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Praktikum in der Schule

Praktikum in der Schule

In den letzten Jahren ist das Praktikum in der Schule zu einem wichtigen Bestandteil des Bildungsplans geworden. In allen Schulformen wird inzwischen großer Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch lernen, sondern auch Einblicke in die Praxis bekommen. Eltern, Lehrer und Schüler versprechen sich davon eine realistische Einschätzung verschiedener Berufsbilder, sodass die Auswahl später leichter fällt und Enttäuschungen vermieden werden. Aus diesem Grund werden in manchen Schulen auch mehrere Praktika angeboten oder eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler über die Ferien möglich gemacht.

Einen Tag lang Berufsluft schnuppern

Praktikum in der SchuleMädchen haben seit vielen Jahren die Möglichkeit am Girls Day in verschiedene Berufe rein zu schnuppern. Inzwischen gibt es auch den Boys Day. Der ursprüngliche Gedanke dahinter ist, dass Mädchen sich Berufe ansehen können, die vorwiegend Männern vorbehalten sind. Und beim Boys Day ist es umgekehrt. Hier schnuppern Jungen in Frauenberufen. Auch wenn im Laufe der Zeit die Unterteilung in Männer- und Frauenberufe langsam aufweichen sollte, so ist diese Möglichkeit doch bereits viele Jahre lang eine tolle Gelegenheit gewesen etwas Neues kennen zu lernen.

Das Praktikum in der Schule findet zwischen der 8. und der 10. Klasse statt

Handelt es sich bei diesem Projekt um jeweils nur einen Tag, so ist das Schülerpraktikum über einen längeren Zeitraum angelegt. Je nach Schulformen und Schulkonzept findet es irgendwann in der Mittelstufe, meistens zwischen der 8. und der 10. Klasse, statt. Manche Gymnasien bieten auch erst in der 11. Klasse das Praktikum in der Schule an.

Schüler lernen alles über die Bewerbung und Bewertung

Zum Schülerpraktikum gehört das Bewerbungsverfahren, das Schreiben eines Lebenslauf und der Praktikumsbericht. Die Jungen und Mädchen werden von ihren Lehrern betreut und begleitet, sodass ein Bogen zwischen Theorie und Praxis geschlagen wird. Nicht wenige Kinder erleben hier die ersten Eindrücke des Arbeitslebens. Besonders bei Haupt- oder Realschülern (Mittelschule, Gesamtschule) ist es nicht selten, dass Schülerinnen und Schüler bereits hier ihren späteren Beruf kennenlernen. Sie knüpfen Kontakte zu Betrieben und hinterlassen den ersten persönlichen Eindruck. Ist er gut, nutzt ihnen das bei einer späteren Bewerbung sehr.

Schulversager lesen nicht!

Schulversager lesen nicht!

Das Lesen ist eine Kernkompetenz, wer es nicht erlernt, hat es in der Schule, in der Ausbildung und im Beruf wirklich schwer – häufig entstehen so Schulversager. Experten sind sich einig, wer Texte nicht in einem gewissen Tempo erlesen und deren Sinn erfassen kann, eventuell eine Leseschwäche hat, ist für den Arbeitsmarkt kaum zu gebrauchen. Da hilft auch das Internet nur wenig, denn auch hier müssen Texte gelesen und verstanden werden. YouTube Videos sind ja ganz schön, aber für den 1. Arbeitsmarkt und qualitativ anspruchsvolle Berufe reicht es eben nicht aus, sich über Videos zu bilden.

Weniger Schulversager, mehr Leseratten

Schulversager VorlesetagIm wahren Leben geht das Problem schon los, wenn ein Job gesucht wird. Analphabeten oder leseschwache Menschen können schon diese 1. Hürde nicht nehmen, weil sie die Stellenangebote nicht lesen können. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig krass, aber schließlich waren alle Analphabeten auch in der Schule. Rein theoretisch hätten sie das Leben lernen müssen, aber einem großen Prozentsatz ist genau dies nicht gelungen. Immer wieder verlassen Jugendliche die Schule und können Texte zwar mühsam entziffern, den darin enthaltenen Sinn aber nicht verstehen. Sie konzentrieren sich so sehr auf das Erfassen der Buchstaben, Silben und Worte, dass sie keiner Energie mehr für den Inhalt haben

Der Vorlesetag möchte verhindern, dass auch nur ein einziges Kind das Lesen nicht erlernt.

