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Mit dem 1. Advent beginnt die besinnliche Vorweihnachtszeit. Wie schön, dass es in diesem Jahr ein verschneiter Sonntag ist, der dazu einlädt, sich nach einem Schneespaziergang Zuhause einzukuschen und etwas Schönes zusammen zu machen. Mit einem Blick aus dem Fenster möchte ich allen Familien zurufen: “Mut zum Brettspiel!” Erinnern Sie sich daran, wie vertraut und sicher ein Nachmittag mit den Eltern sein kann, bei dem die Würfel rollen und die Karten knistern.

Warum rufe ich Ihnen zu “Mut zum Brettspiel”?

Da ich gerade an einer umfangreichen Spezialausgabe zum Thema Medien arbeite, lese ich eine aktuelle Studie nach der anderen. Es ist erschreckend, wie negativ sich ein falscher Mediengebrauch auf die Entwicklung von Kindern aller Altersstufen auswirkt. Am schlimmsten ist dabei, wenn die Kinder jede freie Minute dazu nutzen, auf einen Bildschirm zu schauen und darauf herumzuwischen. Wenn die Fähigkeit verschwindet, etwas Langeweile auszuhalten und eigene Ideen zu entwickeln. Wenn die Frustrationstoleranz immer weiter abnimmt und auch die Konzentrationsfähigkeit erschreckend sinkt.

Kinder brauchen Alternativen zu den digitalen Medien

Produktive Langeweile, interessante Gespräche, unterhaltsame Brettspiele oder gemütliche Bastelstunden finden in manchen Familien überhaupt nicht mehr statt. Genau diese Kinder sind es, die vermehrt unter Konzentrationsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten leiden. Sie haben den bewussten Umgang mit den Medien nicht gelernt und kennen kaum Alternativen. Das macht dick, dumm und träge, wie viele Studien bestätigen.

Suchen Sie alte Brettspiele im Kellerregal

Mut zum BrettspielAus diesem Grunde möchte ich Ihnen Lust darauf machen, sich zumindest in der Vorweihnachtszeit intensiv mit Ihren Kindern zu beschäftigen. Schnappen Sie sich ein Brettspiel aus dem Regal oder bestellen Sie sich etwas Neues, das die gesamte Familie zusammen ausprobiert. Es muss gar nicht teuer sein. Das bewährte Monopoly, Risiko, die Siedler von Catan an oder Phase 10 haben Sie vielleicht noch irgendwo herumstehen. Fragen Sie Ihr Kind, was es gern mal spielen würde. Vielleicht haben Sie auch Lust, Ihrem Kind ein altes Kartenspiel wie Doppelkopf oder Skat beizubringen, oder Sie packen das Schachbrett aus. Letztlich geht es einfach darum, gemütlich zusammen zu sitzen, Zeit miteinander zu verbringen und die dreidimensionale Welt miteinander zu erleben.

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