Wussten Sie schon?

Hyperfokus | hyperfokussieren

Seit die vierzehnjährige Lena verliebt ist, dreht sich alles in ihrem Leben um Jakob, sie hyperfokussiert. Es grenzt an Besessenheit, wie sie jeden Teilbereich des Tages mit ihrem Schwarm verbindet. Schon beim Frühstück stochert sie verträumt in ihrem Müsli herum, … Weiterlesen…

Ferienaufgaben der anderen Art

Sommerferien, Osterferien, Herbstferien oder Weihnachten und dann noch Ferienaufgaben? Oder endlich eine Pause von der Schule? Ja und Nein. Eine räumliche Pause haben die Schülrinnen und Schüler nun hinreichend gehabt, sehr gerne würden die meisten wieder ihre Freunde in der … Weiterlesen…

Corona Quarantäne? 17 Ideen für Zuhause

Keine Schule, kein Kindergarten, kein Sportverein, keine Partys, keine Kontakte – jetzt sind Ideen gefragt, wie Kinder und Jugendliche neben dem schulischen Lernen auch Spaß Zuhause haben können. Ganz falsch wäre es, jetzt stundenlanges Fernsehen, grenzenloses Computer zocken oder ewiges Smartphone chatten zu erlauben.

Corona Krise
Lass uns etwas spielen…

Beschäftigungstipps bei Corona Quarantäne und anderen Krankheiten

Sollten Ihnen die Ideen langsam ausgehen, haben wir hier eine Liste zusammengestellt, in der sie sicherlich noch das ein oder andere Spiel finden. Wir denken, man sollte in allem versuchen etwas Gutes zu sehen. Viel Spaß beim Nutzen der freien Zeit.

  • Spielen ist gut fürs Gehirn und lenkt ab
    Kramen Sie alte Brettspiele, Kartenspiele und Rollenspiele aus dem Kellerregal und testen Sie jeden Abend gemeinsam eines davon aus. Vergeben Sie Punkte und stellen Sie eine Hitliste der besten Spiele auf. Dann haben Sie auch gleich für das nächste Geschenk die passende Grundlage.
  • Ein Tagebuch fördert die Rechtschreibsicherheit
    Haben Sie noch ein schönes Schreibheft oder ein Blankobuch? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für Ihr Kind, mit dem Schreiben eines Tagebuchs oder einer Geschichte zu beginnen. Mit schönen Stiften kann es die einzelnen Einträge farbig gestalten. Noch besser – schreiben Sie mit den Kindern ein CORONA-Tagebuch.
Zeichnen, malen und schreiben
  • Zeichnen für eine bessere Feinmotorik
    Vielleicht ist aber auch das Malen eines Zentangles genau die richtige Beschäftigung für Ihr künstlerisch talentiertes Kind. Damit kann es Briefe verzieren, Hefte verschönern oder kleine Gemälde für die Wand erstellen.
Zentangle Fisch
Ein Zentangle
  • Kreativität fördern und Videos machen
    Videos machen ist gar nicht so schwer. Motivieren Sie Ihr Kind doch dazu, mit einer stopmotion App oder der ganz normalen Kamera eines Smartphones eine kleine Geschichte zu entwickeln und zu filmen. Dazu kann es Spielfiguren oder Legosteinen nehmen.
  • Grundordnung im Kinderzimmer herstellen
    Das Kinderzimmer einmal richtig aufräumen, dazu ist nun genau der richtige Zeitpunkt. Kippen Sie jede Schublade aus und stellen Sie das Bücherregal auf den Kopf. Bestimmt kann ein Teil der Sachen in den Keller wandern, sodass wieder Platz für neue Dinge ist.

Noch mehr Ideen für Zuhause

  • Klüger werden durch Lernvideos
    Auch wenn der Unterricht ausfällt, sollte Ihr Kind etwas lernen. Nutzen Sie entweder die Schulbücher oder lassen Sie Ihr Kind jeden Tag ein oder zwei Lernvideos aus dem Internet auswählen, die es sich ansehen soll. Anschließend muss es natürlich erklären, was es dort gelernt hat.
  • Nachts rausgehen – das schweißt zusammen
    Wenn es mal trocken ist und abends etwas wärmer, bietet sich die gemeinsame Nachtwanderung an. Das macht Spaß, ist spannend und sorgt dafür, dass Ihr Kind wunderbar einschlafen wird.