Helfen Sie dabei, Kinder für das Lesen zu begeistern

Am 17. November findet der 14. bundesweite Vorlesetag statt. Mitmachen ist ganz einfach: Werden Sie gemeinsam mit Ihren Schülern, deren Eltern und dem Kollegium selbst als Vorleser aktiv oder laden Sie ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser in Ihre Schule ein. Sie entscheiden, wie Sie sich beteiligen, wer in Ihrer Schule vorliest und woraus vorgelesen wird: Melden Sie Ihre Aktion einfach unter www.vorlesetag.de an.  Wir freuen uns auf Ihre Aktion und einen vielfältigen Vorlesetag!

Machen Sie den Lesetest – wie gut liest Ihr Kind?

Nehmen Sie an der Verlosung teil

Die Anmeldung lohnt sich doppelt und dreifach: Erstens schenken Sie Kindern Lesefreude und zweitens haben Sie die Chance etwas zu gewinnen: Unter allen angemeldeten Aktionen wird eine Edition „ZEIT-Bücherschatz“, eine Edition „Mein Jahr im Bilderbuch“ sowie drei Freiabos der ZEIT verlost. Und mit etwas Glück werden Sie drittens in der großen Dankesanzeige in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 16.11.2017 genannt.

Die Initiatoren des Vorlesetags sind die Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn Stiftung. Auf der Projekt-Website finden Sie natürlich auch zahlreiche Informationen und Tipps rund ums Vorlesen und wenn Sie noch mehr Vorlese-Inspiration suchen, klicken und kramen Sie doch mal in der Leseempfehlungs-Datenbank: www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen

Aktiv gegen Schulversager

Bei Rückfragen aller Art oder zur Bestellung kostenloser Vorlesetags-Materialien wie Plakaten und Postkarten schreiben Sie einfach an: vorlesetag@stiftunglesen.com oder rufen Sie unter 0800 354 354-3 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) an.

10 Tipps für die Schule

10 Tipps für die Schule

SchulbeginnFür viele Kinder ist der Schulbeginn nach den Ferien eine große Umstellung. Gerade erst haben sie sich an das süße Nichtstun gewöhnt, schon müssen sie sich wieder mit den Leistungsanforderungen auseinandersetzen. Damit die Umstellung schnell und reibungslos funktioniert, stelle ich Ihnen die 10 wichtigsten Tipps für den Schulbeginn vor.

Keine Sorge: Ihr Kind muss nicht alles gleich auf einmal umsetzen, sondern darf ruhig Schritt für Schritt starten.

Schulbeginn Tipp 1: Termine übersichtlich planen

Starten Sie zum Schulbeginn mit einem übersichtlichen Plan, auf dem alle Termine und Veranstaltungen, auch Klassenarbeiten oder Projekte, farblich sortiert festgehalten werden. Dieser Plan hilft Ihrem Kind dabei, seinen Arbeitsaufwand einzuschätzen und seine Freizeit zu planen.Bei jüngeren Kindern ist es ebenfalls hilfreich, die Hausaufgabenzeiten zu markieren.

Schulbeginn Tipp 2: Sortiersystem erstellen

Ordnung auf dem Schreibtisch und im Ranzen hilft dabei, die anfallende Arbeit zu strukturieren. Es gibt gute Ablagesysteme, die Kinder beim Lernen unterstützen. Wie wäre es denn mit der Zuordnung einer Farbe zu jedem Schulfach?

Schulbeginn Tipp 3: Minipausen helfen der Konzentration

Die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen nimmt nach 20 Minuten dramatisch ab. Es macht also Sinn, alle 20 Minuten eine Minipause einzulegen. Das kann eine kleine Gymnastikübung sein, das Vertreten der Beine, ein Glas Milch trinken oder etwas ausmalen. Die Minipausen sollten Ihr Kind nicht gedanklich beanspruchen.

