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Der Lerntyp macht den UnterschiedLernen kann Spaß machen

Eine schlechte Note ist ein Resultat, sie sagt noch nichts darüber aus, wie sie zustande gekommen ist. Um die Note zu verbessern, muss man sie zunächst einmal verstehen und den eigenen Lerntyp kennen. Die Drohung: „Beim nächsten Mal lernst du aber mehr!“ bringt ein Kind nicht weiter. Es weiß weder, was es lernen soll, noch wie das geht. Vielleicht hat es ja schon viel gelernt, aber leider das Falsche. Möglichweise hat es ineffektiv gelernt oder unpassende Methoden angewendet. Viele Kinder sitzen auch stundenlang über einem Buch, ohne jedoch die zentralen Inhalte und Aussagen zu verstehen. Sie lesen einen Text mehrfach und verstehen doch nicht, was die wichtigsten Punkte sind.

Den Lerntyp zu kennen hilft

Kluge Schüler nutzen auf jeden Fall den Lernkanal, der bei ihnen (ihrem Lerntyp) am stärksten ausgeprägt ist, doch dazu müssen sie ihr Lernverhalten kennen. Wie Ihr Kind am besten lernt und welche Wahrnehmungskanäle es dazu nutzen sollte, können Sie durch einen kleinen Test erkennen. Grob lassen sich drei verschiedenen Lerntypen unterscheiden, der visuelle, der akustische und der motorische Lerntyp. Je mehr Kanäle beim Lernen angesprochen werden, desto besser. Eine Kombination der beiden stärksten Lernkanäle, wenn es möglich ist, bringt den größten Erfolg.

Lerntypen im groben Überblick

So lernen die verschiedenen Lerntypen am besten

lerntyptestWenn Sie nun das Lernstärken-Diagramm Ihres Kindes in der Hand halten, möchten Sie es sicherlich auch umsetzen. Vielleicht erkennen Sie, dass Ihr Kind bereits passende Lerntechniken anwendet. Prima! Aber in den meisten Fällen wird es sicherlich noch zu verbessern sein. Bei der Umsetzung der Auswertung geht es nicht um einen Leistungsdrill, sondern vielmehr um mehr Erfolgerlebnisse bei gleichem Einsatz. Der schulische Alltag ist bereits anstrengend genug, Ihr Kind muss lernen, clever zu arbeiten. Mehr Erfolge in der gleichen Zeit – das ist das Ziel.

Das hilft dem auditiven Lerntyp beim Lernen

Wenn bei Ihrem Kind Informationen gut über das Ohr aufgenommen werden, hat es in der Schule schon eine optimale Lernumgebung. Zu Hause sieht das oft ganz anders aus, weil niemand den Lernstoff aktiv darbietet. Nutzen Sie die folgenden Möglichkeiten, um die Lernstärke Ihres „Lauschers“ sinnvoll einzusetzen.

  • Sprechen Sie (oder Ihr Kind) Vokabeln, Gedichte oder zentrale Aussagen von Sachtexten auf ein Speichermedium, das Ihr Kind dann abrufen kann. Ob es sich dabei um eine Festplatte, einen MP3 Player oder das Handy handelt, ist egal. Ihr Kind kann solche Informationen mehrfach anhören und wichtige Stellen immer wieder abspielen…… (mehr im Download erfahren)

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  • Lerntypttest für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 2
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  • Lerntipps für bessere Noten

Das hilft dem visuellen Lerntyp beim Lernen

LerntyptestDie Augen sind für  einen „Seher“ der wichtigste Zugang zu Informationen. Sollte Ihr Kind diese Lernstärke haben, merkt es sich bevorzugt Illustrationen, Bilder, Filme oder Zeichnungen. Auch komplizierte Handlungsabläufe prägen sich ihm gut über eine Bilderfolge ein. Nutzen Sie die folgenden Möglichkeiten, um die Lernstärke Ihres „Sehers“ sinnvoll einzusetzen.

  • Helfen Sie Ihrem Kind dabei, innere Bilder zu einem Lernstoff zu entwickeln. Je konkreter, desto besser.
  • Mindmaps, Diagramme oder Lernposter veranschaulichen Ihrem Kind gut, was es lernen soll. Diese Bilder prägen sich ihm gut ein…. (mehr im Download erfahren)

Das hilft dem motorischen Lerntyp beim Lernen

Ohne Bewegung kann sich der „Hüpfer“ nur sehr kurze Zeit konzentrieren. Gerade bei Jungen und Mädchen im Wachstum kann Stillsitzen richtig anstrengend sein und jegliche Lernenergie absorbieren. Die Kinder verwenden ihre Energie dann darauf, nicht herumzulaufen, anstatt sich den Lernstoff einzuprägen. Nutzen Sie die folgenden Möglichkeiten, um die Lernstärke Ihres „Hüpfers“ sinnvoll einzusetzen.

  • Überschüssige Energie kann Ihr Kind auf einem Sitzball (Ball aus Gummi) ableiten, während es lernt.
  • Beim Spazierengehen lässt sich wunderbar über schulische Themen sprechen. Mit älteren Kindern können Sie dies auch in der Fremdsprache machen und beispielsweise alle gesehenen Dinge übersetzen… (mehr im Download erfahren)
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