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Das Überspringen einer Schulklasse bei Hochbegabung wird noch immer kritisch gesehen. Viele Untersuchungen setzen sich mit den Fogen auseinander. Rimm und Lovance (1992a) setzen aufgrund ihrer Erfahrungen Akzelerationsstrategien (Beschleunigungsstrategien wie Klasse überspringen) als eine Möglichkeit ein, Minderleistungen bei hochbegabten Kindern zu verhindern oder umzukehren. Die Akzeleration verbessert die Motivation, hat keine negativen Auswirkungen auf die soziale Anpassung und kann sie sogar verbessern. Körpergröße, Reife und Noten sind relativ unwichtig.

Springer haben wenig Lernaufwand

Klasse überspringenUntersuchungen von Kötter (1985) im Saarland und Untersuchungen von Reitmajer in Bayern (1988)ergaben, dass der Lernaufwand von Springern, um fehlenden Stoff aufzuholen, als relativ gering empfunden wurde . Am Gymnasium betrug er 1-2 Stunden über 1-6 Wochen. In fast allen Fällen wurde eine Stärkung des Selbstbewußtseins und eine erhöhte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue soziale Situationen genannt. Trotz anfänglicher Ängste waren die Kontakte zur aufnehmenden Klasse überwiegend positiv. Die aufnehmenden LehrerInnen unterstützten das Springen.

In einem Punkt war das Ergebnis in allen Untersuchungen gleich

Das Aufholen des Stoffes war, soweit Aussagen dazu vorliegen, unproblematisch. In der Grundschule war der Zeitaufwand nicht der Rede wert, im Gymnasium musste etwas mehr Zeit aufgewendet werden. In der Kölner Untersuchung wurde darauf hingewiesen, dass Störungen im Lernverhalten, die durch länger dauernde Unterforderung und Frustration entstanden waren, einige Zeit brauchten, bis sie behoben waren. 
Rimm und Lovance (1992a) setzen aufgrund ihrer Erfahrungen Akzelerationsstrategien (Beschleunigungsstrategien Klasse überspringen) als eine Möglichkeit ein, Minderleistungen bei hochbegabten Kindern zu verhindern oder umzukehren. Die Akzeleration verbessert die Motivation, hat keine negativen Auswirkungen auf die soziale Anpassung und kann sie sogar verbessern. Körpergröße, Reife und Noten sind beim Klasse überspringen relativ unwichtig.

Das Selbstbewusstsein wird durch Klasse überspringen gestärkt

Untersuchungen von Kötter (1985) im Saarland und Untersuchungen von Reitmajer in Bayern (1988)ergaben, dass der Lernaufwand von Springern, um fehlenden Stoff aufzuholen, als relativ gering empfunden wurde . Am Gymnasium betrug er 1-2 Stunden über 1-6 Wochen. In fast allen Fällen wurde eine Stärkung des Selbstbewußtseins und eine erhöhte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue soziale Situationen genannt. Trotz anfänglicher Ängste waren die Kontakte zur aufnehmenden Klasse überwiegend positiv. Die aufnehmenden LehrerInnen unterstützten das Klasse überspringen.

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