Schulschließung sinnvoll nutzen – die Rechtschreibung verbessern

  • Zaubertricks fürs Leben lernenSie wollten schon immer mal einen Zaubertrick lernen? Dann suchen Sie sich bei YouTube ein paar tolle Anleitungen heraus und überraschen Sie Ihr Kind damit. Ganz bestimmt wird es begeistert sein und ebenfalls versuchen, einen tollen Trick zu lernen.
  • Lieblingsbuch entdeckenLangeweile ist die perfekte Gelegenheit, um endlich mal über einen längeren Zeitraum etwas zu lesen. Machen Sie es sich gemeinsam mit Ihrem Kind auf dem Sofa gemütlich, vielleicht mit einem Kaffee und einem Kakao, und lesen Sie mindestens 1 Stunde lang zusammen. Natürlich können Sie sich auch gegenseitig von Ihren Geschichten erzählen. Und vielleicht möchten Sie auch unseren Lesetest machen.
  • Fotos ansehen und zusammenstellenI
    In einer Schublade sammeln sich alte Fotos, die endlich mal eingeklebt werden wollen? Oder Sie durchforsten PC und Smartphone, und entscheiden welche der Bilder zu einem Fotobuch zusammengestellt werden. Das geht am Internet ganz einfach und schon nach wenigen Tagen bekommen Sie das fertige Produkt nach Hause geliefert.
  • Anregungen zum Basteln aus dem Netz sammeln
    Wie wäre es denn mit einem Bastelnachmittag? Es gibt hunderte von Möglichkeiten, sich kreativ zu beschäftigen. Tolle Anregungen gibt es beispielsweise auf Pinterest. Ganz sicher haben Sie die notwendigen Materialien längst zu Hause und können sofort loslegen.
  • Sport in der Natur
    Sport darf natürlich auch nicht fehlen, sonst rosten Kinder und Eltern ein. Gehen Sie mit dem Hund spazieren, machen Sie eine kleine Wanderung durch den Wald oder joggen Sie abends, wenn die Straßen leer sind, im Viertel.
Tanzen und rechnen
Bewegung geht auch Zuhause und drinnen
  • Renovierung endlich durchziehen
    Die Tapete im Wohnzimmer ist eingerissen, die Küchenwand fleckig und im Kinderzimmer ist immer noch die Babytapete an der Wand? Dann an die Arbeit! Tapezieren, Malen und Umräumen sind Arbeiten, die Sie jetzt besonders gut ausführen können.
  • Ein Instrument lernen
    Steht die alte Gitarre von Papa verstaubt im Büro? Dann ist jetzt vielleicht die Gelegenheit, sie zu entstauben und endlich mal ein einfaches Lied zu lernen. Die Kinder können dazu trommeln oder singen.
  • Familien – Kochbuch schreiben
    Bisher hatten Sie nie Zeit, gemeinsam mit den Kindern die Lieblingskuchen zu backen? Jetzt können Sie ganze Kochkurse abhalten und sich jeden Tag ein neues Gericht aussuchen, dass Sie Ihren Kindern beibringen. Das gemeinsame Essen ist dann der Höhepunkt.
  • Gemütlich beschallen lassen
    Hörbücher, CDs oder spannende Podcasts gibt es für jedes Genre und für jede Altersklasse. Als Begleitunterhaltung zum Aufräumen, Kochen oder Putzen sind sie ebenso geeignet wie zum gemütlichen Lauschen während eines langen Bades.
  • Freunde übers Internet finden
    Helfen Sie Ihrem Kind dabei, eine Brieffreundschaft aufzubauen. Dabei muss es sich natürlich nicht um einen richtigen Brief handeln, auch per E-Mail ist es völlig in Ordnung, sich mit einem anderen Kind auszutauschen. Vielleicht sogar in einer Sprache, dies gerade in der Schule lernt.

Ganz bestimmt haben Sie selber auch noch viele Ideen, die sich in der Corona Quarantäne umsetzen lassen. Und sollte das Virus sich in nächster Zeit verabschieden oder als harmloser als gedacht herausstellen, sind die Anregungen ebenso für Regentage oder Krankheitsphasen hilfreich.

