aussagewert von Noten bewusst, sie geben die Stellung eines Schülers in seiner Lerngruppe wieder. In einer anderen Klasse, mit anderen Mitschülern, würde Ihr Kind vielleicht eine andere Note bekommen.

Tipp 2: Geben Sie Ihrem Kind mehr Ruhe und Sicherheit

Viele Familien stehen den ganzen Tag unter Zeitdruck. Durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie herrscht ein ständiger Alarmzustand, der durch die Vernetzung über Smartphones noch verschärft wird. Überprüfen Sie Ihren Alltag auf Situationen, die Verbesserungspotenzial haben. Gibt es schon morgens Streit, weil alles nicht schnell genug geht? Können Sie beim Frühstück mit Ruhe in den Tag starten? Ist nach dem Mittagessen genug Zeit für eine Pause? Wenn nicht, sollten Sie Ihren Zeitplan überdenken.

Tipp 3: Machen Sie regelmäßig etwas “Langweiliges” zusammen

Um ruhiger zu werden, dem Druck in der Schule entgegenzuwirken und zu sich selbst zu finden, brauchen Sie und Ihr Kind gemeinsame Zeit. Planen Sie einmal in der Woche einen Nachmittag von 3-4 Stunden ein, bei dem sie nichts anderes tun als gemütlich durch den Wald zu spazieren. Lassen Sie das Smartphone zu Hause und genießen Sie den Ausblick, besprechen Sie die Ereignisse der Woche oder freuen Sie sich einfach auf ein leckeres Stück Kuchen am Ende des Ausfluges. Das gibt Ihnen und Ihrem Kind Gelassenheit.

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Kind unter dem Alltagsdruck leidet, sollten Sie nach den folgenden Symptomen Ausschau halten.

  • Kopf- und Bauchschmerzen
  • Traurigkeit und Depressionen
  • Einnässen
  • Essstörungen
  • Tics
  • Verhaltensauffälligkeiten (Aggressionen, Clown)
  • Zwänge

Natürlich ist nicht jedes Kind gleich, und manchmal können Kinder ihre Sorgen und Ängste auch sehr gut verstecken. Grundsätzlich sollten Sie immer einen Blick dafür haben, ob Ihr Kind fröhlich, unbeschwert und glücklich wirkt. Ist es über mehrere Tage lang bedrückt, möchte sich nicht mehr mit Freunden treffen und wird immer schweigsamer, müssen sie genauer hinsehen. Reden Sie mit Ihrem Kind, seien Sie sehr geduldig und verbringen Sie Zeit miteinander. Eltern gestalten das Lebensumfeld, geben ihrem Kind Schutz und sind Vorbild.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, wenn Sie unsicher sind

Die Kinderärztin ist eine erste Anlaufstelle, wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen. Auch Kinderpsychologen oder die Fachkräfte in den Erziehungsberatungsstellen können Ihnen weiterhelfen.

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Hochsensible Kinder werden häufig missverstanden

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Heulsuse oder Weichei? Hochsensible Kinder haben in feines Gespür für leise Missklänge, hoch empfindliche Nasen und Ohren und eine beeindruckende Empathie. Ihre Wahrnehmungskanäle stehen weit offen und erlauben es allen Reizen, sie ungefiltert zu passieren. Das hat Vor- und Nachteile. Eltern von hochsensiblen Kindern wissen davon ein Lied zu singen, denn die speziellen Bedürfnisse zu befriedigen, ist anstrengend und nervenaufreibend.

„Lara weint schon wieder!”

Von der Umwelt werden hochsensible Kinder als schwierig, weinerlich und kompliziert wahrgenommen. Schnell ist ihnen alles zuviel, sie sind „mäkelig“ und nicht belastbar. Auch in der Schule macht ihnen ihre „Offenheit“ zu schaffen. Sie lassen sich schnell ablenken, reagieren auf Ungerechtigkeiten sehr betroffen und können schlechte Stimmung nur schwer aushalten. Um sich gut und lange konzentrieren zu können, muss die Umgebung optimal sein. Und das ist in einem Klassenzimmer kaum herzustellen. Keine Streiterien, keine Störgeräusche und ein allgemein gutes Lernklima sind in Schulen Mangelware.

