Beste Lernmusik – Lo-fi beats

Beste Lernmusik kann beim Lernen eine große Hilfe sein – wenn du die richtige Art von Musik auswählst und sie bewusst einsetzt. Vor allem ab der Klasse 5 verändern sich Gehirn und Aufmerksamkeit, und die richtige musikalische Untermalung kann dir helfen, konzentrierter, entspannter oder kreativer zu arbeiten. In diesem ausführlichen Artikel erfährst du, welche Musikformate sich besonders eignen, welche Effekte sie haben und wie du sie gezielt in deinen Lernalltag integrieren kannst.

Warum Musik beim Lernen helfen kann

Musik wirkt direkt auf unser Gehirn. Sie kann Emotionen beeinflussen, Stress reduzieren, und sogar die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verbessern. Besonders in der Pubertät – also ab Klasse 5 – kann Musik helfen, Ablenkungen auszublenden und eine positive Lernatmosphäre zu schaffen. Doch nicht jede Musik ist gleich gut geeignet.

Wie beste Lernmusik dein Lernen beeinflusst

Wenn du lernst, arbeitet dein Gehirn hart: Es speichert neue Informationen, verknüpft Bekanntes und filtert Unwichtiges heraus. Musik kann diesen Prozess unterstützen oder stören:

  • Unterstützend, indem sie Stress reduziert und die Stimmung hebt.
  • Neutral, wenn sie im Hintergrund läuft und nicht zu sehr ablenkt.
  • Störend, wenn sie zu laut, emotional aufgeladen oder textlastig ist.

Verschiedene Studien zeigen, dass Instrumentalmusik oder natürliche Klänge oft die beste Wahl sind, weil sie Gesprächswiedergabe im Gehirn minimieren und so die Konzentration fördern.¹

Beste Lernmusik zum Lernen für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5

Musikarten, die sich besonders eignen

MusiktypWirkung auf das LernenBeispiel
Klassische MusikFördert Ruhe und KonzentrationBach, Mozart
Ambient & ChilloutBeruhigend, wenig ablenkendBrian Eno, Tycho
NaturklängeStressreduzierend, entspannendRegen, Waldgeräusche
Lo‑fi BeatsModern, rhythmisch beruhigendLo‑fi Playlists ohne Gesang

Tipp: Auf Plattformen wie YouTube oder Spotify findest du viele Lo‑fi‑Beats zum Lernen, die ohne Gesang und mit gleichmäßigem Tempo gestaltet sind – ideal für längere Lernphasen.

Musik, die du beim Lernen vermeiden solltest

  • Songs mit Text, besonders in deiner Muttersprache
  • Musik, die du sehr gut kennst und mitsingst
  • Sehr laute oder aggressive Genres wie Hardrock oder Metal während des intensiven Lernens

Wenn du Musik wählst, sollte sie eher „wie eine angenehme Atmosphäre“ wirken und nicht „die Hauptrolle“ spielen.

Wie du beste Lernmusik gezielt einsetzen kannst

1. Lernphase planen: Einstieg – Konzentration – Abschluss

Musik ist nicht gleich Musik: Passe sie deiner Lernphase an:

  • Einstieg (5–10 Minuten): Sanfte, motivierende Klänge helfen dir, dich neu zu fokussieren.
  • Intensive Lernphase: Ruhige Instrumentalmusik oder Lo‑fi‑Beats ohne Gesang.
  • Abschluss / Wiederholung: Warmere Melodien oder Naturklänge, um Stress abzubauen und Gelerntes zu verarbeiten.

2. Lautstärke: Lieber leise als laut

Zu laute Musik lenkt vom Denken ab. Stelle die Musik so ein, dass sie fühlbar, aber nicht dominant ist. Wenn du die Musik lauter aufdrehst, um Fehler in Texten zu überhören, ist sie eher störend als hilfreich.

3. Pausen ohne Musik nutzen

Auch Pausen ohne Musik sind wichtig! Wenn du zu lange mit Musik arbeitest, gewöhnt sich dein Gehirn daran und reagiert später schlechter ohne. Nutze deshalb kurze Phasen ohne Musik zur Regeneration deines Gehirns.