Schulbeginn Tipp 4: Hausaufgaben Fächer abwechseln

Mädchen SculbeginnArbeitsinhalte verankern sich besser im Gehirn, wenn nicht Gleiches hinter Gleichen gelernt wird. Hier greift nämlich die Ähnlichkeitshemmung, die verhindert, dass Wissen abgespeichert wird. Ähnliche Inhalte überlagern sich leicht und erschweren das Lernen. Am sinnvollsten ist es, wenn Ihr Kind beispielsweise erst Mathematikaufgaben macht, dann die englischen Vokabeln lernt, dann eine Zeichnung anfertigt und zum Schluss den Aufsatz schreibt.

Mein Tipp: Vor dem Hausaufgabenstart einen Plan machen, in welcher Reihenfolge die Aufgaben Sinn machen. Dabei hilft, mit etwas zu starten, was Ihrem Kind richtig Spaß macht.

Schulbeginn Tipp 5: Mitarbeit planen

Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten bei der mündlichen Mitarbeit haben, können sich selber motivieren. Am besten ist es, Ihr Kind nimmt sich vor, gleich zu Beginn der Stunde seine Hausaufgaben vorzustellen. Je länger es damit wartet sich zu melden, desto höher wird die Barriere.

Schulbeginn Tipp 6: Kurze Notizen ins Hausaufgabenheft

Ältere Kinder können versuchen, jede Unterrichtsstunde im Hausaufgabenheft mit einem Satz zusammenzufassen. Das stellt sicher, dass sie den Inhalt der Stunde verstanden haben. Das Lernen zu Hause und das Wiederholen der Inhalte fällt dann viel leichter.

Schulbeginn Tipp 7: Humor und Spaß

Schulbeginn, PoesiealbumMit einem guten Witz zum Frühstück, einem Lächeln auf den Lippen und viel Humor ist der Start in den Schultag gleich viel angenehmer. Vergessen Sie auf keinen Fall gemeinsam mit Ihrem Kind zu lachen und das Leben leicht zu nehmen. Vielleicht vereinbaren Sie, dass jeder abwechselnd einen neuen Witz zum Frühstück erzählt?
Auch schöne Gadgets wie das Poesiealbum gehören zu einem positiven Schulbeginn. Neue Klasse? Na dann gibt es jede Menge neuer Freunde, die sich hier verewigen sollten. Und die Jungens machen vielleicht gleich mal ein Treffen auf dem Fußballplatz aus.

Schulbeginn Tipp 8: Unterrichtstag vorbereiten

SchulbeginnWer am Abend schon seinen Schulranzen packt und sich überlegt, was er am nächsten Tag unbedingt benötigt, hat morgens keinen Stress. Eltern sollten schon früh mit ihren Kindern üben, sich auf den nächsten Schultag vorzubereiten. So wird diese Art der Vorbereitung automatisiert. Machen Sie ein Ritual daraus: Erst Schulranzen packen, dann Vorlesen und am Ende noch eine Schmuseeeinheit zum besseren Einschlafen. Ältere Kinder dürfen vielleicht noch etwas Musik hören und in einem Buch stöbern.

Schulbeginn Tipp 9: Mit dem Lehrer sprechen

Lehrer freuen sich über ein freundliches Guten Morgen und den Blickkontakt mit ihren Schülern. Anstatt auf die Fußspitzen zu schauen, darf Ihr Kind ruhig den Lehrer begrüßern. Ist die Hemmschwelle erst einmal abgebaut, wird auch das Nachfragen im Unterricht viel leichter. Und für die Eltern gilt, sprechen Sie regelmäßig mit den Lehrern, um die Leistungen und das Verhalten Ihres Kindes einschätzen zu können.

Schulbeginn Tipp 10: Den Blick auf das Positive richten

Bestimmt läuft vieles in der Schule gut, und das sollten Sie auch kommunizieren.Zeigen Sie Ihrem Kind, wenn es etwas gut gemacht hat. Loben Sie seine Erfolge und motivieren Sie es bei Misserfolgen. Druck oder Ärger helfen Ihrem Kind nicht dabei, sich in der Schule zu verbessern.

