Wirklich ADHS oder nur überfordert?

Diese Frage stellen sich immer mehr Eltern, deren Kind in der Schule auffällig unkonzentriert ist. Seit meinem ersten Buch über ADS „ADS, so stärken Sie Ihr Kind“ sind die Diagnosezahlen quasi explodiert, und auch die Buchtitel dazu. Doch nicht immer ist es ADHS, wenn Kinder in der Schule nicht so funktionieren, wie es gewünscht wird. besonders dann, wenn Kann-Kinder bereits mit fünf Jahren eingeschult werden. Häufig sind sie in ihrer Entwicklung einfach noch nicht weit genug.

In der Schule überfordert – bei Kann-Kindern keine Seltenheit

So ermittelten beispielsweise die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und des Versorgungsatlas, einer Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, dass früh eingeschulter Jungen und Mädchen in der Grundschule häufiger die Diagnose ADHS bekommen als andere. Wenn das Alter der Kinder bei der Diagnose  unberücksichtigt bleibt, kann die Diagnose falsch sein. Es ist nämlich unter Umständen ganz normal, dass Erstklässler noch zu verspielt sind, um sich über den langen Zeitraum eines Schultages ausreichend konzentrieren zu können.

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[weiterlesen] Große Altersunterschiede sind normal und Unterstützung beim Verdacht auf ADHS

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