Beispiel Waschen: Hochsensible Kinder mögen das nicht

Hochsensible Kinder mögen kein WasserFür die meisten Kinder ist die tägliche Körperpflege ganz normal. Ohne groß zu klagen absolvieren sie mit etwas Übung mit ihren Eltern das normale Reinigungsprogramm. Ganz anders sieht das bei hochsensiblen Kindern aus. Ihre erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit und ihre Reizoffenheit führt dazu, dass alltägliche Dinge wie Haare waschen, baden oder duschen zu einer unangenehmen Herausforderung werden können. Sie mögen kein Wasser im Gesicht oder auf dem Kopf, halten warme Wassertemperaturen nicht aus und haben schlichtweg Angst die Kontrolle zu verlieren und zu ertrinken.

Lassen Sie Ihr hochsensibles Kind nicht leiden

Information und Verständnis sind die Schlüssel zum Umgang mit hochsensiblen Kindern. Die betroffenen Familien haben viele Möglichkeiten entwickelt, mit der Besonderheit ihrer Kinder umzugehen. Leider stehen sie damit noch oft sehr alleine da, denn noch immer wird das Phänomen bei längst nicht allen Kindern erkannt und belastet den Erziehungsalltag. Fernsehbeiträge, Zeitungsberichte und Bücher tragen dazu bei, dass die besonderen Wahrnehmungsfähigkeiten von hochsensiblen Menschen nicht als Spinnerei abgetan werden. Medien werden aufmerksam und beginnen das Phänomen zu untersuchen. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit der Untersuchung von Menschen, die sich als besonders feinfühlig, empfindsam oder hochsensibel bezeichnen. Sie versucht herauszufinden, was es mit dem Phänomen auf sich hat. Nach und nach nimmt die Hochsensibilität ihren Platz in der Gesellschaft ein.

Ist unser Sohn hochsensibel?

Hochsensible Jungen Mit Checkliste, Test und Tipps

Mit diesem Buch über hochsensible Jungen und junge Männer wird die besondere Wahrnehmungen der betroffenen Kinder und Jugendlichen, speziell der Jungen, in ihrem Alltag nachvollziehbar beschrieben. Ebenso wird an vielen Beispielen gezeigt, wie hochsensible Jungen ihren Alltag bewältigen, wie ihnen geholfen werden kann und welches Potenzial in dieser besonderen Form der Wahrnehmung steckt.

Diese 12 Verhaltensweisen sprechen für eine Hochsensibilität

  1. Hochsensible Kinder empfinden Gefühle sehr intensiv und beschäftigen sich lange mit den Dingen. (Tod Haustier)
  2. Hochsensible Kinder zeigen reiche, emotionale Reaktionen, auch auf alltägliche Dinge. (schlechte Note hängt lange nach)
  3. Sie haben viel Mitgefühl und mehr Sorgen als andere. (wittern überall Probleme)
  4. Hochsensible Kinder sind Meister im Dinge auf sich selber beziehen, persönlich nehmen.  (Hinterfragen Äußerungen anderer sehr intensiv und grübeln darüber)
  5. Es fält ihnen schwer, Entscheidungen zu treffen, Entscheidungen werden oft umgeworfen.
  6. Sie machen sich häufig Selbstvorwürfe, ärgern sich über ihre Fehler, empfinden alles als schlimmer. (Hätte mehr lernen sollen, mich besser vorbereiten sollen.)
  7. Hochsensible Kinder sind detailverliebt, kleinste Details werden wahrgenommen, sie merken Veränderungen und erkennen Stimmungen, gute Intuition.
  8. Ihre Lärmempfindlichkeit ist hoch, ein großer Stressfaktor, sie gewöhnen sich nur schlecht an wiederkehrende Geräusche.
  9. Im Einzelsport fühlen sie sich wohler als beim Teamsport, sie werden nicht gerne beobachtet.
  10. Hochsensible Kinder haben eine Abneigung gegen Gewalt, ihre große Empathie lässt sie sich dann selber schlecht fühlen, sie sehen wenig fern (Filme machen Angst).
  11. Hochsensible Kinder haben häufig eine ausgeprägte soziale Ader.
  12. Sie haben oft einen extrem überhöhten Selbstanspruch und sind selten mit sich selbst zufrieden.