10 Lerntipps für Schulkinder

Nutzen Sie unsere 10 Lerntipps rund um die Lernförderung, um die Lernzeit zu Hause für Sie und Ihr Kind sinnvoll und möglichst stressfrei zu organisieren. Mit den Informationen von www.lernfoerderung.de und unseren Checklisten oder Lernmaterialien können Sie Ihr Kind optimal unterstützen. Bitte üben Sie aber keinen Druck auf Ihr Kind aus, wenn es nicht genügend Leistung erbringt. Suchen Sie lieber nach der Ursache und versuchen Sie, diese abzustellen. Kinder wollen lernen und fast immer gibt es Gründe, wenn sie nicht lernen oder sich verweigern.

Und so gehen Sie Schritt für Schritt vor, um Ihrem Kind zu helfen.

10 Lerntipps für Schulkinder

10 Lerntipps für eine optimale Lernförderung mit Ihrem Kind

Sie begleiten Ihr Kind seit dem ersten Schultag und verfolgen seine Fortschritte mit Interesse und Begeisterung. Vielleicht bemerken Sie kleine Irritationen. Es hapert beim Einmaleins, Ihr Kind liest nicht flüssig, macht viele Rechtschreibfehler und benimmt sich auffällig. Verständlicherweise sind Sie verunsichert, wenn Sie ein Lernproblem bei Ihrem Kind feststellen. Was nun?

1. Nehmen Sie Kontakt zu den Lehrkräften auf

Die meisten Lehrer sind dankbar, wenn Eltern frühzeitig auf sie zukommen. Bevor Sie im Internet nach Arbeitsblättern suchen oder verzweifelt eine Lernförderung oder Nachhilfe suchen, sollten Sie zunächst unbedingt ein Gespräch mit dem Lehrer Ihres Kindes vereinbaren. Schließlich ist es Aufgabe der Schule, beginnende Schulprobleme zu erkennen und geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten. Schulstress kann nämlich krank machen.

Lehrergespräche zu führen ist nicht ganz einfach, deshalb finden Sie dazu einige Hilfen bei www.lernfoerderung.de. Bitte lassen Sie den Lehrer zunächst seine Sicht der Dinge schildern. Sie selbst haben nur Einblick in das Lernen Ihres Kindes. Der Lehrer sieht es aber im Vergleich zu seinen Klassenkameraden und empfindet die von Ihnen geschilderte Wissenslücke möglicherweise als nicht so dramatisch. Vielleicht können Sie sich dann schon zu Beginn des Gesprächs entspannt zurücklehnen. Bringen Sie dann Ihr konkretes Anliegen vor. Sicherlich kann er Ihnen wertvolle Übungstipps für die Schulprobleme geben, auch wenn er selbst zusätzliches Training nicht für nötig hält. So können Sie Schulstress vorbeugen.

2. Zuhause sinnvoll das Lernen fördern

In einem Gespräch mit dem Lehrer Ihres Kindes haben Sie momentan bestehende Problemfelder besprochen. Wie können Sie jetzt zu Hause am besten anfangen, diese zu beheben? Grundschüler verstehen selten, wenn wir Erwachsenen davon sprechen, dass es wichtig ist, in der Schule gut zu sein, um sich eine erfolgreiche Zukunft sichern. Sie lernen vielmehr für die Eltern und/oder den Lehrer. Lernförderung ist also das Anliegen der Eltern.

Versuchen Sie, Ihre Gefühle nicht mit den Leistungen Ihres Kindes zu koppeln. Damit entmutigen Sie es und geben ihm im schlimmsten Fall das Gefühl, es weniger liebzuhaben. Wenn Ihr Kind Ihnen niedergeschlagen seine Arbeit zeigt, reagieren Sie also bitte nicht mit „Jetzt bin ich aber enttäuscht, dass du schon wieder nur eine Drei mitbringst.“. Zeigen Sie Ihrem Kind vielmehr, dass Sie es auch bei Misserfolgen begleiten und sagen Sie etwa „Es tut mir Leid für dich, dass es trotz des Übens nicht so gut geklappt hat. Was könnten wir in Zukunft noch tun?“