Spot on: Horrorschuljahr durch Lehrermangel

Spot on: Horrorschuljahr durch Lehrermangel

Wie konnte das passieren? Trotz Geburtenstatistik und Studienkontrolle fehlen im neuen Schuljahr Hunderte von Lehrkräften besonders an Grundschulen. Jetzt nach den Sommerferien zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe. Vom Lehrermangel besonders betroffen sind ländliche Gebiete, in denen jede 4. Schulstunde ausfällt. Aber auch in Städten herrscht akuter Lehrermangel. Einige Bundesländer kompensieren diesen durch die Abordnung von Gymnasiallehrer an Grundschulen oder durch den vermehrten Einsatz von Studenten. Es ist eine Flickschusterei, die jetzt hier mit der heißen Nadel gestrickt wird.

Leidtragende vom Lehrermangel sind wie immer die Schülerinnen und Schüler

LehrermangelWir kennen das ja schon: Die Schullandschaft in Deutschland hat schon viele Krisen durchgemacht und die Ergebnisse davon sind deutlich zu erkennen. Egal ob die G8 / G9 Schlittenpartie, umstrittene Strategien zum Erlernen des Schreibens oder das Gerangel um die Gesamtschulen und verschiedene Betreuungskonzepte – zahlreiche Kinder sind an den experimentierfreudigen Versuchen des Bildungsapparates gescheitert. Steht uns solch eine Erfahrung jetzt wieder, vielleicht noch viel schlimmer, bevor? Wie sollen die Kinder die Grundrechenarten, das Lesen oder die Rechtschreibung lernen, wenn so viele Lehrer fehlen? Was ist mit Wandertagen, Klassenfahrten und Projekten. Und wie sieht es mit der Förderung von Kindern mit Handicaps aus? Was passiert mit der Inklusion?

 

Gymnasiallehrer haben keine Ahnung vom Schriftspracherwerb

Lehrermangel an Grundschulen bedeutet in erster Linie Stundenausfall und viel zu volle Klassen. Dieses Problem wird an einigen Schulen dadurch umgangen, dass der Unterricht durch fachfremde Personen durchgeführt wird. Gymnasiallehrer, die zwar ein Fachwissen haben, aber im Bereich Pädagogik kaum ausgebildet sind, sollen nun Grundschüler unterrichten. Kein Wunder, dass der ausgebildete Deutschlehrer die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn es darum geht die ersten Schritte beim Schriftspracherwerb zu vermitteln. Er hat es schlicht und einfach nicht gelernt.

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Mit diesem lauttreuen Lesematerial lernt Ihr Kind spielerisch lesen. Kurze Geschichten mit einfachem Wortmaterial und unterhaltsame Zusatzaufgaben betonen den spielerischen Charakter des Lesens. Leichter lesen lernen unterstützt den natürlichen Leselernprozess und hilft Ihrem Kind, schnell sicherer zu werden. Mit dem Download können Sie DIREKT mit dem Üben beginnen, zu einem unschlagbar günstigen Preis. Das Material wurde jahrelang getestet und wird in der Lerntherapie und im Unterricht erfolgreich eingesetzt.

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Studenten sollen helfen und brauchen Unterstützung

Lehramtsstudenten können mit qualifizierter Unterstützung sicherlich einige Stunden pro Woche an einer Grundschule unterrichten. Doch diese fachliche Unterstützung ist schwer umzusetzen, denn es herrscht ja Lehrermangel. Die bereits vollkommen überlasteten Grundschullehrerrinnen und -lehrer sehen sich kaum in der Lage, auch noch unerfahrene junge Menschen beim Unterrichten anzuleiten und zu unterstützen. Das führt dazu, dass die Studenten ihr Wissen am Kind ausprobieren (müssen) und sich so “weiterhangeln”.

Viele Eltern haben jetzt Angst um ihre Kinder

Kind stärkenUnd das zu Recht! In einer normalen Familie arbeiten beide Eltern, die Vermittlung des Schulwissens haben sie vertrauensvoll in die Hände der Lehrerinnen und Lehrer gelegt. Um Unterrichtsausfall aufzufangen oder eventuell am Nachmittag mit ihrem Kind Lernstoff zu pauken, sind sie weder ausgebildet noch haben sie die Zeit. Was also tun, um die drohende Katastrophe abzuwenden?