Auszug aus: Ist unser Sohn hochsensibel?

Ist unser Sohn hochsensibel?Ein Dauerthema bei hochsensiblen Kindern ist die Kleidung. Fast alle haben bestimmte Abneigungen, die sie einfach nicht überwinden können. Viele vertragen an der Haut keine kratzigen Materialien, wie beispielsweise Wolle, Filz oder Cord. Auch synthetische Fasern sind ihnen unangenehm. Dabei können schon kleinste Spuren eines synthetischen Fadens starkes Unwohlsein auslösen, zum Beispiel in Nähten oder Etiketten. Für viele Menschen ist das nicht zu verstehen, aber die Störung ist real. Die Liste der Abneigungen ist lang und alle Eltern von hochsensiblen Kindern können Sie noch erweitern.

Probleme hochsensibler Kinder gibt es unter anderem bei:

  • Reißverschlüssen
  • Strumpfhosen (zu eng oder zu weit)
  • Ärmel (zu kurz oder zu lang)
  • Knöpfe werden oft jahrelang abgelehnt
  • Schnürsenkel (die meisten Kinder tragen Schuhe mit Klettverschluss)
  • Stoffart (zu kratzig oder zu fest)
  • Umstieg von Sommer auf Winterkleidung
  • Halt in den Schuhen (muss bei beiden Füßen identisch sein)
  • Unterwäsche darf nicht drücken
  • Nähte an den Strümpfen, besonders zwischen den Zehen
  • Es darf nicht am Körper “flattern”
  • Sandkorn in den Schuhen
  • Wäschezettel in der Kleidung
  • nasse oder schmutzige Kleidung
  • Falten in der Kleidung

Bei manchen Kindern hilft es, sie beim Anziehen abzulenken. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, beispielsweise etwas Spannendes zu erzählen oder auch beim Anziehen immer wieder den Raum zu wechseln, weil Kleidungsstücke in einem anderen Zimmer liegen.

Hochsensible JungenBeispiel: Sascha hat eine starke Abneigung gegen Knöpfe aller Art. Er trägt keine Hosen mit Knöpfen, keine Hemden und keine Jacken. Warum ihm Knöpfe nicht gefallen, kann er nicht ausdrücken. Es wirkt fast so, als hätte er Angst davor. Seine Eltern haben sich darauf eingestellt und kaufen ihm Hosen mit Gummizug, Jacken mit Klettverschluss und T-Shirts oder Sweatshirts. Problematisch wird es nur, wenn Sascha für den Auftritt in seiner Theatergruppe spezielle Kostüme benötigt. Gerade in den alten Märchen sind Klettverschlüsse an den Kostümen nicht passend. Es finden jedes Mal intensive Überlegungen statt, welche Kleidung Sascha in seiner Rolle tragen kann. Da alle Sascha Besonderheit akzeptieren, findet sich glücklicherweise immer eine Lösung.

Mein Tipp: Nehmen Sie Ihr Kind beim Kleiderkauf unbedingt mit, damit es schon im Geschäft ausprobieren kann, ob alles in Ordnung ist. Bitte versuchen Sie nicht, die Empfindungen Ihres Kindes als Unsinn abzutun. Da hochsensible Kinder, sowohl Jungen als auch Mädchen, sich von Kleidung wirklich stark gestört fühlen können, werden sie nicht nachgeben. Vermeiden Sie Machtspiele, sondern überlassen Sie Ihrem Kind, was es tragen möchte. Hat es sich dann jedoch einmal entschieden, sollten Sie auch möglichst konsequent bleiben.

Quelle: Ist unser Sohn hochsensibel? von Uta Reimann-Höhn

Schulstress durch Hochsensibilität

Auf www.lernfoerderung gibt es noch weitere Informationen zu hochsensiblen Kindern. Wie Sie Hochsensibilität erkennen und was Sie tun können, erfahren Sie hier. [weiterlesen]

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen und Tipps!