Praxis: Beispiel‑Playlist für Klasse 5–10 beste Lernmusik

Hier ein Vorschlag, wie du deine Musiksessions strukturieren kannst – abgestimmt auf unterschiedliche Lernarten:

  1. Wach werden / Einstieg
    • „Morning Mood“ – Edvard Grieg
    • Leichte Ambient‑Sounds
  2. Tiefer Fokus (30–45 Min.)
    • Lo‑fi Beats ohne Vocals
    • Klassische Stücke in ruhigen Tonarten
  3. Kreatives Arbeiten / Schreiben
    • Jazz‑Instrumentals
    • Akustische Klänge
  4. Wiederholung & Abschluss
    • Naturklänge
    • Ruhige Piano‑Stücke

Du kannst auch Playlists auf Plattformen wie YouTube nutzen. Dort gibt es spezielle Playlists „Musik zum Lernen ab Klasse 5“ für verschiedene Stile.

Übungen: Wie du herausfindest, welche Musik für dich funktioniert

Übung: Teste deine persönliche Lernmusik

Ziel: Finde heraus, welche Musik dich am nachhaltigsten konzentrieren lässt.

So geht’s:

  1. Wähle drei verschiedene Musikstile:
    • Klassisch
    • Lo‑fi Beats
    • Naturklänge
  2. Setze dir eine Lernaufgabe (z. B. 20 Minuten Vokabeln lernen).
  3. Wiederhole dieselbe Aufgabe mit jeder Musikart.
  4. Achte auf:
    • Wie gut du dich konzentrieren konntest?
    • Hattest du Ablenkungen?
    • Wie fühlst du dich danach?

Auswertung:
Notiere deine Ergebnisse in einer Tabelle:

MusikstilKonzentration (1–5)Ablenkung (1–5)Gesamtgefühl
Klassisch42gut
Lo‑fi51sehr gut
Naturklänge31entspannt

So siehst du klar, welche Musik für dich persönlich am besten funktioniert.

Was Lehrerinnen und Lehrer dazu sagen

Viele Lehrkräfte berichten, dass Schülerinnen und Schüler, die bewusst Musik einsetzen, motivierter und entspannter lernen. Musik kann helfen, den „inneren Stress“ zu senken, besonders wenn schwierige Aufgaben anstehen.² Gleichzeitig warnen Experten davor, Musik als „Multitasking“ zu missverstehen – sie sollte ergänzen, nicht ersetzen.

„Musik kann beim Lernen ein Türöffner zur Konzentration sein – aber nur, wenn sie bewusst gewählt wird.“³

Häufige Fragen zum Thema Musik und Lernen

Kann Musik beim Lernen wirklich die Noten verbessern?

Ja – aber nur, wenn sie unterstützend eingesetzt wird. Studien zeigen, dass Musik helfen kann, Stress zu senken und die Stimmung zu verbessern, was indirekt die Lernleistung steigert.¹

Muss es immer komplett instrumentale Musik sein?

Nicht unbedingt – aber Songs mit Text lenken oft ab, weil dein Gehirn die Sprache zusätzlich verarbeitet.

Fazit: Musik beim Lernen – so findest du das Beste für dich

Musik kann ein wertvolles Werkzeug für dein Lernen ab Klasse 5 sein – wenn du sie gezielt und bewusst auswählst. Am wirkungsvollsten sind oft ruhige, instrumentale Stücke oder Lo‑fi‑Beats. Teste verschiedene Musikarten, passe sie an deine Lernphasen an und nutze Pausen ohne Musik, um deine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren.

Quellen

  1. Studie zur Wirkung von Musik auf kognitive Leistungen Journal of Educational Psychology
  2. Lehrerbefragung zur Musiknutzung im Klassenzimmer – Educational Research Quarterly
  3. Experteninterview zur Lernatmosphäre durch Musik – Psychology Today

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