Pech, wer sich keine zusätzliche Unterstützung leisten kann

Eine kostenpflichtige Privatschule, ein freigestellter Elternteil oder regelmäßige Nachhilfe können das Lehrerdefizit der Grundschulen auffangen – das gelingt einigen wenigen Familien. Klar ist, dass hier mal wieder der profitiert, der es sich leisten kann. Das Recht auf Bildung haben in Deutschland alle Kinder, aber in der Praxis wird es immer schwieriger, dieses Recht auch umzusetzen. Eine Verbesserung dieser Verhältnisse ist nicht in Sicht, im Gegenteil! Das Problem steigender Schülerzahlen in der Grundschule wird in wenigen Jahren auch die weiterführenden Schulen erreichen. Lange bevor die notwendigen Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet sind und die Universität verlassen. Wer heute ein Kind in der Grundschule hat, kann sicher sein, dass sich diese Problematik fast durch die ganze Schulzeit zieht.

5 Tipps für den Schulwechsel

5 Tipps für den Schulwechsel

5 Tipps für den Start in die fünfte Klasse beim Schulwechsel oder Übertritt

Da jedes Kind anders ist, keine Klasse, kein Lehrer, keine Schule einer anderen gleicht, gibt es auch keine Gebrauchsanleitung für den Schulerfolg Ihres Kindes in der neuen Klasse. Aber es gibt Richtlinien und eine grundlegende Haltung, die Ihnen in jeder Krisensituation den Weg weisen kann.

1. Lassen Sie langsam los, gestatten Sie nach und nach Freiräume

Nach der behüteten Grundschulwelt erwartet Ihr Kind in der fünften Klasse mit dem Schulwechsel oder Übertritt etwas völlig anderes. Wie groß die Veränderung ist, ist für viele Eltern so schnell gar nicht nachvollziehbar. Für die Kinder geht es Schlag auf Schlag. Sie lernen neue Freunde kennen, neue Lehrer, haben einen anderen Schulweg, müssen mehr Leistung bringen und insgesamt viel selbstständiger sein. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht es den nötigen Freiraum.

2. Sprechen Sie nicht schlecht über die Schule und die Lehrer

5 Tipps für den Wechsel in die 5. KlasseMöglicherweise haben Sie sich über etwas geärgert, sind nicht einer Meinung mit dem Lehrer oder haben berechtigte Kritik am Unterricht. Wenn Sie die Schule oder die Lehrer massiv kritisieren, bringen Sie Ihr Kind in einen Konflikt. Wägen Sie daher gut ab, welche Informationen über die Schule Sie mit Ihrem Kind teilen.

Im Zweifelsfall diskutieren Sie lieber mit Ihrem Partner oder direkt mit dem Lehrer, anstatt Ihr Kind damit zu belasten.

3. Nehmen Sie Ihrem Kind keine Konfliktlösung ab, sondern signalisieren Sie Gesprächsbereitschaft

Streit mit einem Klassenkameraden, Ärger über ein Schulprojekt oder Probleme mit einem Lehrer sollte Ihr Kind zunächst einmal alleine lösen. Setzen Sie es nicht unter Druck, indem sie immer wieder nachfragen, wie es sich entschieden hat. Bleiben sie gesprächsbereit und bauen Sie Brücken: „Oh, du machst heute aber einen sehr wütenden Eindruck auf mich.“ Helfen Sie erst, wenn Ihr Kind nicht mehr weiter weiß. Konflikte selber zu lösen wird mit dem Schulwechsel oder Übertritt von Ihrem Kind immer häufiger erwartet.

4. Treffen Sie Entscheidungen nicht über den Kopf Ihres Kindes hinweg

Alles was Ihr Kind oder die Schule Ihres Kindes betrifft, sollten Sie jetzt auch mit ihm besprechen. Zeigen Sie ihm, dass Sie seine Meinung schätzen und hören wollen. Beziehen Sie seine Argumente in Ihre Entscheidung mit ein. Finden Sie gemeinsam eine Lösung.

5. Seien Sie offen gegenüber neuen Unterrichtsmethoden

Vielleicht kommt Ihnen einiges merkwürdig vor, was Ihr Kind in der Schule erlebt und lernt. Lehnen Sie neue Methoden nicht gleich ab, sondern informieren Sie sich gegebenenfalls den Lehrkräften. Die Institution Schule unterliegt einem stetigen Wandel, sodass neue Konzepte, Methoden und Lerntechniken nicht ungewöhnlich sind.