Hochsensibilität: Hochsensible Kinder verstehen

Hochsensibilität: Hochsensible Kinder verstehen

Kürzlich sprach mich eine Mutter auf hochsensible Kinder bzw. auf Hochsensibilität an und schilderte mir das Verhalten ihres Sohnes. „Nico ist anders als seine Freunde. Er ermüdet schneller, ist eher ängstlich und tut sich mit Veränderungen schwer. Wo andere drauf losreden oder gleich hinspringen, bleibt er abwartend und zögerlich. Er weint schnell, häufig weil er erschöpft ist. Nico nimmt alles sehr ernst und schwer, er geht niemals einfach über eine Äußerung hinweg. Letztens erzählte eine Freundin, dass ihre Katze weggelaufen wäre. Nico brach in Tränen aus, er stellte sich vor, wie einsam das Tier nun sein müsse.“

Hochsensible KinderHochsensibilität: Betroffene Kinder haben schnell zuviel

Der achtjährige Nico ist vermutlich hochsensibel, wie viele andere Menschen auch. Hochsensible spüren oft sehr genau, dass sie die Welt intensiver wahrnehmen. Aber Außenstehende können das kaum nachvollziehen. Wie sollen sie auch wissen, dass ein hochsensibler Mensch beispielsweise Geräusche wesentlich intensiver hört als ein normal wahrnehmender. Die Grenze vom Genuss zur Qual ist schnell erreicht, dann ist Musik nur noch störend und Gespräche am Nebentisch führen zu Kopfschmerz und Überlastung. Die Hochsensibilität ist weit verbreitet, circa 20 Prozent halten sich für betroffen.

Hochsensible Kinder sind weder krank noch speziell

Eine anerkannte Diagnose ist Hochsensibilität nicht, noch nicht. Es handelt sich auch nicht um eine Erkrankung oder eine psychische Besonderheit. Betroffene Kinder und Erwachsene verarbeiten vermutlich nur Reize im Gehirn anders oder intensiver, das muss aber nicht schlimm sein, sondern kann durchaus auch als Fähigkeit genutzt werden. Es ist lediglich anstrengend für die Betroffenen. Zwang und Druck hilft hochsensiblen Kindern nicht, sie brauchen Verständnis und müssen ihrem eigenen Tempo folgen dürfen. Doch das gilt natürlich auch für andere Kinder.

Mein Tipp: Hochsensible Kinder brauchen mehr Freiräume und Ruhephasen als andere. Sobald sie merken, dass ihnen etwas zuviel wird, sollten sie kürzertreten. Kleine Pausen helfen beim Entspannen, ein ruhiges Spiel, ein Spaziergang oder das Lesen eines Buches dienen der Beruhigung. Hat sich das Kind erholt, kann es weiter lernen, spielen oder zuhören.

Link: http://www.zartbesaitet.net/

Checkliste Hochsensibilität hier

Wenn Sie mehr über das Phänomen wissen wollen, schauen Sie doch mal hier vorbei. Eine Checkliste zur Hochsensibilität beantwortet Fragen und schafft Klarheit.

Hochsensible Kleinkinder

Erste Anzeichen von Hochsensibilität zeigen sich schon bei Säuglingen. Sie fordern sehr engen Kontakt zur Bezugsperson, sind von Lärm oder Geräuschen schnell überfordert und profitieren von klar strukturierten Tagesabläufen.

Im Kindergartenalter werden die Anzeichen deutlicher. Hochsensible Jungen halten sich von lautstarken Gruppen Gleichaltriger fern und spielen lieber alleine, oder mit nur einem anderen Kind. Sie meiden Raufereien und fühlen sich bei Gruppenspiele nicht wohl. Höhe und Geschwindigkeit sind ihnen nicht geheuer, bei allem Neuen sind sie vorsichtig. Beim Essen und bei der Kleidung haben sie ganz spezielle Vorstellungen, die sie mit einer Null-Toleranz-Mentalität durchsetzen. Sie sind sehr fixiert auf ihre Bezugsperson und vorsichtig mit anderen Kontakten.

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