Weiterlesen! Alles zum Übertritt in den Bundesländern

Schulwechsel in Klasse 5

Viele Informationen über den Schulwechsel / Übertritt in die 5. Klasse

Vier vermeidbare Elternsünden

Vier vermeidbare Elternsünden

Immer wieder regen sich Eltern über die Lehrer ihrer Kinder auf, aber auch Lehrer sind oft nicht gut auf die über-engagierten Mütter und Väter zu sprechen. Aus Lehrersicht gibt es vier Elternsünden, die Sie leicht vermeiden können.

Elternsünde 1: Dauerhaft gemeinsam Hausaufgaben machen

Ein Kind kann nur dann gut in der Schule mitkommen und ausdauernd lernen, wenn es vorwiegend selbstständig arbeitet. Lassen Sie Ihr Kind deshalb möglichst viel alleine und nehmen Sie ihm so wenig Verantwortung wie möglich ab.

Elternsünde 2: Lehrergespräche zwischen Tür und Angel

Wenn Lehrer zwischen Tür und Angel zu bestimmten Vorkommnissen Stellung beziehen müssen, sind sie gestresst und nicht gut vorbereitet. So überrumpelt wird er Ihnen aber keine überlegte Antwort geben. Vereinbaren Sie bitte bei allen Anliegen einen Gesprächstermin.

Elternsünde 3: Aus Mücken Elefanten machen

ElternsündenNicht jeder Streit zwischen zwei Kindern ist gleich Mobbing und nicht jede Note ungerecht. Zu viel Nachfrage kann nerven und kostet wertvolle Zeit. Gehen Sie davon aus, dass der Lehrer Ihres Kindes Sie auf jeden Fall informieren wird, wenn in der Schule etwas Schwerwiegendes vorgefallen ist.

Elternsünde 4: Nachhilfe um jeden Preis

Leistungsdruck und Erfolgszwang führen manchmal dazu, dass schon Grundschüler mit durchschnittlichen Leistungen zur Nachhilfe angemeldet werden. Wenn der Lehrer Ihres Kindes Sie nicht explizit auf Lernprobleme anspricht, ist dies aber nicht nötig.

Das wünschen Lehrer sich von den Eltern Ihrer Schüler

Es ist gar nicht schwer, Lehrer zufrieden zu stellen: Kommen Sie zu allen Elternabenden und Sprechtagen, bezahlen Sie das Milchgeld (Wassergeld) pünktlich und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind vollständige Materialien hat und immer gut ausgeruht zum Unterricht kommt.

Wer Lust hat, kann noch mehr tun

Bei Klassenausflügen, Bastelnachmittagen, Projekttagen und Klassenfesten benötigt der Lehrer Ihres Kindes Ihre Mithilfe in Form von Fahrdiensten, Kuchenspenden oder dem Basteln von Kostümen. Manchmal wird auch das Klassenzimmer gestrichen oder das Schulgelände verschönert.

 

Jedes 4. Kind bekommt Nachhilfe

Nachhilfe

Nachhilfe – das Beste fürs Kind

Einer Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2010 zufolge besuchen je nach Klassenstufe, Region und Schulform zwischen sechs und 24 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland kommerziellen Nachhilfeunterricht. Und – jeder vierte Elternteil glaubt, dass die Schule Kinder nicht optimal fördere, das hat eine aktuelle Studie Fast alle halten zusätzliche Lernangebote für sinnvoll. Auch die Zahl der organisierten Institute wächst noch immer und neue Angebote für den Schulerfolg schießen aus allen Ecken. Doch was ist gut und was nur Geldmacherei?

Wenn die Noten in den Keller purzeln und das Üben zu Hause nicht funktioniert, kann eine Unterstützung durch Nachhilfekräfte durchaus sinnvoll sein. Doch nicht immer halten die Institute, was sie versprechen. Auch wenn die Noten nicht besser werden, müssen die Eltern die Kosten für die Investition tragen. und das kann auf Dauer ganz schön teuer werden.

Nachhilfe ist keine Lerntherapie

 

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